..und dem könnte man noch einiges hinzufügen.
Es gibt bei Stefan schon einen Unterschied zwischen medial wirksam und medial professionell. Er ist kein Medienprofi. Das ist eher erdichtet und nährt sich vlt. aus den Emotionalitäten der JHV´s und ähnlicher Formate. Das hat aber wenig mit Professionalität zu tun. Die ist normalerweise eiskalt kalkuliert und verfolgt ein klares Ziel.
Bevor jetzt bei gewissen Spezis Schnappatmung einsetzt, dass braucht es aber auch nicht. Der FCB-Ulli war auch kein Profi, er konnte nur mit Medien.
Es ist nicht nur die Außendarstellung. Wie du schon andeutest, es geht eigentlich viel mehr um die Signale nach Innen.
Das 'Kuntzstück' wäre es doch, dass egal was er oder wie er es sagt, die FCK´ler sich hinter ihn stellen würden. Das machen sie aber nicht oder nur zum Teil. Und das eher aus Solidarität als aus Überzeugung.
Aus der Sicht des Fans bleiben wichtige Themen unberührt, bzw. oft bleibt man wie bei deinen Beispielen irritiert zurück.
Der Anlass des Themas ist ein gutes Beispiel. Das ist ein Tritt gegen den eigenen Stolz und die eigene Mentalität.
Es gibt genügend Dinge, und die wären sicher nicht weniger kontrovers, da wünscht man sich einfach einen offensiveren Umgang und nicht das Verharren in der Defensive bis man gezwungenermaßen mit Entschuldigungen, Erklärungen und Schnitzern aufwarten muß.
