Ja, das Gefühl habe ich auch... Mehr noch: Ich bin fest überzeugt, dass dem zu einem nicht unerheblichen Prozenteil so ist. Warum ich so überzeugt bin? Na weils doch wirklich überall so ist. Als würden beispielsweise unsere Politiker Entscheidungen treffen, die in erster Linie den Bürgern zugute kommen sollen. Nö, die wollen primär wiedergewählt werden. Die wollen ihre Macht erhalten. Das ist auch gar nichts Schlimmes - so isser eben, der Mensch. Du kannst mit lauteren Motiven den Wechsel wollen, ihn dann sogar erreichen, du wirst - einmal "da oben" - aber sehr schnell in die gleichen Mechanismen verfallen, die auch das Handeln und Lenken deiner Vorgänger bestimmten. Wenn mir jemand sagen kann, wo es einmal anders gelaufen ist, bin ich bereit, meine möglicherweise etwas pessimistische Sichtweise zu überdenken.Benutzernamen hat geschrieben:Unabhängig davon werde ich das Gefühl nicht los, dass in den Mitgliedern tatäschlich nur Zahlungsmittel und manipulierbares Stimmvieh gesehen wird.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass viele Mitglieder sich in der Rolle des passiven Kunden durchaus wohl fühlen.Benutzernamen hat geschrieben:Unabhängig davon werde ich das Gefühl nicht los, dass in den Mitgliedern tatäschlich nur Zahlungsmittel und manipulierbares Stimmvieh gesehen wird.
Nee, mein lieber Aktuar, so isses eben genau nicht. Denn der Verein bindet z.B. das Nutzen von Vorkaufsrechten zu Profispielen (also klassisches Fantum) an die Mitgliedschaft im Kernverein. Man zieht damit bewusst Mitglieder an und da diese Beiträge zahlen, haben sie auch einen Anspruch, angemessen vertreten zu werden. Erfolgt diese Vertretung durch nicht existenter Abteilungsleiter, ist Handlungsbedarf kaum zu negieren.Actuary hat geschrieben:Guten Abend allerseits...
... mal so ein paar Gedanken und Fragen:
* Mir persönlich (ausreichend Intelligenz vorhanden) hat sich der Mehrwert der Gründung einer Fan-Abteilung bisher auch nicht erschlossen.
* Man sollte nicht vergessen, dass wie in erster Linie ein "Sport-Verein" (mit Hauptsportart Fußball) sind und kein "Fan-Verein". Für Leute, die Ihren Zweck im Fan-sein sehen, gibt es e.V.'s, die sich Fan-Clubs nennen.
?
Dafür bräuchte man dann zuallererst aber auch eine Opposition. Der Frust an der Basis ist mittlerweile so groß, das Stefan wohl schneller weg wäre, als er Hallo sagen kann, sobald sich eine halbwegs ernst zu mehmende "Opposition" als Alternative nach vorne wagen würde. Solange es die nicht gibt, wird den Mitgliedern Stefan immer noch lieber sein als nichts.svart hat geschrieben:Und solange der "normale" Fan, das "normale" ('passive') Mitglied, nicht von den Argumenten der Opposition nachhaltig überzeugt ist (oder wird), solange wird es keinen Wechsel geben.
Da muss ich dir ausnahmsweise einmal zustimmen.mxhfckbetze hat geschrieben:Wieviel Angst Kuntz vor einer Opposition hat, hängt NUR von den Personen ab, die diese Opposition bilden.
Das ist eine ziemlich populistische Zahlenverdrehung. Genauso könnte man auch sagen: 500 Mitglieder wollten die Fanabteilung, aber 12 Leute im Vereinsrat haben sie abgelehnt.redcity hat geschrieben:Ich finde es ja ziemlich vermessen wie hier teilweise argumentiert wird. Es haben sich 500(!) von ca. 15.000 (!) Personen für die Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" begeistern lassen. Das sind rund 3,3 Prozent.
redcity hat geschrieben:Ich finde es ja ziemlich vermessen wie hier teilweise argumentiert wird. Es haben sich 500(!) von ca. 15.000 (!) Personen für die Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" begeistern lassen. Das sind rund 3,3 Prozent. Sorry, aber deswegen den nächsten Umsturz fordern. Ihr liewe Leit! Dann kriegen wir nie mehr Ruhe in diese Bude...
Vielleicht liegt es eben auch an den vorgelegten Unterlagen und Präsentationen, in Verbindung mit einer recht überschaubaren Zahl an Unterstützern, dass man hier auch "nein" gesagt hat.
Im Übrigen: Dass das Beispiel HSV negativ besetzt ist, ist jedem klar. Und trotzdem wurde es lange Zeit als ein "Idealbild" angesehen. Kein Wunder, dass so etwas auch Irritationen schafft.
Ich entnehme aber den Worten hier, dass die Ablehnung scheinbar gar nicht so ungelegen kommt. Somit hat man wieder etwas "auszuschlachten", mit freundlichem Verweis auf die nächste JHV.
@TDFCK
Genau das ist eigentlich die Gretchen-Frage: Wollen wir einen Verein mit 40.000 Mitgliedern, die Mitglied im Verein sind, weil sie jedes Jahr eine Weihnachtskarte, ein T-Shirt und Vorkaufsrechte erhalten? Oder sagt man: Wir haben 17.000 Mitglieder und sind stolz darauf, dass sich 17.000 Menschen zu einem Verein bekennen, ohne dafür tolle Geschenke zu erhalten?
Populistische Zahlenverdrehung? Das ist erst einmal die Anzahl die faktisch auf dem Papier steht. Natürlich könnte man jetzt sagen, dass 12 Leute das abgelehnt haben, obwohl 500 es gerne hätten. Das ist aber leider so in Vereinen. Wenn das nicht gewünscht ist, sollten wir zur Basisdemokratie übergeben. Jede Entscheidung im Verein muss mit der Mehrheit der Mitglieder legitimiert werden. Wäre sicherlich auch spannend.Thomas hat geschrieben:Das ist eine ziemlich populistische Zahlenverdrehung. Genauso könnte man auch sagen: 500 Mitglieder wollten die Fanabteilung, aber 12 Leute im Vereinsrat haben sie abgelehnt.redcity hat geschrieben:Ich finde es ja ziemlich vermessen wie hier teilweise argumentiert wird. Es haben sich 500(!) von ca. 15.000 (!) Personen für die Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" begeistern lassen. Das sind rund 3,3 Prozent.
Ob es deutlich mehr geworden wäre ist Spekulation. Ich halte es aber für möglich. Man darf aber nicht vergessen, dass es auch genügend Mitglieder gegeben hat, die nicht zugestimmt haben, weil sie einfach keinen Vorteil in dieser Abteilung gesehen haben. Das zeigen ja auch einige Nachfragen hier, auf die eher ausweichend bis gar nicht geantwortet wird.Zum einen sind 500 Leute ziemlich viel, fast alle anderen Mitglieder- und Fan-Entscheidungen im Verein (Aufsichtsrat, Fanvertretung, Satzungsausschuss, Megaphonanlage, usw.) fallen mit weniger Ja-Stimmen. Und zum anderen wären es vermutlich auch noch viel mehr als 500 geworden, wenn die Perspektive FCK nicht nach wenigen Wochen das Sammeln von Wechselanträgen eingestellt hätte, um zunächst Klarheit über die Fanabteilung bzw. die brach liegende Abteilung Fußball zu schaffen.
quatsch "fakt"!TDFCK hat geschrieben: Fakt ist, wir Mitglieder sind den "Verantwortlichen" lästig.
Wir nerven nur rum und kosten Geld.
... und wo können wir das besser als in einer Fanbateilung?redcity hat geschrieben:[... ich bin ... Mitglied, weil ich damit meine Verbundenheit ausdrücke. Das gilt im Übrigen für die absolute Mehrheit unserer heutigen Mitglieder. Es bringt mir/uns allen die Möglichkeit mich in den Verein einzubringen ...
Mal kommentarlos zitiert:Dr.BETZE hat geschrieben: nicht DIE mitglieder, sondern einige wenige, die diesen verein einfach nicht zur ruhe kommen lassen sind lästig und die kotzen mich als 08/15 mitglied genauso an!
und ich meine nicht das mitglied, das sich MAL kritisch äussert oder etwas kritisch hinterfragt.
FAKT ist immer noch,dass wir Mitglieder dem Verein LÄSTIG sind !!!!!!!Dr.BETZE hat geschrieben:quatsch "fakt"!TDFCK hat geschrieben: Fakt ist, wir Mitglieder sind den "Verantwortlichen" lästig.
Wir nerven nur rum und kosten Geld.
nicht DIE mitglieder, sondern einige wenige, die diesen verein einfach nicht zur ruhe kommen lassen sind lästig und die kotzen mich als 08/15 mitglied genauso an!
und ich meine nicht das mitglied, das sich MAL kritisch äussert oder etwas kritisch hinterfragt.
dass du es dauernd wiederholst und zwanzig ausrufezeichen dahinter setzt, macht das ganze nicht faktischer.TDFCK hat geschrieben: FAKT ist immer noch,dass wir Mitglieder dem Verein LÄSTIG sind !!!!!!!
Wir kosten laut Grünewald nur Geld, mit uns verdienen die nix!!!!!
wie kommst du zu dieser erkenntnis?TDFCK hat geschrieben:
Quatsch ist es von dir, Mitglied zu sein und sich für nichts zu interessieren.
ja genau, hast mich ertappt, bin mit´m Stefan verwandt.TDFCK hat geschrieben: Ich meine so langsam, das du zu den FCK Verantwortlichen gehörst und alles supi findest.