Das würde ich so nicht sagen. Sollte der Verein kurz vor der Rückzahlung in finanziellen Schwierigkeiten sein, könnte es auch auf einen "freiwilligen" Schuldenschnitt der Anleger rauslaufen. Zum Beispiel dann durch das Tauschen der Anleihen gegen welche mit längerer Laufzeit.JochenG hat geschrieben: Wenn hier vom Risiko gesprochen wird, ist das Risiko ein 100% Verlust. It's simple as that (sagte mal ein österreichischer Bundespräsident) - http://talk2.sagadc.com/fun/AsSimpleAsThat.mp3
JochenG hat geschrieben:.
Persönlich werde ich da schon ein paar Euro reinstecken - mache ich ja quasi auch so jeden Spieltag
.
Und ansonsten - ich bin beileibe kein Finanzberater und ich mache im kleinen Rahmen mit. Aber im Grunde ärgern mich schon die eine oder andere Aussage bei der Pressekonferenz. Denn so einmalig ist es nicht, was die Herren seit dem 18. Oktober 2012 (BaFin) da herumwerkeln. Aber das wird jetzt wieder persönlich. Deshalb höre ich besser auf.
no_remorse hat geschrieben:"Die Zinsen erhalten Sie jährlich durch Einreichung der Zinscoupons. Die Rückzahlung
des Nennbetrags zum Laufzeitende erfolgt zum 1. August 2019 gegen Einreichung der Urkunde. Diese Auszahlungen erfolgen bei der Stadtsparkasse
Kaiserslautern, Hauptgeschäftsstelle, Stiftsplatz 10 und bei der Kreissparkasse
Kaiserslautern, Am Altenhof 12-14 / Fackelstraße 36 kostenlos, bei anderen
Banken und Sparkassen können ggf. Gebühren anfallen"
heißt das auf deutsch das mir nach ablauf der anleihe nicht mal mehr die urkunde an der wand bleibt?? die coupons gehen dann jedes jahr per post zum fck oder wie?
Das ist keine dumme Frage.Laudrer1988 hat geschrieben:mal ne dumme Frage:
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Was bedeutet "gezeichnet" in dem Zusammenhang?
JochenG hat geschrieben: Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass am Ende des Geld futsch ist.
Wenn hier vom Risiko gesprochen wird, ist das Risiko ein 100% Verlust.
Vorsicht! Genussrechte sind was ganz anderes.Ach ja - Greuther Fürth hatte Genussrechte für deren NWLZ aufgelegt. Hier das Prospekt dazu:
https://www.sparkasse-fuerth.de/pdf/wpi ... euther.pdf
Was man bei der Fananleihe beachten sollte: Der Zinssatz ist immer ein Spiegel des Risikos. Viel Zinsen bedeuten normalerweise viel Risiko (oder einen anderen Haken). Da bei diesen Fananleihen aber auch die Liebe zum Verein für viele eine Rolle spielt und nicht nur der Zinssatz, kann davon ausgegangen werden, dass -von seiten eines kühl rechnenden Anlegers betrachtet- das Risiko eigentlich noch etwas höher liegt, als der Zinssatz von 5% Glauben macht. Weil die Zielgruppe "Fan" die Geschichte eben mit etwas anderen Augen sieht...Betzi191 hat geschrieben: Noch ein Wort zu der Verzinsung. Ich finde 5% persönlich nicht astronomisch hoch. Da gibt es wesentlich umsatzstärkere Unternehmen, die froh wären, "nur" 5% zahlen zu müssen. Aus von dem Gesichtspunkt, dass wir "nur" ein Fussballclub sind mit bislang bescheidenen finanziellen Mitteln ist der Zins ok.
Die Urkunde wird dann gelocht und damit für ungülig erklärt - dann kannst Du Urkund und Loch wieder mit nach Hause nehmen.no_remorse hat geschrieben: heißt das auf deutsch das mir nach ablauf der anleihe nicht mal mehr die urkunde an der wand bleibt?? die coupons gehen dann jedes jahr per post zum fck oder wie?
Zum "Geld wiederkriegen" muss die Urkunde zurückgegeben und entwertet (gelocht) werden, ist nämlich vereinfach gesagt ein "Schuldschein".Jaegermatze hat geschrieben:Welcher Fan will schon a) an seiner Urkunde die Zinscoupons abschneiden und b) seine schöne Schmuckurkunde gegen schnöden Mammon eintauschen.
Derartige Anleihen können in der RegelBetzi191 hat geschrieben:Generell würde mich mal interessieren, wie es mit der vorzeitigen Rückgabe der Anleihe beim Anleger ausschaut.
Richtig, dafür gibt es Wertpapierbörsen, das ist nicht anderes als ein "Gebrauchtmarkt". Man verkauft die Anleihen oder Aktien weiter, gibt sie also nicht zurück!!! Dazu muss das Papier aber auch dort gehandelt werden. Dazu habe ich in Sachen Fananleihe keine Information.EchterLauterer hat geschrieben:Derartige Anleihen können in der RegelBetzi191 hat geschrieben:Generell würde mich mal interessieren, wie es mit der vorzeitigen Rückgabe der Anleihe beim Anleger ausschaut.
(Ausnahmen sind zB Bundesshatzbriefe.) während der Laufzeit NICHT beim Ausgeber zurückgegeben werden. Näheres wird im Prospekt erklärt.
Sorry, hab mich verbabbelt. Meinte nicht Rückgabe an den Verein. Ich meinte die Veräußerung an Dritte (über die Börse). Soll das Papier denn für den Börsenhandel freigegeben werden?EchterLauterer hat geschrieben:Derartige Anleihen können in der RegelBetzi191 hat geschrieben:Generell würde mich mal interessieren, wie es mit der vorzeitigen Rückgabe der Anleihe beim Anleger ausschaut.
(Ausnahmen sind zB Bundesshatzbriefe.) während der Laufzeit NICHT beim Ausgeber zurückgegeben werden. Näheres wird im Prospekt erklärt.
Da sprichst du etwas an, was mich an dieser Geschichte schon seit der ersten Meldung gestern interessiert. Ich habe eigentlich auch die Absicht den FCK mit einer solche Anleihe zu unterstützen, soweit mir das finanziell möglich ist. Ich frage mich aber ob ich dem Verein damit wirklich einen Gefallen tue? Denn woher soll denn das Geld 2019 kommen, das da inkl. Zinsen zurückzuzahlen wäre? Die Summe kann man sich mit den erwarteten 6 Mio. ja relativ leicht ausrechnen.JochenG hat geschrieben:Persönlich werde ich da schon ein paar Euro reinstecken - mache ich ja quasi auch so jeden Spieltag
Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass am Ende des Geld futsch ist. Denn es wird heute eine Hypothek für den Vorstand gelegt, der in sechseinhalb Jahren am Ruder sitzt. Wer auch immer ( ach welch tolles Wortspiel) das sein wird.
Danke, das frage ich mich auch die ganze Zeit.treuerluzifer hat geschrieben:Ich frage mich aber ob ich dem Verein damit wirklich einen Gefallen tue? Denn woher soll denn das Geld 2019 kommen, das da inkl. Zinsen zurückzuzahlen wäre?[
Du scheinst da recht zu haben. Der Begriff "Schmuckurkunde" ist wohl eine Umschreibung dafür, dass dies nicht das Normale ist. Die Aktie der "Beate Uhse AG" ist keine "Schmuckurkunde", trotzdem wird die oft gerahmt an die Wand gehängt und ja, es ist eine nackte Frau drauf, aber keine Kupons...Jaegermatze hat geschrieben: Bist du dir ganz sicher? Weil auf den Bildern schaut das für mich so aus, als ob die Kupons an der Urkunde dran hängen. Oder sind das nur pro-forma Kupons und die Richtigen liegen separat bei?
Das macht die Sache ja noch interessanter...!
Das ist sehr schwer zu sagen. Das ganze hängt ja von der Bonität des Clubs ab. Möglich ist es jedenfalls, dass diese Möglichkeit zur Refinanzierung die günstigste für den Verein ist, da man vielleicht bei Bankkonditionen weit über den 5% liegt.treuerluzifer hat geschrieben:Da sprichst du etwas an, was mich an dieser Geschichte schon seit der ersten Meldung gestern interessiert. Ich habe eigentlich auch die Absicht den FCK mit einer solche Anleihe zu unterstützen, soweit mir das finanziell möglich ist. Ich frage mich aber ob ich dem Verein damit wirklich einen Gefallen tue? Denn woher soll denn das Geld 2019 kommen, das da inkl. Zinsen zurückzuzahlen wäre? Die Summe kann man sich mit den erwarteten 6 Mio. ja relativ leicht ausrechnen.JochenG hat geschrieben:Persönlich werde ich da schon ein paar Euro reinstecken - mache ich ja quasi auch so jeden Spieltag
Man muss sich nur darüber im Klaren sein, dass am Ende des Geld futsch ist. Denn es wird heute eine Hypothek für den Vorstand gelegt, der in sechseinhalb Jahren am Ruder sitzt. Wer auch immer ( ach welch tolles Wortspiel) das sein wird.
Handelt es sich bei der Fan-Anleihe für den FCK ummdie günstigste Geldbeschaffung zum Rückkauf und Ausbau des Nachwuchsleistungszentrums? Oder vielleicht sogar um die einzig mögliche?
Hier wäre ich um Aufklärung durch fachkundige User sehr dankbar. Ich bin in solchen Finanzfragen nicht gerade der Experte...
Ich verstehe die Frage nicht wirklich. Aus welchen Geldern die Rücklagen gebildet werden steht dem FCK frei.SEAN hat geschrieben:Fragen über Fragen. Ich hab da auch so einige.![]()
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Zudem würd mich interessieren, ob der Verein z.B. hingeht, und einen Teil von Erlösen aus Verkäufen von Jugendspielern/bzw. Profis die aus der eingen Jugend kommen, zurückhält, um sozusagen eine Rücklage zu bilden, um 2019 alles auszulösen?
Das ist mir schon klar. Ich meinte nur, das Geld ist für das NLZ gedacht, also könnte man mit den Erlösen daraus vieleicht etwas an Rücklage für die Auszahlung der Anleihen bilden.Höllenschlange hat geschrieben: Aus welchen Geldern die Rücklagen gebildet werden steht dem FCK frei.
Sehr gute Frage. Abwarten, ob noch mehr Informationen kommen, z.B. ob dann über eine Bank nachfinanziert wird, oder die Gelder dann doch anderweitig verwendet werden dürfen. Vielleicht nimmt die Sparkasse den Rest auch in den Eigenbestand oder die Anleihe ist seitens des FCK vorzeitig kündbar...Oder es wird nur teilweise renoviert...oder...SEAN hat geschrieben:Was passiert eigendlich, wenn nur so wenige Anleihen verkauft werden, das man im NLZ nix, oder nur sehr wenig machen kann? Also das mindestziel verfehlt? Abbruch und Rückzahlung?