Oracel hat geschrieben: Denn der Neue Umbruch käme und der FCK würde wieder voraussichtlich mit der Kater Planung in den Keller gehen.
Hab schon zu Beginn der Rückrunde oft gedacht, die sollten lieber mal alle zusammen einen saufen gehen als sich Fodas Taktik an der flipchart anzuhören.
Hab schon zu Beginn der Rückrunde oft gedacht, die sollten lieber mal alle zusammen einen saufen gehen als sich Fodas Taktik an der flipchart anzuhören.
Wie recht Du hast
Flipchart ? Das wird es sein .... vielleicht konnten die Spieler das System von Foda nur nicht erkennen ... bei dem gekritzel
Foda sollte mal einen Malkurs besuchen und etwas an seiner Schrift ändern, dass hat sicherlich keiner verstanden was er eigentlich wollte....
Man sollte nicht in der Vergangenheit schwelgen sondern der Realität ins Auge schauen !!!!!
Pressing 2013
Jeder hat seinen Blickwinkel zum Fußball. Vieles ist natürlich eine Sicht der Taktik, von der ich nur begrenzt mitreden will. Je mehr man ins Detail gehen würde, desto plausibler wird es wohl. Ohne Taktiktafel vor Augen, habe ich da so meine Schwierigkeiten. Als Handballspieler könnte man sich mit der Spielweise des ein oder anderen Spielers der Mannschaft 2012 identifizieren, auch wenn ich denke, dass bei vielen noch Steigerungspotential vorhanden ist. Mit Alexander Baumjohann und mit Fortounis könnte ich mich am ehesten vergleichen, auch in gewissen Alters- bzw. Jugendphasen.
Um den Umbruch von der Abstiegsmannschaft des letzten Jahres und der heutigen Mannschaft zu bewerkstelligen, war es wichtig Jugendspieler zu integrieren und zu fördern, was auch stellenweise ganz gut geklappt hat. In einigen Spielsituationen hat man die Unerfahrenheit dem einzelnen Spieler angemerkt.
Gegen den Ball zu arbeiten ist die eine Sache, sich spielerisch zu befreien die andere. Individuell aber vielleicht auch gruppentaktisch. Eine Situation bei Torreón hat mir extrem verdeutlicht, dass da jemand ist, der das eben draufhätte.
Aktuell ist der FCK hier noch ein paar Schritte zurückliegend. Speziell wenn man Jahr für Jahr die Mannschaft auswechseln muss, kann man hier schwerlich eine gute Abstimmung erreichen oder ein Mannschaftsgefüge. Die Konstanz ist aber auch eine der Erfolgsfaktoren. Hier muss der Ansatz sein eine zukunftsfähige Mannschaft zu finanzieren, die dann in der 1.Liga spielt.
Sollten Baumjohann und Fortounis bleiben und sich die Spielweise ändern, so hätte man wohl unter einer anderen Trainingskonstellation eine Chance dies zu bewerkstelligen.
Laufbereitschaft und Kampfbereitschaft sind eigentlich die Tugenden, welche man an den Tag legen muss, um dann in der 2.Liga oder 1.Liga bestehen zu können. Auch für die Fraktion Techniker. Haue in Aue war aus Fansicht unnötigst, da konnte wirklich nichts mehr beschönigt werden im Nachgang. Hätte man an der Stelle den Trainer entlassen müssen? Aber so ist eben Fußball! So ist die 2.Liga. Genauso wie Cottbus.
Speziell die Gier Tore erzielen zu wollen in vielen Trainingsspielen sollte man ab einem gewissen Zeitpunkt gezielter fördern. Wer sich an die Aufstiegssaison mit einem Sydney Sam erinnert, der weiß wie man Kontersituationen u.a. ausspielen könnte. Erkennt, dass Sam vieles intuitiv individuell richtig gemacht hat. Das ein oder andere auch falsch. Individuelle technische Klasse, hohes Tempo mit Ball aber auch ein Gefühl für den richtigen Laufweg und den richtigen Zeitpunkt für das Abspiel. Da geht das Herz eines Handballspielers eben schon auf.
Die Erfolgsgeschichte von Christian Streich und dem SC Freiburg beruht mitunter in der Anfangsphase auch auf Klatschpappen. Mit der Stimmung konnte das Vertrauen der Mannschaft in den Trainer gestärkt werden, anders wäre die Entwicklung vom Jugend- zum Ligacoach schwerer möglich. Eventuell eben mit dem Abstieg verbunden. Mal davon abgesehen, dass es zwischenmenschlich gepasst hat.
Aus der mittleren Ferne hatte man beim FCK ein gutes Gefühl, dass man gegen Hoffenheim in der Relegation bestehen könnte, wenngleich die beiden Ergebnisse letztlich eine deutliche Sprache sprechen. Realistisch betrachtet war ein Duell auf Augenhöhe mit dem Kader möglich. Entscheidend war die Niederlage im Hinspiel, wo man die Hoffenheimer hätte schlagen können. Was bleibt vom Kader? Bitte keine Hire and fire - Politik? Puhh. Eigentlich hatte man sich an viele Spielergesichter gewöhnt und auch gerne weitersehen wollen. Bleibt Foda? Geht Foda? Nur wenn er in der Lage wäre mit dem Kader weiterzuarbeiten. Parallelen zu 2006/2007?
Bei Sechzig gab es diese Anfangseuphorie nach der Trainerentlassung in der Allianzarena wie in Freiburg leider nicht. Anfangs eher Konfusion. Aus der Ferne hatte man einen guten Eindruck, dass die Trainerkonstellation passen könnte.
Das Aufstiegsendspiel der Amateure kann man sich immerhin im Livestream aus der Ferne online anschauen. Wenn auch nicht aus Giesing.
Im Nachgang fand ich die Saison erdrückend und belastend, da man der Mannschaft und jedem einzelnen Spieler versuchen wollte zu helfen, gleichzeitig aber keinen direkten Zugriff hatte.