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Kuntz: Derzeit keine Ausgliederung beim FCK (SWR)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
JochenG

Beitrag von JochenG »

@wkv
Lass sie doch. Meist sind die Ausgliederungswilligen kein Mitglied, dann kann man leicht so einem Quatsch zustimmen.
Und wo wir gerade bei den E.V. sind. Schalke ist auch einer.
moddi1.FCK
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Beitrag von moddi1.FCK »

Natürlich gibt es unterschiedliche Formen der Ausgliederung.

1. Kannst du den profibereich direkt an einen Investor verkaufen

Und

2. Kannst du den profibereich als steuersparmodell ausgliedern und "inoffiziell" alle Posten mit vereinsangehörigen besetzen und eine vereinstreue geschäftsführung einsetzen.
Somit lassen sich Rechnungen hin und her schieben, sodass sich die gesamtsteuerlast teilen lässt, oder aber auch verschieben in Bereiche die keine guten Zahlen brauchen, etwa für eine Lizenz.

Soweit so gut, Punkt zwei hört sich nicht schlecht an und lässt sich sicher gut verkaufen, da der ausgegliederte profibereich sich ja noch nach dem Verein richtet.

Nicht vergessen sollte man, eass trotzdem eine eigenständige Gesellschaft gegründet wird. Eine Gesellschaft eintwickelt immer irgendwann ein Eigenleben.

Das kann viele gründe haben. Einer wäre, dass es z.B. Prämien gibt für besonders fleißige angestellte, damit diese gute Arbeit machen. Wenn jetzt diese prämien (oder auch aufstiegschancen) für den einzelnen wichtiger weelrden als die nachhaltigen Interessen der Gesellschaft, oder erst recht des Vereins, dann hat sich schon das erste Problem ergeben.
Schon werden Entscheidungen getroffen, die für den einzelnen vielleicht gut sind, viellei ht auch noch den Zielen der Gesellschaft entsprechen, aber nicht mehr zwangsläufig den Interessen des veriens.

Und schon garnicht mehr den Interessen der Fans und mitglieder.

Gesellschaften vertreten sind Immer nur reine wirtschaftsinteressen.

Und im Bereich profifußball ist es nur eine Frage der Zeit bis sich die Gesellschaft völlig von den vereinsidealen abgelöst hat.

Eine gesellwchaft ist niemandem Rechenschaft schuldig. Nur sich selbst gegenüber.

Eine Gesellschaft lässt sich von niemandem von außen reinreden. - Es sei denn er zählt genug Geld.


Ich hoffe ich habe die Geschichte wertfrei beschrieben.

Es soll sich bitte jeder sein eigenes Urteil bilden, was er für die Zukunft haben will.
Vollgas!
moddi1.FCK
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Beitrag von moddi1.FCK »

Ach so, emotional berachtet stellt sich auch ein Problem dar.

Wenn die Mannschaft auf dem Feld garnicht mehr dem Verein gehört,

Wenn der Verein nur noch die Gesellschaft bezahlt, die eine Mannschaft in unserem Stadion spielen lässt,

Wenn der Verein gar keine eigene profimannschaft mehr hat,

Wen feuern wir da im Stadion dann eigentpich noch an?

Den Verein?

Die profigesellschaft GmbH?

Die Mannschaft? Die garnicht der fck ist?

Könnte man dann auch direkt jede andere profigesellschaft anfeuern?

Diese Fragen sollte sich jeder mal stellen.

... Ganz neutral...
Vollgas!
paulgeht
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Beitrag von paulgeht »

fck'ler hat geschrieben:(...)

Die Beispiele Freiburg und Mainz kann man so schon nennen, allerdings genauer betrachtet geht dies auch nicht ewig gut.
Die beiden Vereine profitieren stark von einem guten vllt. auch glücklichen Händchen auf dem Transfermarkt (Stichwort Ausbildungsverein). (...)
Da bin ich mir nicht so sicher. Zumindest auf die letzten Jahren übertragen fahren damit beide Vereine deutlich besser als wir. Dieses Konzept auch nur auf ein "glückliches Händchen" auf dem Transfermarkt zu reduzieren halte ich für falsch. Denn in Bezug auf Freiburg steckt dahinter deutlich mehr als reine Transferpolitik. Der SCF setzt seit Jahren konsequent auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchs, entsprechend sind der Verein und dessen Struktur seit Jahren so ausgerichtet und gewachsen.

Es kommt dann eben entscheidend auf die handelnden Personen, deren Fähigkeiten und die langfristige Strategie in Zusammenhang mit der Transferpolitik an (übrigens für mich die entscheidende Frage, die sich jeder vor einer möglichen Ausgliederung stellen sollte. Geld alleine - das haben wir doch am besten erfahren - befähigt nicht automatisch langfristig bei "den Großen" mitzuspielen). Vor allem fasziniert mich, dass diese Vereine von einer ungeheuren Nachhaltigkeit profitieren. Selbst wenn Freiburg absteigt, bricht bei denen nicht das ganze Haus zusammen, wie es woanders mitunter der Fall ist und war.

Das "glückliche Händchen" haben auch andere Vereine, bei denen es allerdings sonst nicht so gut um die mittel- und langfristige Nachhaltigkeit bestellt ist.
Bild
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fck'ler

Beitrag von fck'ler »

paulgeht, da bin ich völlig bei dir!
Deswegen hab ich auch von einem GUTEN, VIELLEICHT auch glücklichen Händchen gesprochen :wink:

Mit gutem Händchen meinte ich schon generell die Manager-/Sportdirektortätigkeit, zu der noch viel mehr gehört, als nur die Transfertätigkeit. Sorry, hier hab ich mich wohl etwas zu schwammig ausgedrückt!
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Viel Halbwissen und nochmehr Ahnungslosigkeit zeigen sich beim Thema Ausgliederung, auf allen Seiten...
Sicher hat die Organisation des Fußballbetriebs in einer externen Gesellschaft gewisse Vorteile, wobei die Wahl der Gesellschaftsform (GmbH, AG, KG ...) sehr sorgfältig angegangen werden muss und die Optimierung nach mehreren Kriterien zu erfolgen hat. Die Organisation nur im Hinblick auf Steuersparmodelle auszurichten, ist genauso ein Fehler, wie sich ausschließlich auf Unabhängigkeit von Mitgliederlaunen zu konzentrieren.
Ausgliederung bedeutet nicht mehr Geld oder mehr Gewinn...
Ausgliederung bedeutet auch nicht, wir finden einen Investor, das sind Spezies, die im Gegensatz zu den scheuen Rehen, insbesondere im Pfälzer Wald, schon länger als ausgestorben gelten.
Auf der Geschäftsstelle werden wohl zur Zeit aus verschiedenen Ausgangspunkten heraus die unterschiedlichen Modelle diskutiert, immer auch mit einer gewissen Laienhaftigkeit. Dies erklärt wohl auch das Hü und Hott in der externen Kommunikation.
Eine dieser Ideen ist wohl die Umwandlung der Anleihe in Anteile, um Fremd- in Eigenkapital zu tauschen. Der ganze Bereich Fröhnerhof schreit geradezu danach, da das Projekt unmittelbar von weiterer Kapitalbeschaffung abhängig ist. Es wird keiner glauben, das Anleihevolumen reiche aus, das Investitionsvolumen zu decken und sollten sich aus dem Jugendleistungszentrum heraus Transfergewinne ergeben, wäre eine Verrechnung mit Verlustvorträgen sicher interessant.
Da die Anleihe aber vom Verein ausgeschrieben wurde, wäre ein juristischer Kraftakt notwendig, um die Anleihe an die Gesellschaft zu übertragen und die Couponschneider von der Umwandlung in Risikokapital zu überzeugen. Ich denke, es würde eine tiefere Analyse lohnen, aber bitte nicht von den Strafrechtlern aus Landau, noch den Nachfolgern von PWC im Schnellschuss.

Zum anderen geht es um die Umsatzsteuer bei den Immobiliendeals. Eine eigenständige Gesellschaft, getrennt vom Verein, würde gewisse Dinge vielleicht verständlicher machen, aber das etwas einseitige Verständnis von Steuerkonstrukten im Vorstand, ist kein guter Ratgeber für die Zukunft.

Solange Vereine wie Freiburg (nur ein Beispiel) eine Ausgliederung nicht angehen, sondern die Ratgeber aus der Ecke Wolfsburg, Leipzig oder Hoppelhausen kommen, sollte das ganze eigentlich kein Thema sein.
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Beitrag von ks_969 »

MäcDevil hat geschrieben:Wie schon der einflussreiche Allofs (VfL Wolfburg) beim Doppelpass gesagt hat. "Die anderen Traditionsvereine müssen sich dem Wettbewerb stellen !"
Wo der Herr Allofs Recht hat, hat er Recht! Wie wir das anstellen beim FCK....bleibt dem FCK überlassen! Ob mit Ausgliederung, dickeren Sponsoren oder einem Spendenaufruf der Fans 8-) sei jetzt mal dahin gestellt.

Aber zu glauben Freiburg ist das Paradebeispiel um zu zeigen, es geht auch ohne Ausgliederung gut ist auch ein Irrglaube! Der 5. Platz 2013 hat da doch auch etwas geblendet. Ansonsten Spielen die Freiburger relativ oft gegen den Abstieg und waren zwischen 1995 und 2010 auch eher eine Fahrstuhlmannschaft. Ich kann noch nicht erkennen das Freiburg es mit normalen Mitteln zum etablierten Bundesligisten geschafft hat.Nichts desto trotzt setzt man weil man begrenzte Mittel hat auf den Nachwuchs. Was soll man auch sonst tun.
Da ist Mainz meiner Meinung nach etwas eher geeignet. Wobei man da auch sagen muss das dies wohl auch dem sportlichen Erfolg etwas geschuldet ist. Sie schnitten die letzten 3-4 Jahre recht ordentlich in der Buli ab.....das generiert mit der Zeit auch mehr TV Gelder und dazu produziert man relativ wenig Transferflops. Somit konnte man sich sicher ein kleines Finanzpolster erarbeiten. In wieweit die beiden Clubs das überleben wenn sie mal 2-3 Spielzeiten hinten drin hängen und weitere Clubs wie Leipzig hoch kommen wird man sehen....
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Beitrag von Otto78 »

Was bei mir von Flutlicht hängen blieb:

"Der FCK ist zum Aufsteigen verdammt!"

Diesen Satz könne man nun, laut Kuntz, bei der derzeitigen wirtschaftlichen Lage vergessen. Mit der Einschränkung: "Sofern nichts ausergewöhnliches passiert..."
Egal was passiert ich bleibe treu
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Beitrag von Benutzernamen »

ks_969 hat geschrieben:
MäcDevil hat geschrieben:Wie schon der einflussreiche Allofs (VfL Wolfburg) beim Doppelpass gesagt hat. "Die anderen Traditionsvereine müssen sich dem Wettbewerb stellen !"
Wo der Herr Allofs Recht hat, hat er Recht! Wie wir das anstellen beim FCK....bleibt dem FCK überlassen! Ob mit Ausgliederung, dickeren Sponsoren oder einem Spendenaufruf der Fans 8-) sei jetzt mal dahin gestellt.

Aber zu glauben Freiburg ist das Paradebeispiel um zu zeigen, es geht auch ohne Ausgliederung gut ist auch ein Irrglaube! Der 5. Platz 2013 hat da doch auch etwas geblendet. Ansonsten Spielen die Freiburger relativ oft gegen den Abstieg und waren zwischen 1995 und 2010 auch eher eine Fahrstuhlmannschaft. Ich kann noch nicht erkennen das Freiburg es mit normalen Mitteln zum etablierten Bundesligisten geschafft hat.Nichts desto trotzt setzt man weil man begrenzte Mittel hat auf den Nachwuchs. Was soll man auch sonst tun.
Da ist Mainz meiner Meinung nach etwas eher geeignet. Wobei man da auch sagen muss das dies wohl auch dem sportlichen Erfolg etwas geschuldet ist. Sie schnitten die letzten 3-4 Jahre recht ordentlich in der Buli ab.....das generiert mit der Zeit auch mehr TV Gelder und dazu produziert man relativ wenig Transferflops. Somit konnte man sich sicher ein kleines Finanzpolster erarbeiten. In wieweit die beiden Clubs das überleben wenn sie mal 2-3 Spielzeiten hinten drin hängen und weitere Clubs wie Leipzig hoch kommen wird man sehen....
Umgekehrt wird ein Schuh draus.

Ich finde es immer wieder belustigend, wenn Vereine, die seit 10 bzw. 20 Jahren imgrunde lingen,- und launenunabhäbgig ihr Ding durchziehen und Außenstehende immer wieder den Faktor Glück so überstrapaziert verwenden.

Sowohl Mainz als auch Freiburg nahmen öfter als einmal Transfer-Gewinne im ein,- zweistelligen Bereich mit, ohne dass es 1 zu 1 in Beine investiert wurden. Eben aus jenem Grund, weil man weiß, dass es einem Stresstest in Form eines Abstieges nicht standhalten könnte.

Wurde für Schürrle ein dt. Nationalspieler geholt? Für Baumann 6 Mio. in einen Torwart gepumpt? Für Ginter eine adäquate Sofort-LÖsung?

Das Gehimnis dieser beiden Klubs ist eine gewitzte Einkaufspolitik, die fast (!) ausschließlich einen Wiederverkaufswert oder zumindest ein überschaubares Risiko in sich trägt.
Eier wie Occean mit hohem Fix-Kosten-Anteil wären undenkbar.

Ich würde des Weiteren Jedem raten, sich mal in beiden NLZ's kundig zu machen. Freiburg genießt da ein wenig den Wettbewerbs-Vorteil der Diaspora, wenngleich sie oberhalb des Schwarzwalds erst gar nicht scouten brauchen. Aber Mainz hat es geschafft, in vielerlei Hinsicht ein Alleinstellungsmerkmal zu erwirken.

Und so könnten beide Vereine ein Abrutschen verkraften. Schon alleine, weil ein Gegenwert inform der Mannscahft dastünde, die viele Jahre Puffer versprechen.

Und so kommt man erst gar nicht in Bedrängnis, das Vereins-Model aufgeben zu müssen.

Denn letztlich ist es doch gar niht die Frage von modern oder unmodern. Sondern ob es bedarfsgerecht erscheint oder nicht.

Wobei ich bei letztem Punkt mir schon vorstellen könnte, dass es Sinn machen würde, wenn wir erst einmal ähnliche sportliche Meriten erwerben wie in Mainz und Freiburg es in jüngster Vergangenheit passierte. Der Erfolg hier würde eine höhere Strahlkraft freisetzen.
SEAN
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Beitrag von SEAN »

Ich hätt da mal an die Fachleute wie Jochen oder Mac ne Frage, und bin mir nicht ganz sicher, ob Mac mit seinem Post in die selbe Richtung will.
Gehen wir mal davon aus, das ausgegliedert wird. Bleibt der Fröhner Hof in den Händen des ursprünglichen FCK e. V. oder wird das zur Masse von der ausgegliederten Profiabteilung?
Könnte es sein, das man den Fröhner Hof bei einer Ausgliederung und verbleib im e.V. schützt, falls die Kapitalgesellschaft mal gegen die Wand fährt und Insolvent ist?
Bei einem Neuanfang mit dem eigendlichen FCK e.V. in der Regionalliga oder Oberliga könnte der Fröhner-Hof durchaus zum Beginn ausreichen und man müßte nicht den teuren Betze bezahlen.
Scheint die Sonne so warm, trag ich Papier unterm Arm,
scheint die Sonne so heiß, setz ich mich hin und.........
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Um zu wissen, dass eine der ganz wesentlichen Lebensgrundlagen des FCK die emotionale Identifikation der Region mit diesem Verein ist, muss man nichts studiert haben.

Wer Veränderungen vornehmen möchte, muss auch die Frage beantworten, ob diese Lebensgrundlage nicht dadurch gefährdet wird.

Vielleicht kann der FCK in der zweiten Liga überleben. Mit den typischen Zuschauerzahlen eines fremdbestimmten Plastikclubs aber nach meiner Meinung gewiss nicht.

Eine Ausgliederung jedweder Art würde Türen öffnen, die besser ganz dicht geschlossen bleiben.

Einmal entwichene Übel gingen seit Pandora (siehe Bild) nie mehr in die Büchse zurück.
Bild
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Markttingler

Beitrag von Markttingler »

@Benutzernamen
Nur kurze Frage: WELCHE sportl. MERITEN haben sich eigentlich MZ und FR verdient ???...daß sie mal
erfolglos in der E-Liga kicken durften ? :nachdenklich:
Und das "oberhalb des Schwarzwaldes" ist wohl auch ziemlich weit hergeholt. Donaueschingen, VS, Freudenstadt liegen ua dort. Von dort habe ich allerdings noch keine bekannten Spieler gesehen...
Ausnahme war mal der Elztäler Heiko Herrlich... und nicht zu vergessen, unser Bundes-Jogi kommt ja auch von des "Waldes Höhe".... :lol:
ansonsten auch nur regionale "Selbstzüchtung" oder
Zukauf - zugegebenermaßen oft mit Weitblick, was bei den Südbadener Gälfiesslern aber schon Glück á la Lotto ist ! Ich kenne die Gegend u n d " die Leit von do unne " bestens aus eig. Erleben und weiß wovon ich spreche.
Markttingler

Beitrag von Markttingler »

@Schlossberg

Es stellt sich doch nach Deinem Beitrag die ganz
allgemeine Frage:
W E R kann der überhaupt in L2 überleben, wenn es schon der FCK mit seinen vielen Fans und i.V. zu anderen Clubs hohen Besucher-Zahlen nicht "kann" " :nachdenklich:
Übrigens die "Büchse" ist ganz schön, alles andere bekanntlich Geschmackssache.... :lol:
Devils-Supporter
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Beitrag von Devils-Supporter »

SEAN hat geschrieben: Gehen wir mal davon aus, das ausgegliedert wird. Bleibt der Fröhner Hof in den Händen des ursprünglichen FCK e. V. oder wird das zur Masse von der ausgegliederten Profiabteilung?
Das ist momentan das Hauptargument, warum man Ausgliedern will. Eben gerade um den Fröhnerhof mit der 1. FC Kaiserslautern Fußball GmbH von der Stadiongesellschaft zurück zu kaufen. Denn würde der e.V. das Gelände kaufen, müsste er noch 19% USt. darauf zahlen, da er im ideellen Geschäftsbereich (wozu die Ausbildung der Jugend unzweifelhaft gehört) nicht Vorsteerabzugsberechtigt ist. Nun ist das Umsatzsteuerrecht allgemein und der Vorsteuerabzug bei Grunderwerb im Besonderen eine Hochkomplexe Materie. Ich kann mich aber zuminest noch an den Grundsatz erinnern, dass der VSt-Abzug nur zulässig ist, insoweit mit dem Vermögensgegenstand später Umsätze erzielt werden. Wie das beim NLZ gehen soll werden wir wohl am 23. in einer Powerpoint-Show gezeigt bekommen.
Unsre Herrn, wer sie auch seien, sehen unsre Zwietracht gern. Denn solang sie uns entzweien, bleiben sie doch unsre Herrn!
pfuideiwel

Beitrag von pfuideiwel »

Wenn es durch eine Ausgliederung besser möglich sei, das Beste aus dem Verein herauszuholen, müssten sich die Verantwortlichen mit diesem Thema befassen.

Das glaube ich ihnen schon, dass sie das Beste aus dem FCK herausholen wollen :lol: ,
aber das bekommen sie nicht.

An dem geschäftlich und sportlich verantwortlichen Personal soll sich ja durch die Ausgliederung ohnehin nicht viel ändern.

Soll unser Finanzfachmann in der JHV darlegen, wieviel Steuern der FCK in der letzten Saison gezahlt hat und welchen Betrag davon er, bei Ausschöpfung aller Möglichkeiten, im Falle einer fiktiven Ausgliederung, eingespart hätte.
mastawilli
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Beitrag von mastawilli »

daachdieb hat geschrieben:Was ein Glück habe ich beim Themenabschnitt "Wie viele Plastik-Clubs verträgt der deutsche Profi-Fußball?" auf den Aufnahmeknopf gedrückt ;)

Hier gibts die halbe Stunde ohne Werbung als mp3.
1a Service :) Vielen Dank!
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

pfuideiwel hat geschrieben:Soll unser Finanzfachmann in der JHV darlegen, wieviel Steuern der FCK in der letzten Saison gezahlt hat und welchen Betrag davon er, bei Ausschöpfung aller Möglichkeiten, im Falle einer fiktiven Ausgliederung, eingespart hätte.
Selbst kann er das wohl nicht, aber es gibt ja einen Schwenken, der ihm vorsagen kann.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
pfuideiwel

Beitrag von pfuideiwel »

Dann soll uns Schwenken
reinen Wein einschenken :prost: .

PS: In der Antike gab es keine Blechbüchsen, die Übel der Pandora entwichen einem Krug. Fiel mir beim Wein so ein.
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

pfuideiwel hat geschrieben:Dann soll uns Schwenken
reinen Wein einschenken :prost: .

PS: In der Antike gab es keine Blechbüchsen, die Übel der Pandora entwichen einem Krug. Fiel mir beim Wein so ein.
Angeblich war Pandora die erste ihres Geschlechts. Wenn das stimmt, ist der angebliche Übersetzungsfehler des Erasmus vielleicht doch keiner.

Wenn wir nun schon bei Übersetzungsfehlern sind, heißt Ausgliederung nicht eigentlich in Wahrheit, dass die Mitglieder ausgegliedert werden?
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
godmK
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Beitrag von godmK »

https://www.youtube.com/watch?feature=p ... vVk#t=2395

ab minute 39.

Stefan Schnoor über Stefan Kuntz und uns :nachdenklich:
pfuideiwel

Beitrag von pfuideiwel »

Schlossberg hat geschrieben:Wenn wir nun schon bei Übersetzungsfehlern sind, heißt Ausgliederung nicht eigentlich in Wahrheit, dass die Mitglieder ausgegliedert werden?
Das ist jetzt aber schon die Pointe gewesen
und die kommt doch erst zum Schluß :(
wenn die Mitglieder, die dafür gestimmt haben,
mit ihrem Ast auf dem 'Weg nach unten" sind.
Nach der Ausgliederung wird eine Vereinsmitgliedschaft
so interessant wie bei einem Rasenballsportverein sein :langweilig: .
svart
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Beitrag von svart »

godmK hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=_59XMUTOvVk#t=2395

ab minute 39.

Stefan Schnoor über Stefan Kuntz und uns :nachdenklich:
Naja, dass der Herr Schnoor uns nicht leiden kann, ist ja nun nichts Neues. Erinnere mich da an ein unsägliches Spiel mit Lauterer Beteiligung, bei dem er Sport1-Co-Kommentator sein durfte. Unfassbar, was der Typ da abgelassen hat. War letzte Saison (??), glaub ich.
"Die Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners" - Heinz von Foerster
Benutzernamen
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Beitrag von Benutzernamen »

Zudem Poulsen defintiv nur nach L gehen konnte bzw. wollte.

Diese Personalie wird immer stellvertretend für gute Arbeit in franchise Leipzig genannt. Aber es ist falsch, dass irgendein Bundesligist nach Bekanntwerden des Interesses aus Österreich eine Chacne hatte.

Wohlgemerkt bei einem damals knapp 18-Jährigen.
betzefan94
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Beitrag von betzefan94 »

Wirklich Sinn macht bei Ausgliederung in der
heutigen Situation der Profi-Fußball-Ligen
nur Kapital, und zwar viel davon.
Abgesehen von der "Fananleihe" sehe ich weit und
breit - wie eigentlich schon immer, auch bei
Jäggi, außer ihm selber - kein Kapital, das sich
in Form von Aktien oder GmbH-Anteilen an einer
Kapital-Gesellschaft "FCK" beteiligen würde.

Deshalb sind m.E. diese Bemerkungen bzgl. Aus-
gliederung reiner Zweckoptimismus bzw. Auf-den-
Busch-Klopfen (Vielleicht haben doch welche
Interesse?).
Die Anhänger eines Traditionsvereins brauchen sich
nicht aufzuregen. Es ist nach den Erfahrungen der
Vergangenheit reine Utopie.

@Mac41,
Du bist sehr, sehr sachlich in dieser Frage.
94 ist das Jahr, in dem ich erstmals 2 Dauerkarten für die Nordtribüne gekauft habe, bei weitem nicht mein Geburtsjahr. Bilanzen und Unternehmer kenne ich aus dem FF.
MäcDevil
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Beitrag von MäcDevil »

Wenn ich mir so die letzten Beiträge durchlese, dann glaube ich, dass so einige hier in der "Büchse der Pandora" schlafen...hoffentlich sind das nur ein Bruchteil von denen die für die Zukunft des FCK sorgen. Sonst mache ich mir aber wirklich Sorgen um mein "Baby FCK"!!!
...und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir: "Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen!" ...und ich lächelte und war froh, und es kam schlimmer...!
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