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FCK erwägt Rückzahlung der Fananleihe (SWR)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Der Titel des Threads müsste jetzt ja eigentlich heißen:

FCK denkt derzeit nicht über Rückgabe der Fan-Anleihe nach

Dazu gehört die passende SID Meldung, die Zeit, 11 Freunde oder Welt eingestellt haben.
Kaiserslautern (SID) - Der chronisch klamme Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern plant derzeit nicht konkret, geliehenes Geld von seinen Fans an die Anhänger zurückgeben. Laut FCK wäre eine solche Maßnahme nur die letztmögliche Option. Damit relativierte der Klub eine Meldung des SWR, wonach Vorstandsboss Stefan Kuntz eine solche Idee ins Gespräch gebracht habe, um den Verein nicht in die Gefahr einer Pleite zu bringen.

Quelle: Die Zeit
http://www.zeit.de/news/2014-04/02/fuss ... h-02110402

Übrigens... auch "Chronisch klamm" klingt irgendwie nicht wie "Alles ist gut"
Hasta la Victoria - siempre!
EchterLauterer
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Beitrag von EchterLauterer »

salamander hat geschrieben: Was das Interview allerdings bezwecken sollte, weiß ich auch nicht. :?: Die EU lässt sich damit jedenfalls nicht unter Druck setzen.
Aber vielleicht die Stadiongesellschaft ...

Es ist nunmal der 31.12.14 eine Deadline - gibt es bis dahin kein Ergebnis, dann wird der FCK darüber nachdenken MÜSSEN, die Anleihe zurückzugeben. Man müßte ja sonst verhältnismäßig hohe Zinsen auf ein Kapital zahlen, das man nicht nutzen kann (außer zur jeweils kurzfristigen Verschiebung). Dann würde das Wochenblatt aber mit Riesenlettern UNTREUE auf den Titel drucken, oder?

Andererseits ist ja nicht der FCK der böse Steuerverschwender, sondern genaugenommen die Stadiongesellschaft bzw die Stadt und natürlich das Land. Denn der FCK kann kein Steuergeld ausgeben (und ist sogar fast schon vepflichtet, Steuergelder anzunehmen, wenn er sie denn nachgeworfen bekäme).
Und wenn man jetzt durch eine solche PR den Fokus auf die Stadiongesellschaft lenkt, die hier eine Möglichkeit hätte, von ihren Verpflichtungen und ihrer Zinslast (ich hoffe mal, man konnte eine gute Ausstiegsklausel für Kredite vereinbaren) herunterzukommen, dann könnte das den Entscheidungsprozeß zum Verkauf des Fröhnerhofs beschleunigen.

Ich habe ja schon oft die Erfahrung gemacht, daß böse Gedanken oft richtige Gedanken sind:
1.) Meine Vermutung ist, daß die Stadiongesellschaft einen "Investor" ins Spiel bringt, der Interesse am Fröhnerhof bekundet und der vielleicht ein wenig mehr bezahlen will. Und daß man jetzt PingPong spielt. Dann wärs vielleicht gefickt eingeschädelt.
2.) Schwammige Pressemeldung, gerichtet an unkundige Sportjournalisten, danach 3 Tage lang Medienpräsenz zur Klarstellung ... das kann aber auch von vielen Dingen ablenken.
Die einzige Gabe, die wahrhaft gerecht unter den Menschen aufgeteilt ist, ist der Verstand. Denn ein jeder glaubt, er habe genug davon. Pinkfarbener Text ist in jedem Falle Ironie, schwarzer Text aber vielleicht auch.
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Muchacho70
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Beitrag von Muchacho70 »

Yogi hat geschrieben:es geht wohl nicht um knappe Kassen.
sondern man hat eingesehen (müssen)dass die versprochene Verzinsung von 5 % ( bei der Marktlage , Sparkonto 0,3 , Festgeld auf 3 Jahre mit Glück 2,5 % Online B.) bei der Bekanntgabe völlig überzogen war.,
Das ist wirtschaftlich nicht normal egal ob man es hat oder nicht.
Denke das man das Geld nicht braucht ??? dient eher dazu die überzogenen Zinsen zu sparen.
...und wegen des DFB-Pokal-Halbfinaleinzugs sind in diesem Jahr sogar 5,5% Zinsen fällig.
Mcmurphy
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Beitrag von Mcmurphy »

Scheiß auf all die ach so motivierten und ehrenhaften Erklärungsversuche...!
Eine an 3. Klassigkeit kaum zu unterbietende Provinzposse der ganz üblen Art...wen kann mann man bei all dem Mist rund um diesen Fußballverein denn überhaut noch ernst nehmen...na ja...ich befürchte ich kenne die Antwort...
"Die Grenze zwischen Verstand und Gefühl ist das Jagdgebiet des Teufels"
(C.K.Dighton Patmore)
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Der einzige O-Ton vom Berg ist der auf Seite 1 von suYin verlinkte: Kuntz (mp3)
Sie wissen doch gar nicht genau, was wir dann tatsächlich an Zinsen bezahlen müssen. Kann ja sein, daß der ein oder andere Fan seine Zinsen nicht haben will. Es kann doch jetzt sein, daß die meisten Fans denken: Im Moment ist der FCK, der wird von außen so angegriffen, zu Unrecht angegriffen, vor allem auch von den Medien, da möchte ich meine Zinsen gar nicht haben. Da ist es gut, wenn der Verein ein bißchen Geld behält.


Hört sich so an, als würde ihn der Reporter ziemlich nerven - das zeigt auch der Hieb auf die Medien.

(wahrscheinlich geht es um die Verzögerung durch die EU-Prüfung und was aus der Anleihe wird, wenn die als totes Kapital nur Zinsen zieht, aber nicht investiert werden darf. Un dann bekommt Kuntz die konkrete Zahl von 300.000€ pro Jahr vorgesetzt und antwortet wie oben - wobei die Schnitte zwischen den Statements auch gut zu hören sind)
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de
wernerg1958

Beitrag von wernerg1958 »

@maximi

Danke für die Infos die belegen meine Gedanken die ich schon seid Monaten habe und auch in verschiedenen Treas kund gebe, nur konnte ich dies leider nie belegen.
Danke für das öffnen der Augen derer die noch an alles Supi glauben.

Jetzt braucht es auch keine Nachfrage mehr warum die Jungs so spielen wie sie spielen, deren Berater sind in der Regel auch nicht dumm.

schade aber seid 1998 stirbt der FCK auf Raten und keiner hat es von da an mehr geschaft den FCK auf finanzielle Füße zu stellen. Es brauchte dazu einen Magier eine Top-Manager aber leider keinen Polizisten, und Profifußballer mit Herzblutkampagne.

Schade FCK bald in der C-Klasse Kaiserslautern Kusel Nord? wäre geil wenn meine Heimmannschaft mal auf dem Betze spielen könnte......... achso geht ja nicht der ist ja dann vermietet aber an wen?
EchterLauterer
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Beitrag von EchterLauterer »

wernerg1958 hat geschrieben:Jetzt braucht es auch keine Nachfrage mehr warum die Jungs so spielen wie sie spielen, deren Berater sind in der Regel auch nicht dumm.
Doch, die wären schön dumm, wenn sie ihren Schützlingen eine derart miserable Moral empfehlen würden: denn wer will jemanden verpflichten, der nachweislich seinen Vertrag auf solche Art und Weise erfüllt? Und dann verdient auch der Berater nichts.
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redcity
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Beitrag von redcity »

wernerg1958 hat geschrieben:schade aber seid 1998 stirbt der FCK auf Raten und keiner hat es von da an mehr geschaft den FCK auf finanzielle Füße zu stellen. Es brauchte dazu einen Magier eine Top-Manager aber leider keinen Polizisten, und Profifußballer mit Herzblutkampagne.
"Profifußballer mit Herzblutkampagne", "Polizisten", sorry aber bei allen Dingen die man mit Recht kritisieren kann - ohne diesen Mann würde es den FCK mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr geben. Das muss man trotz allem anerkennen und er hat sich dafür auch seinen Respekt verdient, auch wenn das hier einigen nicht passt.

Im Übrigen: Welcher "Top-Manager" sollte sich denn den FCK antuen? Wenn er nicht lebensmüde ist wird er dankend ablehnen.

Mit dem FCK geht es übrigens nicht seit 1998 abwärts sondern seit 1996. Die Schuldigen an diesem Abstieg sind zur damaligen Zeit zu großem Teil die Mitglieder gewesen und ich fürchte die Mitglieder werden auch in Zukunft ihren Teil beitragen.
JochenG

Beitrag von JochenG »

redcity hat geschrieben: Im Übrigen kann es uns finanziell eigentlich nur blendend gehen. Denn auch einige Foren-Größen haben ja gegen eine Verlängerung des Deals mit viagogo gestimmt. Als Mitglied kann ich ja aber eigentlich nur dafür stimmen, wenn ich meinem Verein damit keinem Schaden zufüge, oder? ;)
Keine Ahnung was die ViaNoGo Geschichte (ca. 250.000 Euro maximal pro Jahr) mit der Betze-Anleihe zu tun hat. Und wer hier dem Verein Schaden zufügt steht doch schließlich schwarz auf weiß im Mitgliedermagazin Ausgabe 02.
maximi hat geschrieben: Selbst wenn der Kauf für ca. 2.6 Mio Euro zustande kommt, das ist noch nicht einmal der Betrag, den die Stadiongesellschaft als Darlehen (ca. 2.85 Mio) 2012 vor dem Abstieg zur Investition im Fröhnerhof gewährt hat.
Ich denke, hier sitzt Du einem Irrtum auf. Nicht die Stadiongesellschaft hat dem FCK ein Darlehen gewährt, umgekehrt wird ein Schuh draus. Der FCK hatte damals beim Verkauf des Stadions der Stadiongesellschaft ein Darlehen in Höhe von 3,8 Mio gewährt. Dieses (Verkäuferdarlehen - Verkäufer = FCK) wurde dann 2008 versucht zu kündigen. Anschließend wurde es im April abgezinst ausgelöst und zum Wert von 2,87 Mio und der Auflage 80% Investitionen in den Fröhnerhof und 20% Investitionen in das Stadion wieder dem FCK zur Verfügung gestellt. Damals verzichtete der FCK auf knapp 1 Mio, da er das Geld dringend als Liquiditätspool brauchte.
Beteiligungsbericht FWS-GmbH 2011 hat geschrieben: Auf Wunsch des 1. FC Kaiserslautern wurde im April 2010 das Verkäuferdarlehen, resultierend aus dem Kauf des Fritz-Walter-Stadions, vor Fälligkeit und unter Berücksichtigung eines Abzinsungsfaktors an den Verein zurückgezahlt.
Der 1. FC Kaiserslautern verpflichtete sich gleichzeitig, den Betrag überwiegend in das Nachwuchsleistungszentrum Fröhnerhof zu investieren. Damit soll für die Zukunft eine verbesserte sportliche Basis in der Jugendarbeit geschaffen werden, von der mittel- bis langfristig der Lizenzspielerkader profitiert. Zielsetzung des Vereins ist es, gerade über die Nachwuchsarbeit künftig einen Beitrag zur Konsolidierung der Finanzen leisten zu können und künftig mehr „Eigenkapital“ durch eigene Spieler zu generieren.
Mit der Rückzahlung des Verkäuferdarlehens wird der Verein zudem ein Stück unabhängiger und kann seinen Finanzstatus nachhaltig verbessern.
Das ist also kein Darlehen der Stadiongesellschaft an den FCK sondern ein Darlehen vom FCK an die Stadiongesellschaft (gewesen).
maximi hat geschrieben:. Er weiß, dass die Liquidität eben nicht für eine weiter Saison in der 2. Liga ausreicht, selbst mit einm Zoller-Verkauf nicht!
Na ja, mit einem "Cash-Management System" wie dem, das uns Mitgliedern bei der letzten JHV in solch rosigen Farben gemalt wurde und der Garantiezahlung der TV-Gelder die ja schließlich den Liquiditätspool Betze-Anleihe immer wieder ausgleichen, sollte die kommende Saison noch funktionieren. Wobei halt die Frage ist, wenn die Einnahmenseite nicht klappt, was auf der Ausgabenseite gekürzt werden kann. Die DFL wird da schon ein Auge drauf haben. Zudem müssen ja per Auflage das negative Vereinsvermögen um 5% reduziert werden. Bin gespannt, wie das geht.
Aber das alles hat nichts mit der angekündigten möglichen Rückzahlung der Betze-Anleihe zu tun.
Interessant ist ja, dass uns der Vorstand bei der JHV die immensen Einsparungen durch die Betze-Anleihe vorgerechnet hat (gab jedenfalls viel Applaus dafür). Immerhin spart der FCK 750.000 Euro dadurch. Das man für diese Einsparung entsprechend Schulden aufnehmen muss, fiel wohl irgendwie nicht jedem auf. Jetzt muss er halt auch die 300.000 Euro Zinsen zahlen - zumindest bereitstellen, denn das ist eine Verbindlichkeit. Ob das alles abgerufen wird oder nicht ist zweitrangig und interessiert die Liquiditätssicht der DFL erstmal nicht. Wer also auf seine Zinsen verzichtet tut zwar was gutes, aber bei 3 Mio Schmuckurkunden sprechen wir von maximal 165.000 Euro Zinsen die am 1. August 2014 fällig werden wenn jeder mit Schmuckurkunde drauf verzichtet.
redcity hat geschrieben:Mit dem FCK geht es übrigens nicht seit 1998 abwärts sondern seit 1996. Die Schuldigen an diesem Abstieg sind zur damaligen Zeit zu großem Teil die Mitglieder gewesen und ich fürchte die Mitglieder werden auch in Zukunft ihren Teil beitragen.
Interessante Sichtweise. Die Mitglieder geben also das Geld aus und treffen die Entscheidungen? Die Mitglieder kaufen die Ballerinas ein?
Ja ja, die bösen, bösen Mitglieder. Man sollte glatt eine Diktatur einführen und die Mitglieder erschießen.

OK, ich wollte hier ja nicht mehr soviel schreiben (sorry, bitte nicht wieder ausdrucken :winken:)
Bin also fast wieder weg ...
redcity
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Beitrag von redcity »

JochenG hat geschrieben:
redcity hat geschrieben:Mit dem FCK geht es übrigens nicht seit 1998 abwärts sondern seit 1996. Die Schuldigen an diesem Abstieg sind zur damaligen Zeit zu großem Teil die Mitglieder gewesen und ich fürchte die Mitglieder werden auch in Zukunft ihren Teil beitragen.
Interessante Sichtweise. Die Mitglieder geben also das Geld aus und treffen die Entscheidungen? Die Mitglieder kaufen die Ballerinas ein?
Ja ja, die bösen, bösen Mitglieder. Man sollte glatt eine Diktatur einführen und die Mitglieder erschießen.
Die Mitglieder geben kein Geld aus und die Mitglieder kaufen auch keine "Ballerinas" ein. Ich will sie auch nicht erschießen. Du hast dich doch auch ausreichend mit dem FCK und seiner Geschichte beschäftigt um erkennen zu können, dass an meiner Einschätzung etwas dran sein könnte.

Die Mitglieder haben für mich entscheidenden Anteil daran, dass der FCK 1998 Meister geworden ist und sie haben auch entscheidenden Anteil am Niedergang. Warum? Weil man einen provinziellen und auch provinziell geführten Verein, wie es der FCK Mitte der 90er gewesen ist, auf eine höhere Ebene heben wollte. Man hat dafür mit Norbert Thines eine der wichtigsten Personen der vergangenen 30 Jahre im Verein geopfert. Man ist relativ blind einem Jürgen Friedrich gefolgt, sicherlich ob der Erfolge auch zu Teilen verständlich.
Der FCK hätte den Abstieg 1996 locker verkraften können und man hätte auch nach der 98er Meisterschaft noch auf die Bremse drücken können und dem FCK damit rückblickend einen großen Gefallen getan. Ein Jahr später kam dann die verpasste CL-Quali und damit herbe Einschnitte für den Verein. Finanziell war das schon der fehlende Tropfen, der das Fass zum Überlaufen hätte bringen müssen.
Rückblickend hätte es genügend Möglichkeiten für die Mitglieder zum Eingriff gegeben. Das sagen übrigens auch viele kritische und ältere Mitglieder.
Ob der Verein mit einer Profi-Abteilung in einer Kapitalgesellschaft eine andere Entwicklung eingelegt hätte, Spekulation. Aber diese Suppe, die wir heute un in Zukunft auslöffeln ist hauptsächlich in der Zeit Friedrich angerührt worden - aber das sprengt jetzt den Rahmen und tut auch nichts zum eigentlichen Thema.

Zu deinem, "böse, böse Mitglieder":
Die Mitglieder sind niemals für einzelne Entscheidungen von Vorstand und Aufsichtsrat verantwortlich aber es sind in einem e.V. noch immer die Mitglieder die durch ihre Entscheidungen die grobe Richtung im Verein und speziell dessen Ausrichtung vorgeben.
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

JochenG hat geschrieben:Ja ja, die bösen, bösen Mitglieder. Man sollte glatt eine Diktatur einführen und die Mitglieder erschießen.
Da siehst du wieder den tieferen Sinn der Begrenzung der Mitgliederzahl, und die tief verwurzelte Humanität des Berges.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
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Beitrag von Meisenheimer Teufel »

Es kann doch nicht sein, das eine solche Nachricht für eine so große Unsicherheit und Irritation führt. Würde eine größere Transparenz im Verein herrschen, könnte jeder sehen, dass die Meldung nicht wahr ist...

:teufel2:
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Beitrag von Atti1962 »

Wenn die Mannschaft wegen ihrer schlechten Leistungen auf 5 % ihres Gehalts verzichten würde, einmalig wohlgemerkt, dann wären die 300.000 Euro in Frage kommenden Zinsen wieder im Vereinssäckel.
Lautern ist der geilste Club der Welt! :teufel2:
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Beitrag von ks_969 »

Ja sonst gibt der Verein ja auch eine weitere Stellungnahme ab um Dinge wieder gerade zu rücken (ich erinnere mich da an die Sache mit dem Axel Roos, da hat man ja auch Prompt reagiert), hier irgendwie reagiert man nicht. Frag mich warum? Weil die Meldung ja doch für Verwirrung sorgt. Warm dementiert der FCK hier nicht oder warum stellt er nicht richtig.

Die Aussage von Kuntz (kann man beim SWR sich auch noch mal anhören) kommt mir auch irgendwie etwas herausgerissen vor....als sei das nur ein Teil eines Interview....aber der Rest fehlt irgendwie.
1.FCK - Unzerstörbar
ks_969
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Beitrag von ks_969 »

redcity hat geschrieben:
Im Übrigen: Welcher "Top-Manager" sollte sich denn den FCK antuen? Wenn er nicht lebensmüde ist wird er dankend ablehnen.

Mit dem FCK geht es übrigens nicht seit 1998 abwärts sondern seit 1996. Die Schuldigen an diesem Abstieg sind zur damaligen Zeit zu großem Teil die Mitglieder gewesen und ich fürchte die Mitglieder werden auch in Zukunft ihren Teil beitragen.

Naja einen Manager würde man da bestimmt finden....da bin ich mir sicher. Die Dortmunder haben ja auch den Watzke gefunden :-)

Aber das mit dem Niedergang seit 1998 stimmt schon....nur liegen seit heute da 16 Jahre dazwischen....viel Zeit um die finanziellen Belange des Vereins wieder auf sicheren Boden zu stellen. Ok die Verantwortlichen waren oft pfeifen....aber selbst seit 2008 sind schon 6 Jahre vergangen, ohne das die finanziellen Verhältnisse sich entscheidend verbessert hätten. So kann man es auch sehen.
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Beitrag von lauternfanmosel »

Wir können ja ein Spendenkonto erstellen und Spenden sammeln.
Wir retten unsern FCK!
:teufel2: :teufel2: :teufel2:
Haltet zusammen und steht zum FCK, egal in welcher Liga! Wir sind der FCK!
geist
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Beitrag von geist »

@ maximi:

Dass du Kuntz kritisieren möchtest ist natürlich nicht verwerflich, zumal es ja tatsächlich einige diskussionswürdige Bereiche, sowohl sportlich als auch wirtschaftlich, gibt.

Wenn du in deinem Beitrag jedoch vom "Stefanchen" sprichst bzw. schreibst entwertet das den Rest komplett, das kann somit gar nicht fundiert sein. Bei emotionalen Kraftausdrücken hätte ich überhaupt kein Problem, aber diese dümmlich arrogannte Stillosigkeit ist nur eins: ekelhaft.

(Und um der reflexartigen Retourkutsche gleich vorzubeugen: Nein, mir geht's nicht darum hier Kuntz zu verteidigen, wenn's dem FCK nützt greif ich den auch an, aber dann bestimmt nicht derart peinlich.)
geist
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Beitrag von geist »

@ maximi:
Die 17 Mio kannst du wenns dir Spaß macht von den Einnahmen, die der FCK in der 1.Liga hätte, abziehen. Aber doch nicht vom Lizenzspieleretat!
Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

Ich war heute den ganzen Tag geschäftlich in Thüringen und spätabends beim Heimkommen darf man dann diese seltsame Meldung lesen.

Wenn Stefan das tatsächlich gesagt hat, wovon man aktuell ausgehen muss, dann stellt sich die Frage, warum er das gemacht hat; also welchen Vorteil er darin sieht. Wie hier schon einer (oder sogar mehrere) Vorschreiber geschrieben haben, spart sich der FCK mit der Rückzahlung der Betze-Anleihe ja gar kein Geld. Der Zinsersparnis bei der Anleihe stehen viel höhere Zinskosten bei der Bank gegenüber, wenn der FCK stattdessen dort einen Kredit aufnehmen müsste. Mit anderen Worten: egal,was aus dem Fröhnerhof-Deal wird oder auch nicht: die vorzeitige Rückzahlung der Betze-Anleihe hätte für den FCK nur Nachteile.

Vorteile hätte die Rückzahlung - so lange sie noch möglich ist - allerdings ggf. für Kuntz und Grünewalt selbst, da diese dann aus der persönlichen Haftung gegenüber all den Fans und Mirgliedern wären, von denen sie im Namen des FCK das Geld geborgt haben und verwalten. Vielleicht hatte Kuntz jetzt einfach mal einen Beratungstermin bei seinem Anwalt und sieht nun die Gefahr, dass er neben dem FCK auch noch selbst Pleite gehen könnte.

Dass er hier öffentlich das Unwort "Konkurs" verwendet, ist aber äußerst merkwürdig und absolut beängstigend. Entweder ist Kuntz irre geworden oder die Situation ist tatsächlich so ernst, dass er meint er müsse die Öffentlichkeit schon einmal schonend darauf vorbereiten. Erinnert so ein bißchen an die "Kuh Elsa", falls hier jemand noch Didi Hallervorden kennt.
- Frosch Walter -
salamander
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Beitrag von salamander »

Leute, kommt mal runter. Das Wort Konkurs wurde nur verwendet, um zu verdeutlichen, was im schlimmstmöglichen Fall passieren könnte. Geschickt ist das nicht, aber da heraus zu lesen, dass der Verein pleite ist, geht dann doch einbisschen zu weit.

Ach so: Den User Maximi würde ich jetzt dann doch bitten, mit seinem "Stefanchen" aufzuhören. Es ist schon klar geworden, dass Du Kuntz hasst, Deine Posts befassen sich ja mit nichts anderem. Trotzdem sollten gewisse Umgangsformen gewahrt bleiben. Das ewige "Stefanchen" wirkt auf mich ein wenig bedrohlich. Ferner hätte ich die Bitte, dass Du deine Aussagen, dass Kuntz "Zoller in der Presse zum Verkauf angeboten" hat und dass "die bevorstehende Insolvenz nicht mehr abzuwenden" ist, bitte belegst.

Sonst glaubt das am Ende noch einer.
simba

Beitrag von simba »

Im Übrigen möchte ich erwähenn dass seine Beiträge durch die despektierliche Verwendung von "Stefanchen" erheblich an Glaubwürdigkeit verlieren, man hat da eher das Bild eine schmollenden Kindes im Kopf das kein Eis bekommen hat und mit dem Fuß aufstampft.
mxhfckbetze

Beitrag von mxhfckbetze »

simba hat geschrieben:Im Übrigen möchte ich erwähenn dass seine Beiträge durch die despektierliche Verwendung von "Stefanchen" erheblich an Glaubwürdigkeit verlieren, man hat da eher das Bild eine schmollenden Kindes im Kopf das kein Eis bekommen hat und mit dem Fuß aufstampft.
Ignorieren ist das Einzige was da hilft.
mxhfckbetze

Beitrag von mxhfckbetze »

Laut Saarbrücker Zeitung:
FCK denkt nicht über Rückgabe der Fananleihe nach.
Schlossberg
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Beitrag von Schlossberg »

simba hat geschrieben:Im Übrigen möchte ich erwähenn dass seine Beiträge durch die despektierliche Verwendung von "Stefanchen" erheblich an Glaubwürdigkeit verlieren, man hat da eher das Bild eine schmollenden Kindes im Kopf das kein Eis bekommen hat und mit dem Fuß aufstampft.
@simba: Das sehe ich auch so.
Wenn ich in einem Beitrag auf einen solchen Ausrutscher stoße, fällt mir das Weiterlesen schwer.
An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen.
Rheinteufel2222
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Beitrag von Rheinteufel2222 »

salamander hat geschrieben:Leute, kommt mal runter. Das Wort Konkurs wurde nur verwendet, um zu verdeutlichen, was im schlimmstmöglichen Fall passieren könnte. Geschickt ist das nicht, aber da heraus zu lesen, dass der Verein pleite ist, geht dann doch einbisschen zu weit.
Das Bemerkenswerte ist ja, dass Kuntz diese Aussage insgesamt drei Mal an einem Tag getätigt hat. Das schließt praktisch aus, dass ihm nur etwas ungewollt "herausgerutscht" ist. Dass wir schon pleite sind, heißt das sicher noch nicht, aber es klingt sehr danach, als ob die Pleite zumindest konkret zu drohen scheint.


1. Ursprungsaussage gegenüber dem SWR:
"Klubchef Kuntz sagte dem SWR, es müsse alles getan werden, damit dem FCK durch finanzielle Belastungen kein Konkurs drohe. Deshalb bringe er die Idee ins Gespräch, das Geld an die Fans zurückzugeben."
2. Die darauffolgende Richtigstellung, dass die Rückzahlung der Betze-Anleihe nicht jetzt angedacht ist:
"Bevor der Verein [...] Konkurs geht, glaube ich, müsste man dann aus Haftungsgründen dann sagen, wir müssen alles ausschöpfen, dass der Verein nicht in Konkurs geht."
(Da weißt er erneut auf die Möglichkeit einer Insolenz hin und verwendet das Wort Konkurs sogar zweimal.)


3. Die (etwas unbeholfen formulierte) Aufforderung zum Zinsverzicht:
"Es kann doch jetzt sein, dass die meisten Fans denken: Jetzt im Moment [wird] der FCK, der wird von außen so angegriffen, und zu Unrecht angegriffen, vor allem auch von den Medien, da möchte ich meine Zinsen gar nicht haben, es ist gut, wenn der Verein ein bisschen Geld behält."
Da vermeidet er zwar den Begriff Konkurs, de Formulierung "es ist gut, wenn der Verein noch ein bißchen Geld behält", zeichnet aber auch kein wirklich rosigeres Bild.


WTF ist da los? Gab es eine negative erste Zwischenmeldung von der DFL im Lizenzierungsverfahren. Hat man immer noch keinen Sponsor an der Hand? Hat man ein ungünstiges Rechtsgutachten über die voraussichtlichen Ergebnisse des EU-Beihilfeverfahrens bekommen? Alles Spekulation, ich weiß. Aber irgendetwas ist da im Busch und es gefällt mir ganz und gar nicht.
- Frosch Walter -
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