Ob das Bild nach außen so katastrophal und bedauernswert ist, sei mal dahingestellt. Alle Vereine und mit großer Fanbase haben Probleme in die Richtung. Es ist nicht nur ein Problem der FCKs, sondern eher ein europaweites Problem. Lösungen gibt es kaum welche. Die Sanktionen gegen die Vereine zeigen kaum eine Wirkung, Stadionverbote und ausgesprochene Urteile bringen bisher auch keine Veränderung. Die Lage ist schwierig und neue Lösungsvorschläge gibt es kaum. Ich bin auf die Entwicklung gespannt.hessenFCK hat geschrieben:...egal wie, es passt genau ins Bild, was derzeit mit unserem FCK los ist. Sportlich läuft es katastrophal und nach Außen, gibt der FCK ein mehr als bescheidenes, ein fast bedauernswertes Bild ab. Ob der Schuld hat oder der andere, ist doch fast schon egal - ganz unschuldig werden unsere "Super-Fans", wenn man sie so bezeichnen darf, nicht gewesen sein.
...das ist mir durchaus bekannt und bewußt. Es macht die Sache jedoch leider nicht besser. Bundesweit scheinen wir jedoch da in Richtung Spitzenplatz zu marschieren, zumindest hier im oberen Drittel. Am Samstag habe ich wieder mal was genossen, was ich eigentlich immer geniesse, auch in Lautern oder gerade in Lautern - Sitzplatz in Köln (obwohl ich weit davon entfernt bin FC oder Bayern-Fan zu sein) - herrliche Atmosphäre und reger Austausch mit FC und Bayern-Fans, die sich um mich rum befanden! Also, fernab von solchen angeblichen Fans (wobei ich weiß, das Köln auch ein Paradebeispiel für solche Vögelchen ist). So ist Fußball in aller Regel und sollte auch so sein - und der Störenfriede, wird man leider nicht vollends Herr...Roter_Teufel_1900 hat geschrieben:Ob das Bild nach außen so katastrophal und bedauernswert ist, sei mal dahingestellt. Alle Vereine und mit großer Fanbase haben Probleme in die Richtung. Es ist nicht nur ein Problem der FCKs, sondern eher ein europaweites Problem. Lösungen gibt es kaum welche. Die Sanktionen gegen die Vereine zeigen kaum eine Wirkung, Stadionverbote und ausgesprochene Urteile bringen bisher auch keine Veränderung. Die Lage ist schwierig und neue Lösungsvorschläge gibt es kaum. Ich bin auf die Entwicklung gespannt.hessenFCK hat geschrieben:...egal wie, es passt genau ins Bild, was derzeit mit unserem FCK los ist. Sportlich läuft es katastrophal und nach Außen, gibt der FCK ein mehr als bescheidenes, ein fast bedauernswertes Bild ab. Ob der Schuld hat oder der andere, ist doch fast schon egal - ganz unschuldig werden unsere "Super-Fans", wenn man sie so bezeichnen darf, nicht gewesen sein.
zur DuMont Boulevardzeitung Express Seite 1Das DuMont Boulevardblatt Express hat geschrieben: Randale am Hauptbahnhof
Kommen die Fan-Chaoten etwa straffrei davon?
Von Carsten Rust 20.03.16, 22:36 Uhr
(...)
Kommt der Mob, der sich nach der 3:4-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf dann in Köln abreagierte, jetzt straffrei davon?
„Nein“, sagt Bundespolizeisprecher Jens Flören. „Wir hatten sie schon auf ihrer Fahrt nach Köln im Blick, wir zeigten uns aber nicht.“ Heißt: Zivilbeamte hatten sich unter die Chaoten gemischt, als die den Schaffner bedrängten, seine Kabine kaperten und die Lautsprecheranlage des Zuges für ihre Musik zweckentfremdeten.
Als der Zug dann in Düsseldorf-Benrath hielt und uniformierte Kräfte hinzukamen, wurde beschlossen: Die Chaoten dürfen weiterfahren. Zwischenzeitlich hatten sie die Dienstkabine des Schaffners wieder verlassen, niemand war zu Schaden gekommen.
Anders in Köln. Kaum dort angekommen, gingen die Krawallmacher auf rund 80 Bundespolizisten los. Zwei Beamte wurden durch Flaschenwürfe und Schläge verletzt.
(...)
Dennoch werden nicht alle Täter straffrei davonkommen. „Wir haben Videomaterial aus allen Bahnhöfen. Wir werden die Rädelsführer ermitteln und prüfen, ob diese anteilig die Kosten für die zusätzlich benötigten Einsatzkräfte übernehmen müssen.“
steff-5.1 hat geschrieben:...und täglich grüßt das Murmeltier!
Liebe FCK Fans die nix gemacht haben, böse böse Polizei die immer provoziert und immer an allem die Schuld trägt. Dazu kommen lügende Augenzeugen, verdrehte Darstellung der "Lügenpresse" und bla bla bla.
Es ist immer der gleiche 0-8-15 Scheiß den man nach solchen Vorfällen hier lesen muss:
1. Polizei an allem Schuld!
2. Kein einziger FCK Fan hat irgendwas schlimmes gemacht! Betze-Engel!
3. Man lässt die Rot-Weiße Hilfe Punkt 1 und 2 dann noch bestätigen!
Berichterstattung Ende!
Wir erleben es ja auch regelmäßig wie "vorbildlich" sich einige FCKler immer wieder verhalten. Ganz ehrlich: Diese kleinen, nach Aufmerksamkeit schreienden, zurückgebliebenen Kinder haben eigentlich jeden Tag von ihren Eltern Schläge verdient. Da die Erziehungsberechtigten aber selbst nicht mit ihrem Leben klar kommen, muss sich regelmäßig die Polizei und die echte Fans mit den Eskapaden rumärgern.
Nicht falsch verstehen. Ich habe schon oft genug gesehen und sogar selbst spüren müssen, wenn ein Polizist schlechte Laune hat und scheinbar grundlos übertrieben handelt. Da sind viele schwarze Schafe bei. Aber mal ehrlich, IMMER ist hier die Polizei oder die Presse an allem Schuld. Zu jedem einzelnen Vorfall (wirklich zu JEDEM) gibt's eine Stellungnahme, dass die "Fans" gar nix gemacht haben (wirklich gar nix). Lautrer provozieren die Polizei NIE, die randalieren NIE, werfen NIE Böller auf den unbeteiligten Ordnungsdienst, zündeln NIE, machen NIX und bekommen IMMER Stadionverbot. GRUNDLOS!
Aber hey, die Rot-Weiße Hilfe erzählt doch keine Märchen. Ist echt so passiert. Hier zum Verständnis nochmal der Ablauf:
Circa 500 schlachtgelaunte, frisch geschiedene Polizeibeamte aus Mainz stürmten schwer bewaffnet mit Hunden ohne Maulkorb und pfefferspraysprühend völlig grundlos das Zugabteil der FCK Fans, die gerade nichtsahnend ihren Kamillentee aufgebrüht hatten, Schach spielten und sich über Bibelzitate unterhalten hatten. Alle FCKler legten sich sofort friedlich auf den Boden und leisteten, wie es sich ja gegenüber der Staatsgewalt gehört, keinen Widerstand. Dennoch eskalierte dann die Situation, weil die Polizeibeamten einfach schlechte Laune hatten. So wurden einige FCKler von den Polizisten auf die Gleise geworfen. Der Polizeipräsident äußerte sich wie folgt:
"Die FCKler waren wie immer engelsgleich! Keine Probleme. Wir (die COPS) wollten aber einfach ein wenig Action und haben deshalb mal das Abteil gestürmt. Die Hunde brauchten auch Auslauf...so war das!" True Story!
Du bist ein Freund der einfachen Lösungen, wie?gringno hat geschrieben:Das ist alles Bullshit. -- Das waren totale Vollpfosten. Besoffene Randalierer, die meines erachtens alle in Haft gehören. Rot-Weiße Hilfe? Was soll das?
Gegen 17:30 Uhr habe ich mit 2 Beamten der BP in der Nähe des Trierer HBF über die Saufgelage dort gesprochen. Der Beamte erwähnte sie seien allein heute Abend, da alle Einsatzkräfte der BP in Köln seien, die FCK randalierten dort.theo hat geschrieben:Schuld sind immer die Anderen aber nicht die FCK Fans.
Was diese den FCK schon x-tausende € gekostet haben.
Das sind ja die besten Fans der Liga, mit Herzblut für den FCK. Ich kann mich nur schämen für solche Fans.
Diese braucht der FCK nicht, man sollte ihnen alle Stadionsperre erteilen. Die schaden nur dem FCK.
Aus der FAZ.
Hauptbahnhof lahmgelegt. Eine Bahn-Sprecherin berichtete, zeitweise hätten keine Züge in den Bahnhof einfahren können. Nach Angaben der Kölner Polizei hatten rund 150 Anhänger des 1. FC Kaiserslautern nach der 3:4-Niederlage des Zweitligaklubs bei Fortuna Düsseldorf auf der Rückreise im Kölner Hauptbahnhof randaliert. Beamte der Bahnpolizei seien auf den Bahngleisen angegriffen und mit Gegenständen beworfen worden. Die Bundespolizei habe daraufhin die reguläre Polizei um Hilfe gebeten. Gegen 18.00 Uhr sei die Lage jedoch wieder unter Kontrolle gewesen. (dpa)
Dachte ich mir auch bei deinem Beitrag, in welchem du, wie übrigens jedes Mal ohne dabei gewesen zu sein, aufgrund eines subjektiv geschriebenen Polizeiberichts schon wieder die ganze Situation erklären kannst. Deine Glaskugel hätte ich mal gerne... Wenn du wenigstens mal einmal dabei gewesen wärst, wenn du deine Behauptungen auf irgendwas stützen könntest.. Übrig bleibt so nur ein populistischer Scharfmacher welcher lieber der Polizei als anderen FCK Fans glaubt, Gratulation. Dazu das unsägliche, versuchte, lächerlich machen einer von Anwälten verfassten Stellungnahme, nur um Argumenten zu entfliehen und sich erhaben zu fühlen, macht es einfach nur ekelhaft deine Beiträge zum Thema Fanszene lesen zu müssen..steff-5.1 hat geschrieben:...und täglich grüßt das Murmeltier!
Habe dir mal extra die 2 Fehler in deinem Beitrag fett markiert. Amnesty International kritisiert sicher jährlich deutsche Polizeigewalt wenn kein Polizist grundlos Pfefferspray einsetztdiabolo666 hat geschrieben: Kein Polizist sprüht grundlos Pfefferspray. Fußballfans benehmen sich regelmäßig wie die letzten Asozialen. Zumindest die schwarz gekleideten.
Jeder dieser Beamten hat sicherlich besseres zu tun, als sich jedes Wochenende mit diesem Scheiß herumzuärgern.
Thomas hat geschrieben:Vielleicht möchtest Du die Ereignisse aus Deiner Sicht kurz zusammenfassen, damit auch andere Leser einen Eindruck bekommen? Warst Du "nur" am Hauptbahnhof dabei oder auch im Zugabteil? Und was ist passiert?Wittmund hat geschrieben:Ich war life dabei, die Darstellung der Polizei kommt der Wahrheit am nächsten.
Ein anderer Erlebnisbericht eines Fans, der die Ereignisse als Augenzeuge mitbekommen hat, ist übrigens hier zu finden: Zum Beitrag von "Betzenberg1985".
Rot-Weiße Hilfe hat geschrieben:FREISPRUCH IM VERFAHREN UM DIE VORFÄLLE AM KÖLNER HAUPTBAHNHOF
Viele können sich sicherlich noch an die Vorfälle am Hauptbahnhof Köln im März 2016 auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel in Düsseldorf erinnern (RWH berichtete damals: http://rot-weisse-hilfe.de/?p=169). Wenige Wochen nach dem Vorfall bekam das RWH Mitglied Sebastian plötzlich eine Vorladung. Neben Landfriedensbruch wurde ihm Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung vorgeworfen.
Sebastian war über den Brief sehr verwundert, da er sich nichts zu Schulden gekommen gelassen hat. Er handelte hier aber richtig und schaltete umgehend RWH-Anwalt Stefan Motzenbäcker ein. Dieser nahm Einsicht in die Ermittlungsakte. Neben Bildern von Sebastian waren dort Berichte von Polizeibeamten zu lesen, die Sebastian als die Person identifiziert haben, die einen Beamten tätlich angegriffen haben soll.
Nach fast anderthalb Jahren kam es nun zu einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Köln. Der erste vernommene Polizeibeamte war sich anfangs relativ sicher, dass Sebastian der Täter sei. Auf Nachfrage der Verteidigung war er es sich aber plötzlich nicht mehr. Ebenso beschrieb er Sebastian anhand von Kleidung, die er ausweislich der Bilder in der Ermittlungsakte nicht getragen hatte.
Staatsanwaltschaft und Gericht jedenfalls waren nach dieser Aussage plötzlich bereit das Verfahren gegen Geldauflage einzustellen. Das wurde jedoch von Sebastian und seinem Rechtsanwalt abgelehnt, so dass der zweite Polizeibeamte vernommen wurde. Dieser war sich überhaupt nicht mehr sicher.
Nun reichte es dem Gericht offensichtlich. Auf die Entlastungszeugen der Verteidigung wurde verzichtet und selbst die Staatsanwaltschaft beantragte jetzt einen Freispruch. Dem schlossen sich sowohl die Verteidigung als auch das Gericht im Urteil an.
Anwalts- und Gerichtskosten fallen dem Staat zur Last. Bemerkenswert ist noch, dass seitens der Staatsanwaltschaft ein Behördengutachten in Auftrag gegeben wurde, wonach die Person auf den Bildern auch Sebastian sei. Das war unstreitig der Fall, hatte jedoch mit der Frage nach der Schuld von Sebastian nichts zu tun. Jedenfalls fallen auch diese Kosten in Höhe von über 800 Euro dem Staat zur Last.
Quelle: http://rot-weisse-hilfe.de/?p=224