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Jahreshauptversammlung des FCK am 30. November 2012 (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
kepptn
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Beitrag von kepptn »

salamander hat geschrieben:
zet hat geschrieben:Ich bezweifele stark, dass die Kritik, und die Art und Weise, wie sie geäußert wird, für die Sache dienlich ist.
Ich weiß nicht, ob ich eine Fanabteilung will, deren großen Fürsprecher hier im Forum fortlaufend von "die da oben", "Putschversuch durch die kalte Check", "die hohen Herren", "seine Heiligkeit", "perfide, durchtrieben, manipulativ" usw. usw. schwadronieren.
Ich teile Dein schlechtes Gefühl. Nach meiner persönlichen Wahrnehmung gibt es eine nicht unwesentliche Minderheit der Mitglieder, die Kuntz/Grünewalt/Rombach schlicht und einfach "weghaben" wollen, warum auch immer. Und das überlagert jede sachliche Diskussion. Mir ist da auch in der Diskussion um den Versammlungstermin viel zu viel Polemik und negative Emotion im Spiel. ...
Oh ja, da habt ihr beide recht.
Allerdings muss man diese Stimmen von der möglichen Fanabteilung trennen. Wie so oft handelt es sich dabei mehr um typische Internet-Diskussionen, die doch einiges verzerrt. Einer dieser Kandidaten hat es sogar fertig gebracht anhand der Beitragszahl hier das Abstimmungsergebnis zu prognostizieren.

Salamander spricht zurecht von ausreichenden Möglichkeiten die wir jetzt bereits haben. Aber wie sieht die wirklich aus und welche Möglichkeiten bieten sich uns Fans sie zu nutzen oder wirklich mal etwas anzustoßen, das uns am Herzen liegt?

Wann gab es denn von den bisherigen Fan-Institutionen eine zeitige Stellungnahme zu Fanbelangen und die gab es, weis Gott, in den vergangenen Monaten oft genug. Die Terminierung ist übrigens einer davon.

Ich persönlich sehe durchaus Sinn in einer offiziellen Fanabteilung, stelle aber auch entsprechende Anforderungen, ohne die die Sache mMn keinen Sinn ergeben würde.
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JaZumMuseum
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Beitrag von JaZumMuseum »

Lautern-Fahne hat geschrieben:So musste ihr Verein einen Mitgliederstopp einführen, damit er noch als -glaube ich- "ehrenamtlich" gilt.
Es geht um die Gemeinnützigkeit. D. h., dass die Mitgliedsbeiträge nicht versteuert werden müssen. Dazu müssen sämtliche Einnahmen im gemeinnützigen Bereich auch in diesem ausgegeben werden, also z. B. in der Jugendarbeit.

Die Rechnung von Herrn Grünewalt bezog sich darauf, dass man geldwerte Vorteile, die man Mitgliedern gewährt, versteuern muss. D. h. wenn man z. B. einem Mitglied eine Ermäßigung auf Merchandising gewährt, dann muss dieser Vorteil versteuert werden. Dies kann man aber verhindern, indem es z. B. eine eigene Mitgliederkollektion hat, also Merchandising, das ausschließlich an Mitglieder verkauft wird. In diesem Fall gibt es keine steuerlichen Probleme, da das Mitglied keinen Vorteil gegenüber einem Nicht-Mitglied hat.

Außerdem war seine Rechnung auf das Mitgliederkonzept ausgelegt. Er meinte, dass wenn man den Mitgliedern Vorteile einräume, dass der Verein dann weniger Einnahmen hätte. Schickt man also z. B. den Mitgliedern wieder das Spieltagsmagazin nach Hause, so kostet das natürlich erst mal Geld.

Dies ist aber sehr kurzfristig gedacht. Gerade beim Spieltagsmagazin würden sich die Ausgaben rechnen. Da die Auflage erheblich höher wäre, wäre das ein gutes Argument für Sponsoren und Anzeigenkunden.

Eine große Mitgliederzahl bringt dem Verein viele Vorteile, sie ist z. B. ein gutes Argument für Sponsoren, eine Mitgliedschaft bewirkt eine stärkere Bindung der Fans an den Verein usw.
D. h. selbst wenn man dem einzelnen Mitglied Vorteile einräumen würde, wären die Vorteile langfristig größer als die "Mindereinnahmen".
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot/weiß. Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion.
wkv
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Beitrag von wkv »

wobei ich das mit den Rabatten noch einsehe, wenn es sich wirklich um die Größenordnung 200k bewegt.
JaZumMuseum
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Beitrag von JaZumMuseum »

Stimmt.

Nun geht es hier aber um die Gründung der Fanabteilung, die als eines ihrer Ziele die Mitgliederwerbung ansieht.

In welcher Form das Mitgliederkonzept dann umgesetzt wird, das muss natürlich mit den Verantwortlichen des FCK abgestimmt werden.

Wie gesagt, es gäbe ja auch Dinge die kein Geld Kosten.
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Für die, die noch nicht so richtig was mit dem Thema "Fanabteilung" und den Ideen dahinter anfangen können, hier ein Link: http://www.der-betze-brennt.de/thema/fanabteilung/

Ist zwar noch nicht allumfassend und vollständig, aber zum ersten reinstöbern in das Thema ein ganz guter Anfang.
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Beitrag von wkv »

Mist. Jetzt kommt auch noch Fakten und Information in die Diskussion.

Das schadet sicher.... :nachdenklich:
JaZumMuseum
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Beitrag von JaZumMuseum »

wkv hat geschrieben:Mist. Jetzt kommt auch noch Fakten und Information in die Diskussion.

Das schadet sicher.... :nachdenklich:
Aber echt, schlimm sowas. :teufel2:
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Beitrag von Devils-Supporter »

Am Beitrag von @Lautern-Fahne kann man erkennen, dass Grünewalts Ausführungen bei der AOMV ihre wirkung nicht verfehlt haben. Genausowenig wie die von SK beim Flutlicht-Auftritt. Die meisten Leute haben eben wenn es um Stuerfragen geht eine sehr begrenzte Auffassungsgabe, bzw. schalten gleich ab, weil sie meinen, dass sie das eh nicht verstehen. Dass es dabei nicht um die Fan-Abteilung ging (die für sich genommen natürlich KEINE Auswirkung auf die Besteuerung des Vereins haben würde) sondern um einen einzelnen Punkt aus dem Mitgliederkonzept, nämlich dem Rabatt auf Fanartikel oder Eintrittskarte, ging dabei völlig unter.
Und ehrlich gesagt ist alleine schon dieses "für dumm verkaufen wollen" für mich schon Grund genug, die Fan-Abteilung zu befürworten. Wenn man das nicht will, dann soll man sagen warum aber nicht behaupten "das geht nicht weil wir dann Steuern zahlen müssen" in der Hoffnung, dass schon die meisten Mitglieder dann nciht mehr genauer nachfragen.
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!
kepptn
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Beitrag von kepptn »

wkv hat geschrieben:wobei ich das mit den Rabatten noch einsehe, wenn es sich wirklich um die Größenordnung 200k bewegt.
Nö, das lässt sich buchhalterisch lösen. Lass dir das mal von Jochen erläutern, ich hab damals nur mit einem Ohr zugehört.
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Satanische Ferse
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Beitrag von Satanische Ferse »

Schätze Stefan Kuntz als einen sehr misstrauischen Menschen ein. Was dem Vorstandsvorsitzenden recht ist, sollte den Mitgliedern billig sein. Gerade angesichts der Schatten der Vergangeneit, die immer noch schwer über uns schweben. Und die außerordentlich daneben gelaufene MV im Sommer ist mir immer noch sehr präsent.

Eigentlich sollten einige der damals eingereichten Anträge auf der kommenden MV vertieft werden. Den nun gewählten Termin werden sehr viele aus besagten Gründen nicht wahrnehmen können. Das ist schlecht und wenig vertrauenbildend!

Norbert Thinnes hatte es einst geschafft, die Anhängerschaft zu befrieden. Spätere Funktionäre brachten alles zum Einsturz, und die Mitgliedschaft in Aufruhr. Stefan Kuntz trat damit an, das "Oben" un "Unten" zusammenzubringen. Alles nur Lippenbekenntnisse? Bedenken sind jedenfalls angebracht.

Die Initiative für eine eigene Fan- und Mitgliederabteilung fordert mit ihrem Engagement eine verstärkte Symbiose zwischen Verein, Mitgliedern und Fans ein. Die strukturelle Verankerung und institutionelle Einbeziehung scheint bei den Verantwortlichen auf wenig Gegenliebe zu stoßen. Was nicht wundert, denn auf der AoMV vermittelte man vom Podium aus den Eindruck vom Mitglied als nervendem und Kosten verursachendem Fremdkörper. Sehr, sehr schade dieser Umstand. So werden wir auf Dauer zu einem leblosen Verein, wenn weiterhin auf dieser Art und Weise aktives ehremamtliches Engagement abgeblockt wird.

Außerdem hätte eine enge Verzahnung und ein ernstgemeinter Schulterschluss zwischen Vereinsführung, Mitgliedern und Fans einen immensen beruhigenden Effekt auf die Fankultur, nicht gerade unwichtig in der aktuellen Situation.

Wo aktuell der Ligaverband mit seiner Machtpolitik die Probleme nicht entschärft, sondern vielmehr auf eine Eskalation hinsteuert. Die Art der Diskussion erweckt den Eindruck, als würde man die Dramatisierung harmloser Ereignisse als Vorwand benutzen, die Kommerzialisierung des Fußballs zu forcieren.

Das von DFL und DFB vorgelegte Sicherheitskonzept sieht das Aufstellen von Containern vor, in denen Fans nackt kontrolliert werden sollen. Und das soll ohne jede richerliche Anordnung vonstatten gehen, ohne konkreten Verdacht. Sehr bedenklich, dass die sich mit einem solchen Ansinnen überhaupt an die Öffentlichkeit trauen. Eine solche Unverfrorenheit sollte bei uns allen die Alarmglocken schrillen lassen.

Die propagierte Fanabteilung sehe ich als ein wichtiges Instrument, den Schulterschluss zwischen den Verantwortlichen, der Anhängerschaft und den Vereinsmitgliedern zu schließen. Ein Vehikel gegen diesen anonymen und sterilen Trend zur Kommerzialisierung. Und dazu gehört auch ein gerüttelt Maß an Partizipation am Vereinsgeschehen.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.

Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.
herzdrigger

Beitrag von herzdrigger »

Die Terminierung der JHV ist sehr unglücklich gewählt und JochenG hat eigentlich nur das zu Papier gebracht, was viele denken.

Auch ich sehe die Fanabteilung als wichtiges Instrument an, als Symbiose zwischen Fans und Verein wie es Satanische Ferse schreibt.

Dabei bin ich nicht misstrauisch, denn das Ehrenamt hat bei mir höchsten Respekt. Wer setzt sich heute noch in seiner Freizeit ohne Entlohnung für andere ein? Diese Spezie wird immer seltener, die "Meckerer" und "Nichts-Tuer" in Sozialen Netzwerken oder Foren werden immer mehr und mehr.

Bestes Beispiel für Ehrenamt und FCK ist das ehrenamtliche Team der Initiative Fritz Walter Museum. Einfach mal anschauen, was die Mädels und die Jungs leisten. Hier ziehe ich meinen Hut und sage: Chapeau!

Auch eine Fan- und Mitgliederabteilung wird was leisten, im Ehrenamt, unentgeltlich. Und wer dort Lust hat mitzumachen wird sicherlich mit offenen Armen empfangen. Denn Menschen, die Freizeit für andere investieren sind doch sehr rar geworden.

Ach so, konspirativ habe ich mich gestern Abend mit
JaZumMuseum und noch einigen anderen DBB`lern im Old School Block getroffen und ausgetauscht. Sozusagen von Angesicht zu Angesicht kommuniziert, sozusagen OHNE technische Hilfsmittel. :D
paulgeht
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Beitrag von paulgeht »

Borussia Dortmund hat die Jahreshauptversammlung übrigens auf einen Sonntag (den heutigen), 11 Uhr gelegt.
Bild
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1.FCK-Unzerstörbar
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Beitrag von 1.FCK-Unzerstörbar »

Hallo,
ich hätte mal kurz ne Frage bzgl. der JHV.
Wie lange kann man ungefair schätzen geht sie,
da ich mit dem Zug anreisen werde, müsste ich ungefair wissen wann sie endet.
Danke.
Nur der FCK !!!
wkv
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Beitrag von wkv »

Das kann durchaus bis nach Mitternacht gehen..... die letzte war auch was länger.....
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

wkv hat geschrieben:Wichtiger Meilenstein für die Roten Teufel: FCK erreicht in der Saison 2011/12 ein positives Eigenkapital

Per se ist das mal eine gute Nachricht. Was dahinter steckt, werden wir sehen.
Dann solltet ihr aber schnellstmöglich auf die Geschäftsstelle wandern und euch die Bilanz mal selber anschauen. Bisher haben das nur lt. Liste 3 Mitglieder getan und das ist angesichts der Informationen, die dieses Papier auch für Nicht-Bilanzprüfer bietet, erschreckend wenig.
Denn, wie schon im News-Thread angedeutet, muss man schon etwas mehr auf das Zahlenwerk schauen, um zu sehen, was wirklich passiert ist. Der FCK hat zwar einen Gewinn ausgewiesen und damit nun eine schwarze 0 (81.000 € ) an Vermögen, aber erreicht wurde das nicht durch ein besseres Ergebnis aus der Saison heraus, sondern in erster Linie aus dem schon angesprochenen Verkauf von Ivo Illicevic und der Umschuldungsaktion mit der Stadt, die den FCK von einigen realen und eventuellen Verbindlichkeiten befreite, frische Liquidität aus dem Verkäuferdarlehn brachte und mit einem Verschieben des Zahlungsplans für die nächsten Jahre einiges an Rückstellungen freimachte, dies alles, wie es Bürgermeister Klaus Weichel ja auch darlegte, auf Kosten der Stadt.
(siehe Diskussion hier: http://www.der-betze-brennt.de/forum/vi ... 22#p685522)

Schaut euch wirklich mal die Zahlen an, nur dann könnt ihr wirklich bei der Mitgliederversammlung darüber abstimmen, ob wirklich so gute Arbeit geleistet wurde, wie hier von einigen schon angedeutet wurde.
Für mich jedenfalls war es ein sehr ernüchterndes Erlebnis. Da ich keine rechtlichen Konsequenzen provozieren will, werde ich hier keine Details ausplaudern, aber Fritz und sein Team haben als Bilanzvisagisten wirklich gute Arbeit geleistet. Ob die allerdings den Ansprüchen an Nachhaltigkeit genügt, hat mich nicht überzeugt.
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Beitrag von wkv »

Mac, vielen Dank für deine Meinung und dein Fachwissen.

Ich hab, wie ich schon anmerkte, keine Ahnung von Bilanzen und bin in dem Punkt auf Leute angewiesen, die mir sagen können, was da wo visagiert wurde, ob da visagiert wurde, was das bedeutet etc. Oder ob diese "Visage" nicht doch zum Wohl des Vereins ist.
Ich kann das nicht einschätzen.
paulgeht
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Beitrag von paulgeht »

@Mac41: Danke für die kurze Erläuterung!
und der Umschuldungsaktion mit der Stadt, die den FCK von einigen realen und eventuellen Verbindlichkeiten befreite, frische Liquidität aus dem Verkäuferdarlehn brachte und mit einem Verschieben des Zahlungsplans für die nächsten Jahre einiges an Rückstellungen freimachte

Vereinfacht gesagt: Man (ver-)schiebt die eigentlich jetzt fälligen Zahlungen an die Stadt auf einen späteren Zeitpunkt und hat (u.a.) deshalb eine relativ gute Bilanz vorzuweisen. Das heißt aber nicht, dass diese Schulden (an die Stadt) verschwunden oder gar abbezahlt worden sind.

Früher oder später werden sie wieder auftauchen (müssen). Auf Kosten der Stadt deshalb, weil die auf ihr Geld länger warten muss. Sehe ich das so richtig?
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Weschtkurv
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Beitrag von Weschtkurv »

Teilweise sind Verbindlichkeiten weg - Befreiung - und teilweise sind Verbindlichkeiten auf später verschoben. So habs ich verstanden. Also ein Entgegenkommen der Stadt. Find ich übrigens nachvollziehbar, denn ohne den FCK könnte die Stadt komplett dicht machen. Dann hätten se fast garnix mehr.
Andererseits is Lautern blank, und braucht jeden Cent.
Ich sehs so :
Man arbeitet anscheinend wieder zusammen - der FCK und die Stadt, eine Schicksalsgemeinschaft - solange der Verein net dauerhaft Überschuss macht.
Nur der Erfolg des FCK bringt der Stadt letztendlich Kohle.
Kohle auf die man jetzt verzichtet, dass der Verein sich konsolidieren kann, und später dann der Stadt bezahlt.
Wollen wir hoffen, dass alle handelnden Personen im Sinne der Stadt und des Vereins einen guten Mittelweg finden/beibehalten, und unser FCK schnellstmöglichst wieder aufsteigt, denn dann haben alle was davon.
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Beitrag von wkv »

Find ich übrigens nachvollziehbar, denn ohne den FCK könnte die Stadt komplett dicht machen.


Umgekehrt wird ein Schuh draus. Die Stadt streicht Gelder für Vereine, Beratungsstationen, Personal.

Vereine müssen ihre Übungsleiter entweder entlassen oder unbezahlt arbeiten lassen, weil die Stadt keine Sportförderung mehr zahlen darf.

Da finde ich es schlichtweg scheisse, dass mein FCK als Wirtschaftsunternehmen so handelt. Und es immer so hinstellt, als wäre die Stadt in einer Bringschuld.

Sie ist es nicht. Sie ist dafür verantwortlich, dass es den FCK noch gibt. Wir verhalten uns in dem Thema wie die Griechen.
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Beitrag von Weschtkurv »

Na ja.
Wenn der FCK pleite is, dann hat die Stadt aber noch weniger Kohle.
Egal.
Will heut nimmie diskutiere, mir steckt des Gewürge unserer Jungs noch zu arg im Hals...
Bin immer noch am Schlucke... :x
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