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Schwarze Kasse - Fußball-WM 2006 mutmaßlich gekauft (Spiegel Online)

Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Gut das Robert Louis-Dreyfus schon tot ist, dem kann man jetzt aber auch alles unterjubeln.
Er hat ja schon für die Anschubfinanzierung des Spekulationsgeschäfts von Herrn Hoeneß besorgt, jetzt soll er die Millionen für den Stimmenkauf vorfinanziert haben.
Also ich finde, man darf vom DFB jetzt nicht erwarten, dass er von den internationalen Verbandsgepflogenheiten elementar abweicht. Tragisch ist halt nur die Rolle von Wolfgang Niersbach, der - weil er selbst im Glashaus sitzt- nicht auf Platini und Blatter werfen kann.
Hasta la Victoria - siempre!
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Die Tragik ist nicht die, dass Niersbach im Glashaus sitzt. Tragisch ist, dass diese Saubande fast komplett im Glashaus sitzt - und zwar rund um den Globus.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

ok, ich hab den Smily vergessen! 8-)

mindestens 50 Zeichen
Hasta la Victoria - siempre!
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Kein Problem. Du bist exculpiert. Ein Smiley mehr macht diese globale Saubande auch nicht besser. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
TheSence
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Beitrag von TheSence »

Die Pressekonferenz vor paar Minuten war ja mal ein Witz, Niersbach hatte sich gestern mit Beckenbauer getroffen und der hat ihm eine Story erzählt wo das ganze noch schlimmer gemacht hat.

Im Grunde genommen gings darum, der DFB wollte von der FIFA zuschüsse von 170 Millionen, Blatter und Beckenbauer hätten unter 4 Augen einen Deal gemacht das die FIFA den Zuschuss zahlt aber vorher soll der DFB an die FIFA 6,7 Millionen zahlen :lol: So was unglaubwürdiges und wirklich dummes hab ich im Profifussball noch nicht gehört. Generell total absurd... Und der Hammer dann noch: Beckenbauer hätte das mit seinem Privatvermögen zahlen wollen :lol: Das Land hat Geld, DFB hat Geld aber Beckenbauer zahlt von seinem Privatkonto? Alles klar... Was eine Story...

Der Beckenbauer hat total Dreck am Steck... aber sowas von. Er kann sich ja beim Uli schon mal paar Tips holen...

- Er versteckt sich in seinem Haus in Salzburg
- Keine öffentlichen Auftritte weil er Angst hat sich zu stellen
- Macht einen Deal über 170 Millionen unter 4 Augen mit Blatter aus und will ihm darauf 6.7 Millionen zahlen vom privaten Geld was dann letzten Endes auf Umwege über den Dreyfuss lief? Das stinkt zum Himmel nach Schmiere...

Das der Beckenbauer nicht sauber ist wissen wir ja schon länger, glaub kein Verein bringt so viel Kriminelle hervor wie der FC Bayern. Von Minderjährigen Prostituierten (Ribery), über Brendstiftung (Breno), mit Zoll Schmugglern (Beckenbauer/Rumenigge), über Steuerhinterzieher (Hoeness) zur Korruption (wieder Beckenbauer). Ehebruch (Hoeness/Hitzfeld/Beckenbauer (und nochmal er), Spannen sich die Ehefrauen der Mitspieler aus (Strunz/Effenberg), Dopingsünder Guardiola...

Also da hat(te) der FCB schon einige unter Vertrag *g*
Hoffe das alles raus kommt und vielleicht sogar noch das ein oder andere Schwarzgeldkonto auf fliegt beim Franzl. Stellt sich in der Öffentlichkeit immer als Saubermann hin und ist in Wirklichkeit wohl das Gegenteil.

Blöd nur das Dreyfuss und Beckenbauers ehemaliger Manager verstorben sind die da zur Aufklärung beitragen könnten. Niersbach erwähnt auch immer wieder das im Zusammenhang mit der WM 2006 keine Korruption da wäre, aber gleichzeitig nicht erklären kann was mit den 6.7 Millionen genau war, weil sich der Hr. Beckenbauer angeblich nicht erinnern kann. (Schon klar). Ich vermute eher das Niersbach einiges mehr weiß nur nichts dazu sagen will weil er damit Beckenbauer in die Scheisse reitet... Er war ungewohnt unsicher bei der Pressekonferenz.

Was für eine korrupte Bazille der Mafia-Blatter ist wissen wir mittlerweile alle. Hoffe nur das er noch vor seinem Ableben hinter Gitter muss.

Die 6,7 Millionen waren garantiert Schmiergelder. Ob es Schmiergeld für Blatter waren damit er die 170 Millionen genehmigt oder für Stimmenkauf diente ist egal, auf jedenfall war das nie und nimmer sauber. Und das Franz dann so frech behauptet er würde sich nicht erinnern was mit den 6,7 Millionen war gehört schon bestraft. So vergesslich ist man nicht das man einen 6,7 Millionen Schmiergeld Deal vor paar Jahren vergisst...
Bild
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

TheSence hat geschrieben:Die Pressekonferenz vor paar Minuten war ja mal ein Witz, Niersbach hatte sich gestern mit Beckenbauer getroffen und der hat ihm eine Story erzählt wo das ganze noch schlimmer gemacht hat.
Hier das Video von der Pressekonferenz ...
... dann ...
... In der Affäre um den dubiosen Millionentransfer äußert sich der sonst schweigsame Vizechef des Organisationskomitees für die WM 2006. Horst R. Schmidts Erklärung im Wortlaut (Süddeutsche Zeitung)
"Ich habe erstmals im Herbst 2004 durch einen Anruf von Günter Netzer erfahren, dass Robert Louis-Dreyfus einen Anspruch gegen das OK des DFB in Höhe von 6,7 Mio. Euro haben soll. Ich hatte hiervon zuvor keine Kenntnis. Zeitnah habe ich die Mitglieder des OK-Präsidiums über diesen Sachverhalt informiert.

Unsere Recherchen haben ergeben, dass die Forderung dem Grunde nach berechtigt schien:

Dies hatte folgenden Hintergrund: In den Jahren 2001/2002 gab es vielfältige und zähe Verhandlungen mit der Fifa um die Gewährung eines Zuschusses für die WM-Organisation seitens der Fifa. Zwar sind solche Zuschüsse üblich; Höhe und Zeitpunkt dieser Zuschüsse sind jedoch unterschiedlich. Mir war es in zahlreichen Gesprächen mit der Fifa nicht gelungen, eine Übereinkunft zu schließen.

Dies gelang letztlich Franz Beckenbauer bei einem persönlichen Treffen mit dem Fifa-Präsidenten im Jahr 2002. Im Anschluss daran gab es eine schriftliche Vereinbarung mit der Fifa über einen nach meiner Erinnerung pro rata zu zahlenden Zuschuss in Höhe von 250 Mio. CHF.

Ich war überaus erfreut, dass es Franz Beckenbauer gelungen war, eine Einigung bzgl. des Zuschusses zu erzielen. Ohne den Zuschuss wäre die WM zum damaligen Zeitpunkt nicht zu finanzieren gewesen. Dass wir einen riesigen finanziellen Erfolg mit der Ausrichtung der WM erzielen würden, war zu diesem Zeitpunkt nicht ansatzweise vorhersehbar.

Im Jahr 2004 erfuhren wir dann von Franz Beckenbauer, dass die Finanzkommission der Fifa die Forderung aufgestellt hatte, dass das OK vorab 10 Mio. CHF leistet. Die Zahlung wurde zugesagt, ohne dass dies vorher mit dem OK besprochen wurde. Robert Schwan habe dann die Zahlung durch Robert Louis-Dreyfus organisiert; es sei ferner ein Schuldschein im Namen von Herrn Beckenbauer abgegeben worden. Somit sei das Vermögen von Herrn Beckenbauer für das OK bzw. den Fifa-Zuschuss eingesetzt worden. Das OK hätte im Jahr 2002 eine solche Zahlung ohnehin wirtschaftlich nicht aufbringen können.

Natürlich war ich nicht glücklich über die intransparente Gestaltung. Es stand aber für mich und das gesamte OK außer Frage, dass letztlich das OK und nicht Franz Beckenbauer persönlich für diese Verbindlichkeit einzustehen hat. Schließlich war dem OK auch der Zuschuss von 250 Mio. CHF zugekommen.

Versuche, Robert Louis-Dreyfus, davon zu überzeugen, auf seine Forderung zu verzichten, blieben erfolglos. Dies gilt auch für ein von Theo Zwanziger und mir mit Robert Louis-Dreyfus geführtes persönliches Gespräch Anfang 2005. Wir haben dann lange erörtert, wie ein Ausgleich mit Robert Louis-Dreyfus erzielt werden kann. Letztlich haben wir die Fifa als Zuschussgeber eingeschaltet. Nach Diskussionen mit der Fifa wurde letztlich gemeinsam festgelegt, dass die Zahlung mit der Beteiligung des DFB an den Kosten der geplanten WM-Gala verrechnet wird, was dann auch geschah.

Der zugrundeliegende Sachverhalt hatte nach meiner Kenntnis mit der WM-Vergabe nicht das Geringste zu tun. Weil Franz Beckenbauer nur im Interesse des OK gehandelt hatte und hier aus meiner Sicht eine rechtliche Verpflichtung des OK begründet wurde, stand, dies möchte ich nochmals betonen, außer Frage, dass das OK und nicht Franz Beckenbauer diese finanzielle Verpflichtung zu tragen hatte.

Als die WM-Gala abgesagt wurde, erfolgte eine Rückforderung nicht. Die Fifa hat das OK aber auch im Gegenzug nicht an den bereits entstandenen Kosten der Feier beteiligt. Die Kosten lagen meines Wissens im höheren Millionenbereich. Bei dem Flughafengespräch in 2012 oder 2013 war dieses Thema nicht Gegenstand der Erörterung. Ich bin erst letzte Woche wieder mit der Thematik konfrontiert worden."
... und das Theater geht weiter :D
Fifa widerspricht Niersbachs Version der Millionenzahlung

Der Fußball-Weltverband Fifa und sein momentan gesperrter Präsident Joseph Blatter haben die Version von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach über die ominöse Zahlung von 6,7 Millionen Euro infrage gestellt.

"Es entspricht in keinster Weise den Fifa-Standardprozessen und Richtlinien, dass die finanzielle Unterstützung von WM-Organisationskomitees an irgendwelche finanziellen Vorleistungen seitens des jeweiligen OKs oder seines Verbandes gekoppelt ist", teilte die Fifa am Donnerstag mit. "Im Übrigen ist ganz generell die Finanzkommission weder berechtigt, Zahlungen irgendwelcher Art in Empfang zu nehmen, noch verfügt sie über ein eigenes Bankkonto."

Der Verband bestritt auch, eine Zahlung von dem damaligen Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus erhalten zu haben. "Nach derzeitigem Kenntnisstand" habe es 2002 keinen solchen Zahlungseingang gegeben.

Zuvor hatte Niersbach bei einer Pressekonferenz erklärt, der DFB habe einen Zuschuss in Höhe von 250 Millionen Schweizer Franken für die Organisation der Weltmeisterschaft 2006 von der Fifa bekommen. "Aber im Gegenzug müssten zehn Millionen Schweizer Franken an die Finanzkommission überwiesen werden", hatte der DFB-Präsident die Bedingungen der Fifa genannt. Das entspricht den ungeklärten 6,7 Millionen Euro.
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daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Kleine Presseschau zur Niersbach-Pressekonferenz
Märchenhafter denn je
Wie genau er im Sommer von dem Verdachtsfall erfahren hat, wollte Niersbach nicht sagen. Es sei über Umwege geschehen. Am Mittwoch vergangener Woche hatte der „Spiegel“ seine Fragen an Niersbach gerichtet. Seit einigen Tagen hat der DFB die Kanzler Freshfields Bruckhaus Deringer zur Aufklärung eingeschaltet. Trotzdem reiste Niersbach am Dienstag nach seiner Teilnahme an der Sitzung der Fifa-Exekutive von Zürich nach Salzburg, um im Hause Beckenbauer zu ermitteln.
Weiter zur FAZ
Die Karikatur eines Sportverbands
Vor allem offenbart Niersbach nach wie vor einen Widerspruch: Er beruft sich auf ausstehende interne und externe Prüfungen sowie Wissens- und Erinnerungslücken. Doch trotz seiner Amnesie verkündet er seine "Kernbotschaft", die WM 2006 sei nicht gekauft, offensiv. So was nennt die Justiz "Bestreiten mit Nichtwissen", damit kommt man vor Gericht selten durch.
...
Niersbachs Erklärung ist aber auch deswegen zweifelhaft, weil sie mindestens so viele Fragen aufwirft, wie sie zu beantworten vorgibt. Darunter sind heikle Fragen, eine Auswahl:

* Konnte sich der Verband das Geld nicht von einer Bank leihen? Mit der Aussicht auf 170 Millionen Euro und einer WM vor der Tür hätte sich doch jemand finden lassen können, zumal die Postbank WM-Sponsor war. Hatte der DFB kein Geld?
* Gibt es Belege über die Zahlung? Existiert noch ein Schuldschein von Dreyfus?
* Warum machte der DFB Geschäfte mit Dreyfus, wo doch Adidas ein Jahr zuvor Anteilseigner bei Beckenbauers Verein Bayern München geworden war?
* Hat die Zahlung gar etwas mit dem Ausrüstervertrag zu tun, den der DFB in den Weihnachtsferien 2002 mit Adidas verlängerte?
...
Ein treuer Freund bleibt der Fraktion um Niersbach und Beckenbauer aber erhalten. Eine knappe Stunde vor der Pressekonferenz, über die der DFB nicht mal neunzig Minuten vorab informiert hatte, konnte man die Niersbach-PK fast wortgleich auf bild.de lesen. Alfred Draxler ging all in für seine Buddys, schrieb von einer "Intensivrecherche". Sie beruhte aber auch nur auf Gesprächen mit den Belasteten.
Weiter bei zeit.de
Sein Name ist Niersbach, er wusste von nichts
So wurde in Frankfurt lediglich eine noch nicht bekannte Version der Ungereimtheiten erzählt, die wiederum neue ungeklärte Umstände hervorrief. Warum zum Beispiel das Organisationskomitee eines der reichsten Verbände der Welt Geld von einem Konzernchef nahm "und nicht einfach ein Bankdarlehen über diese Summe" aufnahm, auch das konnte Niersbach angeblich nicht beantworten. Geschweige denn die Frage, warum die Fifa zehn Millionen Franken als Voraussetzung für eine Zahlung über 170 Millionen forderte.

Der DFB-Präsident hat sich mit dieser Pressekonferenz keinen Gefallen getan. Dass ein solch erfahrener Medienprofi eine PK anberaumt und dann nur wenige Fragen beantworten kann, wirkt bizarr. Zuvor schon hatten sich zwei Präsidiumsmitglieder über das Vorgehen ihres Kollegen öffentlich kritisch geäußert. Wolfgang Niersbach scheint nicht mehr Herr der Krise zu sein, die auch seine Krise ist.
Meldet SpOn
Wer mit der Fifa spielt, verliert
In Sizilien gibt es ein Sprichwort: "Chi gioca solo, non perde." Wer allein spielt, verliert nicht.

Falls die unwahrscheinlich klingende Geschichte der zehn Millionen Franken stimmt, die DFB-Präsident Wolfgang Niersbach am Donnerstag erzählte, dann hat die Fifa ein ganz dreckiges Spiel gespielt. Der Weltfußballverband hätte wie ein Schutzgelderpresser agiert. Man muss ihm zehn Millionen zahlen, damit man später 250 Millionen bekommt?
Mit Rechtschaffenheit hätte dieser Vorgang nichts zu tun. Wenn es so war, wie von Niersbach behauptet, wurden die Bücher manipuliert und die Aufsichtsgremien getäuscht. Es stellt sich nicht die Frage, ob eine Straftat begangen wurde, sondern nur welche: Untreue? Betrug? Die weiteren Fragen sind die üblichen: Wer übernimmt die Verantwortung, wer geht, wer darf bleiben? Es ist nicht einfach, in diesem Herbstmärchen den Überblick zu behalten.
Kommentar von Hans Leyendecker bei sueddeutsche.de
Beim DFB geht's zu wie in einer Bananenrepublik
Mit seinen Erklärungsversuchen um Millionenzahlungen an die Fifa stellt DFB-Präsident Wolfgang Niersbach den Verbandsverantwortlichen ein Armutszeugnis aus. Es klingt wie ein schlechtes Krimi-Drehbuch.
Selbst Springers Welt geht auf Distanz.
OK-Kollegen rücken von Beckenbauer ab
Zentrale Figuren, die Niersbachs Darstellung untermauern könnten, sind tot: der damalige Chef der FIFA-Finanzkommission Julio Grondona, Schwan, Louis-Dreyfus. Andere, wie Horst R. Schmidt als geschäftsführender Vize des OK oder Theo Zwanziger, ab 2003 für die Finanzen des Komitees zuständig, könnten Licht ins Dunkel bringen. Und natürlich Franz Beckenbauer.
schreibt der kicker.
Franz Beckenbauer will sich einer Untersuchungskommission des DFB stellen
Beckenbauer (70) erscheint immer mehr als zentrale Figur der Affäre. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hatte sich am früheren Donnerstag in seiner Erklärung zu der ominösen 6,7-Millionen-Euro-Zahlung des damaligen adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus 2002 an die FIFA ausschließlich auf ein Gespräch mit Beckenbauer bezogen.

Der frühere DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt (73) stellte das Handeln des "Kaisers" als Alleingang dar.
Meldet sport1
Der DFB braucht eine neue Spitze
Bei allem Respekt vor dem Interesse, eigene Gedächtnislücken wieder füllen zu wollen: Niersbach hat alle Regeln der ihm gebotenen Zurückhaltung gebrochen. Wer mit präsidialer Macht einen Mitarbeiter zum Aktenstudium eines so brisanten Falles in den Keller schickt, ohne die Aufsichtsgremien zu informieren, will erst mal allein sehen, was da war und wie er sich schützen kann. Das ist ein Amtsmissbrauch.

Es stimmt: Niersbach hat im Tross des großen Solisten Beckenbauer nicht die zentrale Rolle gespielt. Das entbindet ihn aber nicht von der Mitverantwortung. Die könnte wachsen, weil die Suche nach den Antworten auf die drängenden Fragen mit der Pressekonferenz vom Donnerstag erst richtig Fahrt aufgenommen hat.
Nochmal die FAZ

Immerhin weiß die Bild:
Doch bei aller Kritik: Unser Sommermärchen ist wohl gerettet. Alles spricht dafür, dass die WM-Vergabe sauber war.
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Steffbert
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Beitrag von Steffbert »

Jetzt geht die Schlammschlacht der ehrenwerten Herren in die nächste Runde.

Theo Zwanziger zur WM-Bewerbung 2006: "Es ist eindeutig, dass es eine schwarze Kasse gab"

Der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger hat seinen Nachfolger Wolfgang Niersbach scharf attackiert. "Es ist eindeutig, dass es eine schwarze Kasse in der deutschen WM-Bewerbung gab", so Zwanziger im SPIEGEL. Und "es ist ebenso klar, dass der heutige DFB-Präsident davon nicht erst seit ein paar Wochen weiß, wie er behauptet, sondern schon seit mindestens 2005. So wie ich das sehe, lügt Niersbach."

{...}

Auf die Frage von Zwanziger, wohin die Louis-Dreyfus-Millionen geflossen seien, teilte Schmidt laut Protokoll den Namen Mohamed Bin Hammam mit. Der Katarer war von 1996 bis 2011 Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees. Sowohl Schmidt als auch Bin Hammam ließen eine SPIEGEL-Anfrage unbeantwortet.

http://www.spiegel.de/sport/fussball/wm ... 59299.html
Stop living in the past
shaka v.d.heide
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Beitrag von shaka v.d.heide »

Mich erinnert der schmu an h.Kohl,h.geißler,schwarze Kassen u.s.w.
'Ich gebe mein ehrenwort' :lol:

Kurze Frage:
Sollte die FIFA 250 mio. bezahlen und es wurden erst 170 gezahlt?
Oder
Wurden 250 mio.gezahlt und es sind "nur"170 mio. angekommen?
War die Differenz als klimpergeld für Uli h. gedacht?:nachdenklich:

Da blickt doch kein Schwein mehr durch in dem saustall

Und die Energiesparlampe unter den lichtgestalten mittendrin statt nur dabei :kotz:

@daachdieb
danke für die links :daumen:
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

Immerhin weiß die Bild:

Doch bei aller Kritik: Unser Sommermärchen ist wohl gerettet. Alles spricht dafür, dass die WM-Vergabe sauber war.
Man muss alles (Geld) nur oft genug waschen, dann wird es schon sauber. :D
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

shaka v.d.heide hat geschrieben:Kurze Frage:
Sollte die FIFA 250 mio. bezahlen und es wurden erst 170 gezahlt?
Oder
Wurden 250 mio.gezahlt und es sind "nur"170 mio. angekommen?
War die Differenz als klimpergeld für Uli h. gedacht?
Die FIFA rechnet in Schweizer Franken: 10 Millionen vorab "Prämie" vom DFB, dann gibt es 250 Millionen von der FIFA zurück.
Der DFB rechnet in €uro: 6,7 Millionen vorab zahlen um 170 Millionen zu bekommen.

Das mit dem "Klimpergeld für Uli", RLD mit Beckenbauerschuldschein ... das sieht schon nach Geldwäscheanstalt FIFA-DFB-ADiDAS-FCB aus.

PS: Link zur news
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Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Als Nebeneffekt dieser (Seifen)Oper mit dem schönen Titel "Niersbachs Erzählungen"* wird man vielleicht doch noch Schlussfolgerungen ziehen können, wie gut diverse Herren mit diversen Finanzbehörden vernetzt sind.
Sind sie es nicht, könnten die Erzählungen als Lügenmärchen enttarnt werden.
Kommt es erst zum Prozess, hilft kein Bank- und kein Steuergeheimnis mehr.


*
Offenbach kommt als Komponist nicht mehr in Frage. Aber die gleichnamige Stadt ruft eine "nette" Geschichte ins Gedächtnis, nämlich die Geschichte von H. G. Canellas, und wie der DFB damals versuchte, sie unter den Teppich zu kehren.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
shaka v.d.heide
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Beitrag von shaka v.d.heide »

Ach,ja
Franken und Euro.
Das war ja einfach. :D
Tststs
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Die Fifa mit Blatter und Co. Die Uefa mit Platini und Konsorten. Der DFB und unsere Scherenschleifer...
Es bleibt nur zu hoffen, dass diese lustigen Geschichtchen von den verschiedenen Behörden zum Anlass genommen werden, diese Sümpfe ein klein wenig zu entwässern. Trocken legen, dass kann man sich abschminken. Das wird eh nicht mehr funktionieren. Dazu ist´s zu spät. Leider.
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Hermann Hesse
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Beitrag von Betzi191 »

Überall, wo es um die große Knete und Macht geht wird bestochen, gelogen und Korruption betrieben. Wer was anderes erwartet ist einfach nur naiv. Ob es der DFB, die FIFA oder generell die große Wirtschafts- und Finanzwelt ist, hier bestimmt allein das Geld und wer genug davon hat, kriegt was er will.

Man muss sich nur mal die Posse um Sepp Blatter und die FIFA anschauen. Alles schreit "Blatter muss weg" und sehen gleichzeitig Platini als Ideallösung für dessen Nachfolge, weil dieser ja ach so sauber ist. Wie sauber er ist, kann man schon alleine aufgrund der Tatsache, dass sein Sohn mit seiner Sportartikelfirma im Rahmen der WM 2022 dicke fette Verträge mit Katar abgeschossen hat, in Frage stellen.
Egal, wer da kommt. Das System ist derart zerfressen, dass es schlicht nicht möglich ist, da wieder Seriosität und Vertrauen zu schaffen. Geld schlägt Vernunft. Das fängt bei der FIFA an (WM-Vergabe an Katar etc),geht über die UEFA weiter (Financial Fair Play-Missachtung im Zusammenhang mit diversen Clubs wie PSG, ManCity oder Monaco) und dringt durch bis in einzelne Fußballverbände wie es der DFB ist. Dem war es ja auch wichtiger, die Kohle von Hopp, Winterkorn und Red Bull zu scheffeln statt die Vereine weiter zu fördern, die den Fußball zu dem gemacht haben, was er heute ist.
Nein Leute. Heutzutage entscheidet nicht mehr das Geschehen auf dem Platz darüber, wer hofiert wird, sondern nur noch, wer den dicksten Geldbeutel hat. Und jetzt gerade stürzen sich alle Medien auf die Missetaten der DFB-Verantwortlichen. Nur haben diese zu viel Lobby bei den "Entscheidern", als dass da wirklich etwas grundlegendes passieren kann. Es werden vielleicht ein paar Köpfe in der Führungsriege rollen, das Problem bleibt aber bestehen. Es bekommt einfach nur ein anderes Gesicht.
"Es sind wir, auf die es letztendlich ankommt. Ob auf, neben oder unter den Tribünen. Wir sind der Verein." Marky, 29.07.2014
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Jan Böhmermann zu adidas-Chef Herbert Hainer: Eier aus Stahl
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Beitrag von Eilesäsch »

daachdieb hat geschrieben:Jan Böhmermann zu adidas-Chef Herbert Hainer: Eier aus Stahl
Geiles Teil!
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
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Beitrag von daachdieb »

In der Affäre um die Fußball-WM 2006 in Deutschland hat der heutige maltesische Verbandsboss Norman Darmanin Demajo seine Verwunderung über die Vereinbarung eines Freundschaftsspiels des FC Bayern gegen die Nationalelf des kleinen Landes kurz vor der WM-Vergabe erklärt. "Vier Monate nachdem der FC Bayern den Kontrakt unterzeichnet hat, wurde ich informiert, dass 250 000 Dollar vom Himmel in unsere Verbandskasse gefallen sind", sagte Demajo der englischen Zeitung Mail on Sunday.

"Als Schatzmeister habe ich nach dem Grund gefragt und entdeckt, dass Josef Mifsud (damaliger Verbandsboss) die Vereinbarung auf eigene Faust und ohne Kenntnis von anderen unterzeichnet hat, was er laut Statuten gar nicht durfte." Die 250 000 Dollar resultierten demnach aus einem Vertrag für die TV-Rechte des im Jahr 2001 ausgetragenen Spiels mit der Schweizer Agentur CWL, die damals zum Kirch-Imperium gehörte und dessen Geschäftsführer Günter Netzer war. Präsident der Bayern war damals Franz Beckenbauer, der zugleich der deutschen Bewerbung für die WM 2006 vorstand.
Weiter gehts hier: 250.000 Dollar fielen vom Himmel (Süddeutsche Zeitung)
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Beitrag von jürgen.rische1998 »

Dass die Bayern mit dem DFB unter eine Decke stecken verwundert ja wohl hoffentlich niemanden :lol: So viel kriminelle Energie findet man sonst nur bei der Camorra :D
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Beitrag von Gute alte Zeit »

Hätte sich niemand über Katar aufgeregt, hätte niemand erfahren, dass wir uns alle anderen auch nicht besser sind.
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Steuerrazzia beim DFB

Wie die Bild-Zeitung berichtet, haben die Ermittler in den Räumen des DFB Akten, PCs und Festplatten beschlagnahmt. Zeitgleich sollen auch die Privathäuser von Wolfgang Niersbach, dem aktuellen DFB-Präsidenten und von seinem Vorgänger Theo Zwanziger sowie des ehemaligen Generalsekretärs und Schatzmeisters Horst R. Schmidt durchsucht worden sein. Alle drei Männer gehörten dem von Franz Beckernbauer geführten Organisationskomitee für die Weltmeisterschaft 2006 an.

Hintergrund der Razzia ist der Vorwurf über die Existenz von schwarzen Kassen im Zusammenhang mit der deutschen WM-Bewerbung.
Meldung auf sueddeutsche.de
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

Geiler, geiler DFB!
Süddeutsche Zeitung hat geschrieben:Ursprünglich hatte der DFB die Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro als Kostenbeteiligung an einem Kulturprogramm deklariert.
:verbeug: :verbeug: :verbeug: :verbeug: :verbeug:
- Frosch Walter -
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

Rheinteufel2222 hat geschrieben:Geiler, geiler DFB!
Süddeutsche Zeitung hat geschrieben:Ursprünglich hatte der DFB die Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro als Kostenbeteiligung an einem Kulturprogramm deklariert.
:verbeug: :verbeug: :verbeug: :verbeug: :verbeug:
Stimmt doch.
Eine WM ist doch eine Veranstaltung verschiedener Kulturen.

Alles richtig gemacht. :D
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
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Beitrag von daachdieb »

Der DFB hatte einen Tarnschleier über eine dubiose 6,7-Millionen-Euro-Zahlung geworfen, die im Haushalt des Organisationskomitees (OK) für die Weltmeisterschaft 2006 schlummerte. Unter falscher Flagge setzte der Verband das Geld dann als Betriebsausgabe von der Steuer ab. 2 567 125 Euro soll er laut Durchsuchungsbeschluss damit hinterzogen haben.

Hinzu kommen jetzt wohl noch: Zinsen, sechs Prozent pro Jahr, Strafzahlungen. Möglicherweise wird für das Jahr 2006 sogar die Gemeinnützigkeit aberkannt, das könnte den Verband nach Schätzungen von Insidern zwischen 20 und 30 Millionen Euro kosten. Reality bites.
Quelle: Spiegel Nr 46
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Beitrag von jürgen.rische1998 »

Und deshalb gibt es jetzt auch schon für Banner Geld Strafen. Die Verbrecher brauchen Kohle :lol:

Ich denke die Fehler der Schiris werden auch zunehmen. Ein gekauftes Spiel dürfte zukünftig auch teurer, aber dafür öfter angeboten werden :wink: Erklärt vielleicht jetzt schon die teils slapstickartigen Fehlentscheidungen diese Runde :wink:
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