Der Stadt Kaiserslautern liegen die Verträge über das neue Pachtmodell für das Fritz-Walter-Stadion und den Rückkauf des Nachwuchsleistungszentrums Fröhnerhof zur Unterschrift vor. Das bestätigte ein Sprecher des 1. FC Kaiserslautern dem SWR. Der FCK und die Stadt Kaiserslautern können die Verträge schließen, da die EU-Kommission grünes Licht dafür gegeben hatte. Bislang hatte der FCK in der zweiten Liga 3,2 Millionen Euro Pacht für das Stadion an die städtische Stadiongesellschaft bezahlt. Künftig werden es in der zweiten Liga 2,4 Millionen Euro und in der ersten Liga 3,6 Millionen plus Zusatzprämien sein. Grünes Licht hatte die EU auch für den Rückkauf des Nachwuchsleistungszentrums "Fröhnerhof" gegeben. Die Roten Teufel zahlen dafür rund 2,6 Millionen Euro an die Stadiongesellschaft. Der rheinland-pfälzische Bund der Steuerzahler hatte diesen Preis als zu niedrig kritisiert. Unter anderem deshalb ließ die Stadt die Verträge mit dem FCK von der EU-Kommission prüfen.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Fröhnerhof-Kauf:
Kaiserslautern: Der Stadtrat Kaiserslautern hat die Frist für den Erwerb des Fröhnerhofs durch den Fußball-Zweitligisten 1.FC Kaiserslautern aufgehoben.
Die Frist ist bereits seit fast einem Jahr verstrichen. Sie hatte dem 1.FCK den Kauf des Nachwuchsleistungszentrums in der zeit vom 1.April 2014 bis 30.Juni 2014 eingeräumt. Der Aufsichtsrat und die Gesellschafterversammlung der Fritz-Walter-Stadiongesellschaft, der Eigentümerin des Stadions und des Fröhnerhofs, hatten die Angebotsfrist bereits storniert. Die Frist verstrich, weil das Pachtmodell, das neben dem Fröhnerhof-Kauf eine gestaffelte Stadionmiete beinhaltet, ein Prüfungsverfahren bei der EU durchlaufen musste. Der Verein ist nach wie vor am Erwerb des Fröhnerhofs interessiert. (rzd)
Gibt es hier eigentlich was Neues?
Die "EU-Prüfung" ist doch durch.
Warum werden die Veträge nicht unterzeichnet?
Ich dachte dieses Jahr soll der Ausbau starten.
Aber wie diese auszusehen haben, um auch effektiv wirken zu können, das ist hier die Frage. Sinngemäß: Lieber ein goldener Wasserhahn oder 4 marmorbschichtete?
Aber da werden wir hetue/morgen sicher alle ein wenig schlauer.
Wenn ich die Nachricht über die gestern geleisteten Unterschriften unter das zukünftige Pachtmodell und den Kauf des Fröhnerhofs nicht völlig falsch interpretiere, kann dieser Thread hier geschlossen werden.