Im Ernst, das verspreche ich mir von Kempf. Einige meiner Bekannten hatten Bedenken, weil er aus der Ultraszene kommt. Ich glaube aber zu wissen, das er aus diesem Grund sein "Amt" nicht nur für Ultras ausüben würde. Er nimmt die Sache ernst, und weiß um die Tatsache, das er für alle da sein muß.
Ich hatte mal mit ihm ein längeres Gespräch diesbezüglich, und ich weiß, das er als "Mediator" zwischen den Gruppierungen der richtige Mann ist, weil seine Stimme auch bei den jungen Testosteronhengsten Gewicht hat.
Und man kann jederzeit mit ihm reden.
Das mit dem Gesang finde ich z.B. bissel unfair. Ich war zwar gegen Mainz berufsbedingt nicht zugegen, aber Kempf greift ja immer mal wieder auch die Oldschool Geschichten auf.
Mich nervt zwar auch der teilweise extrem spielunbezogene Gesang, aber ist es nicht so, das jede Generation ihre eigenen Wege geht?
Wieso sollte das in der Kurve anders sein ? Manches finde ich sehr kreativ (der "drum fahren wir nach Koblenz und benehmen uns daneben" Song fand ich geil.....

), es kommt halt drauf an, alle Gruppen mitzunehmen.
Ebenso sollte von Seiten der Ultras nicht nur der Wunsch vorhanden sein, das man auf sie zugeht und mit ihnen redet, sondern auch die Bereitschaft, aufgrund der Gespräche etwas zu ändern, und zwar im Sinne aller.
Hierfür, so denke ich, wäre Kempf der richtige Mann.
Das verspreche ich mir von einem "Fanbeirat" oder ehrenamtlichen Fanbeauftragten (darauf läuft es meiner Meinung nach hinaus).
Mehr als irgendwelche soziale Projekte, die vermutlich eh nie zustande kommen.