Kingt wirklich vielversprechend und vertrauenserweckend, zudem noch absolut logisch.paulgeht hat geschrieben:Aufgrund dessen hätte der Stand des Anleihe-Kontos auch mal bei weniger als zwei Millionen Euro im Laufe der letzten Saison ausgewiesen, sagt Fritz Grünewalt.[...]
Dies passiere allerdings zunächst unabhängig vom gegenwärtigen Tagesgeschäft, erklärt der Vorstand, angesprochen auf den erwirtschafteten Transferüberschuss von vier Millionen in diesem Sommer, weiter: „Wir mussten keinen Überschuss erzielen, um irgendetwas ins Lot zu bringen.“
since93 hat geschrieben:„Haben Sie die Fans getäuscht, Herr Kuntz?“ fragt die Sport Bild in ihrer aktuellen Ausgabe und nimmt dabei Bezug auf die Verwendung der Betze-Anleihe. Die Antwort des FCK-Vorstands: „Nein.“
Was soll er auch anderes anworten? Sehe die kurzfristigen Zweckentfremdung weniger kritisch. Sorge bereitet der ab 2019 zu erzielende Überschuss.
jan hat geschrieben:Die vorübergehenden Entnahmen sind mit Sicherheit nicht optimal aber stören auch nicht wirklich.
Was aber nach wie vor stört ist die Aussage von Herrn Rombach darüber. Er hat schlichtweg gelogen. Aber das interessierte bei der JHV ja die herbeigekarrten Jugendmannschaften und Mitarbeiter der Geschäftsstelle nicht.
Man wird das Gefühl nicht los das nach der Ära Kuntz Dinge ans Licht kommen von denen man heute noch keine Ahnung hat.
Für was genau diese verwendet werden spielt ja eigentlich keine Rolle. Der Überschuss bedeutet lediglich, dass wir aus allen Transfererlösen und ausgaben eben 4 Mio Plus gemacht haben. Davon müssen wir z.B:mipa hat geschrieben:ich frage mich in der tat auch was mit den 4 millionen überschuss passiert?
Warum muss aus dem Transferüberschuss eine Rücklage gebildet werden? Hierfür kann man genauso gut das TV Geld oder sonstige Einnahmen nehmen. Sofern am ende der Saison etwas übrig ist!mipa hat geschrieben: wieso können wir denn davon keine rücklagen bilden?
davon abgesehen dass noch bisschen was davon in spieler invbestiert wird, ok.
Diese Frage wird dir die nächste Bilanz beantworten können. Vermutlich Ja - es sei den wir kommen in das Pokalfinalemipa hat geschrieben: wäre unser Gesamtetat dann schon wieder im minus wenn wir keine 4 millionen gemacht hätten?
Woher nimmst du die Info, dass wir steigende Werbe und Zuschauereinnahmen haben?mipa hat geschrieben: das würde ja heissen dass werbe und zuschauereinnahmen immer noch so niedrig wären um alles zu zahlen, trotz steigender einnahmen in marketing uns sponsoring.
(mal davon abgesehen dass die entnahme jetzt nicht das problem zu sein scheint)
Das widerspricht aber ziemlich der Aussage:FCK58 hat geschrieben:since93 hat geschrieben:„Er entnimmt jetzt Einnahmen aus der Anleihe, welche aus späteren Haushalten ( zu späteren Zeitpunkten) getilgt werden müssen.
Es ist also falsch relativ hohe Zinsen zu vermeiden? Im privaten Haushalt ist es doch auch schlau, kurzfristig Geld von Tagesgeldkonto zunehmen, um Dispozinsen auf dem Girokonto zu vermeiden, um alles zurück zu buchen, wenn feststehende Einnahmen aufs Konto kommen. Nichts Anderes ist das, was SK macht.FCK58 hat geschrieben:since93 hat geschrieben:„Haben Sie die Fans getäuscht, Herr Kuntz?“ fragt die Sport Bild in ihrer aktuellen Ausgabe und nimmt dabei Bezug auf die Verwendung der Betze-Anleihe. Die Antwort des FCK-Vorstands: „Nein.“
Was soll er auch anderes anworten? Sehe die kurzfristigen Zweckentfremdung weniger kritisch. Sorge bereitet der ab 2019 zu erzielende Überschuss.
...und genau das ist falsch. Er entnimmt jetzt Einnahmen aus der Anleihe, welche aus späteren Haushalten ( zu späteren Zeitpunkten) getilgt werden müssen. Werden diese Ausgaben aber dann etwa nicht gebraucht? Und versucht man dann etwa wieder Vorgriffe auf spätere Haushalte (Einnahmen) zu tätigen?
Es tut mir leid aber für mich ist das ganze pro cedere mehr als nur halbseiden. Ich habe das Gefühl, man wettet darauf, irgendwann den Aufstieg in die 1. BL zu schaffen und dann durch die erhöhten Einnahmen aus den Fernsehgeldern wenigstens halbwegs "klar Schiff" zu machen. Und wenn´s schief geht? Was bei unserer Führungsriege ja so abwegig auch nicht ist, was passiert dann?
Die Alternative zu diesem Szenario ist allerdings noch viel schlimmer. Man bereitet die Ausgliederung vor. Den Henker haben wir ja schon im Haus.
Wiesbaden-Teufel hat geschrieben:Die kurzfristige Entnahme aus der Anleihe ist kaufmännisch nur logisch. Viel problematischer ist die Tatsache, dass die sicheren Einnahmen dann nicht mehr für andere Dinge verwendet werden können.
Langfristig ist die 2.Liga finanziell für den FCK von der Einnahmen/Ausgabenseite her nicht zu stemmen.
Stellt die Frage doch mal anders rum, was macht der Verein, wenn die Betzeanleihe für den Anleihezweck, der Ausbau des NLZ aufgebraucht ist. Wenn die Anleihe schon mal bis auf 2 Millionen als Liquiditätsreserve diente, was geschieht jetzt, wenn das Konto nach und nach abgeschmolzen wird? Wer füllt dann die Liquiditätslücken?Wiesbaden-Teufel hat geschrieben:Die kurzfristige Entnahme aus der Anleihe ist kaufmännisch nur logisch. Viel problematischer ist die Tatsache, dass die sicheren Einnahmen dann nicht mehr für andere Dinge verwendet werden können.
salamander hat geschrieben:Natürlich bereitet man die Ausgliederung vor - was denn sonst??? Es ist eine von 2 Möglichkeiten, zu Geld zu kommen: Entweder Aufstieg oder Anteile verscherbeln. Den ersten Weg hat man aufgegeben, wie u.a. Das Festhalten am Nichtaufstiegsspezialisten Runjaic und die "positive Transferbilanz" (zu Lasten der sportlichen Leistungsfähigkeit) zeigen. Nun wird die Braut bereits fein für Investoren gemacht, wie das geht, hat die Bahn über Jahre vorgemacht.
Wir haben uns sportlich aufgegeben, das Konzept als "Ausbildungsverein" kaschiert doch bloß ein planloses Hire&Fire. Verkauft wird, wer einen Abnehmer findet, Perspektive oder nicht.
Die Ausgliederung und Hereinnahme von Investoren wird am Ende der einzig verbliebene Weg in Liga 1 sein. Deshalb wird dann auch die Mehrheit dieser Selbstentmachtung zustimmen. Erst danach wird es sportlich besser werden, ohne den komischen CL Trainer, versteht sich. Nur wird der FCK dann ein anderer Verein sein.
Wieso ist der FCK dann ein anderer Verein? Wird die Stimmung mit einer Ausgliederung wesentlich schlechter? Kommen wegen der Ausgliederung weniger Zuschauer?salamander hat geschrieben:Natürlich bereitet man die Ausgliederung vor - was denn sonst??? Es ist eine von 2 Möglichkeiten, zu Geld zu kommen: Entweder Aufstieg oder Anteile verscherbeln. Den ersten Weg hat man aufgegeben, wie u.a. Das Festhalten am Nichtaufstiegsspezialisten Runjaic und die "positive Transferbilanz" (zu Lasten der sportlichen Leistungsfähigkeit) zeigen. Nun wird die Braut bereits fein für Investoren gemacht, wie das geht, hat die Bahn über Jahre vorgemacht.
Wir haben uns sportlich aufgegeben, das Konzept als "Ausbildungsverein" kaschiert doch bloß ein planloses Hire&Fire. Verkauft wird, wer einen Abnehmer findet, Perspektive oder nicht.
Die Ausgliederung und Hereinnahme von Investoren wird am Ende der einzig verbliebene Weg in Liga 1 sein. Deshalb wird dann auch die Mehrheit dieser Selbstentmachtung zustimmen. Erst danach wird es sportlich besser werden, ohne den komischen CL Trainer, versteht sich. Nur wird der FCK dann ein anderer Verein sein.
Richtig, zudem wird ein Investor ruckzuck eine kompetente professionelle Vereinsführung da oben installieren lassen. Kein Investor wird sein Geld einem Polizisten anvertrauen, der in den letzten Jahren zig Millionen verbrannt hat.Grosso80 hat geschrieben:Tradition kann man auch sehr gut mit Investor leben
Denke, wir sind doch ein Ausbildungsverein - für andere Vereine und für Beraterfirmen.salamander hat geschrieben: Wir haben uns sportlich aufgegeben, das Konzept als "Ausbildungsverein" kaschiert doch bloß ein planloses Hire&Fire. Verkauft wird, wer einen Abnehmer findet, Perspektive oder nicht.