In der Rheinpfalz finden sich heute ein paar Aussagen von Nikolai Riesenkampff:
„Mit Stolz und Verantwortung“
Nikolai Riesenkampff über seine Arbeit als neuer FCK-Aufsichtsratschef
Der Aufsichtsrat des 1. FC Kaiserslautern hat eine neue Doppelspitze: Wie im Großteil der gestrigen Ausgabe berichtet, führt seit Montagabend Nikolai Riesenkampff (44) das Kontrollgremium. Ex-Profi Mathias Abel (34) ist der neue Stellvertreter.
Die Neuwahl wurde nötig, da der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Rombach (62) nach der Nichtentlastung bei der Mitgliederversammlung am 12. Dezember seinen Rücktritt erklärt hatte. Riesenkampff war bisher Stellvertreter Rombachs.
Riesenkampff, in Pirmasens geboren, lebt mit seiner Familie in Berlin, ist als freier Unternehmer global tätig. Abel, der nach seiner Karriere ein Studium aufgenommen hat, lebt mit seiner Familie in Kaiserslautern.
„Mathias Abel ist – wie ich – ein eingefleischter FCK-Fan. Es geht uns beiden um den maximalen Erfolg des FCK“, sieht Riesenkampff eine ganz wichtige Übereinstimmung. „Unverhofft“ nennt Nikolai Riesenkampff seine Wahl zum Aufsichtsratsvorsitzenden. Denn der Abschied Rombachs überraschte. „Wir haben Herrn Rombach am Montag noch einmal gedankt, für seine Arbeit und für seinen riesigen zeitlichen Einsatz“, sagte Riesenkampff gestern.
„Wir schauen nach vorne“, sagte der 44-Jährige, der keinen Nachteil für das Amt durch seinen Wohnsitz Berlin erkennen mag. „Das ist kein Problem für den Verein. Ich muss eben viel reisen und werde, wann immer ich gebraucht werde, in Kaiserslautern sein.“
„Top-Priorität hat für uns in den kommenden Tagen und Wochen die Frage der Nachfolge von Finanzvorstand Fritz Grünewalt. Wenn er am 31. März 2016 ausscheidet, wollen wir einen reibungslosen Übergang gewährleistet wissen“, sagte der neue Chef des Aufsichtsrates.
„Natürlich bin ich stolz auf dieses Amt, aber nach dem vorzeitigen Weggang von Herrn Rombach gilt es jetzt vor allem, Verantwortung zu übernehmen und die nächsten Aufgaben anzugehen“, erklärte der vom Fan zum Aufsichtsratschef aufgestiegene 44-Jährige. Er sieht sich „vor einergroßen Aufgabe mit großer Verantwortung“ und verspricht: „Dafür will ich alles geben!“
Quelle: Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung