Wahrscheinlich wusste Rangnick mal wieder nichts davon, aber sollten DFL und DFB nicht trotzdem irgendwie die Sportgerichtsbarkeit bemühen, um ein Verfahren einzuleiten? Immerhin verschafft sich der Brausekonzern damit einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber den Vereinen, die ihre Spieler zum Teil in der Vorbereitung nicht dabei haben, oder diese mit Verletzungen zurück bekommen. Eine Bestrafung sollte Zeitnah erfolgen, da sich das Problem nach gelungenem Aufstieg nicht mehr wiederholen wird. Als Begründung könnte generell Unsportlichkeit herangeführt werden. Ich denke da an eine Sperre etwa 4 Wochen im September oder Oktober? Das würde diese Trickserei ad absurdum führen! Bitte jetzt kein hirnloses RB-Bashing lostreten, sondern fundierte Möglichkeiten aufzeigen.
Zuletzt geändert von Thomas am 15.06.2015, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.
Grund:Überschrift etwas aussagekräftiger editiert.
Der DFB fördert mit mancherlei Hilfen die Nachwuchsarbeit, es lohnt sich, einen, zwei oder drei Sterne zu´haben.
Vorkommnisse wie die genannten müssen zwingend dazu führen, dass der betreffende "Verein" auf Jahre hinaus für seine Nachwuchsarbeit keinerlei Anerkennung oder gar Unterstützung mehr erhält.
Sollten die genannten Spieler ohne ernsthaften Grund (Verletzung, familiäre Gründe, wichtiges Spiel des Vereins) eine Berufung zur Nationalmannschaft absagen, könnte der DFB ja die richtige Antwort geben und zukünftig einfach auf diese Spieler verzichten.
Die Argumentation, den Spieler dann künftig auch zur A-Nationalmannschaft nicht mehr einzuladen ist nicht neu, geht aber meines Erachtens am Ziel vorbei. Die Häufigkeit zeigt doch deutlich, dass die sportliche Leitung Einfluss auf die Spieler nimmt, um sich für die kommende Spielzeit einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und eben hier sollte DFB/DFL aktiv werden. Die Spieler werden im Vorfeld der Turniere gezielt auf einen Leistungsschub hin trainiert. Die Folge ist eine verkürzte Ruhepause, ergo ein erhöhtes Verletzungsrisiko und Schwächen im mentalen Bereich, während des Ligabetriebes. Ausserdem holt sich RBL so zwei bis drei Wochen mehr heraus um die Dynamik in den Mannschaftsteilen zu verbessern. Ergo sollten Spielsperren für eben jene Verweigerer in der Dauer des Fernbleibens der Nominierten kein Tabu sein. Der FCK stellt seine Spieler für 3 Wochen ab, als darf RBL diese Spieler ebenfalls 3 Wochen lang nicht einsetzen. Da das in der Vorbereitung nicht überprüfbar ist, muss also im Ligabetrieb pausiert werden. So müsste das laufen!
DevilDriver hat geschrieben:Gibt es eigentlich auch bei U21-Abstellungen Prämien für die Heimatvereine der berufenen Spieler, ähnlich wie bei der A-Nationalmannschaft?
Wenn ich die Vereinbarung zwischen DFB und DFL richtig verstehe, gibt es Geld nur für A Länderspiele. Bei der U21 EM übernehmen die nur die Versicherungsprämien. Es wird aber gesagt, dass diese Klausel entfällt wenn der internationale Verband, also hier die UEFA, etwas zahlt. Ich schätze aber mal, dass hier kein Geld fällig wird. Außer Erfahrung und sportlicher Weiterentwicklung hat der FCK erstmal wohl nur müde Spieler davon. Da aber eh nur noch Hofmann übrig ist, hätte es schlimmer kommen können
An sich benimmt sich 3R wie ein kleines Kind, das Grenzen austestet.
3R ist aber kein kleines Kind mehr, und hoffentlich werden ihm bei passender Gelegenheit die Grenzen mal entsprechend unsanfter aufgezeigt.
Ich vermute fast, dass Klostermann an der EM teilnimmt, weil es einen kleinen Wink vom DFB gegeben hat. Alles können die wirklich nicht akzeptieren. Auch nicht von diesem Produkt. Sonst brechen da Dämme.
Großzügiger Weise hat man dann denjenigen Spieler fahren lassen, bei welchen man glaubt, dass er für den Aufstieg nicht unbedingt erforderlich ist.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse