Bangende Freude für den Julius-Hirsch-Preisträger des DFB
Morgen erhält das AWO-Fanprojekt Kaiserslautern die Auszeichnung in Berlin
Kaiserslautern und Berlin, 15. Oktober 2012.
„Soziale Fanprojektarbeit erreicht eine Vielzahl von Jugendlichen und ist ein wichtiger Bestandteil der Jugendhilfe und Jugendarbeit“, erklärt der Geschäftsführer der AWO Südwest gGmbH Peter Barrois.
Doch die Mitarbeiter und Trägerverantwortlichen des AWO-Fanprojekts Kaiserslautern durchleben derzeit ein Wechselbad der Gefühle. Stand in der letzten Woche noch das Ringen um das Überleben des Fanprojektstandortes im Mittelpunkt, werden nun die Vorbereitungen zur Entgegennahme des Julius-Hirsch-Preises, einer ganz besonderen Auszeichnung des Deutschen-Fußball- Bundes, getroffen.
Am morgigen Dienstag findet im „Bärensaal“ im Alten Stadthaus in Berlin ab 15:00 Uhr die Preisverleihung statt. „Wir freuen uns sehr über die besondere Form der Wertschätzung, die dem Fanprojekt Kaiserslautern mit der Auszeichnung des exponierten Julius-Hirsch-Preises, insbesondere für seine Präventionsarbeit gegen Rechtsextremismus zuteil wird“, betont der AWO-Präsident Wilhelm Schmidt. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist mit ihren elf Fanprojekten der stärkste Träger von Fanprojekten in Deutschland. „Wir sind davon überzeugt, dass die Überreichung des Julius-Hirsch-Preises kein Abschiedsgeschenk sein wird, sondern der Anstoß zum Fortbestand des Fanprojektstandortes Kaiserslautern!“, betont Schmidt abschließend.
Im Dezember werden sich die Zuwendungsgeber zur entscheidenden Sitzung in Kaiserslautern mit den Fanprojektverantwortlichen der AWO Südwest gGmhH treffen.
Quelle: Pressemeldung Fanprojekt KL