Typisch, immer nur das Negative herausziehen. Suchen wir nicht gerade einen Trikotsponsor? Aller hopp Stefan, mach dich uff zur Deitsche Bank. Die Zahlen locker 5 Mio pro Saison fer so e Image
Deutscher Ballbesitzmeister Liga 2
Erster in der Unterhaus-Passquotenliga
U-21 Absteller Nummer 1
Zweitliga-Meister in der "Wahren Tabelle"
Bester Punktesammler in der Zweitligatabelle der letzten 3 Jahre
Deutscher Fairplaymeister Zweite Liga
Tabellenführer in der Zuschauerrangliste unterklassiger Teams
Und hier gibt's immer noch Idioten, die unzufrieden sind....unfassbar. Was wollt Ihr eigentlich noch???
Übrigens: Am 25.8 spielt Darmstadt gegen Schalke. Aber die haben natürlich keinen Titel.
Ein weiterer Punkt nach dem meisten Ballbesitz, den meisten Umstellungen bei der Startformation und den meisten gewonnenen Kopfbällen im Mittelfeld, wo der FCK unter dem Praktikanten vorne liegt. Darauf können alle zurecht stolz sein.
Herr Kuntz, Verträge jetzt wieder sofort vorzeitig verlängern!
Mal die Augen auf eines der Bewertungskriterien: die gelben Karten.
Zieht man mal Karl ab, der aufgrund seiner Position und auch seiner fehlenden Schnelligkeit eben viele gelbe Karten gesammelt hat, so haben wir doch ein nettes Team gehabt.
Vorgabe: keine dummen Fouls? Keine roten Karten riskieren?
Es gab die eine oder andere Situation wo man sich beim Umschaltspiel des Gegners ein taktisches Foul gewünscht hätte. Oftmals wurde zurückgezogen oder einfach mitgelaufen.
Ist jetzt nur eine Vermutung, aber die Ansage sich keine roten Karten zu holen würde ins Sicherheitskonzept passen.
Man muss es ja nicht wie der HSV übertreiben, aber bei ner roten Karte geht die Welt nun nicht gleich unter...
Das war eigentlich zu erwarten. Die "junge Truppe" weiß halt, daß sie im Ausbildungsalter ist. Da muß man halt einstecken und darf nicht meckern oder gar selbst austeilen. Wer will da noch meckern über unsere "Jugend". Die wahren Gewalttäter sind die Alten.
Den Trainerfairplayoscar bekommt Runjaic und den für Betreuung der FCK-Vorstand.
Es gibt übrigens unter Schiedsrichtern ein ungeschriebenes Gesetz: Im Zweifel immer gegen den FCK. Das schadet deiner Karriere nicht, denn da kommt kaum Gegenwehr und von der Öffentlichkeit wird das mangels Presse kaum registriert.
Das ist doch was: Kaiserslautern, die Hauptstadt der Friedfertigen und der christlichen Tugenden. Nur dort bekommst du die linke Wange hingehalten. wenn du einem von diesen Engeln auf die rechte geschlagen hast, oder umgekehrt. Wann endlich steht der Papst vor den Pforten des Rathauses und segnet die da ohne murren leiden.
Ob die das verkraften können finanziell, wo die doch nur zehn bis fünfzehn Millionemn TV-Gelder nach dem erfolgreichen Aufstieg erhalten? Die haben wir jedenfalls locker abgehängt dank unserem tollen, aber fairen Pass- und Kampfspiel im Endspurt.
Trotzdem sind wir unter dem - in Darmstadt und der zweiten Liga immer beliebter gewordenen - Koster stets fair geblieben und geben ab jetzt sogar unsere besten Nachwuchsspieler freiwillig an RB, Kölle oder Mainz ab.
Es macht natürlich vollkommen Sinn, den verpassten Aufstieg, den langsamen Verfall des Vereins und sowieso, den kompletten Identitätsverlust des FCK an den gesammelten Gelben und Roten Karten festzumachen. Bekanntlich steht ja der sportliche Erfolg im Fußball in direktem Zusammenhang mit der Zahl der Fouls.
Was sich hier einige wieder zurechtschreiben ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Bei allem Respekt, das hat doch mit einer angemessenen Bewertung der sportlichen Lage nicht mehr viel zu tun. Wenn einem jedoch wirklich haltbare Gegenargumente gegen den Trainer oder die sportliche Führung ausgehen, greift man eben gerne auf solche blödsinnigen und nichtssagenden Zahlen zurück.
Ich bin mir sicher: wären wir - was die Karten betrifft - das unfairste Team der Liga gewesen, würden die üblichen Kandidaten eben dies als Ausgangspunkt der Kritik nehmen. Damm wäre der Trainer eben inkompetent, weil er nicht in der Lage sei, seiner Mannschaft auch nur ansatzweise Disziplin beizubringen. Das ist eben das schöne an diesen ganzen Pseudo-Argumenten: sie sind auswechselbar und damit universell für jede Art von Kritik verwendbar.
Bravo, DAS ist argumentieren und diskutieren auf allerhöchsteam Niveau!
Nur dass der einst so stolze und kämpferische FCK im Jahre 2015 als die allerfairste Zweitliga-Mannschaft ausgezeichnt wird, nachdem genau dieser Mannschaft oft kritisch eine fehlende Leidenschaft beim Querpass-Spiel testiert werden musste, passt dann doch wie die Faust aufs Auge.
Dass der stolze und kämpferische FCK aber nichts weiter als ein Mythos ist, sollten aber auch die Letzten begriffen haben. "Blut Kotzen" und "Gras fressen" sind Überbleibsel einer Zeit, in der das fußballerische Niveau unterhalb der Spitze noch dermaßen überschaubar war, dass man fehlende Qualität noch mit beinhartem Spiel und einer überdurchschnittlichen Laufleistung wett machen konnte. Das alleine wird uns aber selbst in der zweiten Liga nicht mehr viel nutzen. Bestes Beispiel ist doch die Tretertruppe aus Hamburg, die eine Karte nach der anderen sammelte, ohne wirklich Kapital daraus schlagen zu können. Und trotz all der Karten wirkten die Spiele des HSV nicht immer zwingend leidenschaftlich (ich erinnere mich da an zahlreiche blutleere und leblose Auftritte vor der Rückkehr von Labbadia).
Indes darf man auch nicht vergessen, dass sich der einst so stolze FCK auch 1998, unserem letzten wirklich großen Erfolg, nicht über erbarmungslosen Kampf und eine verhältnismäßig große Zahl an Karten ausgezeichnet hat. Welch eine Überraschung: wir waren in unserer Meistersaison die fairste Mannschaft der Liga. Wie konnten wir mit dieser überdeutlich fehlenden Leidenschaft nur den Titel gewinnen? Muss wohl Zufall sein ...
Ich bleibe dabei, dass sich Leidenschaft und Einsatzwille nicht zwangsläufig an der Zahl der Karten ablesen lassen. Will man dem FCK anno 2015 anhand einer solch banalen Statistik nun Stolz, Leidenschaft, Charakter oder Indentität absprechen oder mittels der Fair Play Tabelle auf die Unfähigkeit des Trainers schließen, dann halte ich das für vollkommen unhaltbare Argumentation.
Man verleiht seinen lächerlichen und unhaltbaren Thesen natürlich noch mehr Nachdruck, indem man auf berechtigte Kritik mit Ignoranz oder pesudo-witzigen Phrasen antwortet.
Ein augenscheinliches Phänomen einer virtuellen Öffentlichkeit ist leider das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, dass manche dazu verleitet eine Rolle einzunehmen, aus der man irgendwann nicht mehr raus kann. Das ganze wirkt auf mich manchmal so. Sonderlich witzig sind die Kommentare derer, die sich in der Rolle des schwarzhumorigen Kritikers sehen dann leider nicht, weil es den Kritikpunkten an inhaltlicher Relevanz fehlt - gerade wenn man den "Bösen" spielen möchte, braucht man verdammt gute Argumente - aber vor allem auch an rhetorischer Finesse fehlt, um wirklich lustig zu sein.
Warum der erste Platz in der Fairplay Wertung nun der Untergang des Abendlandes sein soll, erschließt sich mir immer noch nicht. Wirklich nachvollziehbar konnten mir das auch jene nicht erklären, die aus solchen nichtssagenden Zahlen alle möglichen Dinge herauslesen können.
Deine Beiträge strotzen dafür sehr von ungewollter Witzigkeit - auch wenn du selber ein recht trockener Zeitgenosse zu sein scheinst. Du gehst zum Lachen in den Keller, gell?
Ich gehe weder zum Lachen in den Keller, noch bin ich vollkommen humorlos. Ich befürchte, die meisten deiner markigen Sprüche gehen vollkommen am Thema vorbei und sind schlicht nicht witzig. Vielleicht wären sie ja lustiger, wenn sie irgendwie Teil einer auch nur ansatzweise konstruktiven Antwort wären. Aber selbst nach zahlreichen Antworten und lustigen Anekdoten deinerseits erschließt sich mir noch nicht der Zusammenhang unseres ersten Platzes in der Fairplay Wertung, dem verpassten Aufstiegt, dem Verlust unserer Identität und dem Untergang des Abendlandes.
Worin bei diesen relativ nüchternen Feststellungen die ungewollte Komik sein soll, kann ich nicht genau sagen. Oder war das nur die rhetorische Retourkutsche dafür, dass ich es gewagt habe deinen anspruchsvollen Humor zu kritisieren? Diesen kunstvollen verbalen Tiefschlag werde ich wohl noch gerade so überstehen ...