Also eines haben alle bisher vorgestellten Kandidaten gemein, sie tragen alle sehr wenig Haar. Die Situation rund um den Berg scheint wohl doch desöfteren zum Haare raufen.
Balzer kommt sehr räsoniert rüber. Bezieht Position, und zeigt sich gleichzeitig im Klaren darüber, was eine Tätigkeit im Aufsichtsrat nach sich zieht. Er verfügt über eine breitgefächerte Kompetenzvielfalt. Sein Engagement hat ihm Einblicke in das Vereinsgeschehen ermöglicht.
Mit kritischem Blick spricht er Schwachstellen an. Seine Aussagen zu potentiellen Einsparmöglichkeiten im Zusammenhang mit der Anleihe - in puncto Abwicklungskosten und Zinszahlungen - lässt aufhorchen.
Auf die Frage nach der vorzeitigen Vertragsverlängerung des VV reagiert er abgeklärt. Ob da ohne Not voreilig gehandelt wurde erschließt sich erst nach Sichtung der Fakten, und damit, ob ein neu gewählter AR in seinen Handlungsmöglichkeiten beraubt worden ist.
Balzer sieht viel produktives Potential durch die mangelhafte Einbeziehung aktiver Mitglieder brach liegen. In dieser Richtung könnte also durch seine Wahl in dieses Gremium einiges bewegt werden. Das tut auch not, denn der einst rote Teufel wird grauer und grauer. Der FCK lebt nicht mehr aus seinem Innern heraus und macht ihn nach Außen zusehends unattraktiv - gerade für den jüngeren Teil der Bevölkerung.
Auch in Bezug auf die leidige Situation rund um den Satzungsausschuss könnte ein Vermittler vom Schlage Balzers erlösend wirken.
Im Zuge der Reduzierung des Altersdurchnitts im Profiteam könnte durchaus auch Zeit sein für eine Verjüngungskur in den Vereinsgremien. Balzer brächte alle Voraussetzungen mit für die Einleitung einer neuen Ära beim FCK.
Frenger hatte genügend Zeit, verkrustete Strukturen zu verwalten. Mit ihm wird sich nichts mehr bewegen. Die Zeit ist reif, durch frische Impulse zeitgemäße, zukunftsorientierte und mitgliederfreundliche Pflöcke zu setzen. Eine Stimme für Balzer wäre sozusagen eine Investition in die Zukunft.
Die Freiheit der Pfalz wird am Betzenberg verteidigt.
Der FCK ist das Gewehr, das man sich Tag und Nacht an die Stirn hält, ohne je abzudrücken.
Satanische Ferse hat geschrieben:Auf die Frage nach der vorzeitigen Vertragsverlängerung des VV reagiert er abgeklärt. Ob da ohne Not voreilig gehandelt wurde erschließt sich erst nach Sichtung der Fakten, und damit, ob ein neu gewählter AR in seinen Handlungsmöglichkeiten beraubt worden ist.
"Fakten", die wir wahrscheinlich niemals erfahren werden. Und wobei auch in keiner Weise ersichtlich ist, inwieweit selbst bei einer erforderlichen Ergänzung von Kuntzes bisherigem Vertrag wegen der (überfälligen) Einstellung eines Sportdirektors, gleichzeitig eine Verlängerung der Laufzeit seines Vertrages sein musste. Am besten auch noch mit Gehaltserhöhung? Hauptsache, einfach schon mal die Ratten und den neuen Aufsichtsrat vor vollendete Tatsachen gestellt.
Kann man so machen, ist nicht verboten, aber ist nicht wirklich der wahre FCK-Spirit.