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Interview mit Stefan Roßkopf: Herr Rossi findet das Glück am Betze (Rheinpfalz)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Benutzernamen
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Beitrag von Benutzernamen »

Lelle Leiter NLZ, Haber Koordinator im sportlich wichtigsten Übergangsbereich, ein Gabelstapler aus Landau Geschäftsführer, zusammen mit seinem kongenialen Marketing-Fritzhen die Totengräber der FCK-Gastronomie GmbH.

Und dann kann ein Rosskopf eben auch mal Pressesprecher eines derart prestige-trächtigen Vereins werden. Und selbst wenn man als Auftakt-Aktion gleich mal Fritz Walter mit Gottlieb Daimler vergleichen will... :)
salamander
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Beitrag von salamander »

Der Rosskopf will halt beides sein: Cooler GL-Gründer mit Kurven-Credibility, Kumpel-Attitude und nicht pc-gemäßen Tweets einerseits. Und seriöser, gegelter Anzugsträger, Mitglied des Managements in einem mittelständischen Unternehmen, durchaus an einer Schlüsselposition, Akzeptiert bei den Medienprofis, andererseits. Werktags Wagner und am Wochenende Punk. Oder umgekehrt.

Sowas geht selten gut, der Spagat ist zu gross. Da besteht immer die Gefahr, unauthentisch zu werden, sich einerseits zu verbiegen und die Glaubwürdigkeit gegenüber den Fans zu verlieren und andererseits doch im Job nicht zu reüssieren, weil dort eine demonstrative "erfrischende Unangepasstheit" schlicht als Unprofessionalität wahr genommen wird.
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

salamander hat geschrieben:Der Rosskopf will halt beides sein...Sowas geht selten gut, der Spagat ist zu gross,....weil dort eine demonstrative "erfrischende Unangepasstheit" schlicht als Unprofessionalität wahr genommen wird.
Sehr gut analysiert.
Anspruch und Wirklichkeit klaffen halt weit auseinander, aber da passt er zu vielem im Verein.
Hasta la Victoria - siempre!
FCK-Ralle
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Beitrag von FCK-Ralle »

sow42195 hat geschrieben:....auf respektlose, herablassende, teils beleidigende und menschenverachtende Art und Weise über ihn herziehen...
Echt? Wo hast du das denn gelesen? Kritische Argumente hab ich viele gelesen, aber so wie du schreibst könnte man meinen, man hätte hier Roßkopf verbal in Krankenhaus geprügelt.

Ich glaube manche Leute haben echt ein Problem damit, wenn man Kritik direkt formuliert und nicht in Silberpapier mit Schleifchen serviert...
FCK 4-life
"Sieger zweifeln nicht und Zweifler siegen nicht!" (Gerry Ehrmann)
Alex76
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Beitrag von Alex76 »

@ bittere Pille
Also an den Pressesprecher vom BVB habe ich auch gedacht. Kam mir sympathisch rüber so weit ich mich erinnern kann.

Bei Union Berlin kann ich mich rein optisch an einen recht jungen, individuellen Pressesprecher erinnern. Ist jetzt aber auch so ca. 2-3 Jahre her. Weiß nicht ob er noch Pressesprecher bei Union Berlin ist.

Mit Christian Gruber verließ ein Pressesprecher den Club, der die Pressekonferenzen sehr souverän routiniert geleitet hat. Mein Eindruck jetzt. Im Vergleich dazu ist Stefan Roßkopf vielleicht etwas unrunder. Vielleicht ist es aber auch eine Frage der Routine und Erfahrung.

An der Person Stefan Roßkopf würde ich mich auch gar nicht stören. Bis auf die Ohrringe. Verzwickt sehe ich die Causa mit dem Steuerzahlerbund, weil dort in die Öffentlichkeit Zahlen kolportiert werden, die für die Allgemeinheit der Leser nicht mehr deutbar sind. Vermischt, vermengt und hoch potenziert. Mit dem Nürburgring (330 Millionen €) in einen Topf geworfen.
Ich hatte die Hoffnung gehegt, dass ein Mann wie Marcel Reif die Presseabteilung unterstützen könnte mit seiner Erfahrung, seiner Expertise und mit seinem journalistischen Netzwerk.

Desweiteren halte ich die journalistische Berichterstattung bei den Redaktionen in meiner Gegend für ausbaufähig. Im Falle des Onlineauftritts der Rheinzeitung ein Affront gegen jegliche seriös faire Darstellung über den 1.FC Kaiserslautern seit mindestens fünf Jahren. Man schaue sich die extra eingerichtete Videoseite über den 1.FC Kaiserslautern an und im Vergleich die über den FSV Mainz 05.
Che Guevara
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Beitrag von Che Guevara »

Ich fand Gruber schlecht, Roßkopf ist auch schlecht.
Kein Pyro im Stadion und keine Gewalt vor, während und nach einem Fußballspiel.
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Alex76 hat geschrieben: Im Falle des Onlineauftritts der Rheinzeitung ein Affront gegen jegliche seriös faire Darstellung über den 1.FC Kaiserslautern seit mindestens fünf Jahren.
Das kann nicht überraschen. Die Rheinzeitung wurde von Herrn Twer (ihm gehört sie) zum CDU-Parteiblatt aufgebaut. Zu sagen, dass was für Bayern der Bayernkurier, für das nördliche RlP die Rheinzeitung ist, ist nur eine kleine Übertreibung. Alles, was auch nur entfernt nach SPD riecht, wird attackiert. Den Elektriker aus Steinfeld hat Herr Twer (warum auch immer) zu seinem persönlichen Feind erkoren.

Dass seine TuS (in die er - für seine Verhältnisse - viel Geld gesteckt hat, das alles verloren ist), aus der Großstadt Koblenz, immer weiter hinter zuerst die Erste, und jetzt auch noch die Zweite aus dem pfälzischen Provinzstädtchen zurückfällt, kann er nicht verwinden, und das spielt natürlich auch eine Rolle.

Der Zeitungsleser im nördlichen Westerwald ist übrigens schlecht dran.
Für lokale Nachrichten kommt neben der Rheinzeitung nur die Siegener Zeitung in Betracht. In Letzterer findet sich zu den Spielen des FCK gerade einmal das Ergebnis, während über die Spiele von Kaan-Marienborn und Hickengrund seitenweise berichtet wird.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
Markttingler

Beitrag von Markttingler »

Che Guevara hat geschrieben:Ich fand Gruber schlecht, Roßkopf ist auch schlecht.
Wo Du Recht hast, hast Du vollkommen Recht !!! :daumen:
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Gruber war schon gut.
Er war sogar so gut, dass er fuer die Mitglieder und Fans schon wieder schlecht war. :wink:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Dean Moriarty
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Beitrag von Dean Moriarty »

Schlossberg hat geschrieben:
Alex76 hat geschrieben: Im Falle des Onlineauftritts der Rheinzeitung ein Affront gegen jegliche seriös faire Darstellung über den 1.FC Kaiserslautern seit mindestens fünf Jahren.
Das kann nicht überraschen. Die Rheinzeitung wurde von Herrn Twer (ihm gehört sie) zum CDU-Parteiblatt aufgebaut. Zu sagen, dass was für Bayern der Bayernkurier, für das nördliche RlP die Rheinzeitung ist, ist nur eine kleine Übertreibung. Alles, was auch nur entfernt nach SPD riecht, wird attackiert. Den Elektriker aus Steinfeld hat Herr Twer (warum auch immer) zu seinem persönlichen Feind erkoren.

Dass seine TuS (in die er - für seine Verhältnisse - viel Geld gesteckt hat, das alles verloren ist), aus der Großstadt Koblenz, immer weiter hinter zuerst die Erste, und jetzt auch noch die Zweite aus dem pfälzischen Provinzstädtchen zurückfällt, kann er nicht verwinden, und das spielt natürlich auch eine Rolle.

Der Zeitungsleser im nördlichen Westerwald ist übrigens schlecht dran.
Für lokale Nachrichten kommt neben der Rheinzeitung nur die Siegener Zeitung in Betracht. In Letzterer findet sich zu den Spielen des FCK gerade einmal das Ergebnis, während über die Spiele von Kaan-Marienborn und Hickengrund seitenweise berichtet wird.
Die RZ hegt schon seit Jahren eine Abneigung gegen den FCK. Der langjährige Sportchef Stefan Kieffer (gebürtiger Mainzer) hat selbst in unserer Meistersaison '98 keine Gelegenheit ausgelassen den FCK negativ zu bewerten. Nachdem dann aus dem RZ-Gebiet erst Mainz (die Mainzer-Rhein-Zeitung war da lange Sponsor) und dann die TuS (mit Hauptsponsor Twer) erstmals nach langen Jahren dem FCK paroli bieten konnten durfte er dann seiner Abneigung freien Lauf lassen. Er hat dann auch kräftig, vor allem einseitig reflektiert, gegen den FCK ausgeteilt. Ganz schwache Nummer für einen Sportchef. War für ihn aber eine Win-Win-Situation. Er konnte seiner Abneigung freien Lauf lassen und dem Chef hat's auch prima in den Kram gepasst. Irgendwann wurde er aber intern kaltgestellt (keine Ahnung warum) und berichtet jetzt für den Koblenzer Lokalsport. Der neue Sportchef Jochen Dick tendiert eher zu den Rhein/Main Clubs und hat auch kein Faible für den FCK.
Die Berichterstattung über den FCK in der RZ ist genauso wie beim SWR einfach schlecht, weil bewusst alles negativ dargestellt wird. Wobei der krasse Gegensatz dazu in der Rheinpfalz genauso unschön ist. Leider lassen sich daher viele negativ gegenüber dem FCK beeinflussen, und die Mär vom Steuerzahler subventionierten Fußballclub wird nur zu gerne aufgenommen und breitgetreten.
"Männer, heute nur glatte Brüche."
Markttingler

Beitrag von Markttingler »

@DeanMoriaty

Bei der Betrachtung der Berichterstattungen durch die Medien (print+elktr.) muss i m m e r bei uns
in RLP berücksichtigt werden, daß wir im Grunde ein
"Kunststaat" sind - von den Alliierten nach WK II
"gegründet" - übrigens genauso wie NRW, BaWÜ etc.
Daß dabei landsmannschaftliche Befindlichkeiten völlig aussen vor sind, ist doch sonnenklar.

Im konkreten Falle sind es eben die "Rheinländer", die sich ohnehin als die "Größten" vorkommen genauso wie die Badener die Württemberger/Schwaben und umgekehrt nicht mögen. In NRW "lieben sich Westfalen und Rheinländer auch HEISS und INNIG"... :D
Im übrigen hat die Rhein-Zeitung seit geraumer Zeit ganz schwere wirtschaftliche Probleme duch die neuen Medien, wie alle and. Print-Medien auch.
Twer besitzt auch den Paul-Parey Verlag, früher Hamburg, der ua. die Jagdzeitschrift "Jagd und Hund" ua herausgibt. Hat dafür in Singhofen sogar ein "Versuchsrevier"... und soll nicht sooo ganz umgägnlich sein, wie man hört...aber soll`s, gekritzelt wird an and. Stelle. :teufel2:
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Die schon angedeutete Vorliebe der Rhein-Zeitung für Weinköniginnen findet erfreulicherweise auch einen Ausdruck in einer Eloge auf die
Deutsche Weinkönigin 2014 Janina Huhn aus Bad Dürkheim.
Die Rhein-Zeitung hat geschrieben:Janina Huhn stach dabei die anderen Kandidatinnen durch große Eloquenz sowie einen souveränen und eleganten Auftritt aus. Als die Pfälzerin schließlich in einer bewegenden Rede als Vorbilder diejenigen unter ihren Freunden benannte, die trotz schwerer Schicksalsschläge aufrecht durchs Leben gehen, war klar: Hier steht eine beeindruckende Persönlichkeit, die mit großer Souveränität ein Jahr lang für deutsche Weine werben wird.
Wie steht die Königin zum FCK?
Vielleicht versteht sie ja nicht nur was von Wein, sondern auch von Fußball.

Eloquenz, Souveränität, Eleganz, beeindruckende Persönlichkeit
... das sind Attribute, die man sich von Medienverantwortlichen so wünscht.
Was macht Frau Huhn, wenn sie erst mal ehemalige Weinkönigin ist?
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Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Zwei Sachen.
1. Es geht auch ohne Vollzitate
2. Meine durchaus nicht klammheimliche Freude über den Erfolg dieser Frau
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
Markttingler

Beitrag von Markttingler »

Dustin hat geschrieben:
Schlossberg hat geschrieben:Zwei Sachen.
1. Es geht auch ohne Vollzitate
2. Meine durchaus nicht klammheimliche Freude über den Erfolg dieser Frau
Was genau hat das in diesem Thema zu suchen?
Verstehe ich, offen gesagt auch nicht ?!
Aber da könnte ja "Rossi" mal aktiv werden und die Weinkönigin als PR-Aktion für den FCK gewinnen !!!
Ob die sich allerdings neben ihn auf eine Bühne oder sonstwo stellen würde ist ernsthaft zu bezweifeln....?!!! :nachdenklich:
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Beitrag von Schlossberg »

Dustin hat geschrieben:Was genau hat das in diesem Thema zu suchen?
So ganz genau möchte ich Dir das auch nicht sagen.
Aber mir scheint, auf Deine Frage könnte es auch andere Antworten geben als "Nichts".
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

Ich zitiere mal aus einem Interview mit "der Dame".
Was würdest Du unsere Bundeskanzlerin fragen, wenn Du sie einmal treffen würdest?
Frau Merkel tritt auffällig häufig nicht nur als ernste Politikerin sondern auch als Fussballfan in Erscheinung – da würde ich gerne mal wissen, wie sie argumentativ Fussball und Politik vereint. Werden in den VIP-Logen vielleicht wichtige internationale Beziehungen gepflegt? Und was sieht sie in den Spielern – neben sportlichen Talenten auch Aushängeschilder für Deutschland? Schließlich scheint sie manche davon mittlerweile recht gut zu kennen. Das würde mich interessieren.
Frau Huhn Pressesprecherin? Unsinn. Als Moderatorin öder Pressekonferenzen wären die Talente der Frau sicher verschenkt.
Aber wenn es darum geht, in den Medien ein positives Bild zu erzeugen, mit Bezug zur Region zu punkten und eine Charmeoffensive für den FCK speziell in der jungen Generation zu starten - da könnte ich mir sie vorstellen.
Der FCK ist schließlich mehr als zu Hause Rentner mit Regenschirmen und auswärts schneeballwerfende betrunkene Krakeeler.
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Beitrag von Benutzernamen »

Versuchen die Bayern mit Magdalena Neuner auch.

Bzw. es ist angedacht.
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Beitrag von FCK58 »

Das sollten sie nach dem Ende der Amtszeit von Frau Huhn durchaus versuchen. Frei nach dem Motto: "Unsere Ex-Weinkoenigin ist ein Hingugger und was macht eure - Depp 05? :lol:
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
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