FCK-Tisch100 hat geschrieben:Adaleh hat geschrieben:Fakt ist (u.a. Zahlen des Rhein-Neckar-Kreises):
- ca. 15% der "Flüchtlinge" sind tatsächlich Flüchtlinge bzw. Verfolgte im Sinne des Asylrechts
- ca. 85% kommen aus sicheren Drittstaaten (Mazedonien, Kosove, Serbien, Montenegro, Albanien usw.) und wandern in das lockende deutsche Sozialsystem.
Der Zustrom kommt aus sicheren Drittstaaten, Mafia-Organisationen und die Asylorganisationen verdienen Millionen damit!
Jede Diskussion über die kommende gesellschaftliche Katastrophe wird durch die Staatspresse und selbst ernannte "Gutmenschen" mit der Nazikeule oder den Schlagwörtern "Fremdenfeindlichkeit" oder "Rassist" verhindert.
Die Frage ist, wie viele sollen noch nach Deutschland rein? 1 Million, 5 Millionen, alle?? Deutschland und Europa wird einen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Niedergang erleben. Jeder Bürger ohne ideologischen Scheuklappen erkannt das. Aktuell z.B. der ehemalige tschechische Staatspräsident Vaclav Klaus, der feststellt, dass Merkel und die deutsche Politik die europäische Gemeinschaft und die europäische Kultur zerstören.
Wenn man vor diesem Hintergrund einen so unsäglich ideologischen Unsinn wie von diesem "FCK-Tisch" liest, stellt man sich die Frage nach dessen Hintergrund ...
Der FCK sollte andere Problem bewältigen, als sich bei diesem vielschichtigen Thema instrumentalisieren zu lassen!
Fakt ist, dass Deine Zahlen populistischer Müll sind. Wenn Deine angeblich 85% Flüchtlinge aus sicheren Drittstaaten sind, dann werden sie auch kein Asyl bekommen, also überhaupt kein Grund jemandem davor Angst zu machen. Auf der anderen Seite möchte ich mal sehen, ob Du das Leben im Kosovo oder Albanien leben wolltest, aber nein, Du hast ja ein Recht hier zu leben und mehr als diese Menschen zu haben, du wurdest ja hier geboren - was für ein glücklicher Zufall für Dich.
Ich wollte einfach mal ein paar andere Daten und Fakten nennen, die unser vermeintliches Angsthabenmüssen relativieren. Kann sich jeder selbst seine Gedanken zu machen und einordnen, wie wir in Deutschland darüber reden. (Quelle: Bericht der Vereinten Nationen zur Weltflüchtlingslage, UNHCR-Bericht,
http://www.unhcr.org/gr14/index.xml)
Die sieben größten Herkunftsländer von Flüchtlingen
Syrien 3,88 Millionen
Afghanistan 2,59 Millionen
Somalia 1,11 Millionen
Sudan 648.900
Südsudan 616.200
D.R. Kongo 516.800
Myanmar 479.000
Bemerkenswerte Zahlen
20
Millionen Flüchtlinge müsste Deutschland aufnehmen, wenn es im Verhältnis zur Einwohnerzahl genau so viel Flüchtlinge wie der Libanon aufnehmen würde.
9 von 10
Flüchtlinge bleiben in benachbarten Ländern. Erstmals hat die Türke weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen (1,59 Millionen), gefolgt von Pakistan (1,51 Millionen), Libanon (1,15 Millionen), Iran (982.400) und Äthiopien (659.500)
42.500
Menschen flohen pro Tag im Jahr 2014
Rund 50 Prozent
sind Kinder und Jugendliche
Jeder 4.
Flüchtling stammt weltweit aus Syrien
Zu Betze und Politik.
a) Der FCK ist laut Satzung ein politisch und weltanschaulich neutraler Verein. Das stimmt, darf aber nicht missverstanden werden; es heißt nicht, dass er nicht zu Politik oder Religion oder anderen gesellschaftlich relevanten Dingen Stellung nehmen darf, sondern es heißt: Der FCK ist kein Verein, der aus einer Religion, einer Partei oder eines Verbandes heraus gegründet wurde. (zum Beispiel ist ein DJK ein Sportverein, der christlich geprägt ist, oder ein Verein mit dem Namen Maccabi ein israelischer Verein, der seine Wurzeln in der Gewerkschaftsbewegung hat, oder es in der Zeit des Nationalsozialismus NS-Vereine gab)
b) Klar muss der Betze Flüchtlinge willkommen heißen und der Sport verbindet Menschen. Das eine schließt das andere doch nicht aus. Wir haben 1990 auch Menschen aus der früheren DDR auf dem Betze willkommen geheißen (von Marschall, Ernst, Rische ganz zu schweigen). Und Deutschland ist nicht untergegangen.
c) der vermeintlich drohende gesellschaftliche, kulturelle und soziale Niedergang/Katastrophe wegen Flüchtlingen und Migranten: das ist doch sehr pauschal. Es ist schon immer die Stärke des kleinräumigen Europas gewesen, mit Migration umgehen zu lernen, das ist doch unsere Stärke. Und wer mal Lust hat, den eigenen Stammbaum ein wenig zu erkunden, merkt schnell, dass nur die wenigsten "rein" deutsch sind. Es gab zu allen Zeiten Einwanderungswellen nach Deutschland, und es gibt uns noch immer.
d) zum Begriff Gutmensch: Ich bekenne mich dazu, dass ich ein Gutmensch sein möchte (ich schaffe das nicht immer, das ist klar). Ich finde daran nichts verwerfliches oder naives oder angepasstes. Ein guter Mensch sein zu wollen, ist verdammt schwierig und man stößt dabei bei ganz vielen Leuten auf Gegenwehr. Wenn ich ein guter Mensch sein will, dann will auch nicht überheblich sein oder auf andere herabschauen. Oder wollen die, die den Begriff des Gutmenschen polemisch brauchen, ein Schlechtmensch sein?
e) zu heute Abend: 4:1 für den FCK