MäcDevil hat geschrieben:
Lese hier dauernd, dass Beispiel HSV. Bei HSV ist hauptsächlich andere Erde verbrannt nicht die von Herr Kühne. Ohne Herr Kühne wäre jetzt der HSV ein besserer Wohlfahrtsclub mit Wandertag. Zudem hat man mit Kühne jahrelang keine Probleme gehabt. Beim HSV war der schlechte Aufsichtsrat der Grund für die Misere. Wieviel Leute sind das - glaube 12, oder ?! Ahnungslosigkeit auf der ganzen Linie !
Zurück zum FCK. Ich glaube, der Kern des Problems ist, wie sehr ein Investor Einfluss auf das Tagesgeschäft des Vereines nehmen kann. Sowas kann man vertraglich regeln. Aber sich gegen ein solches Modell auszusprechen , ist der falsche Weg !
Ich habe den FCK lieben und kennengelernt durch kommerzielle Dinge wie z. B. TV, Zeitung, Sportschau und dann natürlich durch den Hype der Meisterschaft !
Ich finde es gut, dass hier im Forum nur ein mini Bruchteil die Gegenstimme erhebt. Ansonsten wäre in den nächsten Jahren das Thema FCK erledigt und der Betze wird nur noch für Flohmärkte o. ä. genutzt.
Wer hier Regionalliga-Kick (d.h. keinen Investor, kein Geld) möchte sollte sich vllt. für einen anderen Verein entscheiden. Das Profigeschäft ist leider hart geworden wo Geld für den rfolg eine Rolle spielt. Fängt doch schon bei Spielereinkäufen an. Zu wenig Gehalt und tschüss...von Tradition kann man sich nichts kaufen !
Aus deinem Text stellen sich mir dann gleich ein paar Fragen...
Warum braucht der FCK denn genau jetzt einen Investor?
Ist der FCK nach seiner Rettung vor dem sportlichen Nichts 2008 nicht genau da, wo der HSV -eine sportliche Klasse höher - gerade angekommen ist?
Das bedeutet aber, das der heutige Aufsichtsrat und der Vorstand, genau die selbe Performance bringt, wie der mit den aktuelle schlechten Noten beim HSV?
Zum anderen, was wird ein Investor besser machen beim FCK?
Einen Beiersdorfer zurückholen? Welchen würdest du da meinen? Das würde doch heißen, das Kuntz & Co. abdanken müssen?
Wenn ich die Ideen rund um eine Ausgliederung so ansehe, hat der FCK doch schon ein enormes Problem überhaupt ein Bild zu vermitteln, das jemanden dazu bringt Geld zu geben. Für einen Sponsor reicht es wohl nicht.
Ok sagt man sich, dann vielleicht einer der Geld verdienen will, doch womit?
Antikochteufel hat doch richtigerweise den Finger in die Wunde gelegt.
antikochteufel hat geschrieben:Bleibt dennoch die Frage, zu welchem Preis eigentlich? Kriegt man es seitens der Vereinsführung schon nicht hin, zumindest einen Sponsor für vergleichsweise lächerliche 2,5 Mio. an Land zu ziehen, worauf ließe sich die Zuversicht schöpfen, einen potenten (Groß)Investor zu gewinnen?
Der alte Pohl wollte so um die 10 Millionen in den FCK stecken und wurde von Fritz dafür abgebügelt, das wäre deutlich zu wenig, das so eine Summe mit einer "vernünftigen" Story auch in Form eines Crowd Funding zu erreichen ist, haben wir doch bei der Betzeanleihe gesehen. Ersetze Anleihe durch Wandelschuldverschreibung oder Aktien, dann sind gleich die Fans und Mitglieder dabei.
Oder ist es eher der verzweifelte Versuch dem Wagen FCK bei abschüssiger Strecke noch schnell eine Bremse einzubauen, um ihn vor der Wand zu retten.
Und vielleicht, indem man den Investor sucht, mit dem man persönlich kann und der für den Preis der Seele bereit ist, dem Vorstand den Hintern weiter zu wärmen?
Was unterscheidet denn einen FCK denn dann noch von den Modellen RB oder Hoppelhausen, von gemästeten Plastikclubs oder den Strahlemännern aus der Landeshauptstadt.
Mannschaft: unter Renditegesichtspunkten zusammengekauft; Jugendspieler: für einen knallharten Ausleseprozess zusammengesucht aus aller Welt; Mitglieder: gibts nicht mehr; Fans: Konsumenten, entweder Eventies oder erfolgsgeile Paadiegänger...
Und was ist, wenn das Mittel Geld nicht hilft? Das es nicht immer gleichbedeutend mit Sachverstand ist, haben wir bei der Bankenkrise gesehen.