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FCK erwägt Rückzahlung der Fananleihe (SWR)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
ks_969
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Beitrag von ks_969 »

Rheinteufel2222 hat geschrieben:
salamander hat geschrieben:Leute, kommt mal runter. Das Wort Konkurs wurde nur verwendet, um zu verdeutlichen, was im schlimmstmöglichen Fall passieren könnte. Geschickt ist das nicht, aber da heraus zu lesen, dass der Verein pleite ist, geht dann doch einbisschen zu weit.
Das Bemerkenswerte ist ja, dass Kuntz diese Aussage insgesamt drei Mal an einem Tag getätigt hat. Das schließt praktisch aus, dass ihm nur etwas ungewollt "herausgerutscht" ist. Dass wir schon pleite sind, heißt das sicher noch nicht, aber es klingt sehr danach, als ob die Pleite zumindest konkret zu drohen scheint.


1. Ursprungsaussage gegenüber dem SWR:
"Klubchef Kuntz sagte dem SWR, es müsse alles getan werden, damit dem FCK durch finanzielle Belastungen kein Konkurs drohe. Deshalb bringe er die Idee ins Gespräch, das Geld an die Fans zurückzugeben."
2. Die darauffolgende Richtigstellung, dass die Rückzahlung der Betze-Anleihe nicht jetzt angedacht ist:
"Bevor der Verein [...] Konkurs geht, glaube ich, müsste man dann aus Haftungsgründen dann sagen, wir müssen alles ausschöpfen, dass der Verein nicht in Konkurs geht."
(Da weißt er erneut auf die Möglichkeit einer Insolenz hin und verwendet das Wort Konkurs sogar zweimal.)


3. Die (etwas unbeholfen formulierte) Aufforderung zum Zinsverzicht:
"Es kann doch jetzt sein, dass die meisten Fans denken: Jetzt im Moment [wird] der FCK, der wird von außen so angegriffen, und zu Unrecht angegriffen, vor allem auch von den Medien, da möchte ich meine Zinsen gar nicht haben, es ist gut, wenn der Verein ein bisschen Geld behält."
Da vermeidet er zwar den Begriff Konkurs, de Formulierung "es ist gut, wenn der Verein noch ein bißchen Geld behält", zeichnet aber auch kein wirklich rosigeres Bild.


WTF ist da los? Gab es eine negative erste Zwischenmeldung von der DFL im Lizenzierungsverfahren. Hat man immer noch keinen Sponsor an der Hand? Hat man ein ungünstiges Rechtsgutachten über die voraussichtlichen Ergebnisse des EU-Beihilfeverfahrens bekommen? Alles Spekulation, ich weiß. Aber irgendetwas ist da im Busch und es gefällt mir ganz und gar nicht.
Ich verstehe dieses Vorgehen auch nicht. Und das Wort Konkurs hat Kuntz ja zuerst in den Mund genommen. Ich will sicher keine Panik machen aber das ist schon alles sehr komisch....ja und einen positive Meldung zum Sponsor gibt es auch nicht also scheinen wir bis jetzt auch keinen neuen zu haben....so was würde man doch bestimmt gleich vermelden.

Aber wir sollen ja erst mal wieder runter kommen hier 8-) Warten wir es einfach ab....können es ja eh nicht ändern :-)
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betzebub2
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Beitrag von betzebub2 »

:shock: :shock: Es vergeht kein Tag an dem nix negatives vom FCK zu hören ist. Ich hab das ungute Gefühl das es bald einen Riesen Knall gibt und überall zu lesen ist das der FCK zahlungsunfähig ist. :nachdenklich:
http://www.flash-sound.com
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Beitrag von FCK58 »

Den Knall befuerchte ich schon laenger. Wollen wir mal hoffen, dass er irgendwie vermieden werden kann.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Rheinteufel2222 hat geschrieben:Alles Spekulation, ich weiß. Aber irgendetwas ist da im Busch und es gefällt mir ganz und gar nicht.
Spekulieren ist ja nicht verboten.
Meine Spekulation geht eher in die Richtung "Bund der Steuerzahler", "Medien" und "Landespolitik".
Mal angenommen das EU-Prüfverfahren kommt nach Monaten zu dem Ergebnis, daß weder die Mietminderung für das Stadion, noch der Rückkauf des Fröhnerhofs unrechtmäßige Beihilfen sind. Dann haben wir durch die Verzögerung nur Verlierer.

Und ich frage mich, ob das "informelle Gespräch" zwischen Kuntz und dem SWR Reporter überhaupt als "Interview" gewertet werden kann. Ein paar zusammengeflickte Sätze mit einem Schuß Drama versehen sind für mich im Boulevard anzusiedeln und kein seriöser Journalismus.
Oderint, dum metuant
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moddi1.FCK
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Beitrag von moddi1.FCK »

Höllenschlange hat geschrieben:
redcity hat geschrieben:@Höllenschlange
Nicht billig für den Verein aber noch immer billiger, als die Anleihe ggf. bis zum Ende am Leben zu halten, ohne dass man den eigentlichen Zweck erfüllen kann...
Natürlich. Allerdings hiesse dies auch, dass keine andere sinnvolle Investition getätigt werden konnte (was ja anscheinend erlaubt wäre). Das rentabelste wäre, einen evtl. höher verzinslichen Bankkredit damit zu tilgen, was aber wie gesagt nur geht, wenn dessen Bedingungen das zulassen.

Kaufen wir doch Miro zurück..! :D
Oder doch Schechter? Hab gehört der ist gut in Form!
Schnell, bevor er vom Markt ist!
Der könnte uns bestimmt nächste Saison weiterhelfen..! :D
Vollgas!
ks_969
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Beitrag von ks_969 »

daachdieb hat geschrieben:
Und ich frage mich, ob das "informelle Gespräch" zwischen Kuntz und dem SWR Reporter überhaupt als "Interview" gewertet werden kann. Ein paar zusammengeflickte Sätze mit einem Schuß Drama versehen sind für mich im Boulevard anzusiedeln und kein seriöser Journalismus.

Könnte man denn dann so was nicht von Vereinsseite her unterbinden, damit das der SWR erst gar nicht berichtet? Ich meine solche Interviews müssen doch eigentlich von Vereinsseite her freigegeben werden?
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simba

Beitrag von simba »

Zumindest könnte man von Vereinsseite dann sofort dementieren, da das nicht erfolgte betrachte ich es als abgesegnet und somit mehr als "informell"
Devils-Supporter
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Beitrag von Devils-Supporter »

Vielleicht sieht man keinen Anlass für ein Dementi. Schließlich berichtet NUR der SWR: "FCK erwägt Rückzahlung der Fananleihe" während alle anderen Medien wie oben erwähnt berichten: "FCK erwägt KEINE Rückzahlung der Fananleihe"
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

ks_969 hat geschrieben:Könnte man denn dann so was nicht von Vereinsseite her unterbinden, damit das der SWR erst gar nicht berichtet?
Die Berichterstattung kann man eben nicht "unterbinden" - und das ist auch gut so. Man hätte nicht mit dem Reporter sprechen können, aber dann muß man auch damit leben, daß der seine "Meinung" verbreitet, ohne daß man darauf Einfluß genommen hat.
ks_969 hat geschrieben:Ich meine solche Interviews müssen doch eigentlich von Vereinsseite her freigegeben werden?
Das hat sich bei "Interviews" so eingebürgert (was ich als Unding empfinde, da man ja Interviewanfragen auch absagen kann. Niemand wird gezwungen mit den Medienvertretern zu sprechen).
Aber bei einem "Interview" sehe ich auch die Fragen. Und bekomme nicht in einem Kommentar nur kurz angerissene Phrasen wie: Auf die Frage nach . . . antwortete Derjenige "das und das".
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Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

Dass die Medien über den FCK berichten, läßt sich nicht verhindern. Ist ja eigentlich auch gut so. Wenn niemand mehr über uns berichten würde, wären wir ja tot. Man muss halt aufpassen, was man den Journalisten sagt. Ich sehe hier aber auch keinen Anlass für die Annahme, dass Kuntz hier irgendetwas gesagt hat, was er nicht sagen wollte. Stefan redet mit Journalisten, seit er 20 ist. Der kennt das Spiel.
- Frosch Walter -
ks_969
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Beitrag von ks_969 »

Ok also wie dem auch sei, der Verein hätte natürlich eine eigene Pressemeldung Meldung dazu machen können, denn das Thema scheint ja für etwas Verwirrung zu sorgen.

Entweder gibt es nichts hinzuzufügen vom Verein her oder die sind gerade da oben am Berg zu sehr beschäftigt...
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Zahnteufel
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Beitrag von Zahnteufel »

O tempora, o mores,
mit de Zeide kummt de Zores!
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Pfälzer mit Leidenschaft!
WESTMÜNSTERLAND-TEUFEL AHAUS
http://fck-fans-in-ahaus.cms4people.de/

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Tradition heißt nicht Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten.
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Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

Rene Quante rückt von den 120 Millionen immer noch nicht ab. Aus einem neuen Interview heute im Trierischen Volksfreund:
Von wie viel Steuergeld reden wir?
Quante: Seit dem Jahr 2000 sind direkt oder indirekt 120 Millionen Euro Steuergeld an den FCK geflossen. Hierbei haben wir den Verdacht, dass auch illegale Beihilfen darunter waren.

Wie setzt sich diese Summe zusammen?
Quante: Rund 54 Millionen Euro wurden für den WM-Ausbau des Stadions gezahlt, 58 Millionen Euro 2003 für den Kauf des Stadions und des Nachwuchsleistungszentrums Fröhnerhof durch die Stadiongesellschaft. Weitere acht Millionen Euro sind mindestens von der Stadt Kaiserslautern an die Stadiongesellschaft geflossen, weil die Pachten des FCK zu niedrig waren, um eine insolvenzrechtliche Überschuldung zu verhindern.
http://www.volksfreund.de/nachrichten/w ... 42,3839251

Eigene Anmerkung: Interessant für uns dürften davon aber nur die zuletzt erwähnten acht Millionen sein.
- Frosch Walter -
teufelshü
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Beitrag von teufelshü »

simba hat geschrieben:Im Übrigen möchte ich erwähenn dass seine Beiträge durch die despektierliche Verwendung von "Stefanchen" erheblich an Glaubwürdigkeit verlieren, man hat da eher das Bild eine schmollenden Kindes im Kopf das kein Eis bekommen hat und mit dem Fuß aufstampft.

Ich bin auch kein Freund der genannten "Bezeichnung"
in Verniedlichungsform.
Is Kindergartenstyle.
Aber jeder der Ahnung von Bilanzen hat, sollte mal bei Lust und Laune ( inkl. me Schoppe :D ) mal nachrechnen...


Die Zahlen passen. Erschreckend. Und keiner will´s hören :shock: :shock:
In Peru, in Peru in den Anden....
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Quante im Trierischer Volksfreund hat geschrieben:Weitere acht Millionen Euro sind mindestens von der Stadt Kaiserslautern an die Stadiongesellschaft geflossen, weil die Pachten des FCK zu niedrig waren, um eine insolvenzrechtliche Überschuldung zu verhindern.
Ich mag es einfach nicht, egal von welcher Seite, Zahlen einfach zurechtgebogen werden und man dann sie auch noch verkürzt darstellt.

Der Satz von der insolvenzrechtlichen Überschuldung stammt zwar aus dem Bericht der Stadiongesellschaft, ist aber bezogen auf den Ausgleich der Abschreibungen.
Um eine mögliche insolvenzrechtliche Überschuldung der Gesellschaft in den künftigen Jahren
abzuwenden, hat die Stadt Kaiserslautern, nach Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde, am
22.09.2008 eine rechtsverbindliche Patronatserklärung abgegeben und sich dabei verpflichtet, die Gesellschaft bis zu einem Betrag von 10 Mio. Euro finanziell auszustatten, damit diese jederzeit und fristgerecht in der Lage ist, ihren Verbindlichkeiten nachzukommen. Der Betrag ist
allerdings auf die Deckung der durch die jährlichen Abschreibungsbeträge resultierenden Aufwendungen beschränkt.


Das ist zwar der Pachtregelung geschuldet, die einen Ausgleich der Darlehnszinsen anstrebt, aber die Abschreibung des Stadions nicht umfasst.
In den Abschreibungen wird der Werteverzehr bei der GmbH bewertet. Da es aber keinen Geldabfluß aus der Gesellschaft gibt, dient der zugeschossene Betrag zur Ansparung einer Reserve, die eigentlich zur Ablösung des Darlehns am Ende der Laufzeit gedacht ist. Wäre die GmbH ein echter privater Wirtschaftsbetrieb, würde die Abschreibung zu Verlustvorträgen führen, die gerne an anderer Stelle zur Steuerreduktion führen. Auf diesem Prinzip beruhen viele der sogenannten Steuersparmodelle bei Immobilien und das ganz legal und ohne EU-Subventionsprüfung.
Die Abschreibung auf das Stadion ist recht hoch, da der Werteverzehr an die Laufzeit des Kredits angepasst wurde(2028), normalerweise werden Immobilien mit 2-3% abgeschrieben, Grundstücke überhaupt nicht, und der FCK ist im Pachtvertrag zur Erhaltung verpflichtet.

Etwas anderes sind Ausgleichszahlungen für entgangene Pacht.
Hier hat Quante sicher einen wunden Punkt angesprochen, doch kann er das nicht aus den Zahlungen der Stadt so einfach errechnen. Leider wurden diese Geldströme nicht wirklich transparent dargestellt und die Vermischung von Abschreibung und Pachtausgleich, Auszahlungen, Rückzahlungen, Investitionen, Umbauten..... macht es zum einen nicht gerade einfach wirklich nachzuvollziehen, was wer wofür gezahlt hat. Es war halt politisch so gewollt.
Hasta la Victoria - siempre!
hierregiertderfck
Beiträge: 2830
Registriert: 22.09.2010, 22:36

Beitrag von hierregiertderfck »

Dieser Quante ist schon eine kleine Drecksratte.

Wir wissen es solangsam, was diese Witzfigur will.

Ist auch nicht schwer, denn er sagt in JEDEM Interview HAARGENAU das gleiche. Wann hört dieses Missgeschick endlich auf mit diesem Mist?
Soll er doch in die Kotface-Arena gehen und sich die Klatschpappen der restlichen 05er in den Hintern schieben lassen.

Hoffentlich seh ich den irgendwann mal, seine körperliche Unversehrtheit dürfte dann wohl für einige Zeit Geschichte sein.

Bedenklich ist, dass wir uns leider in letzter Zeit mehr über finanzielle Sachen unterhalten, als über Fußball... und das obwohl es schon über den (schlechten) Fußball eine Menge zu erzählen gibt. :(
Enntege
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Beitrag von Enntege »

Devils-Supporter hat geschrieben:
Enntege hat geschrieben:Soviel zum Thema "der Verein steht wirtschaftlich auf gesunden Füßen und ist schuldenfrei".

Nachdem man Stadt und Land maximal gemolken hat um Missmanagement und Fehleinkäufe zu finanzieren müssen jetzt die Fans dran glauben, weil die EU ersterem ein Ende setzt.

Top, Herr Kuntz!
Ähhm?? Hast du den Text gelesen? Der Verein will Geld zurückzahlen. Und was soll dieses dümmliche "Stadt und Land maximal gemolken"? Bist du vom Steuerzahlerbund? Herr Quante, sind Sie es?
Einige hier können oder wollen scheinbar nicht versthen, um was es hier geht. Der Verein zahlt Zinsen für geliehenes Geld, dass er vielleicht garnicht braucht, weil er den Fröhnerhof nicht kaufen "darf". Dann ist es doch logisch, das zurückzugeben, anstatt auf ewig Zinsen zu zahlen. Was allerings in der Tat seltsam ist, ist dass bei der JHV noch die die große Erparnis Thema war, die man hat, wenn man die Mittel als "Liquiditätsreserve" anstatt Bankkrediten nimmt.
Soviel zum Thema - "prekäre Finanzsituation des FCK". Nuff said.

http://www.sr-online.de/sronline/nachri ... ite-7.html
Thomas
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Beitrag von Thomas »

So bewertet SWR-Wirtschaftsredakteur Uwe Bettendorf die Betze-Anleihe:
SWR hat geschrieben:SWR-Wirtschaftsfachmann zu Fan-Anleihe des FCK
"Betze-Anleihe ist grundsätzlich riskant"


Der 1. FC Kaiserslautern hatte im Februar 2013 die sogenannte "Betze-Anleihe" ausgegeben: Fans hatten sie gezeichnet, um dem Verein Geld zu leihen. Der FCK hatte damals angekündigt, die Anleihe mit mindestens fünf Prozent zu verzinsen, bei einer Laufzeit von sechseinhalb Jahren. Jetzt steht der Verein generell wegen seiner Finanzen in der Kritik. Stellt sich die Frage: Wie sicher ist die Anleihe noch? Antworten von Uwe Bettendorf aus der SWR-Wirtschaftsredaktion.

SWR: Wie ist denn eine solche Anleihe zu bewerten?

Uwe Bettendorf: Grundsätzlich ist die "Betze-Anleihe" als sehr riskant einzuschätzen, denn der FCK ist hoch verschuldet und der wirtschaftliche Erfolg eines Vereins hängt eben sehr stark vom sportlichen Erfolg ab. Der Verein kann eigentlich nur in der 1. Liga - wo höhere Fernsehgelder fließen, mehr Zuschauer ins Stadion kommen und auch die Sponsoren mehr zahlen - wieder finanziell auf die Beine kommen. Im Augenblick liegt das Team von Trainer Kosta Runjaic aber schon 6 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Insofern ist die FCK-Anleihe nicht als sicherer einzuschätzen als eine Griechenland-Anleihe, zumal bei einer Pleite des Vereins die Anleger möglicherweise in die Röhre schauen und ihr Geld nie wieder sehen. (...)

Weiterlesen: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
mayk_rlp
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Registriert: 10.11.2006, 19:06
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Beitrag von mayk_rlp »

Thomas hat geschrieben:So bewertet SWR-Wirtschaftsredakteur Uwe Bettendorf die Betze-Anleihe:
SWR hat geschrieben:SWR-Wirtschaftsfachmann zu Fan-Anleihe des FCK
"Betze-Anleihe ist grundsätzlich riskant"


Der 1. FC Kaiserslautern hatte im Februar 2013 die sogenannte "Betze-Anleihe" ausgegeben: Fans hatten sie gezeichnet, um dem Verein Geld zu leihen. Der FCK hatte damals angekündigt, die Anleihe mit mindestens fünf Prozent zu verzinsen, bei einer Laufzeit von sechseinhalb Jahren. Jetzt steht der Verein generell wegen seiner Finanzen in der Kritik. Stellt sich die Frage: Wie sicher ist die Anleihe noch? Antworten von Uwe Bettendorf aus der SWR-Wirtschaftsredaktion.

SWR: Wie ist denn eine solche Anleihe zu bewerten?

Uwe Bettendorf: Grundsätzlich ist die "Betze-Anleihe" als sehr riskant einzuschätzen, denn der FCK ist hoch verschuldet und der wirtschaftliche Erfolg eines Vereins hängt eben sehr stark vom sportlichen Erfolg ab. Der Verein kann eigentlich nur in der 1. Liga - wo höhere Fernsehgelder fließen, mehr Zuschauer ins Stadion kommen und auch die Sponsoren mehr zahlen - wieder finanziell auf die Beine kommen. Im Augenblick liegt das Team von Trainer Kosta Runjaic aber schon 6 Punkte hinter einem Aufstiegsplatz. Insofern ist die FCK-Anleihe nicht als sicherer einzuschätzen als eine Griechenland-Anleihe, zumal bei einer Pleite des Vereins die Anleger möglicherweise in die Röhre schauen und ihr Geld nie wieder sehen. (...)

Weiterlesen: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/r ... index.html
Überraschung!!!!
Also wirklich, wer in diese Anleihe mit dem Ziel investiert hat hier Profit draus zu schlagen, der hat sicherlich vorher brav Prokon-Aktien gekauft. Die Gier ist schuld! Welche seriöse Bank hat den die Betze-Anleihe empfohlen? Ich denke, dass jeder halbwegs vernünftigen Person doch klar war, dass das ein hohes Risiko birgt und eher mit einem Augenzwinkern zu sehen ist. Wieso sonst muss man seine Schmuckurkunde zerschnippeln, wenn man an die Rendite will??? Eben, weil es die meisten 100 EUR-Käufer nicht machen werden. Wer allerdings so naiv ist hier sein Geld mit dem Ziel der Gewinnoptimierung einstzt, dem gehört es ja auch nicht anders! :teufel2:
FFM » 01.04.2018, 20:09
Wahrscheinlichkeiten sind für den Arsch, wenn der Betze brennt.
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Beitrag von BTZNBRG »

Devils-Supporter hat geschrieben:Vielleicht sieht man keinen Anlass für ein Dementi. Schließlich berichtet NUR der SWR: "FCK erwägt Rückzahlung der Fananleihe" während alle anderen Medien wie oben erwähnt berichten: "FCK erwägt KEINE Rückzahlung der Fananleihe"
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