salamander hat geschrieben:Natürlich bereitet man die Ausgliederung vor - was denn sonst??? Es ist eine von 2 Möglichkeiten, zu Geld zu kommen: Entweder Aufstieg oder Anteile verscherbeln. Den ersten Weg hat man aufgegeben, wie u.a. Das Festhalten am Nichtaufstiegsspezialisten Runjaic und die "positive Transferbilanz" (zu Lasten der sportlichen Leistungsfähigkeit) zeigen. Nun wird die Braut bereits fein für Investoren gemacht, wie das geht, hat die Bahn über Jahre vorgemacht.
Wir haben uns sportlich aufgegeben, das Konzept als "Ausbildungsverein" kaschiert doch bloß ein planloses Hire&Fire. Verkauft wird, wer einen Abnehmer findet, Perspektive oder nicht.
Die Ausgliederung und Hereinnahme von Investoren wird am Ende der einzig verbliebene Weg in Liga 1 sein. Deshalb wird dann auch die Mehrheit dieser Selbstentmachtung zustimmen. Erst danach wird es sportlich besser werden, ohne den komischen CL Trainer, versteht sich. Nur wird der FCK dann ein anderer Verein sein.
Manche merken aber auch alles. Langsam kommen diese Intelligenzbolzen auch darauf, daß sich der FCK knapp am Rand des Abgrundes bewegt. Der freiwillige Abgang von Grünewalt ist ein Wink mit dem Zaunpfahl für alle nicht so hellen.
Kuntz und Co. machen das, was alle bis hin zur Insolvenzverschleppung machen: Sie schichten Gelder um, verschieben Projelte zeitlich, halten Gläubiger (hier die Anleihegeber) hin, zahlen Schulden mit Schulden, zwechentfremden Gelder...
Was ein vernünftiger Betreib allerdings nicht macht: ER schwächt nicht den produktiven Bereich (im Fußball die Profimannschaft) und hält den Etat des unproduktiven Wasserkopfes (beim FCK Verwaltung einschl, Vorstände und unnötige Kostgänger á la Haber u.a.) und was weiß ich, für was die das Geld rauswerfen).
Da es diese Saison nach menschlichem Ermessen keinen Aufstieg geben wird, sogar ein vorzeitiges Ausscheiden aus dem Pokal droht, möglicherweise die Zuschauerzahlen einbrechen, weil der FCK im Mittelfeld rumrunjaict, wird sich die Situation möglicherweise schneller verschärfen als die meisten hier ahnen. Der "Baubeginn" im Trainingszentrum dürfte eher einem zögerlichen Rumgewerkel und -gespiele gleichen.
Wenn Kuntz und Co. aus dieser Situation schadlos rauskommen wollen (möglicherweise sogar straffrei), ist ein Investor unumgänglich und auch der beste Weg!!!. Das Problem ist nicht, ob Ausgliederung und Investor, sondern ob sich überhaupt ein potenter Investor für diesen heutigen FCK interessiert (Die Vorgänge um den Trikotsponsor sollten allen zu denken geben). Das scheint auch das Hauptproblem der jetzigen Führung zu sein. Für das Weiterbestehen des FCK wird also ein Investor unumgänglich zu sein.
Und das ist gut so!!! Wie das Forum selbst übereinstimmend schreibt, sind die Abstimmungen bei den Mitgliederversammlungen manipuliert und vorher, 1998 ff. waren sie von Idiotie und ökonomischer Unkenntnis geprägt, von Leuten, die mit nichts haften. Thienes hier feiern und dann die Abkehr von der Ehrenamtlichkeit zugunsten von absahnenden Managern zu beschließen, sind das beste Beispiel für die verqueren Gedankengänge von FCK-Mitgliedern. Man erkennt sie hier an dem Stuss und der Gesundbeterei, den sie im Forum verbreiten.