Vor 2 Tagen war die Wahl des neuen AR. Weichen wurden gestellt und nun heißt es wieder mal zurücklehnen und alles mit einem
zu lesen.
Der Western geht in die Zielgerade…
Episode: Spiel mir das Lied vom Tod war gestern
Es war an einem kalten Dezembermorgen, als die Sonne über „K-Town“ aufgegangen ist und sich ein paar Sonnenstrahlen durch die paar übriggebliebenen Schleierwolken ihren Weg bahnten. Die große, wichtige und vor allem lange Sitzung in der City Hall ist nun vorbei. „K-Town“ erwacht so langsam aus dem Tiefschlaf und die ersten Bewohner durchstreifen die Straßen der Western-Stadt.
Was war das doch für ein Sonntag gewesen. Der 01.12. wird vielleicht in die Annalen der Stadt eingehen. Unsere geliebte Stadt hat nun neue, starke Revolvermänner, die sich eher als „Helping-Docs“ bezeichnen würden. Ihnen ist es fremd schmutzige Wäsche zu waschen, deswegen haben sie in der Stadt einen neuen „Waschsaloon“ errichtet. Hier kann man seine Sättel, Jeans, Hemden und Socken abgeben. Diese werden dann gereinigt und wenn man möchte, kann man seine Hemden mit dem neuen Banf-Bügeleisen auch glätten. Durch das neue Waschmittel „Der weiße Patrick“ oder „Paddywoll“ kann man sehr gute Ergebnisse erzielen. Nun ist unser „Bang-Bang-Banf“ nicht nur nicht-Entlastet, sondern neuerdings auch ausgelastet. Man hört, dass er in die Wasch-Branche einsteigen will, damit er jeden Tag seine Hände in Unschuld waschen kann.
Aber blicken wir doch genauer auf die Sitzung. Es war eine sehr lange Veranstaltung und alle Cowboys, Farmer und Bewohner des Umlandes brauchten ganz viel Rind-, ähm Sitzfleisch um den gesamten Reden zu folgen? Reden? Ja, es wurde hauptsächlich „nur“ geredet. Ok, zwischendurch wurde mal scharf dazwischen geschossen, aber insgesamt war High Noon sehr weit weg. Das hatte damit zu tun, dass alle Cowboys sehr konzentriert bei der Sache waren und ein Western-Gespür hatten ob es dran ist den Shoot-Out zu eröffnen oder nicht. War die Sitzung dann langweilig? Nein, denn die Reden hatten diesmal eine hohe Qualität. Wie hoch der Wahrheitsgehalt der einzelnen Reden nun war, wissen allerdings nur die Redner. Dennoch haben die Einwohner zwischen den Zeilen lesen können, ob hier der Indianer „Falsche Zunge“ redet oder der Cowboy „White-Wash“. Dementsprechend wurden oft Worte statt Kugeln an die Gegner abgefeuert. Ob sie getroffen haben?
Es waren ganz viele alte und becannte Gesichter da, ob „Remington-Remy“, „Kentucky-Ken“, „Candy-Kind“, „Der Bucklige“, „Winchester-Wüst“, „Lightning-Littig“, „Outlaw-Otter“, „Klatter-Durchschuss“ und wie sie alle heißen…
Werfen wir aber mal einen Blick auf die neue Wahl der neuen AR („Angry-Revolvermann“). „Mighty-Merk“ und seine „Dentist Docs“ wurden geschlossen gewählt. Die Freude war riesengroß, sozusagen ein „Rio Bravo“ bei allen Männern… Bei allen? Fast, „Wuchtbrumme Wagner“ war etwas enttäuscht, weil er auf dem undankbaren Nachrückerplatz gelandet ist. Hat ihn das gewurmt, war er nur hungrig, oder hat es ihn an seine Kindheit erinnert, wo er bei der Reise nach Jerusalem auch immer keinen Platz mehr bekommen hat? Aber er muss sich gar nicht ärgern, denn der „Angry-Revolverman-Rat“ wurde ja kurzerhand aufgestockt, damit er auch dabei sein kann. Und das ist gut so, denn „K-Town“ braucht einfach eine „Top-Gun“! Wenn nötig schießt er einfach alles zu Matsch, was ihm dann den Namen „Matsch-Maddin“ einbringen könnte…
Nach dieser erfolgreichen Wahl ging es auch darum die alten Revolvermänner zu bewerten. Haben sie ihre Arbeit gut gemacht. Wie wird die Suche nach dem Gold im Silbersee bei den Einwohnern angekommen sein. Ist das Angebot von „Big-Boss-Becca“ so stabil, dass es einem Bleigewitter standhalten kann? Oder sehen die Farmer in ihm einen Geier, der über seiner Beute kreist?
Vieles wurde besprochen, ein Teil wurde aufgedeckt, aber viel liegt noch unter dem Mantel des Schweigens. Aber den Einwohnern hat es gereicht. „Bang-Bang-Banf“ macht keinen Dampf (mehr). Er, „Jo-Great-Passidy“ und der selbsternannte Retter der Stadt, wir nennen ihn „Hungry-Saviour-Bullseye-Buhr“ wurden genau wie „Klatter-Durchschuss“ und „Bad-Bad-Bader“ von den Einwohnern „Erbarmungslos“ abgewatscht. Eine Klatsche nicht nur von „Mick Blädsch“. Nein fast alle Einwohner haben deutlich gemacht, dass „K-Town“ „No Country for old Men“ ist. Vielleicht hätte „Bang-Bang-Banf“ doch lieber die alte Banflok nehmen sollen und nicht den „Todeszug nach LUX“. Vielleicht hätte er doch nicht mit dem Wolf in der Steppe tanzen oder die 40 Wagen Westwärts zu „Beretta-Becca“ reiten sollen. Nun wurde halt entschieden, dass diese 3 „Nicht gesellschaftsfähig“ sind. Ob und wann sie allerdings die Stadt verlassen müssen, steht in den Sternen, denn obwohl sie ein „Ride with the Devil“ veranstaltet haben werden ihnen die Hände und die Spaten hingestreckt. Sozusagen ein Zeichen der Versöhnung und ein Zuschütten der Gräben. Den Anfang hat auch der Cowboy „The Boss-Hoss-Rosso“ gemacht, indem er „Bang-Bang-Banf“ eine Bleibe in der Stadt angeboten hat. Auch wenn sie in der Vergangenheit „Rivalen unter roter Sonne“ waren, so richtet sich doch das Augenmerk im Moment Richtung Horizont. Es herrscht nämlich eine Aufbruchsstimmung. Deswegen wird hier nicht mehr viel über die Sitzung gesagt, sondern nach vorne geschaut.
Die Stadt hat nun wieder Hoffnung, den Revolvermännern wird das nötige Vertrauen geschenkt, es ist ja auch bald Weihnachten. Aber es darf nicht der Fehler gemacht werden, dass man zu viel erwartet. Damit sie nicht zuletzt einem „Tödlichen Irrtum“ erliegen wurde mit dem Indianer „Kurzerhand“ und seinem Bruder „Langer Arm“ das Eintreffen der „Mobile-One-Sentence-Group“ geplant. Hier müssen die Einwohner abwarten was es für Neuigkeiten gibt. Auch hier müssen sich die Einwohner umstellen. Neuigkeiten werden nicht mehr mit der Postkutsche von Fett-Ex-Werner in die Stadt gebracht, auch nicht über die Blätter von „Hungry-Horst“ oder anderen, sondern über den Western-Sprecher von „K-Town“ kommuniziert. Einzig die lokale KKZ bildet hier die Ausnahme, sie hat sowieso ein breites Speckdrum und Fettab in ihrem Feilet… Fäuleton… Feujetonn, Feuletzon…Freuimton, Feullemton… ach, einfach in ihrem Unterhaltungsteil….
Die erste wichtige Western-Nachricht, die in unsere Stadt gekommen ist, handelt von unserem neuen starken Cowboy, der die Silberminen, Goldbarren und den Saloon in der Verantwortung hat. Da die Stelle bald Vakant wird mussten die Dentist-Docs schnell handeln. Sie haben es geschafft, und mit Kutschen, Pferden und viel Überzeugungsarbeit kommt nun „Vacant-Voigt“ nach „K-Town“. Lange Jahre hat er in der Stadt „Brown-Silence“ gelebt und gearbeitet. Nun will er gen Westen ziehen und unsere Stadt wieder zum Blühen bringen. Die Einwohner hoffen allerdings, dass die Wiesen und Felder wieder grün und saftig werden und „Vacant-Voigt“ nicht mit einem bunten Blumenstrauss erscheint…
Die Zukunft sieht nun etwas heller aus, vielleicht scheint ja bald regelmäßiger die Sonne und die Einwohner von „K-Town“ dürfen sich wieder mehr an den Pokerrunden im Saloon erfreuen. Hier sieht es ja seit 3 Spielrunden auch besser aus. 3 mal wurde der Gegner in die Wüste geschickt und das noch mit wirklich gelungenen Spielzügen. Angeführt von unserem neuen Poker-Kapitän „Sick-Sickinger“ und unserer Allzweckwaffe „Hickey-Pickey“ werden Royal Flush´s, Drillings oder eine High Card gespielt. Bleibt zu hoffen, dass der Erfolg anhält und es auch bald wieder im Saloon im zweierlei Maß ein „Full House“ gibt. Auch wenn es etwas länger gedauert hat, so hat „Shooting-Schommers“ wohl an den richtigen Hufeisen der Pferde gedreht und die Spieler in die Spur gebracht. Es ist einfach nichts, wenn man beim Pokern eine Durststrecke hat und durch die Wüste muss. Hoffen wir, dass wir am Samstag unseren nächsten Gegner aus der Halle schießen.
Bis dahin müssen wir abwarten was die „Mobile-One-Sentence-Group“ herausfindet und ob unser Dorf-Becca längere Öffnungszeiten hat und uns endlich frische und gute Produkte anbietet. Trockene, aufgewärmte Waren helfen uns nicht weiter, es muss etwas Frisches in die Stadt fließen.
Diese Fragen liegen jetzt gut in den Händen der „Dentist-Docs“. Wir alle vertrauen unseren starken neuen Revolvermännern, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen werden.
Welche Fragen beschäftigen uns dann sonst noch?
Wird Oskar mit seinem Pferd auf dem staubigen Asphalt wenden?
Geht Fett-Ex-Werner auf seiner Fahrt nach “Madness-Munich“ das Maikäferbenzin aus?
Und kommt vielleicht doch ein „Spinn-Off“ des Western raus?
Das sind alles Fragen, die vielleicht unbeantwortet bleiben werden.
Die Stadt ist jetzt in guten Händen, alles ist gesagt (oder geschrieben). Jetzt brauchen wir etwas Ruhe und Sicherheit.
Mögen die Gräben wirklich zugeschüttet werden und geschlossen bleiben.
Und möge die Sonne endlich beständig über „K-Town“ scheinen.
Jedenfalls ist es jetzt so weit, ich schnapp mir meinen Palomino-Pinolino und reite mit „Charming-City“ zusammen in den Sonnenuntergang.
Es war mir eine Ehre…
THE END
PS: Am Sonntag wurde ein wichtiges Kapitel geschlossen und aufgeschlagen. Was wir jetzt brauchen ist etwas Ruhe und Vertrauen in unsere neue Führung. Ich habe dieses vollste Vertrauen in unseren neuen AR und spüre schon eine positive Aufbruchsstimmung. Ich wünsche allen beteiligten viel Erfolg und viel Kraft!
Die alte Führung / AR wurde entsprechend beurteilt und sie haben die Meinung der Mitglieder bekommen und wahrgenommen. Jetzt müssen Einige das Ergebnis bewerten und ihre Schlüsse ziehen. Auch wenn Teile des alten AR in meinen Augen nicht alles richtig gemacht haben, bzw. zu der Unruhe beigetragen haben, so möchte ich jetzt auf der menschlichen Ebene jedem Einzelnen dennoch alles Gute wünschen. Die Gräben sollen zugeschüttet werden.
Jetzt heißt es zusammen anpacken und den Karren aus dem Dreck ziehen!
Es lebe „K-Town“!