OWL-Teufel hat geschrieben:Ich hab auf Lust- und Launefußballer, die nur dann ein angemessenes Fußballspiel abliefern, wenn es ihnen genehm ist, keinen Bock mehr.
Äh sorry, aber Du wirfst da was durcheinander: ALLE Fußball sind und sollten unbedingt Lust- und Launefussballer sein. Davon leben Mannschaften wie Bayern, Dortmund etc. ganz stark.
Was dann immer noch fehlt ist derjenige, der den Plan für alle vorher festlegt, ansagt und dann vorgibt. Bei Bayern heißt der Heynkes, bei Dortmund Klopp.
Das nennt man dan Trainer, beim Orchester Dirigent.
Aber selbst Heynkes hatte nicht ausgereicht um den maximalen Erfolg zu bekommen, deswegen wurde ein Matthias Sammer verpflichtet, der den Lustfaktor mit Gewalt vermittelt.
Und wie ist das beim FCK? Null von alledem haben wir, weder einen Trainer, der den Namen verdient, noch einen Sportdirektor, oder VV oder irgendwas, der den Takt vorgibt.
Vieleicht wäre es mal nötig, dass sich Kuntz mit den als FCK-Spieler verkleideten Dilletanten unterhält und dafür sorgt, dass denen der FCK nicht völlig egal ist und sie sich nicht nur um Ihre Selbstdarstellung kümmern?
Eventuell kommt dann ja auch raus, dass die gerne wollen, aber gar nicht wissen, was zu tun ist und eben einen Trainer bräuchten, wie die anderen Mannschaften auch? Vieleicht regt das ja den VV zu Nachdenken an?
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Im Spietagsthread ist der Post von TM schon verlinkt worden. Ich halte ihn für so gut, dass ich das hier auch nochmals machen muss:
Nationalelf auf TM hat geschrieben:Wenn es eine Grundphilosophie im Verein gibt und man dementsprechend Spieler und Trainer verpflichtet, dann gibt sich das von alleine, denn dann trägt der Trainer das Konzept ja auch.
Um mal das große Beispiel anzuführen, die Bayern, da kommt jetzt Guardiola, aber deshalb lässt sich der FCB nicht verbiegen, sondern bleibt seinem Konzept und seiner Vereinsphilosophie treu und wenn es da nur die geringste Abweichung gibt, dann sind die Trainer ganz schnell weg, siehe Klinsmann oder van Gaal, der eine hatte sportlich einigermaßen Erfolg der andere nicht, dennoch passten beide schlussendlich nicht ins Gesamtkonzept.
Um ein kleineres Beispiel zu nehmen, den SC Freiburg, auch hier herrscht ein klares Vereinskonzept und das wird getragen (Finke,Dutt,Streich) und da wird kein Lienen (Name beliebig veränderbar) als Notnagel oder Hoffnungsträger verpflichtet, sondern da wissen die Verantwortlichen ganz genau wen sie da als Trainer hinsetzen und deshalb gab es beim SC in den letzten Jahren auch nur einen Trainerwechsel und das flott, eben weil der Trainer dann doch nicht gepasst hat, den Fehler hat man gesehen und reagiert, starkes Problemmanagement.
Auch in Mainz lief es ähnlich, auch hier ein klares Konzept, auch hier werden Fehler behoben und nicht alles auf sportliche Belange bezogen.
Wir hingegen labern uns immer von " ist noch alles drin" bis " ist noch alles drin", obwohl strukturelle Fehler völlig offensichtlich sind, aber es gibt beim FCK niemanden der das erkennt.
Kuntz verpflichtet Trainer nicht nach Philosophie,Spielweise oder Handlungsweisen, sondern er verpflichtet Trainer wie ein normaler Fan, ja der Foda könnte passen, das darf jeder Fan denken, aber doch kein Verantwortlicher, da muss man vorher doch genau wissen wie dieser Trainer spielen lässt, da schicke ich zur Not den Haber ne Woche in den Keller mit 16 DVDs der letzten 150 Spiele dieses Trainers und dann gibts ne Analyse und dann schaue ich genau ob dieser Trainer zu der vorgegeben Philosophie passt.
Aber wie soll ich wissen ob er passt, wenn ich selbst keinerlei Philosophie habe oder die Philosophie mit "sportlichem Erfolg" nieder geschrieben wird, das geht so nicht, es geht nicht einfach irgendwelche Spieler zu kaufen die auf dem Markt momentan verfügbar sind und einen Namen haben, ich muss genau schauen ob die Spieler passen und ob sie zur Vereinsphilosophie passen, sicherlich ist es schwieriger dies beim FCK reibungslos zu schaffen als bei Hoffenheim wo ein teurer Flop eben nicht so wichtig ist, aber wie soll beim FCK auch nur irgendwas gelingen, wenn man nichtmals in der Lage ist den ersten Schritt zu gehen.
Welche Idee steckte denn hinter Shechter?
Dass er Lakic ersetzt als einzige Spitze?
Das 4-2-3-1 hatte sich bewährt und dann kaufe ich für viel Geld einen Stürmer der alles andere als den Lakic-Typ verkörpert, um sich dann zu wundern, dass das nicht funktioniert, oder dass dieser Fußball nicht funktioniert?
Wow, das hätte jeder Azubi-Sportdirektor gesehen, naja, obwohl es hier ja auch viele nicht wahr haben wollten.
Wir mussten zwangsweise auf ein 4-4-2 umstellen, was gar nicht funktionierte, auch weil man keinen qualitativ hochwertigen zweiten Stürmer hatte.
Zudem hat man auf der Außenbahn gepennt, jeder hätte wissen müssen, dass man mit den Flügelspielern Kirch,Sukuta-Pasu und co keinen Blumentopf gewinnt.
Welch fatale Kaderplanung, ohne irgendeine Idee oder irgendein Konzept.
Dann die Panikkäufe im Winter, das war dann die Krönung, einfach das gekauft was grade da war und so setzte man alles im Sommer fort.
Man setzt immer alles so fort, da man sich ja keinerlei Schuld bewusst ist, jedes Jahr ist für den FCK ein Neuanfang und jedes Jahr kauft man was verfügbar und willig ist, völlig egal welche Position, welche Stärken etc.
Sieht so eine Philosophie aus?
Wenn man dann natürlich auch noch die falschen Trainer verpflichtet, dann ist das Chaos sicherlich perfekt.
Nicht nur die Spielweise oder die Mannschaft generell ist überholungsbedürftig, der ganze Verein muss verändert werden, wir können es uns einfach nicht leisten jede Saison nach Lust und Laune eines Ex-Spielers aufgestellt zu werden, wir können es uns einfach nicht leisten jedes Jahr einfach irgendwelche Spieler zu holen die einen Namen haben und viel Geld kosten, verdammt so kann es doch nicht weiter gehen.
http://www.transfermarkt.de/de/stefan-k ... ml#p699978