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Eiszeit in der Hölle (Spiegel Online)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
joff
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Beitrag von joff »

Das ist doch ziemlich egal was wir singen, den Text interesiert kein Spieler (sofern er ihn überhaupt versteht). Laut und wuchtig muss es sein.
"singen ihn ins Grab", also ehrlich, so ein Quatsch. Von mir aus können wir mit 10000 Fans Hänschen Klein nach unten schmettern.
Yogi
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Beitrag von Yogi »

Steffbert hat geschrieben:Herr Bauckhage will sich also erst mit dem Thema Abstieg beschäftigen, wenn dieser besiegelt ist. Unter seriöser Planung stelle ich mir etwas anderes vor. Unter seriöser Außendarstellung übrigens auch.

Spätestens das Paderborn-Spiel muss auch dem letzten Zweckoptimisten vor Augen geführt haben, was die Stunde geschlagen hat. An einer mehrgleisigen Planung führt kein Weg vorbei. Und diese Planung sollte nicht erst im (sehr wahrscheinlichen) Abstiegsfall beginnen. Diese Planung läuft hoffentlich schon seit mehreren Wochen!
seit Wochen???
vor 3 Wochen hat ein Gewisser KR und Herr HAB noch getönt :
Wir steigen garantiert nicht ab !!!!!!
Anhänger
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Beitrag von Anhänger »

Yogi hat geschrieben:
Steffbert hat geschrieben:Herr Bauckhage will sich also erst mit dem Thema Abstieg beschäftigen, wenn dieser besiegelt ist. Unter seriöser Planung stelle ich mir etwas anderes vor. Unter seriöser Außendarstellung übrigens auch.
Spätestens das Paderborn-Spiel muss auch dem letzten Zweckoptimisten vor Augen geführt haben, was die Stunde geschlagen hat. An einer mehrgleisigen Planung führt kein Weg vorbei. Und diese Planung sollte nicht erst im (sehr wahrscheinlichen) Abstiegsfall beginnen. Diese Planung läuft hoffentlich schon seit mehreren Wochen!
seit Wochen???
vor 3 Wochen hat ein Gewisser KR und Herr HAB noch getönt :
Wir steigen garantiert nicht ab !!!!!!
Und ein gewisser Herr Sasic sagte gestern: Wir steigen nicht ab!
Mit seinen Aufstellungen sicher nicht!
Eigelstein51
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Beitrag von Eigelstein51 »

Mal was am Rande: Was passiert, wenn wir die Klasse halten? Geht dann das ganze Gewurstel weiter?? Nächstes Jahr geht dann das ganze Gezeter wieder von vorne los.

Lasst uns diese Burschen lieber heute schon vom Berg jagen oder spätestens nach dem letzten Spieltag. Dieser Wirtschaftskrimi und Schicksalsroman muss doch Mal ein Ende haben. Ich hab die Faxen so was von dick!!!!
MatzeW
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Beitrag von MatzeW »

Der alter FCKler hat geschrieben:
stew94 hat geschrieben:WEN WIR JETZT ALLE ZUSAMMENRÜCKEN UND DIE MANNSCHAFT GNADENLOS GEGEN FREINURG UNTERSTÜTZEN, DAN GEWINNEN WIR GEGEN FREIBURG UND DAN GEWINNEN WIR AUCH IN WIESBADEN UND STEIGEN NICHT AB!!!

Wir schaffen den Klassenerhalt, Leute, aber nur wen wir zusammenrücken und sie unterstützen und nicht auspfeiffen! Es liegt also jetzt an uns :!: :!: Das einzige was der Verein noch hat!
Aber nicht mit der bisherigen Unterstuetzung. Dieser gesangsunterstuetzte Einheitsbrei bringt der Mannschaft nichts, absolut nichts!
Aber es duerfte ja keinen Sinn haben hierueber zu sprechen, es wurde hier im Forum schon so oft angesprochen ohne das sich etwas geaendert hat. Also machen wir so weiter und singen den Verein ins Grab.
Und wenn mann diesen Pfeifen aus 30.000 Kehlen ein "Kaaaaaiserlautern" entgegenschmettern würde oder dein so oft gefordertes EFF EFF EFF CE KA, dann scheissen sich diese Weichspüler erst recht in die Hose, die haben doch jetzt schon schiss vor der "Kulisse".
Zudem kotzt es mich an das "wir" immer an allem Schuld sein sollen.
Wir wohl aber so gewesen sein gestern: "Wir" SINGEN und die Kollegen auf dem Platz denken sich: He, die singen ja nur und feuern uns nicht an, dann spielen wir halt auch nur Scheisse zusammen, Ätsch!

MannMannMann
Yogi
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Beitrag von Yogi »

Anhänger hat geschrieben:
Yogi hat geschrieben: seit Wochen???
vor 3 Wochen hat ein Gewisser KR und Herr HAB noch getönt :
Wir steigen garantiert nicht ab !!!!!!
Und ein gewisser Herr Sasic sagte gestern: Wir steigen nicht ab!
Mit seinen Aufstellungen sicher nicht!
die Frage ist nur : Können wir Sasic vertrauen???? :?:
pebe
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Beitrag von pebe »

lautern64 hat geschrieben:Ich glaube nicht dass Bauckhage einen Investor an der Hand hat alles Besänftigung der Fans.

Wir müssen gegen Freiburg un SVWW gwinnen um abstieg zu verhindern
und dann wird die ganze sch.... weitergehen und die saubande weiterhin das zepter schwingen. Lasst sie doch verrotten damit neue gesichter platz finden. Mir ist übel wie auf einer nußschale im pazifik bei windstärke 14... Hoffentlich ist das kapitel bald abgeschlossen. Dachte doch die ganze zeit das da noch dinger rauskommen. Glaube das ist nur die spitze des eisberges und von sowas mag ich mich nicht länger verarschen lassen. FCK ja aber nicht der welcher vorgibt es zu sein!!!
toshy@FCK
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Beitrag von toshy@FCK »

Ähm...ich les grad, dass GÖBEL EINTRACHT-FAN ist!!!

Kein Wunder dass der Laden den Bach runter geht...
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Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Als wenn wir keine anderen Probleme haben.

Sangeskunst und Mikrophonanlage, ist der Trainer nicht ein Trojaner Virus von Ostermann...., sind Göbel und Buchholz nicht inzwischen von den Bayern geklonte Doubles...

Jetzt stricken wir schon an den krudesten Verschwörungstheorien, nachdem die Hoffnung auf irgendwelche Wunder nicht mehr hilft.

Realität ist:
1. Wir bekommen wahrscheinlich keine Lizenz für die 2. Liga, sonst würde nicht schon die 3. Verteidigungslinie mit dem Finanzamt aufgebaut.
2. Es gibt keine Planungen für die 3. Liga, ausser einem weissen Blatt Papier auf Bauckhages Schreibtisch.
3. Aus 1. und 2. folgt: Bei Vorstand und Aufsichtsrat wird dem Abstieg und der damit zusammenhängenden Lizenzverweigerung "entgegengefiebert", da man glaubt, nur noch so einigermaßen aus der Verantwortung zu kommen und man schon an der Dolchstoßlegende DFL arbeitet.

All dies wurde schon ach so oft aufgezählt, dargelegt, erklärt und angemahnt, doch es hat nichts genutzt. 2 Tage vor dem Spiel glauben wir an einen Sieg und die entsprechende Rettung, am Tag danach Katzenjammer, dann aufeinander Einprügeln und anschließend wieder Hoffnungsgesänge.
Es werden aber immer weniger Spiele, aber auch immer weniger Tage bis zur Abgabe der Unterlagen.
Hasta la Victoria - siempre!
RedWhite94
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Beitrag von RedWhite94 »

Ich hab die ganze Zeit dran geglaubt das wir es schaffen,aber seit Paderborn,schwindet meine Hoffnung immer mehr das wir den Klassenerhalt überhaupt schaffen,nach dieser 0:0 Niederlage.Und wenn wir nicht mal gegen den Tabellenletzten gewinnen können,gegen wen dann???Und wenn ich mir die nächsten Spiele ansehe wird mir schlecht.

Noch zu was anderem was ist denn eignetlich mit Lamprecht????
Treu bis in den Tod
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k_j23
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Beitrag von k_j23 »

hi, bin zwar neu hier, aber schon seit langem "Zuschauer" des Forums.

sind wir nicht alle schuld am Niedergang:

FCK - Mitgleider: warum blieb der Aufstand bei der letzten HV aus ?

Vorstände: die wissen doch noch nicht einmal wie ein Ball aussieht

die sogennten Sanierer: Brauckhage und Beck. Beck, wenn ich diesen Namen schon höre. Wo bleiben denn die Summen, die vor der WM dem
Verein zugesagt wurden ?
Brauckhage: taugte schon als Minister nichts.

Trainer: waren schon seit jahren keine guten mehr hier

Spieler: Niveau 4. Liga

Mein Vorschlag: Den ganzen Vorstand / Management zum Teufel jagen.
in die 3. Liga gehen, neu anfangen. Auch mit der
sportlichen Leitung.
Bei KSC hats ja auch geklappt. Die haben nach dem
Abstieg alles davon gejagt.
Pirmasens und Alsenborn dürfen keine Vorbilder sein.
Wer mit Engel spielen will, sollte fliegen können....
Wer den Teufel weckt, sollte das Feuer beherrschen...
geist
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Beitrag von geist »

Mac41 hat geschrieben:Realität ist:
1. Wir bekommen wahrscheinlich keine Lizenz für die 2. Liga, sonst würde nicht schon die 3. Verteidigungslinie mit dem Finanzamt aufgebaut.
2. Es gibt keine Planungen für die 3. Liga, ausser einem weissen Blatt Papier auf Bauckhages Schreibtisch.
3. Aus 1. und 2. folgt: Bei Vorstand und Aufsichtsrat wird dem Abstieg und der damit zusammenhängenden Lizenzverweigerung "entgegengefiebert", da man glaubt, nur noch so einigermaßen aus der Verantwortung zu kommen und man schon an der Dolchstoßlegende DFL arbeitet.
Mensch Mac, warum brichst Du Deinen Gedanken am interessantesten Punkt ab? Was wäre denn, wenn wir keine Lizenz bekämen (egal, ob wir jetzt von Liga 2 oder 3 reden) ? Dann haben wir doch den Moment der Momente. Dann hat die Stadiongesellschaft die einzige Einnahmequelle verloren und ist definitiv insolvent. Haben wir schon x-mal durchgekaut. Aber was dann? Was in Gottes Namen passiert dann? Da stehen weiterhin 65 Mio und Gläubiger, die ihre Zinsen wollen! Sollte etwa die Stadt dann Jahr für Jahr 3,2 Mio Zinsen aus Steuermitteln zahlen? Glaub ich nicht. Das Land, das an der Entstehung der Stadion-GmbH maßgeblichen Anteil hatte? Glaub ich auch nicht. Oder tilgen Stadt und Land gemeinsam die 65 Mio aus Steuermitteln? Im Lewe net! Oder kauft ein Investor genau in dem Moment das Stadion für 65 Mio, wo die einzige Ertragsquelle FCK verschwunden ist? Schwachsinn!

Leute, die billigste Lösung für die Beteiligten ist immer noch, dem FCK irgendwie auf die Beine zu helfen. Ihm auch im Abstiegsfall die Möglichkeit auf einen Spieleretat mit Aufstiegschancen in Liga 3 zu belassen. Wie das aussehen könnte? Darüber haben wir schon viel spekuliert, vielleicht ist ja wirklich die Steuerrückzahlung das Hintertürchen. Dies wäre nämlich auch der FCK-kritischen Öffentlichkeit vermittelbar. Steuermittel für einen Profiverein? Da würden (wohl auch zu Recht) alle aufschreien. Aber das Zurückzahlen von Geldern, die der Verein zu Unrecht gezahlt hat? Hierfür ist der große öffentliche Widerstand eigentlich nicht zu erwarten. Müssen halt nur die Finanzverwaltung und noch ein paar Verantwortungsträger mitspielen und für das Ganze einen rechtlich praktikablen Weg finden.
Mac41 hat geschrieben:All dies wurde schon ach so oft aufgezählt, dargelegt, erklärt und angemahnt, doch es hat nichts genutzt. 2 Tage vor dem Spiel glauben wir an einen Sieg und die entsprechende Rettung, am Tag danach Katzenjammer, dann aufeinander Einprügeln und anschließend wieder Hoffnungsgesänge.
Es werden aber immer weniger Spiele, aber auch immer weniger Tage bis zur Abgabe der Unterlagen.
Ach weißt Du, ich werde auch weiter von Spiel zu Spiel hoffen. Die wirtschaftliche Existenzfrage des Vereins sehe ich im Moment getrennt davon (auch wenn beides natürlich eigentlich nicht trennbar ist). Deswegen sehe ich das Sportliche lockerer, ja sogar optimistisch. Wir werden mit unansehnlichem Zerstörerfußball Punkte holen, Spiele gewinnen. Wartet´s ab. Am Freitag geht´s los.
indian_summer
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Beitrag von indian_summer »

Mit zerstörerfußball wird das nix - 12 x NullNull bringt 32 punkte,
mehr nicht.

Hinten sicher stehen, schön und gut, - nur, WIE soll der ball vor des gegners tor kommen? Der kommt da im leben nicht hin,
ganz einfach und simpel nicht hin!
Weder mit langen bällen noch mit kurzpassspiel.
In 19 der 21 spiele überdeutlich zu sehen.

Also, was liegt dann näher, als den gegner
ERST gar nicht in die eigene hälfte zu lassen ?

Richtig, und das geht einzig und allein nur
über verschärftes offensiv-pressing. Mit torchancen sogar.
Die fallen dabei nämlich en passent an.

Die letzte patrone ist ein 4-3-3.
Alles andere wurde probiert und ist kokolores.

Das aber bleu den dickschädeln mal ein.
Hoffnungslos.
Ergo: abstieg.

So einfach ist das.

indian_summer
geist
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Beitrag von geist »

indian_summer hat geschrieben: Also, was liegt dann näher, als den gegner ERST gar nicht in die eigene hälfte zu lassen ?

Richtig, und das geht einzig und allein nur über verschärftes offensiv-pressing. Mit torchancen sogar.
Die fallen dabei nämlich en passent an.
Paradebeispiel 2. Spieltag, 60 gegen FCK. 1 Stunde Offensivpressing, eine der besten Saisonleistungen. Und dann? Im Minutentakt überlaufen, Mannschaft platt. Und auch in andern Spielen war zu erkennen: Pro einer Chance, die dabei "en passant" für das eigene Team anfällt, habe ich hinten drei brenzlige Situationen. Und die meisten Gegner nutzen das gnadenlos aus.
Die gesamte "Ära" Rekdal hat doch gezeigt: Mit diesen Spielern, in dieser Zusammensetzung, ist kein anspruchsvolles Spielsystem über 90 Minuten machbar. Punkt.

Entweder wir akzeptieren das und stellen den Spielbetrieb ein. Oder wir machen das, was fast alle limitierten Teams in Abstiegsgefahr machen: Räume eng, klein klein, Kampf um jeden Zentimeter, jeden spielerischen Ansatz des Gegners im Keim ersticken. Bei Ballbesitz versuchen, den ein oder anderen Angriff zu Ende zu spielen. Standards verbessern.

Natürlich läuft das meistens auf ein 0:0 hinaus, bzw. das erste Tor entscheidet. Aber mit etwas Glück gewinnt man damit halt auch. Als z.B. Jara 2004 kam (damals hatten wir eine gigantische Verletztenliste, da war auch nichts mit tollen Systemvarianten), gingen seine ersten sechs (!) Spiele 1:0 aus. Viermal für uns, zweimal für den Gegner. Diese 12 Punkte waren entscheidend für den späteren Klassenerhalt. Gedankt hat es ihm aber kaum einer, weil der Fußball war ja soooo schrecklich.
indian_summer
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Beitrag von indian_summer »

Dass das nicht das ganze spiel über gehen kann mit dem pressen - das ist doch klar. Erinner' dich an 97/98!
Jenes dosierte pressen war - noch vor dem flügelspiel - der grund für das championat.

Und: Was ist daran anspruchsvoll? Du schreibst das ja selber trefflichst auf, wie das pressen funktioniert: Räume eng machen, attackieren.
Der einzige unterschied ist, dass das beim offensiv-pressen nicht in der eigenen hälfte betrieben wirdt, sondern schon in des gegners - aus zwei guten gründen: Bleibt doch der ball dem eigenen 16er fern und der weg zum gegen. tor ist nicht mehr so weit - remember das bisher komplette versagen bei jeglichem aufbauspiel. Da spar' ich mir das dann doch lieber, in dem ich so spiele, dass gar kein aufwendiger aufbau von hinten heraus nötig ist - weil das doch eh nicht funktioniert (hat).

Wie gesagt: Jede halbzeit zwei op-phasen a' zehn zwölf minuten - damit wäre schon einiges gewonnen.

Und: Die torchancen - die gibt's tasächlich en passent, wenn nämlich teile des gegners in der vorwärtsbewegung sind, und es derweil gelingt, den ball zu erobern qua pressspiel - dann tuen sich plötzlich weite räume auf, in die hinein selbst der harmlose fck-sturm gefahrbringend vorstoßen können sollte.

Und die von dir gegengerechneten drei chancen kann man vermeiden, wenn die hinterste linie klug gestaffelt steht und, ja, extrem laufbereit spielt.

Mir fällt nix besseres ein; das mittel ist erprobt und brachte erfolg - dein entwurf jedoch führt sehr wahrscheinlich maximal zu einer endlosen serie von remis, a la krautzun - und von diesem zeugs hab' ich genug gesehen.

4-3-3 oder 4-1-2-3 oder 3-4-3; alles andere bringt in der momentanen lage, i.e. 1,66 points pro spiel werden für 40 gebraucht, only den tod.

Oder hast du die verg. 22 spiele nicht mehr vor augen? War doch deutlich zu sehen, was da los war - nix oder fast nix. Also: Fort mit dem müll.

indian_summer
RedPumarius
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Beitrag von RedPumarius »

Südpfalzteufel hat geschrieben:
stew94 hat geschrieben:WEN WIR JETZT ALLE ZUSAMMENRÜCKEN UND DIE MANNSCHAFT GNADENLOS GEGEN FREINURG UNTERSTÜTZEN, DAN GEWINNEN WIR GEGEN FREIBURG UND DAN GEWINNEN WIR AUCH IN WIESBADEN UND STEIGEN NICHT AB!!!
Wie eng denn noch? Wir sitzen schon fast aufeinander um das Angstzittern zu unterdrücken.
Die Spieler wollen ja gar nicht, dass man sie anfeuert. Hat damals schon Zandi in einem Interview gesagt: Die Fans sollen sich fragen warum die Mannschaft so schlecht spielt. Und das war nach einem Spiel bei dem angefeuert wurde ohne Ende.
Ich kann diese Durchhalteparolen auch nicht mehr hören - Schnauze voll!

Die Realität wird uns ganz hart einholen und uns im Mai nach unten treten.
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

geist hat geschrieben:...Ach weißt Du, ich werde auch weiter von Spiel zu Spiel hoffen. Die wirtschaftliche Existenzfrage des Vereins sehe ich im Moment getrennt davon (auch wenn beides natürlich eigentlich nicht trennbar ist). Deswegen sehe ich das Sportliche lockerer, ja sogar optimistisch. Wir werden mit unansehnlichem Zerstörerfußball Punkte holen, Spiele gewinnen. Wartet´s ab. Am Freitag geht´s los.
Darum werd ich am Freitag auch wieder oben sein. Seit langem mal wieder.
Es geht mir auch wirklich nicht darum, wehrkraftzersetzende Parolen in die Welt zu tönen, sondern einfach nur den Blick für die Realität etwas zu schärfen. Sicher ist Abstieg und/oder Insolvenz eine Option, auch eine wundersame Rettung ist möglich. Der einfache Fan, der einfache Rrklärungen bevorzugt, soll aber nicht meinen, an der einen oder der anderen Entwicklung sind einfache Dinge schuld, wie Gesang, Stimmung, Spieler, Trainer.
Die einzige einfache Erklärung ist: ein Haufen Diletanten, die meinten großen Fussball mit großem Geld zu spielen, haben einen riesengroßen Haufen Scheisse mitten ins Stadion gesetzt und wissen jetzt nicht mehr was sie tun sollen.
Hasta la Victoria - siempre!
OWL-Teufel

Beitrag von OWL-Teufel »

Ich kann diese Parolen auch nimmer hören!

Was ich tun werde:Freitag wiederum in der Kurve stehen,die Mannschaft unterstützen und sehen,was passiert!Mehr kann ich eh nicht ausrichten!
Südpfalzteufel
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Beitrag von Südpfalzteufel »

OWL-Teufel hat geschrieben:Ich kann diese Parolen auch nimmer hören!

Was ich tun werde:Freitag wiederum in der Kurve stehen,die Mannschaft unterstützen und sehen,was passiert!Mehr kann ich eh nicht ausrichten!
Auch ich werde im Stadion stehen, wie seit 1996. Von der Mannschaft will ich einfach nur den Willen zur Leistung sehen und den Beweis, dass das Toreschießen nicht gewollt unterlassen wird (was ich nach der Chance von Opara etwas anzweifle).
Und vielleicht sollten wir uns an dem Beitrag von Kadlec orientieren, der im anderen Thread die Unorganisiertheit fordert, so wie es früher war. Weg vom Einheitsbrei. Lieber die Gegner in Grund und Boden schreien und Pfeifen anstatt ihnen mitzuteilen dass sie gerade gegen die Nummer Eins aus Rheinland-Pfalz mit 3:0 führen und wir Mainz ja eigentlich viel mehr hassen als sie selbst.
Wir brauchen ne wilde Horde vor denen man Respekt hat - schon weil man gar nicht versteht was die eigentlich brüllen.
Ein paar hübsche Schilder mit Kommentaren zum Vorstand fände ich auch nicht schlecht.
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Ich hab mich mal versucht eine Analyse der verschiedenen Meinungsbilder hier im Forum zu machen und den Erfolg einer neuen Mitgliederversammlung auszuloten. Auch unter dem Hintergrund einer sich wohl bildenden Opposition mit bekannten Persönlichkeiten als Gallionsfigur.

AOMV und Opposition

Viel wird in den verschiedenen Foren diskutiert über eine eingehende Restrukturierung des FCK. Unbestritten ist bei allen: So wie heute geht es nicht weiter.

Je nach Hintergrund der Personen und auch dem Zeitpunkt der Meinungsäußerung ist die Prioritätenliste der notwendigen Veränderungen und der Ursachen der Mißstände recht unterschiedlich, doch ist der Tenor aller Meinungsäußerungen gleich:

Änderungen müssen her, personeller und organisatorischer Natur, aber auch im Stil, der Mannschaft, dem Auftreten dem Image des FCK.

Ich habe keine Ahnung von Fußball, ich bin nur ein alter, treuer Supporter des FCK, aber wenn ich das Problem des FCK mit den Erfahrungen ansehe, die ich in meinem Berufsleben als Unternehmensleiter gemacht habe, dann ist die Aufgabe eigentlich ganz klar. Der FCK hat tiefgreifende Probleme in den meisten Kerngebieten eines Unternehmens und es gilt einen kompletten Turnaround hinzulegen.Aber versuchen wir diese "Probleme" mal mit der Methodologie eines Betriebswirtschaftlers anzugehen.

Da wir uns darüber einig sind, das der FCK sehr vielschichtige, komplexe Probleme hat, verwenden wir zur Analyse ein recht modernes Tool, die sogenannte Balanced Scorecard. Um den "Erfolg" oder die Performance eines Unternehmens zu beurteilen, wird die 1992 von Robert S. Kaplan und David P. Norton eingeführte Balanced Scorecard benutzt. Die BSC ist ein Konzept zur Messung der Aktivitäten eines Unternehmens im Hinblick auf seine Vision und Strategien, um den Führungskräften einen umfassenden Überblick über die Leistungsfähigkeit und Effektivität der Organisation zu bieten. Das neue Element besteht darin, daß die BSC nicht nur auf die Finanzperspektive fokussiert, sondern auch die menschlichen Aspekte beinhaltet, die die Treiber für die Ergebnisse sind, so daß sich die Organisation auf ihre Zukunft und langfristigen Interessen konzentriert. (http://de.wikipedia.org/wiki/Balanced_Scorecard)

Analysiert man die vier Hauptfelder oder Perspektiven der BSC für den FCK kommt man zu wirklich dramatischen Ergebnissen:

1. Finanzperspektive:

Der FCK gibt seit Jahren mehr Geld aus, als er einnimmt, er lebt von der Hand in den Mund und hat jetzt schon Einnahmen des nächsten Jahres ausgegeben, um die laufenden Ausgaben zu sichern. Zudem pumpt er in immer stärkeren Maße sein Umfeld an (Gönner, Werbepartner, Freunde), immer in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Seine Investitionen (Spieler) erzielen nicht die gewünschten Ergebnisse, die Kosten hat er nicht im Griff und vor allem hat er keine Perspektive diese Entwicklung zu stoppen und umzudrehen. Er treibt immer mehr, ziellos in diesen Strudel der Finanzprobleme. Die radikalen Schnitte (Verkauf des Stadions, Verkauf des Tafelsilbers an Spielern) haben auch nur kurzfristig Atem verschafft und auch eine Finanzspritze des "Investors" würde keine strukturelle Änderung bringen.

2. Kundenperspektive:

Zur Analyse der Kundensicht müssen wir eigentlich nicht viel sagen. Tabellenplatz, die letzten Ergebnisse, das alles sind Fakten, die für sich selbst sprechen. Interessant ist sicherlich aber auch die Diskussion des Publikums zu verfolgen in Hinblick auf Feeling im Stadion, Beziehung zur Mannschaft, Standing der, das Unternehmen FCK repräsentierenden Personen in der Öffentlichkeit. Wenn jetzt die Kunden, d.h. die Fans in einem offenen Brief sich zu Wort melden müssen, ist alles über die Performance der Kundenbeziehung, gesagt. Kurzum, das Management hat es immer noch nicht geschafft diese endgültig zu zerstören, arbeitet aber daran.

3. Organisation- bzw. Prozeßperspektive:

das Chaos der letzten Monate, das Personalkarussell, die ständig wechselnden Personen in Vorstand und Aufsichtsrat, die ungeklärten Verhältnisse in der sportlichen Leitung, all das läßt sich natürlich nicht als vertrauensbildende Maßnahme und organisatorische Kompetenz verkaufen. Selbst der Laie erkennt, daß die rechte Hand nicht weis was die Linke tut, daß die Verteilung der Aufgaben und Kompetenzen nicht klar ist und immer wieder Kompetenzschwierigkeiten auftreten.

.4. Mitarbeiterperspektive:

Wenn wir uns die Leistungen der letzten Spiele anschauen, wissen wir, daß die Motivation der Mitarbeiter (Spieler) so niedrig ist, daß die Grashalme auf dem Trainingsplatz dagegen wie Urwaldriesen scheinen. Von Lustlosigkeit bis hin zu Angstneurosen ist die komplette Bandbreite der menschlichen psychologischen Reaktionen auf Streß und Überforderung ablesbar. Aber auch im Vorstand sind schon krankhaft zu nennende psychologische Muster erkennbar.

Diese Kurzanalyse zeigt aber auch gleichzeitig die Handlungsfelder an, und das einfache Lösungen nicht greifen. Nicht eine einzelne Maßnahme, nicht ein einzelner Heilsbringer können den Verein aus dieser Krise bringen.Wir müssen die Strukturen verändern, wir müssen die Personen verändern, wir müssen am finanztechnischen Gerüst arbeiten und auch das Produkt FCK weiterentwickeln. Viele Baustellen, die nicht von einem Einzelnen bearbeitet werden können und die Step-by-Step in einem Aktionsplan von einem ganzen Team, dem ganzen Unternehmen abgearbeitet werden müssen.Klar ist, das es immer Einzelne oder Gruppen gibt, die Partikularinteressen haben und diese verteidigen, es ist jedoch wichtig diese im Hinblick auf die Gesamtheit des Vereins auf die Waage zu legen und den Nutzen zu bewerten. klar ist auch, daß einzelne Aktionen für sich zwar positiv beurteilt werden können, aber auch dem Gesamtkontext schaden können.In einer Struktur wie einem Verein ist es allerdings sehr schwierig eine ausgewogene Wertung (Balanced Score) zu finden, da sich einzeln Handelnde immer einer rein zahlenmäßig wertenden Mitgliedschaft gegenüber durchsetzen müssen. So und nun schließt sich der Kreis meiner kleinen BWL Vorlesung.Wenn ich so was auf einer AMV vortragen würde, um zu begründen, das der jetzige Vorstand unfähig ist und der Aufsichtrat in die Wüste geschickt werden muß, da er nicht in der Lage ist, das Unternehmen FCK vernünftig zu steuern und er dabei ist das einst stolze Schiff voll auf die Klippen rasen läßt, dann würde ich von den meisten Mitgliedern nicht verstanden, beim 2. Punkt von Buchholz abgebrochen, wegen Zeitüberschreitung und von einigen Gruppierungen angepöbelt weil ich einen beliebten Spieler als Psychowrack bezeichnet hätte.Aus diesem Grund ist es auch äußerst schwer eine funktionierende Opposition aufzubauen, denn zum einen muß ein Schattenkabinett mit einem Programm aufgebaut werden, das in allen Belangen dem Partikularinteresse der einzelnen Gruppen entspricht und zum anderen auch noch mehr oder weniger eine Garantie für die bessere Zukunft verspricht.

Ein Aspekt sollte auch nicht vergessen werden. Alle Personen, die sich für den FCK engagieren wollen, haben heute auch andere Verpflichtungen, die Wenigsten sind wohl Rentner, abgehalfterte Politiker oder werden von ihren Arbeitgebern einfach mal freigestellt.
Lohn und Brot für die Familie einfach mal für den Verein zu riskieren ist leichter gesagt als getan.
Hasta la Victoria - siempre!
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Teil 2 ist mittlerweile online:

Vom Starensemble zur Schießbude

Ende der Neunziger tummelten sich Stars wie Mario Basler, Lincoln und Ciriaco Sforza am Betzenberg. Doch die Prominenz konnte den Niedergang des Clubs nicht verhindern. Der aktuelle Vorstand setzt auf alte Tugenden und eine Millionenoption, um dem endgültigen Absturz zu entgehen.

Schon in der ersten Saison, nachdem die Finanzkrise beim 1. FC Kaiserslautern ans Licht gekommen war, zeigte die sportliche Entwicklungskurve steil bergab. Die Chronik der Saison 1998/99 liest sich wie eine Aneinanderreihung von Missgeschicken: Mit 0:4 kickte der FC Bayern die Lauterer aus dem Champions-League-Viertelfinale. Eine erneute Qualifikation verpassten sie. Das aus dem Kader herausstechende Talent Michael Ballack wurde von Rehhagel bei jeder Gelegenheit rasiert. Entnervt wechselte Ballack nach dieser Spielzeit zum Konkurrenten Bayer Leverkusen.

Fakt ist, nicht nur Friedrich hatte nach der Meisterschaft 1998 den unbedingten Wunsch, die Erfolge auszubauen. Axel Roos bilanziert: "Otto Rehhagel sagte: 'Wir brauchen bessere Spieler'." Und alle kamen: Sforza, Djorkaeff, Lincoln, Basler, Ramzy. Doch Rehhagels Stars waren auch sein schleichendes Ende. Ciriaco Sforza zettelte einen Kleinkrieg mit dem autoritären Übungsleiter an und wurde nach einer Suspendierung schließlich vom Vorstand zurück ins Team befohlen.

Basler fiel immer mehr durch Disziplinlosigkeiten auf. Er brach ein Tabu, als er anfing, im Kabinengang zu rauchen. Rehhagels Autorität litt. Als dann auch noch die Erfolge ausblieben, verwandelte sich die "Ottokratie" in Isolation. Selbst sein einstiges Wohnzimmer, der Betzenberg, war ein unwirtlicher Ort geworden, längst hingen überall Anti-Otto-Transparente. Am 2. Oktober 2000 bat Rehhagel den alten Kumpel Jürgen Friedrich, ihn seines Amtes zu entbinden. (...)

Quelle + vollständiger Artikel: http://www.spiegel.de/sport/fussball/0, ... -2,00.html
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Red Devil
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Beitrag von Red Devil »

Von Dirk Gieselmann, Benjamin Apitius und Tim Jürgens

Montag den 24.03.2008 09:36
Eiszeit in der roten Hölle

Ende der Neunziger tummelten sich Stars wie Basler, Lincoln und Sforza am Betzenberg. Doch die Prominenz konnte den Niedergang des Clubs nicht verhindern. Der aktuelle Vorstand setzt auf alte Tugenden und eine Millionenoption.

Schon in der ersten Saison, nachdem die Finanzkrise beim 1.FC Kaiserslautern ans Licht gekommen war, zeigte die sportliche Entwicklungskurve steil bergab. Die Chronik der Saison 1998/99 liest sich wie eine Aneinanderreihung von Missgeschicken: Mit 0:4 kickte der FC Bayern die Lauterer aus dem Champions-League-Viertelfinale. Eine erneute Qualifikation verpassten sie. Das aus dem Kader herausstechende Talent Michael Ballack wurde von Rehhagel bei jeder Gelegenheit rasiert. Entnervt wechselte Ballack nach dieser Spielzeit zum Konkurrenten Bayer Leverkusen.

Fakt ist, nicht nur Friedrich hatte nach der Meisterschaft 1998 den unbedingten Wunsch, die Erfolge auszubauen. Axel Roos bilanziert: »Otto Rehhagel sagte: Wir brauchen bessere Spieler.« Und alle kamen: Sforza, Djorkaeff, Lincoln, Basler, Ramzy. Doch Rehhagels Stars waren auch sein schleichendes Ende. Ciriaco Sforza zettelte einen Kleinkrieg mit dem autoritären Übungsleiter an und wurde nach einer Suspendierung schließlich vom Vorstand zurück ins Team befohlen.

Basler fiel immer mehr durch Disziplinlosigkeiten auf. Er brach ein Tabu, als er anfing, im Kabinengang zu rauchen. Rehhagels Autorität litt. Als dann auch noch die Erfolge ausblieben, verwandelte sich die »Ottokratie« in Isolation. Selbst sein einstiges Wohnzimmer, der Betzenberg, war ein unwirtlicher Ort geworden, längst hingen überall Anti-Otto-Transparente. Am 2. Oktober 2000 bat Rehhagel den alten Kumpel Jürgen Friedrich, ihn seines Amtes zu entbinden. (...)

Quelle und kompletter Artikel: http://www.11freunde.de/bundesligen/109629
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Teufel82
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Beitrag von Teufel82 »

Eiszeit in der roten Hölle

Ende der Neunziger tummelten sich Stars wie Basler, Lincoln und Sforza am Betzenberg. Doch die Prominenz konnte den Niedergang des Clubs nicht verhindern. Der aktuelle Vorstand setzt auf alte Tugenden und eine Millionenoption.

Schon in der ersten Saison, nachdem die Finanzkrise beim 1.FC Kaiserslautern ans Licht gekommen war, zeigte die sportliche Entwicklungskurve steil bergab. Die Chronik der Saison 1998/99 liest sich wie eine Aneinanderreihung von Missgeschicken: Mit 0:4 kickte der FC Bayern die Lauterer aus dem Champions-League-Viertelfinale. Eine erneute Qualifikation verpassten sie. Das aus dem Kader herausstechende Talent Michael Ballack wurde von Rehhagel bei jeder Gelegenheit rasiert. Entnervt wechselte Ballack nach dieser Spielzeit zum Konkurrenten Bayer Leverkusen.

Fakt ist, nicht nur Friedrich hatte nach der Meisterschaft 1998 den unbedingten Wunsch, die Erfolge auszubauen. Axel Roos bilanziert: »Otto Rehhagel sagte: Wir brauchen bessere Spieler.« Und alle kamen: Sforza, Djorkaeff, Lincoln, Basler, Ramzy. Doch Rehhagels Stars waren auch sein schleichendes Ende. Ciriaco Sforza zettelte einen Kleinkrieg mit dem autoritären Übungsleiter an und wurde nach einer Suspendierung schließlich vom Vorstand zurück ins Team befohlen.

Basler fiel immer mehr durch Disziplinlosigkeiten auf. Er brach ein Tabu, als er anfing, im Kabinengang zu rauchen. Rehhagels Autorität litt. Als dann auch noch die Erfolge ausblieben, verwandelte sich die »Ottokratie« in Isolation. Selbst sein einstiges Wohnzimmer, der Betzenberg, war ein unwirtlicher Ort geworden, längst hingen überall Anti-Otto-Transparente. Am 2. Oktober 2000 bat Rehhagel den alten Kumpel Jürgen Friedrich, ihn seines Amtes zu entbinden.[....]


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derhonkel

Beitrag von derhonkel »

Ist das nicht der Artikel, der in der Printausgabe von 11 Freunde stand/steht?
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Beitrag von EchterLauterer »

derhonkel hat geschrieben:Ist das nicht der Artikel, der in der Printausgabe von 11 Freunde stand/steht?
Jou, der zweite Teil davon. Der erste war schon Anfang des Monats unter 11freunde.de abrufbar.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
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