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Kuntz: "Wir stopfen mit der Anleihe keine Löcher" (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
teufelshü
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Beitrag von teufelshü »

Miggeblädsch hat geschrieben:@Grosso80
Ich gebe dir völlig recht!
Wenn wir aufsteigen und dann langfristig wieder eine Rolle in der ersten Liga spielen wollen, brauchen wir Geld. Und zwar viel Geld!! Ich denke, das ist eine Tatsache, an der wir nicht vorbei kommen! Wir sehen doch aktuell bei unseren Transfer-Bemühungen, dass unsere Aussichten bei den uns gegebenen Möglichkeiten mehr als begrenzt sind. Geld kann nur über Sponsoren kommen, und das ist nur möglich über eine Ausgliederung unserer Profi-Abteilung in eine Kapitalgesellschaft mit Beteiligungsmöglichkeit für Investoren!
Das bedeutet doch nicht zwangsläufig, dass wir unsere Vereinsseele verkaufen. Es öffnet uns nur die Tore.
Im laufenden Transfer-Fenster ist es uns schon nicht möglich, die Spieler zu kaufen, die wir eigentlich bräuchten. Obwohl wir unser "Tafelsilber" verkauft haben!!! Was ist denn, wenn wir mal keine Transfer-Überschüsse erwirtschaften? Dann droht sofort die Mittelklassigkeit in der 2.Liga oder gar der Abstieg!!!
Also, wer sich aktuell noch gegen eine Ausgliederung stemmt, der hat echt den Schuss nicht gehört, oder einfach keine Ahnung.
Meine Meinung.
Geb ich Dir grundsätzlich vollkommen Recht!

Besser heut wie morgen!
Nur die Art und Weise, durch die Blume, alles unterm Deckmäntelchen.
Das grenzt an Verarsche
In Peru, in Peru in den Anden....
wozuauchimmer
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Beitrag von wozuauchimmer »

salamander hat geschrieben:Natürlich bereitet man die Ausgliederung vor - was denn sonst??? Es ist eine von 2 Möglichkeiten, zu Geld zu kommen: Entweder Aufstieg oder Anteile verscherbeln. Den ersten Weg hat man aufgegeben, wie u.a. Das Festhalten am Nichtaufstiegsspezialisten Runjaic und die "positive Transferbilanz" (zu Lasten der sportlichen Leistungsfähigkeit) zeigen. Nun wird die Braut bereits fein für Investoren gemacht, wie das geht, hat die Bahn über Jahre vorgemacht.

Wir haben uns sportlich aufgegeben, das Konzept als "Ausbildungsverein" kaschiert doch bloß ein planloses Hire&Fire. Verkauft wird, wer einen Abnehmer findet, Perspektive oder nicht.

Die Ausgliederung und Hereinnahme von Investoren wird am Ende der einzig verbliebene Weg in Liga 1 sein. Deshalb wird dann auch die Mehrheit dieser Selbstentmachtung zustimmen. Erst danach wird es sportlich besser werden, ohne den komischen CL Trainer, versteht sich. Nur wird der FCK dann ein anderer Verein sein.
Manche merken aber auch alles. Langsam kommen diese Intelligenzbolzen auch darauf, daß sich der FCK knapp am Rand des Abgrundes bewegt. Der freiwillige Abgang von Grünewalt ist ein Wink mit dem Zaunpfahl für alle nicht so hellen.
Kuntz und Co. machen das, was alle bis hin zur Insolvenzverschleppung machen: Sie schichten Gelder um, verschieben Projelte zeitlich, halten Gläubiger (hier die Anleihegeber) hin, zahlen Schulden mit Schulden, zwechentfremden Gelder...

Was ein vernünftiger Betreib allerdings nicht macht: ER schwächt nicht den produktiven Bereich (im Fußball die Profimannschaft) und hält den Etat des unproduktiven Wasserkopfes (beim FCK Verwaltung einschl, Vorstände und unnötige Kostgänger á la Haber u.a.) und was weiß ich, für was die das Geld rauswerfen).

Da es diese Saison nach menschlichem Ermessen keinen Aufstieg geben wird, sogar ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Pokal droht, möglicherweise die Zuschauerzahlen einbrechen, weil der FCK im Mittelfeld rumrunjaict, wird sich die Situation möglicherweise schneller verschärfen als die meisten hier ahnen. Der "Baubeginn" im Trainingszentrum dürfte eher einem zögerlichen Rumgewerkel und -gespiele gleichen.

Wenn Kuntz und Co. aus dieser Situation schadlos rauskommen wollen (möglicherweise sogar straffrei), ist ein Investor unumgänglich und auch der beste Weg!!!. Das Problem ist nicht, ob Ausgliederung und Investor, sondern ob sich überhaupt ein potenter Investor für diesen heutigen FCK interessiert (Die Vorgänge um den Trikotsponsor sollten allen zu denken geben). Das scheint auch das Hauptproblem der jetzigen Führung zu sein. Für das Weiterbestehen des FCK wird also ein Investor unumgänglich zu sein.

Und das ist gut so!!! Wie das Forum selbst übereinstimmend schreibt, sind die Abstimmungen bei den Mitgliederversammlungen manipuliert und vorher, 1998 ff. waren sie von Idiotie und ökonomischer Unkenntnis geprägt, von Leuten, die mit nichts haften. Thienes hier feiern und dann die Abkehr von der Ehrenamtlichkeit zugunsten von absahnenden Managern zu beschließen, sind das beste Beispiel für die verqueren Gedankengänge von FCK-Mitgliedern. Man erkennt sie hier an dem Stuss und der Gesundbeterei, den sie im Forum verbreiten.
Zuletzt geändert von wozuauchimmer am 20.08.2015, 19:00, insgesamt 2-mal geändert.
Wiesbaden-Teufel
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Beitrag von Wiesbaden-Teufel »

Mac41 hat geschrieben:
Wiesbaden-Teufel hat geschrieben:Die kurzfristige Entnahme aus der Anleihe ist kaufmännisch nur logisch. Viel problematischer ist die Tatsache, dass die sicheren Einnahmen dann nicht mehr für andere Dinge verwendet werden können.
Stellt die Frage doch mal anders rum, was macht der Verein, wenn die Betzeanleihe für den Anleihezweck, der Ausbau des NLZ aufgebraucht ist. Wenn die Anleihe schon mal bis auf 2 Millionen als Liquiditätsreserve diente, was geschieht jetzt, wenn das Konto nach und nach abgeschmolzen wird? Wer füllt dann die Liquiditätslücken?

Das Geld als Liquiditätsreserve zu nutzen, war im Prinzip ok, als Aufsichtsratsvorsitzenden darf man aber nicht erst die Tatsache öffentlich abstreiten, um dann bei der JHV sich mit Hinweis auf ein Missverständnis wieder herauszuwinden versuchen. Das wirkt (zumindest) unseriös.

Etwas anderes ist es, die strukturellen Fehlbeträge (das laufende Geschäft ohne Sondereffekte ist negativ)zu bagatellisieren und offensichtlich dauerhaft auf hohe Transfererlöse und Pokaleinnahmen angewiesen zu sein, um die Lizenzauflagen der Reduktion des des negativen Vereinsvermögens zu erfüllen. Sowas schränkt Handlungsfreiheiten ein und man läuft immer knapp am Risiko vorbei, wie Sandhausen oder Aalen Punkte am grünen Tisch zu verlieren.
Und wie man die Anleihe zurück zahlen will, auch dies wird einfach ausgeblendet.

Um beim oben erwähnten Beispiel des Privathaushalts zu bleiben, wenn das Festgeldkonto, auf dem geliehenes Geld liegt, erst leergeräumt ist, die Hausbank auch keine Überziehung mehr genehmigt, ja dann verpfänden wir erst mal das Kindergeld und dann suchen wir uns halt ne andere Bank. 8-)
Gebe dir völlig recht. Deswegen ja auch die Prognose hinsichtlich eines möglichen, dauerhaften Zweitligaverbleibs. Es sind meines Erachtens zwei paar Schuhe. Für sich genommen ist die "Leihe" der Anleihe ok, auch wenn das mit Sicherheit nicht gut kommuniziert wurde.

Jeder Finanzberater auf der Welt würde einem aber natürlich auch sagen, dass man so dauerhaft nicht wirtschaften kann. Und eben jetzt kommt der Knackpunkt, ich bin mir sicher, Kuntz und Kollegen sind sich dessen bewusst.

Aber was sollen/können Sie machen? Vom sportlichen mal abgesehen. Solange Transferüberschüsse wie jetzt nicht in die sportliche Weiterentwicklung gesteckt werden können, sondern irgendwelche Löcher stopfen müssen, wird es Teufelskreis bleiben aus dem uns auch kein Topökonom so schnell rausholt. Deswegen hat Grünewald auch keinen Bock mehr.
Wiesbaden-Teufel
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Beitrag von Wiesbaden-Teufel »

@ wozuauchimmer

Ich denke in der Tat, dass sich kein Investor finden wird. Wirtschaftlich würde es nur für ein Unternehmen aus der Region Sinn machen. Und da haben wir leider meistens Unternehmen, die das kostengünstig mal für ein Jahr ausprobieren.
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

@wozuauchimmer

Na, du kleiner Intelligenzbolzen. Erzähle uns doch jetzt einmal, wer dich erhellt hat und welcher kleine Mann im Ohr dir geflüstert hat, dass unser Finanzminister wirklich freiwillig gegangen ist?
ich glaube diese Geschichte nicht wirklich. Es sei mir aber verziehen. Schließlich kann nicht jeder so erhellt sein wie du.
Und was die von dir angesprochene Idiotie Betrifft: Ich würde mir dreimal überlegen ob ich solch einen idiotischen Mist ins Internet stellen würde. Der kann dich im Ernstfall nämlich ganz schön teuer zu stehen kommen. :wink:

...und so ganz nebenbei: Der gute Norbert schreibt sich Thines. Das kann man durchaus wissen, wenn man näher mit dem FCK verbunden ist.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
teufelshü
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Beitrag von teufelshü »

Ich bin für Peter Zwegat anstatt Schwenken!

Und Sponsor wird dann der Nürburgring

Mit AlbiundIssi haben dann auch gleich jemanden für s Format "Frauentausch"
Und de CK macht die "Shoppingqueen"
In Peru, in Peru in den Anden....
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

„Wir stopfen mit der Anleihe keine Löcher“
Ne, das Geld wurde nur hin und her geschoben, um kurzfristig finalzielle Lücken zu überbrücken.
Das kann man sehen wie man will.
Endgültig entnommen, ohne Rückzahlung, wurde aber (hoffentlich) kein Geld.
teufelshü hat geschrieben:...Peter Zwegat ... Format "Frauentausch" ... "Shoppingqueen"
Kenne ich nicht.
Wer oder was soll das sein?

@58er
Abgesehen ob FG gegangen ist oder gegangen wurde:
Wenn ich mich nicht irre, wirst du FG aber auch nicht wirklich vermissen.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
Grosso80
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Beitrag von Grosso80 »

@wozuauchimmer
Du wirfst öffentlich dem Kuntz kriminelle Handlungen vor? Oje, dann Beleg das mal ganz schnell.
In Deinem Wahn (Wasserkopf) ist Dein schlaues Birnchen wohl abhanden gekommen und die bösen Finger haben einfach weiter geschrieben.
Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende!
Excelsior
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Beitrag von Excelsior »

Mac41 hat geschrieben:Wenn die Anleihe schon mal bis auf 2 Millionen als Liquiditätsreserve diente, was geschieht jetzt, wenn das Konto nach und nach abgeschmolzen wird? Wer füllt dann die Liquiditätslücken?
Meine Vermutung ist, dass man aktuell schon damit begonnen hat, die Einnahmen aus Transfers usw. nicht nur zur Deckung der allgemeinen Ausgaben zu verwenden, sondern quasi auch schon Rücklagen in mindestens der Höhe der jährlich anfallenden Baukosten bildet ... schlichtweg, um die Liquidität nicht zu gefährden, wie du schon sagst.
Anders kann man ich mir die sparsame Umgehensweise mit den aktuellen Transfereinnahmen jedenfalls nicht erklären.

Wenn dem also tatsächlich so ist und man das auf Dauer weiterhin so durchziehen kann, hätte es den Effekt, dass die Rückzahlung der Anleihe gesichert wäre und man nebenbei auch noch das Eigenkapital erhöht ... womit die Lizenzbedingungen erfüllt wären.

Hätte den Charme, wirtschaftlich recht sicher unterwegs zu sein; bedarf aber dann natürlich der Notwendigkeit, mittelfristig jeweils aus geringen zur Verfügung stehenden Mitteln, sehr schnell sehr viel rausholen zu müssen ... in sportlicher wie auch in finanzieller Hinsicht.
DevilDriver
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Beitrag von DevilDriver »

Ich denke ein wesentliches Problem sind die Verbindlichkeiten aus der Vergangenheit. Dazu zählen auch die noch zu leistenden Stundungen der Stadionmiete usw.

Wenn wir hier mal etwas abbauen könnten, müssten wir unsere aktuellen Einnahmen nicht mehr in dem jetzigen Umfang in die "Sünden der Vergangenheit" investieren sondern in aktuelle Projekte.

Ich denke auch, dass dies nur durch eine Finanzspritze "von Außen" möglich ist.

Aber warum muss der Investor eine Firma sein?
Auch wir Fans könnten durch unser (finanzielles) Engagement quasi als "Investor" auftreten.

Es gibt da ja auch schon eine entsprechende Initiative, die Möglichkeiten prüft.
Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

Excelsior hat geschrieben:Meine Vermutung ist, dass man aktuell schon damit begonnen hat, die Einnahmen aus Transfers usw. nicht nur zur Deckung der allgemeinen Ausgaben zu verwenden, sondern quasi auch schon Rücklagen in mindestens der Höhe der jährlich anfallenden Baukosten bildet ... schlichtweg, um die Liquidität nicht zu gefährden, wie du schon sagst.
Anders kann man ich mir die sparsame Umgehensweise mit den aktuellen Transfereinnahmen jedenfalls nicht erklären.

Wenn dem also tatsächlich so ist und man das auf Dauer weiterhin so durchziehen kann, hätte es den Effekt, dass die Rückzahlung der Anleihe gesichert wäre und man nebenbei auch noch das Eigenkapital erhöht ... womit die Lizenzbedingungen erfüllt wären.

Hätte den Charme, wirtschaftlich recht sicher unterwegs zu sein; bedarf aber dann natürlich der Notwendigkeit, mittelfristig jeweils aus geringen zur Verfügung stehenden Mitteln, sehr schnell sehr viel rausholen zu müssen ... in sportlicher wie auch in finanzieller Hinsicht.
Was dann im Ergebnis aber bedeuten würde, dass der allseits gefeierte Rückkauf des Fröhnerhofs uns sportlich zurückwirft, weil auf einmal wegen der Rücklagenbildung deutlich weniger Geld für die Lizenzspielermannschaft zur Verfügung steht. :nachdenklich: Und wenn ich das richtig sehe, müßten wir mit der Situation leben bis 2019.
Zuletzt geändert von Rheinteufel2222 am 20.08.2015, 21:04, insgesamt 1-mal geändert.
- Frosch Walter -
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Nicht bei einem Aufstieg. Der ist und bleibt Alpha und Omega.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
sirius6
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Beitrag von sirius6 »

da könnt ihr auf wozuauchimmer und salamander bashen wie ihr wollt, in der Anleihe steht nichts davon das Geld kurzfristig zur Überbrückung genutzt werden darf, sondern das diese Zweckgebunden verwendet wird! (hab ich auf meiner Grade nochmal nachgelesen)
Zweck war hier nicht Zinsen sparen oder finanzielle Engpässe überbrücken ..........

Der Transferüberschuss wird nun dazu verwendet das "zweckentfremdete" Geld wieder aufzufüllen, deshalb fallen die Transfers auch so LAU aus.

Man muss eventuell nicht den kompletten Verein ausgliedern um einen Investor zu locken, sondern wohl eher das Nachwuchsleistungszentrum, könnte wetten dann würden Rogon und Hopp einsteigen.

Ob das für den Rest des Vereins (welcher? ohne 1. Mannschaft und ohne Nachwuchsleistungszentrum, zumindest nicht mit diesen Mitgliederzahlen) dann überlebensfähig wäre müssen Gottseidank andere Menschen wie ich beurteilen.

Wir hatten Altlasten als Kuntz kam, die wurden dann ein bisschen abgebaut, für das hat er selbst dann wieder neue aufgebaut ....... Es lebe die Volksfront von Judäa ehhhm ne die Judäische Volksfront!
De Sandhofer
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Beitrag von De Sandhofer »

sirius6 hat geschrieben:da könnt ihr auf werauchimmer und salamander bashen wie ihr wollt, in der Anleihe steht nichts davon das Geld kurzfristig zur Überbrückung genutzt werden darf, sondern das diese Zweckgebunden verwendet wird! (hab ich auf meiner Grade nochmal nachgelesen)
Zweck war hier nicht Zinsen sparen oder finanzielle Engpässe überbrücken ..........

Der Transferüberschuss wird nun dazu verwendet das "zweckentfremdete" Geld wieder aufzufüllen, deshalb fallen die Transfers auch so LAU aus.

Man muss eventuell nicht den kompletten Verein ausgliedern um einen Investor zu locken, sondern wohl eher das Nachwuchsleistungszentrum, könnte wetten dann würden Rogon und Hopp einsteigen.

Ob das für den Rest des Vereins (welcher? ohne 1. Mannschaft und ohne Nachwuchsleistungszentrum, zumindest nicht mit diesen Mitgliederzahlen) dann überlebensfähig wäre müssen Gottseidank andere Menschen wie ich beurteilen.

Wir hatten Altlasten als Kuntz kam, die wurden dann ein bisschen abgebaut, für das hat er selbst dann wieder neue aufgebaut ....... Es lebe die Volksfront von Judäa ehhhm ne die Judäische Volksfront!
Ozelotnäschen,Wolfzitzenchips und was haben uns die Römer gebracht. Nichts abgesehen von den Straßen,den
Badehäusern, der Wasserversorgung,den Aquadukten. Also was, nichts haben die Römer uns gebracht. :teufel3: :teufel3: :teufel3:
Excelsior
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Beitrag von Excelsior »

Rheinteufel2222 hat geschrieben: Was dann im Ergebnis aber bedeuten würde, dass der allseits gefeierte Rückkauf des Fröhnerhofs uns sportlich zurückwirft, weil auf einmal wegen der Rücklagenbildung deutlich weniger Geld für die Lizenzspielermannschaft zur Verfügung steht. :nachdenklich:
Auf die aktuelle Situation bezogen, würde ich sagen "Ja".
Aber vielleicht überraschen uns die Verantwortlichen ja noch und hauen noch einen auf dem Transfermarkt raus... ken Plan.
Rheinteufel2222 hat geschrieben:Und wenn ich das richtig sehe, müßten wir mit der Situation leben bis 2019.
Nicht zwingend. Man kann der Misere auch entgegen wirken, indem man die Einnahmen durch irgendwelche Maßnahmen noch weiter erhöht oder die Ausgaben weiter senkt ...
mainzelmenschekiller
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Beitrag von mainzelmenschekiller »

...... wie sieht denn die Perspektive des FCK aus? Das Alibi nicht aufsteigen zu müssen, hat sich der Vorstand und Aufsichrsrat mit dem neuen Konzept geschaffen. Dadurch geht meiner Meinung nach der Ehrgeiz des Trainers aufzusteigen letztendlich verloren. Wenn es nicht klappt, dann bilden wir halt weiter aus.

Pleite ist der FCK schon lange. Sponsoren Fehlanzeige. Der FCK ist nicht mehr als ein mittelklassiger Zweitligaverein. Glück hat der FCK schon lange nicht mehr.

....... langfristige Tendenz dritte Liga.

Mir fehlt das was den FCK ausgemacht hat, kämpfen bis zur 97 Minute und gewinnen. Niemand hat mehr Angst nach Kaiserslautern zu kommen.

Mir geht angefangen beim Trainer bis zu Kuntz mit all seinen weichgespülten Ja-Sagern auf die Nerven. Die müssen alle weg. Es wird ganz dringend ein neuer kompetenter Vorstand gebraucht. Ein Marketing Experte und jemand der Gelder klar macht.

Die Ära Kuntz und CR sollte so schnell wie möglich beendet werden. Freiwillig werden sie nicht gehen. Rettet den Verein.
zet
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Beitrag von zet »

ohm hat geschrieben:[...]

Zum Thema Investor: Erst sollte man versuchen, wie unser Nachbar am Rhein, die eigenen Ressourcen auszuschöpfen. Wollen wir wirklich die herrisch auftretenden Scheichs o.ä. in die Führung reinlassen? Warum brauchen die Deppen keinen Investor? Weil sie gute Marketingarbeit machen. Und ohne eine Agentur wie Sportfive erneut einen super Sponsorenvertrag ergattert haben.
Nee ohm, nicht ganz ....
Mainz hat keinen neuen super Sponsorenvertrag ergattert, sondern mit einer Agentur, die Konkurrent von Sportfive ist, einen Vertrag gemacht, also eigentlich nur das gleiche gemacht, wie der FCK auch ... genaugenommen war Sportfive mit dran und hat mitgeboten an den Rechten der Deppen ... sie werden also jetzt 10 Jahre lang nur noch mit einer Agentur wie Sportfive neue Sponsorenverträge machen ... aber klar, die andere Version klingt besser.
"Es ist ein schwerer Fehler, wenn man theoretisiert, ohne Prämissen zu haben. Unmerklich fängt man dann nämlich an, Tatsachen zurechtzubiegen, sie Theorien anzupassen, statt Theorien nach Tatsachen zu bilden."

Arthur Conan Doyle, Die Abenteuer des Sherlock Holmes
1:0
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Beitrag von 1:0 »

Ich finde auch nicht, dass man wegen der Anleihe ein (neues) Fass aufmachen sollte.
Das Geld ist noch da, der Zweck ist klar bestimmt.

Ich denke, andere mittelständische Unternehmen die Anleihen rausgeben, sind da WESENTLICH intransparenter als der FCK. Schon erst recht, weil die nie in einer Bundesweiten Öffentlichkeit (siehe Sport-Bild) stehen.
ohm
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Beitrag von ohm »

1:0 hat geschrieben: Ich denke, andere mittelständische Unternehmen die Anleihen rausgeben, sind da WESENTLICH intransparenter als der FCK.
Nein, diese Aussage ist falsch - gerade die mittelständischen Unternehmen unterstehen bei solchen Emissionen strengsten Transparenzvorgaben. Regelmäßige detaillierte Berichte usw., alles ganz penibel geregelt
Bud
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Beitrag von Bud »

Man könnte es auch machen wie die Griechen. 2019 gibt's ne neue Anleihe, mit der man die alte Anleihe dann auszahlen kann. :lol:
Don´t marry. Be happy!
WernerL
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Beitrag von WernerL »

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Markie hat geschrieben:
Grosso80 hat geschrieben:Tradition kann man auch sehr gut mit Investor leben
Richtig, zudem wird ein Investor ruckzuck eine kompetente professionelle Vereinsführung da oben installieren lassen. Kein Investor wird sein Geld einem Polizisten anvertrauen, der in den letzten Jahren zig Millionen verbrannt hat.

Ein Investor würde jedenfalls einen eigenen Mann im Aufsichtsrat positionieren der dort längere Zeit sitzt, was ich positiv sehe da diese Personen mehr drauf haben (sollten) als ein, sorry, Abel der keine Berufserfahrung hat und erst mal fertig studieren sollte.


Ansonsten sollten wir aus meiner Sicht keine Angst haben wegen einer Ausgliederung.
Den Verein FCK wird es weiter geben.

Ich meine, für Unternehmen, welches mittlerweile Fussballvereine eben sind, sind ja nicht umsonst die passenden Gesellschaftsformen wie GmbHs, OHGs usw entwickelt worden.

Diese bieten eben in vielerlei Hinsicht Vorteile und Potenziale die sich ein FCK nicht entgehen lassen DARF.
Es wird beim FCK ohnehin nicht auf eine AG hinauslaufen sondern das was die meisten haben, eine GmbH & Co KG, mit dem Verein als größtem Gesellschafter und damit der Mitgliederversammlung!

Der "Verein" allein in seinen Richtlinien und Gesetzen passt eben nur in unseren romantischen Vorstellungen.

Ich meine niemand von uns lehnt Siemens oder Bosch Produkte ab nur weil diese Unternehmen nicht als Verein geführt werden sondern als AG und GmbH.

Mal davon abgesehen, dass rein rechtlich die Offenlegung des Geschäftsgebahrens noch fester verankert ist als beim Verein.
Bei einer AG bspw müssen Quartalsberichte erstellt werden, so dass sogar in kürzeren Abständen Einsicht erlangt werden kann.
Zuletzt geändert von WernerL am 21.08.2015, 08:21, insgesamt 1-mal geändert.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]
TDFCK

Beitrag von TDFCK »

Was mich z.Z. stutzig macht ist, wenn alles so gut beim FCK aufgestellt ist, wenn die Finanzen geordnet sind, wenn der Ausbau des Leistungszentrums bald beginnt, wenn die Rückzahlung der Anleihe gesichert ist......usw......warum geht dann Grünewald????

Und genau deshalb kann man sich z.Z.über nichts im Verein freuen, wenn man täglich auf die nächste absehbare Horrornachrichten wartet.

Und ganz ehrlich...der Vereinsspitze glaube ich mal gar nichts mehr. Die gefakte JHV hat mich echt erschrocken.

Also wenn bei uns in der Firma alles top läuft, gehe ich doch nicht, sondern gehe mit Freude zur Arbeit und zeige jedem meinen Erfolg.
jan
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Beitrag von jan »

@flammendes Inferno

Möchte nicht den ganzen Beitrag von Fallrückzieher zitieren, viel gefährlicher für die Zukunft unseres Vereins sind aber genau solche Meinungen. Nichts kritisch hinterfragen alles schön brav abnicken. Wenn ihr Vertrauen in die aktuell handelnden Personen habt okay, aber auch selbst schuld. Es ist auch schon merkwürdig das Beleidigungen hauptsächlich von den "ja sagern" kommen.

Die Zukunft beim FCK sieht momentan alles andere als rosig aus. Man hofft irgendwie den Aufstieg zu schaffen, hat aber nicht die Mannschaft und erst recht nicht den Trainer dafür. Dazu bei unserer Finanzlage einen viel zu aufgeblähten Verwaltungsapparat den sich fast kein Zweitligist leistet.

Für mich ist Kuntz spätestens seit der letzten jhv nicht mehr tragbar, seinen heldenstatus den er sich als Spieler verdient hat, hat er in den letzten Jahren selbst zerstört.

Steigt der FCK nicht auf oder findet einen Investor wird er die fananleihe auch nicht zurückzahlen können!
WernerL
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Beitrag von WernerL »

@jan

Du hast kein vertrauen!

Morgen verkaufen wir Zimmer+Neville für 3+2 Millionen und dann ist wieder Geld da.

All die schlimmen Thesen die gesagt wurden, nichts davon ist eingetroffen.
Weder eine Insolvenz und Pleite de FCK noch der Abstieg in die 3. Liga.

Ich habe den FCK noch nie so sicher empfunden als in den letzten Jahren.

Warum sollte das jetzt anders sein oder werden?

Glaubt ihr wirklich SK macht sich mit dem Rest der Anleihe aus dem Staub?

Es gibt für mich keinen Grund das beim FCK anzuzweifeln.

Anzweifeln muss man trotzdem seit drei Jahren die sportliche Politik die zu nichts geführt hat.

Mit SK und MS sind ehemalige Bundesligaspieler tätig die schlechter einkaufen als ein Heidel der ein Banker+Autoverkäufer ist und nie gespielt hat.

DAS gibt mir zu denken.
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“ [George Bernard Shaw]
hardy68
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Beitrag von hardy68 »

@shaka v.d.heide

Kritik ist gut und wichtig. Man muss die Finger in die Wunde legen, sonst ändert sich nix.
Was aber hier im Forum extrem nervt, ist, dass wenn was Gutes passiert, liest man von den bekannten "Finge-in-die-Wunden-leger" so gut wie nix. Ich nehme mal das Beispiel 1 Spieltag. Sieg in Duisburg. Klar wissen wir heute den anders einzuschätzen als noch damals. Aber waren da die Kritikpunkte Kuntz, Anleihe, Ausgliederung, "der Pole", das Wetter, der böse FG, S5 usw. nicht auch da? DOCH, aber man blieb weitestgehend stumm.

Jetzt kommen 2 Unentschieden und zack wird wieder kritisiert auf Teufel komm raus :teufel2:

Ist das Pfälzer Mentalität oder warte ich nur bis ein Gegner Schwäche zeigt und stell mich dann in die Schlange, um draufzuhauen?

Es gibt hier im Forum so viele tolle Threads, muss ich denn egal in welchem Thread den gleichen Stoff diskutieren? In der Schule hieß es dazu Thema verfehlt. Setzen. 6!

lg

hardy
Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme! (Thomas Morus)
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