SEAN hat geschrieben:Rossobianco hat geschrieben:
Ist schon krass, wenn bei den nur drei Namen schon fast jeder andere Reihenfolgen setzen würde... also gehe ich auf die mal nicht ein, es fehlen allerdings noch zwei.. Boris Notzon... und naaaa rate mal mit ...

Schwenken?
Ich denk nicht, das Chefscout Notzen unersetzlich ist. Natürlich sehr wichtig, aber er führt nur das aus, bzw. sucht nach den Spielertypen, die vom Cheftrainer, dem Chef des NLZ und des Sportdirektors vorgegeben werden. Im Prinzip könnte das jeder Scout, bei Notzen steckt aber noch seine Informationsliste incl. vielen guten Kontakten dahinter. Wie gesagt, wichtig, aber nicht unersetzlich. Das halte ich tatsächlich nur die 3 aufgezählten. Sie geben den den Takt und die Strategie für die nächsten Jahre vor und müssen es umsetzen.
Notzon ist ja nicht nur Scout, sondern auch für die Neu-Aufbereitung der Spiel-vor/nachbereitung (=Spielanalyse) verantwortlich und damit Stabchef eines kompletten Ressorts. Vor Notzon hat man mit Zetteln und mobilen Datenträgern herumhantiert. Mitlerweile wird das alles mehr und mehr auf einen zentralen Rechner übertragen. Für jedermann Legitimierten sichtbar. Und Zettel und CD's müssen nun nicht mehr "geschützt" werden. Dann ist man dabei, eine zentrale Datenbank mithilfe eines externen Anbieters aufzubauen. Sowas geht schon mal schief oder unkomplizierter, wenn man nicht den Vorsitzenden der DFL-Spielanalyse AG in seinen Reihen weiß.
Im Übrigen mit der Grund, warum Niemand im Verein über ein größeres Netzwerk verfügt als er. Die WM mit Kamerun und davor auch schon für den DFB tut da sein Übriges.
Demirbay und Younes gingen schon einmal zu 80% auf seine Kappe.
Schmadtke und Jacobs werden es sicher ob ihrer Eitelkeiten nie zugeben. Aber von ihm profitiert der Verein heute aber vor allem noch in Zukunft ungemein.
Über Notzon und seine Arbeit kann man sich in der aktuellen "Fußball-Training" ein Bild machen.
wkv hat geschrieben:
Mhx ist mittlerweile eine Maßeinheit für die rektale Eintauchtiefe in des Vorstandes unterem Ende.
Aber dieser Beißreflex steht wohl in deiner Stellen Beschreibung so drin....ebenso wie deine Standardfloskeln, wenn du argumentativ schwächer aufgestellt bist...von "wieso stehen die nicht in der Verantwortung" bis zum Heckenschützen.
Bist a Braver.....

Das Totschlag-Argument des "Dann Macht es doch selber!!!" stammt eigentlich von diesem anderen Troll, der in einem Hohen Wald lebt und dabei gerne den Sinn von Occens Verpflichtung stärken will.
Ohnehin verstehe ich nicht ganz genau, warum man auf diese Schiene unterwegs ist. Bei zahlenden Fans und Mitgliedern. Zumal man ja bei den Meisten gar nicht weiß, wer sich in welcher Funktion dahinter verbirgt...
Ja, und was man selber nicht hat, was Haber, Frau Kuntz aus dem Fan-Shop, Grünewalt (und Familie!), Stenger, Habig und die Büro-Mäuschen aus dem VV-Sekretariat für ihre Positionen qualifizieren...darüber ließe sich sicher ergiebig philosophieren.
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Zum Thema:
Man muss Fünfstücks Arbeit differenziert betrachten und entsprechend gewichten.
1. Zertifizierung des NLZ
Drei Sterne. Mehr geht nur bei entsprechender Durchlässigkeit, versehen mit einem Extra-Sternchen bzw. "Exzellent". Insofern alles prima. Zumal es fast eine halbe Mio. pro Saison dafür bringt. Ein Hexenwerk, was viele darin sehen, ist es nicht. Im Grunde viel Fleißarbeit. 300 Seiten "pimp my NLZ". Die Prüfungs-Kommission kommt dann 2 Tage vorbei, interviewt das Führungs-Personal + 2-3 Trainer + dazu 1-2 Einheiten + 2 Spiele (Coaching!). Das wars dann auch. Man muss DFL/DFB bzw dem Dienstleister ein Produkt - seine Nachwuchsarbeit - verkaufen können. Und dann für 2 tage die Geschichte vorleben können. Fünfstück hat das zurückgeholt, was Kuntz-Buddy Lelle über Jahre fast schon vorsätzlich verhauen hat. Ihm gelang etwas, was Haching, Jena, Dresden oder Osnabrück nicht gelang: Die Zertifizierung komplett in den Sand hauen. Es muss der Anspruch des FCK sein, dauerhaft diese 3 Sterne inne zu halten. Infolge der weiteren Expandierung solte der Status quo gesichert werden. Die Anforderungen steigen nälich immer weiter. FootPass (aus Belgien) braucht ja seine Daseinsberechtigung..
2. U23
Diese sehe ich gespalten. Habe schon wiederholt dargelegt, dass mir der Altersschnitt für eine Ausbildungs-Manschaft zu hoch ist. Zu wenige Spieler, die seriöse Perspektiven auf die Erste Mannschaft besitzen. Die Spielanlage hat sich in den letzten 2 Jahren auch nicht den Anforderungen aus der Ersten Mannschaft angepasst. Viel kick and rush, wenig Fußball. Dazu wird eher das Ergebnis geklammert, als fußballerisch den nächsten Schritt zu gehen. In meinen Augen hat eine U23 (die vielerortens eine gelebte U21 ist) die Klasse zu halten, darüberhinaus aber ausschließlich der Ersten Mannschaft komplett zuzuarbeiten.
3. Durchlässigkeit und Konkurrenzfähigkeit
Punkt zwei wird durch diesen hier wieder relativiert. Zimmer ist Stamm, und dürfte aufgrund von Alter, Flexibilität, Qualität und Prestige (Schnell + U21-DFB) einen Marktwert erzielt haben, der fast eine ganze Saison im NLZ finanzieren dürfte. Jacob hat aktuell einen Millionen-Mann in den Schatten gestellt. Monetär wird es für den Gesamt-Verein zunächst ausgeglichen. Kann sich aber noch ändern.
Die Teams spielen alle in der hächsten Klasse. Die U17 eher aufgrund sportpolitischer Regularien (man stieg sportlich zwei mal ab, profitierte von der Aufstiegsregelung der unteren Ligen), zeigt aber zumindest ergebnistechnisch, dass man zurecht in der U17-Bundesliga spielt. Die U19 macht ohnehin in seiner kompletten Amtszeit relativ viel Spaß. Mit Seufert und Wekesser weiß man zwei Top-Talente in seinen Reihen. Ziel muss es sein, auch weiterhin der Bundesliga zu spielen. Angesichts der Konkurrenz von Waldorf (letztes Jahr), Haching, Saarbrücken, FSV Frankfurt, Waldhof usw, muss auch das das Minimalziel bleiben. Alles was unter U16 liegt, ist nicht zu bewerten. Auch wenn der Mann, der es mit der Wahrheit nicht all zu genau nimmt, auf dem Kuntz-Parteitag 20 Minuten damit verbrachte U8 bis U15 für ihre vielen Süd-West-Auswahl (die zu 98% nur aus Lautrer und Mainzer besteht) Abstellungen und Meisterschaften zu feiern. Da nur Mainz mit unsern Mitteln arbeiten kann. Mit Abstrichen noch Überbleibsel von Koblenz und natürlich Saarbrücken mit ihrem saarländischen Monopol.
Fazit:
Die U23 sehe ich in seiner aktuellen Aufstellung kritischer, weil mir der Tabellenstand so wichtig ist, wie Taktik-Training in der U10. Allerdings sprechen mit Jacobs und Zimmer und den Profi-Verträgen von Müller und Pollersbeck (der von ih geholt wurde) die wichtigsten Faktoren auch in diesem Punkt durchaus für ihn. Denn nur darum geht es: Durchlässgkeit zu den Profis. Die Quote passt. Zudem hat man sich die 3 Sterne zurückgeholt, was wiederum Prestige, Markt-Stärkung und handfest richtig Kohle einbringt.
Nachhaltig bewerten kann man sein Wirken erst in 3-5 Jahren. Dann wirken sich seine Reformen komplett ein udn druch. Jetzt könnten natürlich ein paar Cleverle dazu übergleitet werden, die aktuellen Erfolge dafür Lelle in die Schuhe zu schieben.

Aber noch hat man immer noch einen Umkreis von 80 KM in beide Richtungen, bis die anderen NLZ's wirken. Der Name zieht immer. All das hat dem Verein dennoch nicht die entgangneen 1,5 - 2 Mio. Euro entgangener Fördergelder zurückgebracht.
Dass man dreimal hintereinader die Ziele klar verpasste, nach dem letztjährigen All-in nun zu seinem Glück gedrängt wurde, was nach der Ausschlachtung auch im geretteten Arsch auf dem Kuntz-Parteitag gipfelte, ist ein anderes Thema und hat bei Fünfstück weniger zu suchen.