Auszüge vom "morgenweb":
"Politischer Druck auf Uli Hoeneß nimmt zu
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Nach den Enthüllungen in der Steueraffäre und der vorübergehenden Festnahme des Vereinspatrons forderten am Mittwoch nicht nur Innenminister Hans-Peter Friedrich und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück volle Aufklärung ohne Promi-Bonus. Zwei Drittel der Deutschen erwarten einen Rücktritt von Hoeneß, der selbst nur mit einem persönlichen Imageschaden rechnet. «Mir ist klar, dass meine Glaubwürdigkeit darunter leidet. Aber da muss ich jetzt durch», sagte er der «Sport Bild».
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«Es ist bekannt, dass wir Freunde sind und man kann sagen, dass in der jetzigen Situation wir noch engere Freunde geworden sind, weil ich denke, dass alles was auf ihn niederprasselt aus meiner Sicht zu exzessiv ist», erklärte Bayern-Trainer Jupp Heynckes mit viel Pathos. «Uli hat natürlich einen Fehler gemacht, aber Uli Hoeneß ist ein ganz wertvoller Mensch.»
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Dagmar Freitag, Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, wertete das Verhalten von Hoeneß als strafbar und «zutiefst unmoralisch». «Wer betrügt, darf sich nicht länger über Landesgrenzen hinweg sicher fühlen können.» Martin Gerster, sportpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, prophezeite, dass Hoeneß die Affäre nicht unbeschadet überstehen wird: «Ich vermute, dass sich Hoeneß nicht im Amt des Präsidenten halten kann.»
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......sagte Christian Strenger, Mitglied der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex, der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Donnerstag). Diese gibt Empfehlungen zu guter Unternehmensführung bei börsennotierten Firmen. «Mit Blick auf die Wirkung auf den Fußball im Allgemeinen und Bayern München im Besonderen wäre es allerdings besser, wenn er sein Amt niederlegte», betonte Strenger, Aufsichtsrat bei der DWS Investment GmbH.
Mit solchen Überlegungen wollten sich seine Weggefährten erst gar nicht beschäftigen - obwohl gegen Hoeneß laut Informationen der «Süddeutschen Zeitung» ein Haftbefehl vorlag, der außer Vollzug gesetzt wurde. ...
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..... Der AG-Chef sei «im Moment nicht glücklich und angespannt», berichtete Rummenigge aus dessen Innenleben. «Aber ich glaube, er hat eben hier im FC Bayern eine Bastion, die total stabil zu ihm steht.»
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Ehrenpräsident Franz Beckenbauer nahm seinen langjährigen Weggefährten ebenfalls in Schutz und wertete den Fall sogar als Petitesse. «Der Uli ist so, er kämpft an allen Fronten, er macht zehn Dinge gleichzeitig, da vergisst er halt zwischendurch mal was», meinte der Weltmeister von 1974 beim Pay-TV-Sender Sky. Die Börse sei ein «Hobby» von Hoeneß gewesen. «Das war sein Spielzeug, er hat damit gespielt. Dass er ein bisschen übertrieben hat - ich weiß auch nur das, was in den Zeitungen steht, und vergessen hat, Steuern abzuführen, dafür muss er halt geradestehen.»
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Der ganze Artikel
http://www.morgenweb.de/nachrichten/pol ... 456?Page=1
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Bei dieser WHO IS WHO Liste, im Aufsichtsrat der Bayern kann man auf den Ausgang des Falles U.H. ja richtig gespannt sein.
Finanzen, Politik und Medien.
Alles unter einem Hut.
Uli Hoeneß
Vorsitzender
Präsident des FC Bayern München eV
Herbert Hainer ( Sein Unternehmen ist mit 9,1 Prozent an der FC Bayern München AG beteiligt.)
Stellvertretender Vorsitzender
Vorstandsvorsitzender der adidas AG
Rupert Stadler ( Sein Unternehmen ist mit 9,1 Prozent an der FC Bayern München AG beteiligt.)
Stellvertretender Vorsitzender
Vorstandsvorsitzender der Audi AG
Timotheus Höttges
Mitglied
Vorstand Finanzen und Controlling der Deutschen Telekom AG
Karl Hopfner
Mitglied
1. Vizepräsident des FC Bayern München eV
Helmut Markwort
Mitglied
Vorstandsmitglied bei Hubert Burda Media, Herausgeber des Nachrichtenmagazins FOCUS
Dieter Rampl
Mitglied
Verwaltungsratsvorsitzender der UniCredit Group, Aufsichtsratsvorsitzender der Börse München
Dr. Edmund Stoiber
Mitglied
Bayerischer Ministerpräsident a.D., Ehrenvorsitzender der CSU
Prof. Dr. Martin Winterkorn
Mitglied
Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding SE