Das ist teilweise lächerlich, was hier geschrieben wird!
Es geht nicht um Einmischung des AR in einzelne Spielertransfers. Die sind und sollten eim Kompetenzbereich des VV und des Trainers bleiben Ganz davon abgesehen, dass der Abstieg
kein Spielerproblem war und ist, sondern ein Trainer- und Betreuungsproblem. Mit dem vorhandenen Spieler"material" hätte die Bundesliga durchaus mit einem Platz im (unteren) Mittelfeld gehalten werden können.
Es geht allein um Folgendes:
Warum hat das Umfeld von Stefan Kuntz, vor allem der AR, seine Aufsichts- und Korrekturpflichten nicht wahrgenommen, um den unnötigsten Abstieg der bisherigen Bundesligageschichte zu verhindern? Warum wurden die vielen Warnungen der Anhänger, meist der erfahrenen, nicht früher wahr- und ernstgenommen? Da hat Balakow viel schneller gelernt. Eine Einsicht, die ihm nur zum Vorteil gereichen kann.
Auch ohne Unterstellungen und irgendwelche Unlauterkeiten, wie sie seit Wochen kolportiert werden, lässt sich das Kalkül von Kuntz durchaus nachvollziehen. Er vertraute dem Trainer Kurz, auch weil dieser in der Vorsaison eine ähnliche Situation schon einmal gemeistert hatte. Er war sich sogar so sicher, dass an seinem Konzept der Veredelung junger Spieler festhielt, um dem Verein Vermögen zu schaffen. Wenn Kuntz und sein unmittelbares Umfeld die Abstiegsgefahr wirklich wahrgenommen hätten, wären in der Winterpause völlig andere personelle Entscheidungen getroffen worden. Ich bin davon überzeugt, dass mehr Fussballkompetenz und Erfahrung und weniger fessballfremde Elemente wie Rombach in Zusammenarbeit mit Stefan eine erhebliche Richtungskorrektur herbeigeführt hätten. Allerdings waren sich in der Winterpause noch 80 % der User hier sicher, höchstens die Gefahr des Relegationsplatzes wurde eingeräumt, wo schon jedem, der nur einmal etwas gegen den Ball getreten hatte, klar war, dass mit dem Trainer Kurz nie und nimmer die Liga zu halten war. Der war zu diesem Zeitpunkt schon ratlos und durcheinander, und hatte auch schon die Spieler durcheinandergebracht und verunsichert.
Wie könnte eine harmonische AOMV aussehen?
1. Kuntz erklärt, dass an den Unterstellungen gegen ihn nichts dran ist und er niemals hinter dem Rücken des Vereins an Transfers von Spielern verdient hat, auch nicht über Dritte. "Alle Spielertransfers sind aus rein sachlichen Erwägungen erfolgt", schmettert er den gläubigen Mitgliedern entgegen. Im Wissen darum, dass sie Stefan brauchen, glauben die ihm das auch willig.
2. Kuntz erklärt, dass sein Gehalt wie auch das seines Vorstandkollegen, des Pressesprechers und des Geschäftsführere um den gleichen Prozentsatz gekürzt wird wie der Etat für die Lizenzspielerabteilung (37,5 %). Aus sozialer Verantwortung bleiben die anderen Stellen der Verwaltungsebene erhalten, bis die Zuschauerentwicklung in der kommenden Saison andere Massnahmen erzwingt.
3. Kuntz erklärt, mit jedem, der im Verein eine Funktion hat, zusammenzuarbeiten und auch zu strukturellen und personellen Reformen bereit zu sein.
4. "Oppositionelle" melden sich zu Wort und labern etwas über Zusammenhalt und gemeinsam stark.
5. Eine Oppositionsgruppe meldet sich endlich, nachdem sich die sentimentalen Wir-Schwadronierer ausgeheult hatten, und fordert die Neuwahl des Aufsichtsrates.
6. Inzwischen haben sich die tränenreichen Vereinsmeier, das FCK-Lied noch auf den Lippen" erholt und ihr Verstand hat wieder eingesetzt. Der Antrag wird überraschenderweise angenommen.
7. Sauter und Kind werden wiedergewählt, Rombach fällt mit 1 Stimme (seiner eigenen) durch. Mehr Fussballkompetenz sitzt jetzt im AR.
8. Kuntz erklärt, mit dem neuen Aufsichtsrat zusammenzuarbeiten und mit diesem zusammen personelle Massnahmen ergreifen zu wollen, auch wenn seine Befugnisse in Zukunft beschnitten werden sollten.
Grünewalt könne bleiben, Gruber nach Entschuldigung gegenüber Erb auch, Der Betreuerstab wird neu und anspruchsvoller, weil kompetenter, besetzt, ebenso wie die Trainerriege im Nachwuchsbereich. In diesem Bereich wolle man ausserdem von Mainz und Freiburg lernen.
9. Kuntz erklärt, die Aufgaben im Führungsstab würden neu verteilt, und zwar so, dass er mehr Zeit für die sportlichen Belange habe.
10. Nachdem Rombach kopflos aus dem Saal gestürmt war, stimmen die Mitglieder zum Abschluss eines harmonischen Abends das Fritz-Walter-Lied an.
Nach 2 Stunden schliesst Kuntz die Veranstaltung. Die Weichen für den Wiederaufstieg und eine erfolgreiche Zukunft des FCK sind gestellt.
Nur die fehlende Oppositionsgruppe kann ein solches Szenario verhindern. Da schreiben zwar viele PNs und machen die Faust in der Tasche. Aber zu einfachster Vorbereitung scheint es noch nicht gekommen zu sein. Anfragen sind noch kein Handeln, sondern nur Wichtigtuerei. Wenn sich keine Oppositionsgruppe aus den Mitgliedern aufrappelt, die Dinge beim FCK zu ordnen, wird der FCK in den nächsten Jahren wieder gegen die Wand gefahren, dann aber endgültig!!!

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