Und?Thomas hat geschrieben: Sie wies ausdrücklich darauf hin, dass Spekulationen über eine mögliche Pleite der Stadiongesellschaft wirtschaftliche Rufschädigung seien.
Dafür müsste man diesen Kredit (+Zinsen) monatlich zurückzahlen (können). Da scheint es vielleicht (?) bei einer Bank Vorbehalte zu geben. Die Stadionmiete können wir ja auch nicht (in voller Höhe) bezahlen.alaska94 hat geschrieben:[...]Die Zinsen sind im Moment so niedrig, warum nimmt man nicht eimfaxj einen Kredit auf ind kauft das Ding zurück? Ein Kredit kann doch Jährlich auch nicht mehr kosten als die Stadionmiete.
sow42195 hat geschrieben:Wie wäre es mit einem crowdfunding bzw. einer erneuten Fananleihe? Ich wollte schon immer ein Stadion besitzen. 50 Mio ist das FWS wert? Macht bei 19.000 Mitgliedern gerade mal EUR 2.600,-für jeden.
Der ein oder andere Sponsor wird sicher auch einsteigen, dann wird es noch günstiger.
Wer macht mit?
Es war ein dummer Vorschlag. Ich weiß auch, dass sich Zinsen ändern, da ich schon 2 Immobilen gekauft habe und zumindest eine noch finanziereLautern-Fahne hat geschrieben:@alaska94
Weil du, um einen Kredit in solch einer Höhe aufzunehmen (50 Millionen-Abschreibungswerte) eine entsprechende Sicherheit brauchst. Keine Bank würde dir einfach mal 50 Millionen überlassen, ohne eine Sicherheit gestellt zu bekommen. Was das erste Problem ist.
Eine Möglichkeit wäre ein Pfand, also irgendetwas was die Bank bei Nichtzahlung verkloppen kann. Das Stadion ginge vom Wert her theoretisch wenn es dem FCK dann gehören würde- aber praktisch ist das natürlich nonsens. Wir sind einziger Nutzer von dem Betonklotz. Das kriegt die Bank bei Insolvenz des FCK nie wieder weg.
Möglichkeit 2: ein Bürge, der zahlt, wenn der FCK es nicht kann. Außer dem Land Rheinland-Pfalz (wahrscheinlich illegal)oder einem Milliardär (woher nehmen?) kann das aber wohl keiner stemmen. Zudem wäre das für alle Beteiligten, Politiker oder Entscheider, Harakiri. Wenn das schiefgeht, sind ihre Karrieren und Namen ruiniert.
Das zweite Problem wäre, dass die Zinsen jetzt niedrig sind, du aber bei einer Immobilienfinanzierung, selbst wenn sie z.B. 40 Jahre läuft, nach 15-20 Jahren neue Konditionen zum dann aktuellen Zinssatz mit der Bank aushandelst. Wenn der FCK also jetzt ein Darlehen für 3% bekommen würde, das 15 Jahre lang geradeso abbezahlbar ist, und im Jahr 2030 die Bank 7% will, sind wir am Arsch. So läuft das zumindest bei einer normalen Immobilienfinanzierung.
Das ist im vorliegenden Fall beim Stadion nicht ganz korrekt.Lautern-Fahne hat geschrieben:Das zweite Problem wäre, dass die Zinsen jetzt niedrig sind, du aber bei einer Immobilienfinanzierung, selbst wenn sie z.B. 40 Jahre läuft, nach 15-20 Jahren neue Konditionen zum dann aktuellen Zinssatz mit der Bank aushandelst. Wenn der FCK also jetzt ein Darlehen für 3% bekommen würde, das 15 Jahre lang geradeso abbezahlbar ist, und im Jahr 2030 die Bank 7% will, sind wir am Arsch. So läuft das zumindest bei einer normalen Immobilienfinanzierung.
Mag ja sein, dass es etwas "klugscheißerisch" wirkt, aber das "normale" Immobilienfinanzierungskonzept passt da nicht so ganzLandtagsprotokoll der Sitzung vom 25. März 2014 hat geschrieben: ...
Zur Frage 1, die lautet: „Wie hoch waren und sind seit dem Erweiterungsbau die jährlichen Zinsen und Tilgungsverpflichtungen des Stadioneigners?“
– Nach Auskunft der Stadt Kaiserslautern hat die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH im Rahmen einer Umschuldung von Altkrediten im Jahr 2006 eine Namensschuldverschreibung abgeschlossen und am Kreditmarkt ein Darlehen in Höhe von 65 Millionen Euro aufgenommen. Dies sei das einzige Kreditengagement der Gesellschaft. Die Stadt führt weiter aus, dass aus dem Darlehen eine Zinsverpflichtung von 2,951 Millionen Euro jährlich resultiere.
Der Zinssatz betrage 4,54 % per annum, so die Stadt, und sei für die Gesamtlaufzeit des Darlehens bis zum 26. Mai 2036 festgeschrieben. Eine Tilgung sei nicht vereinbart worden.
...
Wobei zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme 2006 die 4,54% ja durchaus Marktniveau waren. Was mich aber hier in Deinem Post sehr irritiert JochenG ist, dass keine Tilgung vorgesehen ist. Wer macht denn so was? Wie will man denn dann bei Auslauf des Darlehens 2036 die aufgenommenen 65 Mio € zurückzahlen, als Eigentümer eines bis dahin sicher recht maroden, mindestens aber renovierungsbedürftigen Stadions. Und wer läss sich denn als Kreditgeber auf solche Darlehen ein, wo die Tilgung dann ab 2036 ja sehr unvorhersehbar ist?JochenG hat geschrieben:Das ist im vorliegenden Fall beim Stadion nicht ganz korrekt.Lautern-Fahne hat geschrieben:Das zweite Problem wäre, dass die Zinsen jetzt niedrig sind, du aber bei einer Immobilienfinanzierung, selbst wenn sie z.B. 40 Jahre läuft, nach 15-20 Jahren neue Konditionen zum dann aktuellen Zinssatz mit der Bank aushandelst. Wenn der FCK also jetzt ein Darlehen für 3% bekommen würde, das 15 Jahre lang geradeso abbezahlbar ist, und im Jahr 2030 die Bank 7% will, sind wir am Arsch. So läuft das zumindest bei einer normalen Immobilienfinanzierung.
Aus dem aktuellen Landtagsprotokollen folgende InformationMag ja sein, dass es etwas "klugscheißerisch" wirkt, aber das "normale" Immobilienfinanzierungskonzept passt da nicht so ganzLandtagsprotokoll der Sitzung vom 25. März 2014 hat geschrieben: ...
Zur Frage 1, die lautet: „Wie hoch waren und sind seit dem Erweiterungsbau die jährlichen Zinsen und Tilgungsverpflichtungen des Stadioneigners?“
– Nach Auskunft der Stadt Kaiserslautern hat die Fritz-Walter-Stadion Kaiserslautern GmbH im Rahmen einer Umschuldung von Altkrediten im Jahr 2006 eine Namensschuldverschreibung abgeschlossen und am Kreditmarkt ein Darlehen in Höhe von 65 Millionen Euro aufgenommen. Dies sei das einzige Kreditengagement der Gesellschaft. Die Stadt führt weiter aus, dass aus dem Darlehen eine Zinsverpflichtung von 2,951 Millionen Euro jährlich resultiere.
Der Zinssatz betrage 4,54 % per annum, so die Stadt, und sei für die Gesamtlaufzeit des Darlehens bis zum 26. Mai 2036 festgeschrieben. Eine Tilgung sei nicht vereinbart worden.
...
Im übrigen sind in diesem Protokoll ganz nette andere Details auch noch enthalten.
Na ja, das ist aber ein alter Hut.FCK-Tisch100 hat geschrieben:Was mich aber hier in Deinem Post sehr irritiert JochenG ist, dass keine Tilgung vorgesehen ist. Wer macht denn so was?
Landtagsprotokoll der Sitzung vom 25. März 2014 hat geschrieben: ...
Wir kommen zur Frage 2, die lautet: „Welche Laufzeit mit welchem Tilgungsziel haben die Kredite, die der Stadioneigner zu bedienen hat?“
– Nach Auskunft der Stadt Kaiserslautern ist der Darlehensvertrag bis zum 26. Mai 2036 abgeschlossen. Zu diesem Zeitpunkt sei das Darlehen zurückzuzahlen oder zu verlängern. Für die mit der Rückzahlung verbundene Tilgung werde eine Tilgungsrücklage angesammelt. Sie soll am Ende der Laufzeit des Darlehens die fehlende jährliche Tilgung ersetzen. Nach Angaben der Stadt Kaiserslautern beläuft sich der aktuelle Stand der Tilgungsrücklage auf 15 Millionen Euro.
...
Wie JochenG schon geschrieben hat, ist der Darlehensvertrag damals wohl so vereinbart worden, dass man auf die Tilgungen verzichtet und nur die Zinsen bezahlt. Bei Kreditende 2036 wird dann der Vertrag durch die Rücklage abgelöst oder verlängert, wenn nicht genug Kohle zur Ablösung da ist. Da kannst Du dann nicht vorher einen bestimmten Betrag tilgen.SEAN hat geschrieben:Warum zum Teufel bezahlt man nicht 10 Mios oder die ganzen 15 Mios ein, und verringert den Kredit?

Wie läuft das eigentlich bei Chelsea mit ihrer "Chelsea Pitch Owners plc"?sow42195 hat geschrieben:Wie wäre es mit einem crowdfunding bzw. einer erneuten Fananleihe? Ich wollte schon immer ein Stadion besitzen. 50 Mio ist das FWS wert? Macht bei 19.000 Mitgliedern gerade mal EUR 2.600,-für jeden.
Der ein oder andere Sponsor wird sicher auch einsteigen, dann wird es noch günstiger.
Wer macht mit?

...natürlich die NEIDER des FCK - Namen müssen sicher nicht genannt werden !Schlossberg hat geschrieben:Und?Thomas hat geschrieben: Sie wies ausdrücklich darauf hin, dass Spekulationen über eine mögliche Pleite der Stadiongesellschaft wirtschaftliche Rufschädigung seien.
Wo bleibt die Klage/Strafanzeige?
Und wer hat Interesse an einer Rufschädigung?
Echt? Steht wo? Ich kann also irgendetwas behaupten und nur weil es ein Gerücht ist, steckt "ein Fünkchen Wahrheit" drinne? Wirklich? Da tun sich ja ganz neue Möglichkeiten auf!lauternbub01 hat geschrieben:[...] Anjedem Gerücht ist ein Füncken Wahrheit
Dann wird die STADIONGESELLSCHAFT "abgewickelt"...lauternbub01 hat geschrieben:WAS geschieht,wenn es wirklich so sein sollte mit der INSOLVENZ![]()
Anjedem Gerücht ist ein Füncken Wahrheit