jürgen.rische1998 hat geschrieben:Der DFB geht also in die Vollen. Ohne Skrupel schicken sie uns den nächsten Verbrecher. Die machen es jetzt also ganz unverholen. Wahnsinn, einfach der pure Wahnsinn. Sollen Sie uns doch gleich 6 Punkte abziehen. Wäre ehrlicher als diese traurige Spiel das auf dem Platz mit uns getrieben wird. Hängt sie auf die schwarze Sau. Mehr sage ich besser nicht dazu....
Ich bin über die Ausdrucksweise und über die vorurteilsbeladenen Kommentare in diesem Forum entsetzt. Man kann nicht alle über einen Leisten schlagen. Man muß differenzieren
In Zeiten höchster Hochkultur wie den heutigen boomt nicht nur die biographische Literatur über Köche, sondern auch über Schiedsrichter, einschl. Sekundärliteratur. Meine Recherchen bzgl. Kinhöfer machen mir den Mann sehr sympathisch, eigentlich wie für den Betzenberg geschaffen. Hier Zitatauszüge aus der Fachteitschrift RevierSport 23..02.2013, S.1:
Frage:Dennoch müssen Sie vor jeder Partie davon ausgehen, am Ende kritisiert zu werden.
Kinhöfer:Wenn ein Spieler einen entscheidenden Elfmeter verschießt, wird er von seinen Mitspielern in den Arm genommen und vom Trainer getröstet. Wenn ein Schiedsrichter aber einen berechtigten Elfmeter nicht gibt, wird er zum Buhmann abgestempelt und häufig völlig überzogen kritisiert. Damit muss man umgehen. Das ist ungerecht. Aber wo gibt es Gerechtigkeit im Leben?....
Frage: Welche Rolle spielt die moderne Technik bei der Bewertung von Schiedsrichterleistungen?
Kinhöfrt: Wenn eine Entscheidung richtig war, wird nach der Zeitlupe darüber hinweggegangen. Aber wenn sich dann nach der fünften Wiederholung etwas als falsch herausstellt, wird von einer glasklaren Fehlentscheidung gesprochen. Man braucht ein dickes Fell. Als Gerechtigkeitsfanatiker nervt mich dieser Zustand absolut.......
Zur Person
Thorsten Kinhöfer (* 27. Juni 1968 in Wanne-Eickel) ist seit 1994 DFB-Schiedsrichter. Sein Zweitligadebüt feierte er 1997, 2001 folgte der Aufstieg in die Bundesliga. Seit 2006 ist Kinhöfer zudem FIFA-Schiedsrichter. Darüber hinaus l
eitete er bereits Ligaspiele in Korea, Saudi-Arabien und Katar. Sein bisheriges Karriere-Highlight ist das DFB-Pokalfinale 2010 zwischen Bayern München und Werder Bremen. Hauptberuflich ist Kinhöfer als
Leiter Controlling bei den Stadtwerken Herne tätig.
Ich weiß nicht, was es bei dieser Vita zu meckern gibt. Wanne-Eickel, Gerechtigkeitsfanatiker und vom DFB stark benachteiligt (in 21 Jahren 1 Pokalendspiel als Höhepunkt), Das paßt doch mit dem FCK!
Außerdem dürfte er gegen die Geldbriefträger aus Leipzig u.a. immun sein. Wer in Korea, Qatar und Saudi-Arabien gepfiffen hat, hat nicht nur sein Schäfchen im Trockenen, sondern sollte auch jedem Bundesligaspiel gewachsen sein. Als beamteter Controller der Stadtwerke Herne ist auch der laufende Unterhalt nach seiner aktiven Laufbahn gesichert. Also diesbezüglich ist diesmal nichts zu befürchten!
Etwas Bedenken hab ich allerdings wegen seines Outfits.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/c ... -14_WP.JPG
Die Hosen haben doch arg viel Luft. Bekanntlich ist der Betzenberg meist sehr zugig. Da könnte es zu Aufblähungen und Rückstoßeffekten kommen, die ihn daran hindern, immer auf Ballhöhe zu sein.
Wie auch immer, wenn er den dritten berechtigten Elfer für Pauli nicht gegeben hat, sollten ihr ihm seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen und ihn in die Arme nehmen und ihn trösten.