Rheinteufel2222 hat geschrieben:
Langsam glaube ich, das ist sogar Absicht. Vielleicht will man testen, ob bei bestimmten Namen ein Shitstorm ausbricht, weil die genannten im Gegensatz zu unserer bisherigen Vereinsführung und der Sportdirektorenattrappe Schupp keine FCK-Vergangenheit haben (Stöver ausgenommen) oder irgendwelche Big-Names sind.
Hier im Forum zumindest bleibt der Shitstorm aber bisher eigentlich bei allen Genannten, einschließlich dem vergleichsweise No-Name Ralf Becker erfreulicherweise aus, was vielleicht ein Hinweis darauf ist, dass die Erwartungshaltung der Fans beim FCK deutlich realistischer ist, als Kuntz immer glauben machen will.
Sowohl mit Arnold als auch mit Stöver könnte ich übrigens gut leben. Die scheinen mir beide (soweit ich deren Arbeit bisher beobachten konnte) als Sportdirektoren wesentlich kompetenter zu sein als Kuntz, gerade wenn es darum geht mit verhältnismäßig bescheidenen finanziellen Mitteln und damit mit einem langfristigen Konzept arbeiten zu müssen.
Die Details ihrer Konzepte und Vorstellungen für den FCK kann man als reiner Fan natürlich nicht beurteilen. Das kennt nur der Aufsichtsrat und der wird darauf basierend sicher ein fundierte Entscheidung treffen können.
Nein, das ist bestimmt keine Absicht, in der heutigen Medien-Welt kann man wenig geheim halten.
Auch unter Kuntz wurden die Kandidaten ja bekannt.
Schliesslich hatte er es offiziell dann auch bestätigt, im übrigen das erste Mal, dass Transparenz herrschte.
Auffallend ist nur, dass unter Kuntz bei allen Ämtern nur "Granaten" zur Auswahl standen, bis auf seinen Heiß-Geliebten Pressesprecher, der einzige mit Fachkompetenz.
Erscheint mir eher so, als ob der Pressesprecher ihm ja auch nicht gefährlich werden konnte, sondern den Rücken frei zu halten hatte.
Dr. Ohlinger ging, der einzige mit Sachverstand.
Ersetzt durch einen zwar erfahrenen, aber doch sehr jungen und eher "ungefährlichen" Grünewalt.
Im AR wurden ja auch alle diejenigen, die kontra geben konnten und wollten, eher ruhig gestellt.
Unter den drei SD-Bewerbern fanden sich damals zwei gescheiterte und ein unerfahrener.
Optimal, um den Blitzableiter zu spielen.
Hier wäre es mal interessant, Details von Schupp zu hören, woran es seiner Meinung nach gehakt hatte.
Wohlgemerkt, kein Nachtreten, sondern eine Analyse, aus der man etwas lernen kann.
Der von Dir genannte Shitstorm würde -zu Recht- dann kommen, wenn es wieder nur "Granaten" als Kandidaten gäbe.
Da die handelnden Personen aber keine Angst vor Konkurrenz/Widerspruch/Gefahr durch einen kompetenten und erfolgreichen Kandidaten haben (ganz im Gegenteil), tauchen hier auch andere Kaliber auf.
Es ging unter Kuntz in erster Linie um Machterhalt, sonst nix.
Wenn Du Chef bist, hast Du die Wahl, ob Du sehr gute Leute einstellst, die Dir gefährlich werden können, oder eben solche, die Dir garantiert nicht gefährlich werden können.
Das führte unter Kuntz dazu, dass nur noch seine ehemaligen Weggefährten, seine Schwägerin, sowie von ihm abhängige Personen tätig waren.
Die anderen hatten es erkannt, die Klappe gehalten, wurden "Enteiert" oder wurden gegangen.
Gott fragte die Steine, ob Sie Lautrer sein wollen. Da antworteten die Steine "Nein, dafür sind wir nicht hart genug".