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Eckel: "Ich habe den FCK in meinem Blut" (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
sifal36
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Beitrag von sifal36 »

Runnin'WithTheDevil hat geschrieben:Irgendwie sympathisch, wie ich finde. Ihre Äußerungen im Interview finde ich sehr gut nachvollziehbar und treffend. Als Tochter Horst Eckels nehme ich ihr die Identifikation mit dem Verein zu 100% ab. Ich finde sowieso, daß es allmählich Zeit wird, daß ein Frau im Aufsichtsrat des FCK einen Platz hat. Das würde diesem "ewigen Herrenclub" vielleicht mal ganz gut tun.
Ich stimme dem auch voll zu, Ihre Vorstellung hat mir gefallen. Frau Eckel hat bestimmt auch ein gutes solides Fachwissen und ist kein Branchen Neuling in Ihren Berufsleben. Frauen denken auch oft anders als Männer und Ihr Vater hat sie bestimmt auch entsprechend erzogen. Es wäre schön wenn sie in dieser Männer Dämone ihr Fachwissen einbringen könnte. Muss sich eigentlich JK der Mitläufer vom alten AR nochmals vorstellen, denn er war ja damals als Reservekader eingesprungen. Oder kann er nicht einmal sein bisheriges Aufgabengebiet im AR näher schildern. Ich bin nach wie vor -für kompletten Neuanfang mit neuen Team.
LDH
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Beitrag von LDH »

Leute bleibt locker. Egal wen ihr wählen werdet. Schlimmer kann’s kaum werden. Frau Eckel könnt ich mir gut als Sprecherin des AR vorstellen.
-=knight=-
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Beitrag von -=knight=- »

Absolut passend, in vielerlei Hinsicht. Klare Muss-Kandidatin.

@Thomas: Sind alle Interviews vor Veröffentlichung des ersten Interviews durchgeführt worden?
Thomas
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Beitrag von Thomas »

-=knight=- hat geschrieben:@Thomas: Sind alle Interviews vor Veröffentlichung des ersten Interviews durchgeführt worden?
@knight:
"Jein". Aufgrund der großen Anzahl und um es ein bisschen zu vereinfachen, haben wir die Interviews schriftlich per Fragebogen geführt. Alle Kandidaten haben ihre Fragen Ende letzter Woche erhalten. Und der größte Teil hat dann auch recht zügig die Antworten zurückgeschickt, die meisten Anfang dieser Woche oder schon am Wochenende.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Umgekehrt
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Beitrag von Umgekehrt »

Gerrys Flugschule hat geschrieben: "Management Horst Eckel" (Lassen wir mal so stehen, schauen ihre YouTube-Videos mit Horst im "grünen Sessel" und denken uns unseren Teil...).
Dann hat sie laut eigener Aussage "den FCK im Blut", ist 49 Jahre alt und seit 2016 Mitglied: 48 Jahre relativ blutleer gelebt, oder?
Wer ein abgerundetes Bild haben möchte, besuche die Seite der Firma "Pro-Research" (http://www.pro-research.de, Inhaber: Alexander Rosinus-Eckel, Ehemann von Dagmar Eckel) und lese nach, was dort unter 'Referenzen' aufgelistet ist...
Hoffentlich stehen qualifiziertere Kandidaten zur Wahl!
Puh!

Vielen Dank für den Hinweis. Das Interview hier auf dbb ist absolut erstklassig, hat mich positiv überrascht. Findet sich so in der Filmform nicht wieder. Kann man sich wirklich seinen Teil dazu...

Die Dame könnte sich über die Stiftung zugunsten aller Seiten einbringen, aber im Aufsichtsrat, um höflich zu sein, wären andere Kandidaten vielleicht im Hinblick auf die Gesamtsituation zu bevorzugen.
Spätzünder
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Beitrag von Spätzünder »

Tut mir leid, aber ich nehme ihr "FCK im Herzen" nicht ab.
Wenn ich als Tochter eines weltbekannten Fußballers dieses Vereins erst 2016 in den Verein eingetreten bin, kann meine Liebe zum FCK nicht sehr groß sein. Sie hätte schon vorher die Möglichkeit gehabt am Vereinsgeschehen teil zu nehmen und durch Anträge und Redebeiträge mögliche Fehler der Vereinsführung aufzudecken.
Das gilt übrigens auch für die anderen Kandidaten, die erst dieses Jahr Vereinsmitglied geworden sind.
Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.
J.P.Satre
Satanische Ferse
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Beitrag von Satanische Ferse »

Bei Dagmar Eckel könnte ich mir doch glatt vorstellen,dass sie die ganze Zeit davon ausging, qua Geburt automatisch FCK-Mitglied zu sein. So wie bei den Fan-Eltern, die ihre Sprösslinge noch am Tag der Geburt wie selbstverständlich bei ihrem Herzensverein anmelden. So soll es doch sein. Oder macht ihr das etwa nicht so? Dann aber Dalli!

Gleich zu Anfang dringt Frau Eckel auf die ihrer Meinung nach repräsentative Agenda eines Aufsichtsrats. Die etwas zu breit geratene Aufzählung beruflicher Stationen und Qualifikationen hat mich etwas an die Bewerbungsreden von Ottmar Frenger erinnert. Der hat sich übrigens in Krickenbach mit einer für ihn so charakteristischen stereotypischen Erklärung von seiner Tätigkeit im Aufsichtsrat verabschiedet. Frenger hat sich um den Verein sicherlich sehr verdient gemacht. Aber mit seinem Wirken in diesem Gremium hat er sich schlichtweg übernommen.

Sehr hellhörig bin ich bei der wie aus einer Bewerbungsfibel gepausten Passage geworden. Für mich ein Indikator dafür, dass Frau Eckel sich nicht bewusst ist, was auf sie zukommen wird. In so einem Gremium im Allgemeinen, und vor allem gerade in diesem Aufsichtsrat, unter dem Blickwinkel dieser so spezifisch prekären Situation. Das wird happig werden! Da waren die schwierigen Phasen davor richtig unspektakulär.

Der FCK und die Südpfalz-Initiative wären gut beraten, wenn man sich um die Mitarbeit von Frau Eckel bemühen würde. Ihr Engagement und ihr Name würde als Repräsentationsfigur beiden Instanzen sehr gut tun.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.
Lautern-Fahne
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Beitrag von Lautern-Fahne »

"Für mich ist Schönheit, dem Gegner nicht zu geben was er will." José Mourinho

"Wir wollen keinen Schönheitspreis, sondern einfach nur punkten" Torsten Lieberknecht
bybybonn
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Beitrag von bybybonn »

Dass für die Sport-Bild der Name 'Eckel' interessanter ist als alle anderen Kandidatennamen zusammen, wundert mich nicht.

Ich wüsste nur gerne, wer die 'Experten an meiner Seite' sind.

bybybonn
bybybonn
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Beitrag von bybybonn »

Guten Abend Frau Eckel,

ich gehe davon aus, dass Sie auf DBB mitlesen.
Genauer gesagt: Ich hoffe es. Alle Kandidaten betonen in ihren DBB-Interviews, wie wichtig doch die Fans für den FCK sind. Da erwarte ich schon, dass sie ab und zu auch auf das wichtigste Forum dieser Fans schauen.
Und Sie werden ja auch wissen wollen, welche Bedenken gegen Ihre Kandidatur hier geäußert werden, um auf entsprechende Fragen bei der JHV gewappnet zu sein.

Wenn nicht bald ein Wunder geschieht, wird der FCK in dieser Saison absteigen.
Wer heute für einen Platz im Aufsichtsrat kandidiert, sollte sich also auch mit der Frage auseinandergesetzt haben, wie es dann weitergehen soll.

Dazu hätte ich ein paar Fragen an Sie:
Herr Klatt hat am 24. 9. dem SWR gesagt:
"Die 3. Liga wäre eine große Herausforderung für uns. Da müssten wir auch Gespräche mit der Stadiongesellschaft führen. Und dann wäre ich bei einer Einigung guter Dinge, dass die 3. Liga auch im Fritz-Walter-Stadion darstellbar wäre."
Ich lese das so: 'Darstellbar' wäre die 3. Liga nur, wenn es mit der Stadiongesellschaft zu einer Einigung kommt, die eine erhebliche Reduzierung der Mietkosten bringt.

Frage 1:
Glauben Sie, dass die Stadiongesellschaft dazu bereit ist und wenn ja, für wie lange?


Wenn die Stadiongesellschaft die Miete nicht dauerhaft senken kann/wird, sondern bestenfalls für ein, zwei Jahre, müsste der FCK also schnell wieder in die 2. Liga aufsteigen. Das bedeutet, in der 3. Liga einen Spielerkader zu halten / zu schaffen, der mit hoher Wahrscheinlichkeit um den Aufstieg mitspielen kann. Also einen für Drittligaverhältnisse teuren Kader.

Frage 2:
Welche Möglichkeiten sehen Sie, diesen Kader zu finanzieren, wenn kein ominöser Investor kommt und dem FCK rasch einige Millionen € zur Verfügung stellt?


Viele AR-Kandidaten haben sich dafür ausgesprochen, einen 'Sportvorstand' zu installieren, um dem unübersehbaren Defizit an sportlicher Expertise im aktuellen Vorstand abzuhelfen.

Frage 3:
Glauben Sie, dass ein in die 3. Liga abgestiegener FCK sich tatsächlich drei Vorstände leisten kann?
Oder wie wäre nach ihrer Meinung bei diesem Szenario zu gewährleisten, dass im Vorstand tatsächlich vor allem 'sportliche Kompetenz' vorhanden wäre?
Wäre bei einem Abstieg die Trennung von den bisherigen Vorständen – unabhängig von der Frage, wie man ihre bisherigen Leistungen in 'Marketing' und 'Finanzen' bewertet – notwendig?


Es ist ja nicht sicher, ob die im 'Worst Case' Abstieg anstehenden Gespräche mit der Stadiongesellschaft zu einem positiven Ergebnis kommen und ich bin auch nicht sicher, dass wir selbst in diesem Fall eine Lizenz für die 3. Liga erhielten.

Frage 4:
Falls der allerschlimmste Fall eintreten sollte und der FCK wie 1860 München nach 'ganz unten' durchgereicht werden sollte: Welche Vorstellungen haben Sie für den Neuaufbau des Vereins?


Frage 5:
ist unabhängig vom Abstieg:
Fast alle Kandidaten versprechen 'mehr Transparenz'. Das ist ein Aspekt, der mir auch sehr wichtig ist. Allerdings weiß ich auch aus den Erfahrungen des Juristen Dr. Sester im Aufsichtsrat, dass es 'rechtlich' für einen Aufsichtsrat fast unmöglich ist, uns Mitglieder darüber zu informieren, was er selbst im Aufsichtsrat getan hat, also wofür er war und wogegen.

Welche 'rechtskonformen' Ideen haben Sie für die Frage, wie es künftig für die Mitglieder besser möglich sein könnte, Ihre Arbeit im Aufsichtsrat nachzuvollziehen und zu bewerten?

Mir ist klar, dass ich hier Fragen stelle, die nicht ganz einfach zu beantworten sind. Und wie Sie und alle anderen Mitglieder hoffe ich inständig darauf, dass wir irgendwie noch die 2. Liga halten.
Aber Sie kandidieren für eine Position, die Sie im Erfolgsfall drei Jahre innehaben werden.

Für diese drei Jahre kann man leider derzeit kein Szenario ausschließen.

Also täten wir FCK-Mitglieder gut daran, nur Kandidaten in den Aufsichtsrat zu wählen, die nicht nur wie alle Mitglieder und Fans an jedem Spieltag hoffen und unterstützen, sondern sich Gedanken darüber gemacht haben, wie es weitergehen kann, wenn alles 'Daumendrücken' und 'Gesundbeten' nichts nützt.

Sie werden sicher eine Möglichkeit finden, Ihre Antworten im Thread zu Ihrer Kandidatur zu posten!

bybybonn
sandman
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Beitrag von sandman »

Ich war mir anfangs zwecks dieser Kandidatur unschlüssig. Mittlerweile bin ich davon überzeugt, Sie zu wählen.
Nicht wegen des Interviews..das war "ok". Nicht wegen ihres Namens..der interessiert mich nicht. Nicht, weil sie eine Frau ist...das ist für mich nicht ausschlaggebend.
Ausschlaggebend war mich dieser Post von Playball vom 22.11 06:46:

viewtopic.php?f=3&t=23200&start=25

Dort beschreibt er verdammt gut, wie früher die FCK-Familie gelebt wurde..VON OBEN. Nicht beworben, nicht kommuniziert…sondern GELEBT.

Und genau dafür hätte ich gerne Frau Eckel im AR..weil ich ihr dieses aufgrund ihrer Vita zutraue..wieder eine Harmonie und wieder das Gefühl der FCK-Familie zu entwickeln. Ich halte dies für imens wichtig. Was nützen uns 5Unternehmensberater oder Investmentbanker, wenn den Spielern nicht das Gefühl gegeben wird, Teil etwas besonderem zu sein..Wert geschätzt zu werden. Wenn altgediente Spieler ohne Verabschiedung vom Berg gehen müssen. Die Mischung muss stimmen…

Wir brauchen neben den knallharten Unternehmern auch wieder einen Typ Thines..jemanden, der wieder das soziale Miteinander ins rechte Lot rückt. Der wieder Fans, Spieler und Verantworliche auf eine Ebene bringt.
Das ist meiner Meinung nach ein nicht zu unterschätzender Faktor..wir sprechen hier dauernd über Finanzen/Investoren etc. Was ja auch wichtig und richtig ist… . Aber die FCK-Familie sollte dringend wieder zueinander finden…das war einst unsere stärkste Waffe. Eine nicht zu unterschätzende Waffe...
...früher verdunkelten fliegende Feuerzeuge und Kleingeld den Himmel überm Fritz-Walter-Stadion...

„Das ist das einzige Stadion, in dem ich wirklich Angst hatte.“ (Gerd Müller)
sifal36
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Beitrag von sifal36 »

Hallo Sandmann Du sprichst mir aus den Herzen. Ich finde auch uns sind diese Werte abhanden gekomkmen das Gefühl zu einer Grössen Familie zu gehören ist weg.
Dagmar wird schon die Gene vom Dad haben sachlich mit Verstand in dem neuen AR zum Wohle unseres FCK entscheiden. Meine Stimme bekommt sie und dafür den Kölner JK nach Hause schicken. EINE FRAU MIT WEITSICHT AUS DEM HAUSE ECKEL - MEINE STIMME.
antikochteufel
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Beitrag von antikochteufel »

Und, warum erst jetzt, Frau Eckel? Das FCK Blut in den Adern, aber zuvor nirgends ehrenamtlich in Erscheinung getreten, um den Verein mit den so postulierten Qualifikationen zu unterstützen.
Das Risiko, ein AR Amt anzunehmen, ist derzeit wohl vergleichsweise gering. Der Karren sitzt so fest, dass keiner irgendwelche Wunder erwartet. Ein Scheitern kann man getrost den vielen Vorgängern anlasten, während eventl. Erfolge sich im eigenen Lebenslauf sicher bestens darstellen lassen.
Diese Bedenken richten sich auch gg einige andere Kandidaten, die îm Brustton der Selbstüberzeugung hinsichtlich der eigenen Befähigung sich als "Helfer" des Vereins in Szene setzen. Wo wart ihr, als das "Fußvolk" der Mitglieder seine Freizeit in stundenlangen JHVs investierte, ganz abgesehen von denen, die in Ausschüssen und Initiativen tätig waren und sich dafür z.T. noch blöd anmachen lassen mußten? Remember die "Zeltmission". Das gilt vor allem für die regional Ansässigen, deren Aufwand an Zeit und Nerven sich vergleichsweise in Grenzen gehalten hätte.
An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:
RedDevil16
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Registriert: 10.03.2016, 11:54

Beitrag von RedDevil16 »

Mitglied seit 2016, Projektleiterin und Management von Horst Eckel..., naja. Mir ist sie vorher nie aufgefallen. Jetzt sieht man sie immer häufiger auf dem Betze, vorhin gab es auch zu ihr eine Live-Schalte auf Sky Sport News. Wirklich überzeugend war das aber nicht. Typisches Gerede eines Fans.
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