@steff-5.1
Ja, ich bin "angepisst". Denn dem ursächliche Zustand eines satzungswidrigen Umstandes wird nicht Rechnung getragen. Die Unterstellung "Ihr wollt ja nur die "Pöstchen" da haben - oder um es mit dem Herrn Höfli zu sagen "Brauchen Sie nen neuen Job?" ist eine bodenlose Unverschämtheit. Die Arbeit, die neben mir die anderen Mitstreiter der Perspektive FCK in den vergangenen 2 1/2 Jahren in die Sache mit der Fanabteilung gesteckt haben ist in Geld nicht aufzuwiegen. Es geht einzig und alleine darum, eine vernünftige und ordentliche Struktur in den Verein hinein zu bekommen.
Die Vereinsführung hat, offenbar, im Jahr 2011 (spätestens) beschlossen, die Abteilung Gesamtfußball nicht mehr weiter zu betreiben. Wir, die Perspektive FCK, haben darauf hingewiesen und angeboten, bei der Neustrukturierung zu "helfen". Eine der "einfachsten" Maßnahmen dabei ist es, die bisher in dieser Abteilung zusammen gefassten Mitglieder in eine Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" überzuleiten. Damit bleibt für den restlichen Unterbau der bisherigen Abteilung "Gesamtfußball" zum Einen noch das bisherige "Traditionsmannschaft" und "FCK-Portugieser" Abteilungskonstrukt und daneben dann die "professionelle" Struktur des Amateurfußballs, das im Nachwuchsleistungszentrum angesiedelt ist.
Aus "unserer" Sicht war es logisch, dem Kind den korrekten Namen zu geben. Denn die meisten der 15-16.000 Mitglieder der Abteilung Fußball sind Fans oder Mitglieder, die durch ihren Beitrag den Verein "fördern" wollen. Es stimmt, heute mit der Erfahrung der vergangenen zwei Jahre ständigen Schriftwechsels, Terminen über Konzepte, Anfeindungen, Darstellungen und Gegendarstellungn wäre es sicher einfacher gewesen, die Abteilung Fußball einfach Abteilung "Fußball" zu nennen und das ganze Theater nicht durch Konzepte "tot zu reden". Denn in Wirklichkeit braucht es gar kein Konzept. Einfach nur die Umsetzung dessen, was unsere Satzung heute schon fordert. Nämlich eine Abteilungsversammlung, einen Abteilungsleiter und eine Abteilungsordnung.
Wer aber hätte im Februar 2012, als wir den Gedanken zur Neustrukturierung, die wir im übrigen dem FCK angeboten haben, denken können, dass wir hier offenbar den "heiligen Gral" der Vereinsführung tangieren?
Woher sollten wir damals wissen - die AOMV war erst im Mai 2012 - dass Mitglieder dem Verein angeblich Geld kosten und nicht Geld bringen? Über steuerfreie Mitgliedsbeiträge will ich jetzt hier nicht in eine neue Diskussion ausbrechen.
Der Vorstand des Vereins versteckte sich, während der AOMV und auch danach (entsprechenden Schriftverkehr habe ich hier vorliegen ...) hinter dem angeblich Satzungswidrigen Zustand der Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder". Der gleiche Vorstand verstößt aber wissentlich gegen die Satzung in dem keine Abteilungsversammlung mehr einberufen wird oder die Abteilung, wie in unserer Satzung gefordert, durch den Vereinsrat und die Mitgliederversammlung aufgelöst wird. Die anschließende Satzungsänderung auf der JHV 2012 wurde dann entsprechend eingetragen und hat seit April 2013 Gültigkeit. Dennoch wurde auf der Vereinsratssitzung im November 2013 erneut
nicht über die Abteilung abgestimmt sondern es an den Satzungsausschuss verwiesen.
Der Satzungsausschuss ist jedoch
nicht für einzelne Abteilungen zuständig. Auch das wurde in seitenlangen Briefen mit dem Vorstand ausdiskutiert bis letztlich jetzt eine Vereinsratssitzung im April stattfand. Wie es dazu kam und welche Gremien hierfür angerufen wurden will ich hier jetzt nicht ausführen.
So, noch einmal einen Ausflug in das offenbar leidige Thema "PASSIVE" Mitgliedschaft.
Sicherlich ist Dir bekannt, dass ich Mitglied im Satzungsausschuss bin. In diesem Zusammenhang habe ich mich, wie viele andere vielleicht auch, sehr ausführlich mit den Satzungen anderer Vereine auseinander gesetzt. Wenn es in Vereinen "passive" Mitgliedschaften gibt, so sind diese explizit in den Satzungen verankert und in der Regel als "kastrierte" Mitgliedschaften ausgestattet. Das bedeutet, dass diese "passiven Mitglieder" kein Stimmrecht auf der JHV haben und auch sonst kaum Rechte eingeräumt bekommen. Dafür ist der Mitgliedsbeitrag aber enstprechend gering.
Das genau ist bei uns eben nicht der Fall und wenn Du Dich als "passives" Mitglied bezeichnest, dann meinst Du vermutlich sogar "Fan oder förderndes" Mitglied. Wenn Du Deine Mitgliedsrechte nicht wahrnimmst, auch gut (oder eher schlecht). Denn das Wahl- und Stimmrecht im Verein zeichnet eben genau dieses "basisdemokratische" Grundverständnis aus, weshalb die Vereine ursprünglich mal geschaffen wurden.
Natürlich bleibt es jedem überlassen ob er seine Rechte wahrnimmt oder nicht - ähnlich wie das Wahlrecht als Bürger - aber dann darf man sich eigentlich nicht beschweren, wenn anschließend halt Scheiße bei rauskommt. Denn man hat seine eigenen Rechte nicht wahrgenommen - getreu dem Satz "Wählen gehen ist wie Zähneputzen, machst Du es nicht wird es braun". Genauso ist es hier.
OK, die Frage "Welche Vorteil hätte es für die Perspektive FCK e.V. wenn der 1. FCK eine Fanabteilung hätte?" ist im Grunde genommen schnell beantwortet: "Keine".
Diese bösartige Unterstellung, dass wir (die Perspektive FCK) nicht "nur gemeinnützig" handeln ist einfach nur dreist. Dass es uns um den Verein 1. FC Kaiserlautern e.V. geht, dass wir besorgt sind wenn es um die finanziellen Dinge geht, dass wir mehr Mitglieder im Verein haben wollen, dass wir am Fortbestand des Vereins arbeiten und Dinge verhindern wollen, die in der Vergangenheit den Verein immer wieder getroffen haben, kannst Du Dir nicht vorstellen?
Sicher sind wir, die in der Perspektive FCK e.V. zusammengeschlossenen Mitglieder alles ein Haufen von asozialen Hartz IV Empfängern die nur danach geifern, endlich einen Job im Verein zu bekommen und an die Geldtröge zu kommen, die heute von anderen leergeschöpft werden. Klar. Kann ja nicht sein, dass jemand Tage, Wochen oder Monate damit verbringt, Dinge vorzubereiten, nur um den Verein zu helfen.
Ja, wir asozialen Dumpfbacken der Perspektive FCK e.V. wir neiden es jedem, solange wir nicht mindestens 1 Mio im Monat aus dem Verein ziehen können.
Sagt mal, fällt Euch eigentlich auf, wie bescheuert diese Denkweise ist?
Wenn Du schreibst, dass ich Dir - und offenbar den Abteilungsleitern gegenüber auch nicht - keine Argumente PRO einer neuen Abteilung nennen konnte, da das alles "zu politisch" klingt, dann kann ich es zwar verstehen, aber dann muss die Frage erlaubt sein, weshalb die Vereinsführung wissentlich gegen die aktuelle Vereinsstruktur verstößt und es offenbar auch jedem Mitglied - vermutlich weil sie passiv sind

- egal ist.
Wenn es aber doch egal ist, warum stellt man sich dann dagegen und hält sich dann nicht einfach aus diesem "politischen" Geplänkel heraus?
Wenn auf einer JHV von 18.600 Mitgliedern, lediglich 571 anwesend sind, dann sollten sich im Grunde auch nur die wirklich damit auseinander setzen, was im Verein so passiert. Die anderen sollten einfach ihrer "Passivität" weiter fröhnen und sich am Spiel unserer Ballerinas erfreuen.
Ach ja, ich stehe seit mittlerweile 42 Jahren im Berufsleben und war nicht einen Tag ohne Arbeit. Sicherlich suche ich keinen zusätzlichen oder gar neuen Job. Den in meiner Firma übe ich seit mehr als 32 Jahren recht erfolgreich aus und mein Einkommen ist entsprechend angemessen gut. Diese Bemerkung nur, damit dumme Gedanken gar nicht erst aufkommen.