Benutzernamen hat geschrieben:
Hast du diese Rechnung noch im Kopf? Wie wurden Drazan, Hajri und Borysiuk denn zum Beispiel angesetzt?
SK hat nur Namen von Spielern genannt, die er explizit nicht berücksichtigt hat, obwohl sie seine Bilanz verbessern würden. Er hat das Thema auch nur als Beispiel für die negative Berichterstattung über seine Person und den Verein gebracht, die vielfach einfach auf falschen Tatsachen bzw. Fehlinterpretationen beruhen und die man auch völlig anders bewerten kann.
Benutzernamen hat geschrieben:
Nein. Das Risiko ist immer gleich groß in Relation zu den eingesetzten Mitteln und den meistens (!) daraus resultierenden Erwartungen. Es ist doch vollkommen klar, dass man bei Borysiuk weniger erwartet als bei Robben. Aber in welchem Punkt ist es denn unwahrscheinlicher, dass er diese Erwartungen auch mal rechtfertigt? Angesichts der heute globale Transparenz ermöglichenden Mitteln?
Wenn man einen jungen Spieler aus der polnischen Liga holt, weiß man eben nicht, ob der leistungsmäßig und in Verbindung mit kultureller Umstellung und Sprachbarriere den Sprung in den deutschen Profifußball schafft. Man weiß ja zu dem Zeitpunkt nicht mal, ob er es in Polen dauerhaft schaffen würde. Bei einem Robben, der bei Chelsea und Real gespielt hat, weiß man, was man kriegt.
Benutzernamen hat geschrieben:
Bei einem Verein kommt es öfter vor. Neim anderen weniger. Beides kann man im Fore-Casting evaluieren. Zu Scouting gehört eben ein wenig mehr dazu, als nur die 90 Minuten. und Vertragsgespräche.
Ich durfte mal ein wenig länger mit Volker Finke sprechen. Dieser meitne, dass er jeden Spieler aus einer fremden Kultur vorher zu Hause besuchte, bei Möglichkeit das Elternhaus unter die Lupe nahm, nach Einverständnis das Schulzeugnis sehen durfte usw... alles Punkte, die den Charakter und das abgegebene Bild vervollständigen. Des Weiteren gehört das Beherrschen der Sprache auch zur Ausübung des Berufes dazu. Sowas darf man dann auch mal verpflichtend mit Man-Power einführen. Hatten doch damals 2 ausgebildete und kompetente Team-Manager. Wenn wir also sowas nicht gemanaged bekommen haben, hat es Niemand.
Da sind wir wieder beim Thema Doppelbelastung. Ich bin der Meinung, dass durch den fehlenden SD hier zu wenig getan wurde. Darüber, dass wir in Sachen Fehlverpflichtungen und gescheiterter Ausländerintegration im Vergleich zu anderen Vereinen besonders schlecht sind, habe ich allerdings noch keine Zahlen gesehen.
Benutzernamen hat geschrieben:
Oh. Eine Fan-Sitzung. Da kann eine richtungsweisende AR-Wahl ja nicht mehr weit sein.

Weißt Du, Du bist einer derjenigen, für die der Verein bzw. SK eigentlich nichts mehr richtig machen kann. Äußert sich der Verein nicht, ist es doof. Äußert er sich, ist es nur Kalkül oder gelogen. Fährt SK zu Fantreffen, dann um seinen Job oder den des AR zu sichern. Ich frage mich (und das meine ich ernst und nicht böse) wie Du aus der Nummer jemals wieder rauskommen willst. Dieses Verhältnis zu deinem Verein kann doch für Dich nicht zufriedenstellend sein. Aber darauf verzichten willst Du offenbar auch nicht. Geht es bei Dir wirklich nur ohne SK und einen neuen Aufsichtsrat?
Der Besuch von SK auf den Fanclubtreffen ist Teil der Strategie des Vereins, das Verhältnis zu den Fans und die Stimmung zu verbessern und den Negativdiskussionen entgegen zu treten. Das hat O. Frenger auch noch einmal ausdrücklich betont. Einiges wurde für alle offensichtlich bereits angestoßen (z.B. Fangespräche bei den Trainingslagern, deutlich gesteigerte Öffentlichkeitsarbeit), einiges ist noch geplant.Es wird sicher niemals so kommen, dass der Verein es allen recht macht, dafür gibt es zu viele Ansichten. Und er wird auch niemals zu allem ein öffentliches Statement abgeben, wie das hier gewünscht ist. Der Verein befindet sich im Wettbewerb mit anderen Vereinen und in Geschäftsbeziehungen zu Sponsoren etc. Wir werden niemals jede Zahl und jedes Detail serviert bekommen.
Ich denke, beide Seiten müssen ihren Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten, gerade hier im Forum. Dazu gehört sicher, sich diesen Negativreflex zu verbeißen und wieder zu einer objektiveren Haltung zu finden. Ich mach mir mal einen Werbespruch eines Autokonzerns zu eigen: Umparken im Kopf!