FCK-Torwart Sippel verletzt - Neue Abläufe mit Sasic
KAISERSLAUTERN (zkk). Hoffen auf Besserung bis zum Spiel am Montag: Tobias Sippel, der junge Klasse-Torhüter des Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern, erlitt gestern im Training eine Knieverletzung. Eine eindeutige Diagnose war gestern noch nicht möglich. Vorsichtshalber pausiert der 19-Jährige heute und morgen mit dem Training.
Neuer Trainer, neue Trainingsformen, neue Trainingsinhalte, neue Abläufe - so ist das auch bei Milan Sasic. Wird zweimal am Tag trainiert, wird das Mittagessen gemeinsam für Mannschaft, Trainer- und Betreuerstab auf dem Betzenberg aufgetischt. Um die Gemeinschaft zu pflegen und der richtigen Ernährung wegen, argumentiert der Lauterer Cheftrainer.
Trainiert wird am Samstag und Sonntag erst um 20 Uhr - weil das Derby gegen TuS Koblenz am Montag, 20.15 Uhr, im Fritz-Walter-Stadion angepfiffen wird. Am Sonntagabend nach dem Training bezieht der Kader Quartier im Seehotel Gelterswoog, am Montagvormittag ist noch eine Einheit vorgesehen. Dann wird es ernst. Das Derby-Interesse aber hält sich in Grenzen. Im Vorverkauf waren gestern erst 18.500 Karten abgesetzt, bedauerte FCK-Pressesprecher Oliver Dütschke.
Milan Sasic aber freut sich auf seine Heimpremiere. Als Trainer von TuS Koblenz hat er die Atmosphäre im Fritz-Walter-Stadion kennen und schätzen gelernt. „Wir haben mit der kleinen TuS Koblenz 2:0 geführt, erstmals nach 40 Jahren wieder gegen den großen 1. FC Kaiserslautern gespielt. Am Ende haben wir uns wie Sieger ohne Punkte gefühlt", sagt Sasic beim Blick zurück auf jenen spektakulären Freitagabend am 22. September 2006, als der FCK aus einem 0:2 ein 4:3 machte. „Ich habe die Wucht der Tribüne erlebt. Ich habe als Trainer der Gästemannschaft eine Gänsehaut bekommen - nicht aus Angst, aber aus Respekt", erinnert sich der neue Lauterer Coach. (...)
Quelle: Die Rheinpfalz, gepostet von User Pfalzadler auf rt.de:
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