Zu der Frage des Aufstieges kann man keine Meinung haben, sondern nur eine Einstellung.
Insbesondere beim Sport und erst recht beim Fußball kommt es für den Erfolg auf Leistung
und auf Glück an. Wer aber nicht mehr an sein Glück glaubt, wie will der noch gewinnen?
Zweckpessimismus kann ich insoweit gut verstehen, als dass damit die eigene Seelensituation erst mal geklärt ist und es eigentlich nur besser kommen kann, hilft aber unsozial und egoistisch allenfalls einem selbst, nicht aber all denen, die das ja durchaus Mögliche noch versuchen.
In der Vergangenheit haben wir das Mögliche manchmal nicht erreicht, aber auch schon gar nicht mal so selten das Unmögliche. Wenn ich daran denke, wie wir 1991 zum Teil zur Meisterschaft regelrecht gestolpert sind, oder, oder ... siehe aus aktuellem Anlass zum Beispiel da:
http://www.kicker.de/news/fussball/bund ... swerk.html
Auch das hat keiner für möglich gehalten, nachdem wir ganz unten waren.
Aber auch ein paar Fakten:
Der Unterschied auf Platz 3 ist mehr oder weniger ein-Mal-weniger-Patzen.
Fürth und Paderborn spielen noch gegeneinander, was deren Punktevorsprung daher um worst case auf 4 Punkte, bzw. auf 3 Punkte des ggf. Unterliegenden reduziert. Und wir haben aus jüngster Zeit z.B. nicht 0:4 gegen den KSC verloren.
Meine Einstellung in Anlehnung an Florian Dick ganz nüchtern: Solange rechnerisch eine Aufstiegschance besteht, probieren wir es selbstverständlich und versuchen alles zu geben.
Es geht mir dabei nicht um Optimismus, sondern allein um das Mittun an der Nutzung einer Chance.
Allein optmistisch Hoffen nutzt nichts. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt, aber um mit einem depressiven Kabarettisten zu sprechen: Sie stirbt.
Aber überlassen wir doch bitte nicht denen das Feld, die sich so verhalten, als würden sie es erst gar nicht mehr bestellen wollen. Auf, wir können es schaffen. Arbeite bitte jeder an seinem eigenen Beitrag.
