jürgen.rische1998 hat geschrieben:(...) Der dämliche Barth hat Gestern vor der Pause erfahren was mit "Hass" gemeint ist

Das war ein Geschenk zum Valtentinstag. Ein richtig schönes, gellendes Pfeifkonzert, das auch Minuten später noch einsetzte, wenn sich die Nummer 4 nur irgendwie in Ballnähe befand. Dazu die pfälzischen Beschimpfungen um mich rum, von denen ich nur die Hälfte verstanden habe - herrlich

Darum Betze, darum Kaiserslautern.
AlbiundIssi hat geschrieben:falls Toco "aufgeheizte, positiv-aggressive betze-stimmung" meint - da frag ich mich:
wieso schreibt er es dann nicht?
(...)
Mensch Albi - wo ist Deine romantische Veranlagung? Lass doch mal die Gedanken fliegen, interpretiere doch mal die Bedeutung des Wortes, gib dich mal Deinen Gefühlen hin und lasse das zu, was man als Betze-Feeling bezeichnet - garantiert weißt Du, welcher
Hass gemeint ist. Und ohne den wäre der Betze nicht
der Betze.
Bis zur Halbzeit hat mir das Spiel sehr gut gefallen. Die Zielstrebigkeit Richtung Aalener Tor war vorhanden, wobei erleichternd hinzu kam, dass sich der VfR eigentlich gar nicht so sehr einmauerte, wie befürchtet (trotz 5er- oder manchmal 6er-Kette am eigenen Strafraum). Wie
Sippel das Tor einleitet und
Löwe (?) den Lupfer auf
Zoller spielt und wie der dann mit hohem Tempo das Auge für
Zimmer hat - eine Wahnsinnnsszene!! Großartig herausgekontert und das Musterbeispiel, wie man gegen defensivere Mannschaft zu Toren kommt. Bitte mehr davon, schon am besten nächsten Sonntag.
Was zur Halbzeit passiert ist, kann ich mir dann nicht recht erklären. Mir ist der Gedankengang schon verständlich, dass man mit
Jacob einen Spieler bringt, der eben genau jene Konterszenen besser aus- und mitspielen kann als
Hofmann. Aber
Jacbob rannte sich doch sehr häufig da vorne fest. Aus unserem Spielsystem was am Anfang fast einer Raute glich, mit
Demirbay im OM, wurde irgendwann mit dem nach-innen-Ziehen von
Jenssen ein flaches 4-4-2, was uns meiner Meinung nach überhaupt nicht gut bekommen ist. Zwar war es klasse zu beobachten, wie wir uns trotzdem um Variabilität bemühten, indem zum Beispiel die Stürmer (schon in der ersten Halbzeit) ständig rotierten und auch
Zimmer und
Schulze abwechselnd den offensiven und den defensiven Part übernahmen - aber richtig effektiv und stabil sah das nicht aus. Erst als mit
Klich die Umstellung zum 4-2-3-1 kam -war es so?-, haben wir wieder mehr Sicherheit bekommen.
Schade, dass wir ab der 50./55. Minute über rechts kaum noch gefährlich wurden - waren
Zimmer oder
Schulze platt? War das eine Order von CK? Mich hat auch gewundert, warum bei manchen Konterszenen kaum mehr als zwei, drei Mann von uns nach vorne mitgingen.
Wir haben uns dann bis ca. zur 80. Minute wirklich mehr und mehr um ein Gegentor beworben, selbst wenn Aalen keine richtige Chanc - bis auf einen Torschuss - hatte. Gefühlt kamen keine zwei Pässe hintereinander an ihr bestimmtes Ziel. Vielleicht fehlt in solchen Momenten ein Antreiber, einer der vorweg geht?
Orban hat das ein paar Mal versucht und ist ja quasi gleich zweimal als Libero vorgestürmt (überhaupt eine sehr präsente Partie von ihm).
Es ist gut, dass wir den Sieg nach Hause gebracht haben und nun drei Spiele
ohne Gegentor gewonnen haben. Hoffentlich können wir diese kleine Serie fortsetzen, Ingolstadt-like auf einer Euphorie-Welle reiten und uns da oben festsetzen, bevor es gegen den KSC und gegen Düsseldorf auswärts rangeht. Verdient hätten wir es endlich mal.