CGS hat geschrieben:
Moment, die beiden waren doch in dem selben “Abnickergremium“ wie Rombach.
Deine Gedanken sind nicht verkehrt.
Ich möchte dir trotzdem eines entgegen halten:
Die Sache mit der Zustimmung des Aufsichtsrates zur Kompetenzerweiterung des Vorstandes vor zwei Jahren, von dem wir jetzt wissen, dass zumindest Jürgen Kind nichts davon wusste. Das hat Rombach sogar zugegeben.
Jetzt kann man sich durchaus noch an Martin Sester erinnern, der auch irgendwann mal genervt hingeworfen hat, in einem emotionalen Moment.
Eine Offenlegung des Abstimmungsverhaltens hat Rombach verhindert. Mehr noch: Die Schweigepflicht hat den Leuten verboten, aufzustehen und zu sagen, ich hab mit Ja oder Nein gestimmt.
Mit diesen Kenntnissen zu assoziieren, die Abstimmung sei einstimmig passiert....zumindest angreifbar.
Und nehmen wir mal an, es gab zwei im AR, die damit nicht einverstanden waren: Wieso sollen die aufstehen? Wieso sollte z.B. Jürgen Kind aufstehen und die Kritik einkassieren, warum man dem Antrag des Vorstandes folgen wollte? Er war ja nicht einmal informiert!
Und wäre es wirklich sinnvoll gewesen, alle Aufsichtsräte incl. Vorstand zum Teufel zu jagen?
Modell französische Revolution, alle Köpfe rollen?
Das Ergebnis wäre totales Chaos. Das kann keiner wollen, selbst die Kuntz Gegner nicht. Für mich hat die JHV mit Gespür und Verantwortungsbewusstsein gehandelt. Aber das ist jedermanns Ansichtssache.
Den Vorsitzenden abzustrafen für die Arbeit, welche die Mitglieder für nicht gut befinden war ein chirurgischer Schnitt. Jetzt reicht es vielleicht nicht mehr, außer Rombach zwei weitere Leute anzurufen, um eine Mehrheit zu haben für Beschlüsse, und andere nicht mal zu informieren.
Es gibt so etwas wie eine taktische Wahl. Das war so etwas in meinen Augen. Keiner - selbst Abel hatten weniger als 90% - durfte sich als nicht angegriffen fühlen, und den Kopf des Ganzen hat man abgestraft und nicht entlastet - durchaus mit einer gewissen Symbolik.
Sprich: Wer dem ganzen vorsteht - hat auch die Verantwortung bzw. steht eben auch in der Kritik vor.
Zu Otmar: Schade. Du hast die Chance verpasst, anständig aus der Sache heraus zu kommen. So haftet dir der Name PATTEX an.
Die Vorsitzenden Riesenkampff und Abel sind irgendwie logisch, auch wenn ich bei Abel meine Zweifel habe, ob er das Amt so ausfüllen kann wie zuvor Riesenkampff. Aber er ist der einzige, der aus der Entlastung unbeschadet heraus kam.
Jürgen ist der Neue.
Theiss und Frenger derbe abgewatscht.
Insofern eine verständliche Wahl.
Arbeitet zum Wohl des Vereins.
Jetzt Abel zum Abnicker zu machen, und seine Qualifikation anzuzweifeln...okay, aber dann wird es zum Bumerang. Man könnte dann anfragen, was einen Dr.Rombach dazu befähigte, wo er eben kein Wirtschaftsfachmann ist, und auch sportlich sich bis zu seiner erstmaligen Kandidatur für den AR nicht erkennbar für den FCK interessierte. Auch der Vorstand - welche Qualifikation hat denn Stefan Kuntz vorzuweisen für den Job, den er inne hat? Also...sehr zweischneidig, das Schwert.
Der neue Vorstand, inkl. Kuntz, der Trainer, der neue AR, er sollte jetzt arbeiten dürfen....
In Ruhe. 90 Tage hat jeder....