Wenn man Ignoranz und Arroganz der "Vereinsoberen" anprangert, aber, gewollt oder auch nicht, nur den Personen den Durchblick bescheinigt, die nach Hamburg wollen und die dann der FCK "aussperrt", dann ist man nicht gerade fair.
Ich will keinem zu nahe treten, aber ich habe mir die Mühe gemacht die schriftlich fixierten Anträge für die außerordentliche Mitgliederversammlung im Mai durchzulesen oder zumindest zu überfliegen - Leute, bei manchen habe ich den Eindruck, dass die noch meinen, dass bei uns im Stadion einer mit dem Zigarrenkästchen rumgeht und den Eintritt einsammelt.
Wer es noch nicht gemerkt hat: DFB und DFL haben den deutschen Profifussball zu einem Geschäft gemacht und ein recht enges Korsett angelegt,
alle Profivereine werden wie Wirtschaftsunternehmen geführt. Mich interessiert z.B. eher, ob der FCK noch wirtschaftlich seine Aufgaben stemmen kann als ob wir das "Fan-Rundum-Wohlfühlpaket" schnüren.
Mir wäre es auch lieber, wenn alles wie in der "Guten alten Zeit" (ach ja, 3:1 gegen Barcelona, 5:0 gegen Real Madrid in einem Pflichtspiel, Deutscher Meister, Pokalsieger

- heute besiegen wir nicht mal mehr Ingolstadt ) wäre, aber der "FCK der Guten alten Zeit" ist tot, selbst wenn einige den "Betze-Geist" immer noch beschwören wollen.
Natürlich kann man im Termin für die JHV eine List der Entscheider vermuten, aber ehrlich gesagt verplempern wir auch wertvolle Zeit mit Anträgen, die es wirklich nicht wert sind diskutiert zu werden. Daher wäre es vielleicht eine Lösung z.B. hier im DBB eine Linie auszuarbeiten (was wollen wir und was schlagen wir vor, um unser Vorhaben umzusetzen?), damit
eine(r) den konkreten Vorschlag macht und nicht viele ähnliche oder nicht präzise genug formulierte Vorschläge eingereicht werden.
Ich denke, dass man die Vorschläge der Fans nicht ignorieren kann, wenn wir uns untereinander einig sind (uns also nicht selber in unnutzen Grabenkämpfen aufreiben) und kurz, knapp aber unmißverständlich klarmachen was wir wollen und wie wir gedenken die Aufgabe anzugehen (es ist doch besser nicht nur etwas zu wollen sondern auch zu zeigen, dass man sich Gedanken zur Umsetzung der Idee gemacht hat).