Das sind gute Nachrichten. Die Einbindung unserer Nachwuchskräfte hat eine wichtige Symbolwirkung, außerdem ist das ein vernünftiger und nachhaltiger Weg für den Verein.
Bei seinen bisherigen Auftritten für die Profis hat Hofmeister außerdem einen ordentlichen Eindruck hinterlassen. Ein langfristiger Vertrag, mit dem der Verein dem Spieler vermutlich auch eine Entwicklungsperspektive aufgezeigt hat, ist für beide Seiten der richtige Schritt. Bei einem 16jährigen können wir zwar noch nicht abschätzen, ob er tatsächlich den dauerhaften Sprung zum Fußballprofi schafft, die Voraussetzungen sind allerdings nun gegeben und auch für den Verein wäre es großartig, wenn sich weitere Spieler aus den eigenen Reihen etablieren (und irgendwann mit hohem Ertrag weiterverkauft werden können). Der Weg dahin ist noch sehr weit und bei einem Teenager sollte man die Erwartungen ein wenig zurückschrauben.
Besonders wichtig wäre nun, dass unsere zweite Mannschaft endlich den Aufstieg in die Regionalliga schafft, damit unsere Nachwuchsspieler – solange sie noch keine dauerhaften Optionen für den Spieltagskader sind – Spielpraxis auf höchstmöglichem Niveau sammeln können.
Was die Vertragslänge betrifft: Die Laufzeit für Verträge von U18 Spielern ist auf drei Jahre beschränkt. Langfristig kann in diesem Kontext also eigentlich nicht mehr als das bedeuten. Wie der Vorredner schon schreibt, gibt es bei der Frage allerdings auch noch rechtliche Unsicherheiten.