Im Prinzip richtig, aber die Vereine reagieren oft auch seltsam.OWL-Teufel hat geschrieben:
Es ist traurig,dass die Vereine dem hilflos gegenüberstehen und daher kann man nur an die Gruppierungen selber appellieren,einen Selbstreinigungsprozess in Gang zu bringen.Denn unter den Konsequenzen,die solch unverantwortliches Handeln wie in Köln zur Folge hat,müssen wir alle leiden.
OK, die unterschiedlichen Gruppen (nenne sie weder Ultras noch sonst wie, sondern einfach Gruppen) sind irgendwie wichtig für den Verein. Sie machen Stimmung, machen Choreos, supporten unter der Woche usw.
Aber...
muss Manuel Neuer sich einen Verhaltenskatalog ansehen, wenn er vor der Südkurve steht ? Müssen die Bayern sich deshalb mit den Fangruppen treffen?
Muss Poldi so ein Geschiss machen?
Warum machen das die Vereine / Spieler ? Aus Dankbarkeit ? Weil es cool sein soll?
Mir werden die dann doch relativ kleinen Gruppen zu wichtig genommen. Mein Gott, die machen halt ein bisschen was für ihrern Verein, das machen aber auch die anderen Fans und sei es nur in finanzieller Form.
In Lautern zum Beispiel frage ich mich, inwieweit da die Spiele gegen Metz immer aus Dankbarkeit angesetzt werden. Ist ganz nett und ich hab da auch nix gegen, aber wir haben mindestens genauso viele Fans die Freundschaften mit 1860 oder Bremen oder sonstwem pflegen. Warum dann nicht mal gegen 1860 statt gegen Metz? Wie kommt so ein Spiel zustande oder ist es einfach immer im Rahmen unserer "Tour de France" und hat gar nix mit den Gruppen zu tun?
Insgesamt hat man letzte Saison schon einige Tendenzen gesehen, die mir übel aufstoßén, da sich relativ kleine Gruppen zu wichtig nehmen.
Welche der Gruppen gewaltbereit ist, ist immer ein schwieriges Thema, denn Deppen gibt es bei jedem Verein und auch in allen Fangruppierungen.
Die wilde Horde ist mir nicht sonderlich sympathisch. Liegt an den Vorkommnisssen beim 3-0 hauptsächlich. Im Allgemeinen geht man in Köln ja auch für die Zeit VOR dem Anpfiff ins Stadion
