Scheißegal ich glaube am FCK ...Wie bestimmt andere FCK Fans auch , Wir Steigen Auf
Naja, ich dachte, ich war sachlich, nicht herzzerreißend. Ich wollt dich auch nicht angreifen, ich mein nur, dass man nicht alles und jeden negativer schreiben muss, als es leider eh schon ist. Klar muss bei einem Fernschuss alles passen, aber ich nehm schon an, dass der Junge den Ball links oben hin haben wollte und es hat halt geklappt. Der Heilsbringer ist er deshalb leider nicht. Wär ja schön, wenn's so wäre, aber im Augenblick sehe ich keinen...Block Acht hat geschrieben:Wenn du ihn so herzzerreißend in Schutz nimmst gehe ich davon aus... Ganz ehrlich, ich äußere mich immer recht moderat, manchmal übertreibt man halt ein wenig. Wenn dir das nicht passt, dann kommentier meine Posts nicht.seth hat geschrieben:
Wo steht das? Wann habe ich das gesagt?
Mit 6 Punkten Rückstand zum direkten Aufstiegsplatz?salamander hat geschrieben:Was also tun? Ganz einfach: Die einmalige Gelegenheit nutzen und die Mannschaft fürs kommende Jahr einspielen. Ohne die designierten Abgänger wie Idrissou, Lakic und Bunjaku. Den jungen Leuten eine Chance geben und schauen, ob sie bestehen können.
Wollte mich über deine so großartig niedergeschriebene Problematik hier auch schon auslassen. Aber mit solch schönen Worten hätte ich das nicht hingekriegt.Ein grandioser Beitrag von dir. Meinen Respekt und Hochachtung.r53z8 hat geschrieben:Zum Spiel selbst kann ich nichts schreiben, denn es ist soweit, dass ich mir nicht mal mehr die Zusammenfassung im TV ansehe. Bei aller Liebe: So eine Scheiße kann ich mir nicht länger geben ... ich hab in Nürnberg das schlechteste Spiel überhaupt gesehen, träume heute noch von Sahan vs. Fuchs bei der Niederlage gegen Schalke, musste auf unserer Südtribüne die Schwarz-Gelben Feierbienchen ertragen und selbst in der 2. Liga gab es nur wenige Minuten guten Fußball. 2x in Sandhausen gestanden und noch die letzten Emotionen verloren, Stimmungsboykott und unterirdischer Fußball gegen Aalen, 2:2 Unentschieden gegen den KSC mit nur einem wirklichen Torschuss der Badenser, Niederlage gegen sauschlechte, völlig verängstigte Düsseldorfer. Echtes Betze-Feeling in der Relegation, aber doch gegen das größte Übel des deutschen Fußballs verloren. Von den jüngsten Tiefpunkten will ich gar nicht sprechen und von den vielen anderen auch nicht. Es reicht langsam. Der FCK stirbt und selbst die treuesten der Treuen verlieren den Glauben.
Wenn man sich die Tabelle beginnend in der 1. Liga anschaut, hat das alles ein System. Vorne die langweiligen Über-Bayern, dahinter Dortmund mit einem Top-Umfeld, herausragendem Trainer und einer super Personalpolitik. Danach kommen 3 Vereine, die aufgrund von Bilanztricks und finanziellen Zuwendungen da oben sind und die es in meiner Welt nicht geben würde (Hoffenheim und Hertha weiter hinten gehören für mich auch in diese Gruppe). Dann wird es interessant: Mit Mainz und Augsburg behaupten sich 2 Teams in der 1. Liga, die mit einer eigenen Spielphilosophie, erstklassigem Management und starken kämpferischen Leistungen die Großen ärgern können. Auch Freiburg hat seinen eigenen Weg gefunden, macht eine klasse Nachwuchsarbeit und wird so langfristig eine Rolle im Oberhaus spielen (auch wenn es mal nach unten geht).
Im Tabellenkeller der 1. Liga fallen die vielen großen und schwerfälligen Traditionsvereine auf, die wahrscheinlich nur aufgrund ihres großstädtischen Umfeldes noch nicht gestorben sind und mehr über ihr Selbstverständnis als feste Bundesliga-Größen funktionieren, als über sportliches Geschick. Das setzt sich bis Köln an der Spitze der 2. Liga fort. Und dann kommen Vereine, die aus ihren kleinen Möglichkeiten das Maximum herausholen. Nicht gerade mit Fußball für's Auge, aber mit viel Einsatz und Siegeswillen.
Und dann kommen wir. Aus der legendären Walter Elf der 50er-Jahre geboren, Jahrzehnte ein Underdog aus einer Region ohne finanziellen Rückhalt. Abstiegskampf mit der Betonung auf Kampf war normal und unsere pfälzische Identität. Unser Stadion eine Festung mit brüllenden und tobenden Wahnsinnigen auf den Rängen. Wenn die Dinge passten, hatten wir Erfolg und überraschten alle mit legendären Triumphen und unvergesslichen Spielen. Brachten Welt- und Europameister heraus. Machten fußballerisch limitierte Kämpfer zu Kultfiguren. Das aber immer in der Rolle des entfesselten Underdog, selbst in den glorreichen und mit 4 nationalen Titeln gesegneten 90ern.
Irgendwann um die Jahrtausendwende haben wir unsere Mitte verloren und sind größenwahnsinnig geworden. Es begann mit der arroganten Einkaufspolitik des späten Rehagel, nahm mit dem Vernachlässigen der Nachwuchsarbeit und mit dem Ausbau des Betze zum stimmungstechnisch schwierigen WM-Stadion seinen Lauf und endete 2008 fast in der schlimmst möglichen Katastrophe. Wie ein todkranker Mensch erholten wir uns noch einmal, erinnerten uns an das besondere in unserem Verein und hatten ein paar schöne Tage in der 1. Liga - die am meisten dem glücklichen Zusammentreffen von Ausnahmespielern geschuldet waren. Nun scheinen wir auf das unvermeidliche Ende zuzusteuern.
Und warum? Wenn wir in der Rangfolge des deutschen Profi-Fußballs bleiben ist es zunächst logisch, dass wir in einer "Kleinstadt" wie Kaiserslautern nie dauerhaft oben mithalten könnten. Auch gibt es bei uns keine Konzerne oder reiche Privatleute, die sich für den FCK interessieren. Wir bemühen uns auch nicht wirklich, unsere Nische zu finden und irgendeine besondere Philosophie zu entwickeln - sei es sportlich oder im Management. Mithalten können wir höchstens beim Selbstverständnis der Traditionsvereine. Da haben viele von uns noch das eines 4-fachen deutschen Meisters und gefühlten Bundesligisten. In der 2. Liga lassen wir uns zu Beginn jeder Saison von anderen Trainern und irgendwelchen "Fachmedien" hypen und verkennen die Möglichkeiten der vielen gescheiterten und anfälligen Spieler, die wir uns zu regelmäßig holen. Wir geben den Aufstieg als Ziel aus. Damit entfällt die Underdog-Nummer, die uns mal so viel Kraft gegeben hat, automatisch und der harte Zweitliga-Alltag überrollt uns immer wieder, Trainer für Trainer auf's neue. Es ist klar, dass vor dem weitläufigen Betze mit seinem verzweifelten Publikum keiner mehr Angst hat.
Aus diesem Dilemma müssen wir rauskommen. Ansonsten droht das Schlimmste. Wir müssen damit klar kommen, dass wir nicht mehr zu den Großen gehören. Wir müssen in die Rolle des beißenden Underdogs zurückkommen und uns hocharbeiten mit dem Wissen, dass 80-90% im Sport nie genug sind. Mit tobenden Pfälzern im Rücken. Und eine eigene Idee vom FCK der Zukunft entwickeln und wenn sie Fußball 2100 heißt. Stand heute glaube ich weder, dass der moderne Fußball das noch einmal zulässt, noch dass unsere Vereinsspitze sich darüber im klaren ist - geschweige denn, den Kampf angenommen hat oder überhaupt dazu in der Lage ist.
Der Nichtkönner Kurz ist aufgestiegen und hat uns 1 Jahr oben gehalten. Alle anderen danach konnten ihm bisher nicht das Wasser reichen!Höllenschlange hat geschrieben:Ich glaub´s nicht!!!elfusca hat geschrieben: Okay, aber hier wird ja gleich der Kopf des Trainers und/oder Vorstandsvorsitzenden gefordert.![]()
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Hast Du wirklich "gleich" geschrieben ?!?
Kuntz hätte schon gehen müssen, als er damals den Nichtskönner Kurz so lange hat werkeln lassen.
Ausserdem ist er spätestens seit dem Shechter-Wechsel von all jenen seinen Prinzipien abgerückt, die ihn bei seinem Einstand so erfolgreich und damit zum bewunderten Manager gemacht hatten.
Inzwischen sind wir nur noch ein provinziell geführter Dorfverein, die meisten Regionalligisten agieren professioneller.
Was das mit dem sportlichen zu tun hat? Ganz einfach. Das schlägt durch.
Wer´s nicht glaubt: Einfach mal beim KSC anrufen und nach dem Befinden der letzten 15 Jahre fragen...
Außerdem wird vorgeschlagen nicht mehr zu den Spielen zu kommen.
Selbstverständlich. Hier können nur fehlende Einnahmen etwas bewirken. Das der Mannschaft dabei natürlich die Unterstützung versagt wird ist schade und fällt unter "Kollateralschaden".
Aber es muss was passieren.
15 Minuten ruhig sein oder die West leer lassen bewirkt (bei vollem Ticketpreis) leider gar nichts.
Der Kader hat Qualität, da bin ich mir ganz sicher.
Aber dafür wird sich die Vereinsführung mit Sicherheit wieder eine gewitzte Marketingtour inklusive Motto-Spruch (in der Kategorie "Lautrer geben niemals auf") ausdenken um wenigstens noch ein paar Euro zu bekommen.[...] Die Zuschauerzahlen im FWS werden für den Rest der Saison so oder so einbrechen, aber so könnte man di Saison noch sinnvoll nutzen.
Nein, wir gehen nicht zu den 05ern und wir werden auch keine Deppen. Aber professionelle und erfolgreiche Arbeit kann man trotzdem anerkennen.flammendes Inferno hat geschrieben:geht doch zu M05 und werdet Deppen,wenn ihrs nicht schon seid
Das ist natürlich dummes Zeug.ChrisW hat geschrieben: Der Nichtkönner Kurz ist aufgestiegen und hat uns 1 Jahr oben gehalten. Alle anderen danach konnten ihm bisher nicht das Wasser reichen!
Auch KR hat momentan keine besseren Bilanz.
Balakov, Foda... das waren Nichtskönner!
made my dayHöllenschlange hat geschrieben:Im übrigen sind Kurz, Foda und Runjaic nicht so unterschiedlich. Es ist nämlich keiner dabei, der mal auf den Tisch haut (auch gegen SK).
Das war das Erfolgsrezept von Sasic.
Danke, möchte aber keine Bewunderung, die ich nicht verdiene. Genau hinschauen reicht.bittere_pille hat geschrieben:Höhlenschlange![]()
Grandios!
Entweder Du hast Dein "Wissen", weil Du beim FCK im Kabinenspint übernachtest oder Du kannst Fernsehbilder urigelleresk interpretieren.
In beiden Fällen ein dickes WOW
Och Du, der mischt sich in die Aufgaben, die er (mir und Kollegen) überträgt, weitgehend nicht ein.daachdieb hat geschrieben: Keine Ahnung ob und was du arbeitest. Aber du rennst sicher ständig ins Chefbüro und haust dem auf den Tisch. Was ist das für ein Chef, der sich das bieten lässt. Und warum ist ER Chef? Und nicht DU?
Du Vogel...werauchimmer hat geschrieben: Die Tabelle lügt nicht!
Seit langem hier ein neuer und nicht ganz uninteressanter Aspekt. Sonst haben ja alle nur das Gefühl, dass Runjaic ein guter Trainer ist oder dass sie denken er sei doch kein so guter Trainer wie gedacht...advocatus diaboli hat geschrieben:
Der Trainer will nicht in Aktionismus verfallen. Das hört sich gut an, genauso wie die Platitüde vor dem Cottbus-Spiel, "ich bin kein Schönwetter-Kapitän und stelle mich der Situation". Na logo, das die Grundvoraussetzung für den Job! Aber mehr Aktionismus geht mMn nicht. Idrissou von der Tribüne in die Stammelf, Occean raus aus der Startelf, Fortounis im Wintertraining gelobt, ein Spiel von Anfang an, gegen Aalen nur noch eingewechselt, was immerhin kreative Impulse gab, gegen Cottbus gar nicht berücksichtigt. Stattdessen Ede mal in der Mitte, mal links, dann Jenssen, dann Ring mal wieder gebracht. Wenns nicht sofort klappt, Rotation!
elfusca hat geschrieben:Ich finds ehrlich gesagt scheiße, wie sehr hier die Mannschaft, Runjaic und Kuntz runtergemacht werden. Wenn man sich die anderen Spiele so anschaut, dann sieht man immer wieder wieviel Glück da auch im Spiel ist z.B. hätte Führt heute gegen FSV verlieren müssen. Das zählt zum Schluss nicht und es läuft natürlich vieles nicht optimal, aber bitte überlegt euch auch mal welchen Faktor der Zufall bei der Sache spielt.
weitgehend ist ein ziemlich dehnbarer BegriffHöllenschlange hat geschrieben:Och Du, der mischt sich in die Aufgaben, die er (mir und Kollegen) überträgt, weitgehend nicht ein.
ziemlich ist ein weitgehend dehnbarer BegriffHöllenschlange hat geschrieben:Und er weiß ziemlich genau, wo er Ahnung hat und wo nicht.
Respekt & absolute Zustimmung zu dem & wie du das hier geschrieben hastr53z8 hat geschrieben:Zum Spiel selbst kann ich nichts schreiben, denn es ist soweit, dass ich mir nicht mal mehr die Zusammenfassung im TV ansehe. Bei aller Liebe: So eine Scheiße kann ich mir nicht länger geben ... ich hab in Nürnberg das schlechteste Spiel überhaupt gesehen, träume heute noch von Sahan vs. Fuchs bei der Niederlage gegen Schalke, musste auf unserer Südtribüne die Schwarz-Gelben Feierbienchen ertragen und selbst in der 2. Liga gab es nur wenige Minuten guten Fußball. 2x in Sandhausen gestanden und noch die letzten Emotionen verloren, Stimmungsboykott und unterirdischer Fußball gegen Aalen, 2:2 Unentschieden gegen den KSC mit nur einem wirklichen Torschuss der Badenser, Niederlage gegen sauschlechte, völlig verängstigte Düsseldorfer. Echtes Betze-Feeling in der Relegation, aber doch gegen das größte Übel des deutschen Fußballs verloren. Von den jüngsten Tiefpunkten will ich gar nicht sprechen und von den vielen anderen auch nicht. Es reicht langsam. Der FCK stirbt und selbst die treuesten der Treuen verlieren den Glauben.
Wenn man sich die Tabelle beginnend in der 1. Liga anschaut, hat das alles ein System. Vorne die langweiligen Über-Bayern, dahinter Dortmund mit einem Top-Umfeld, herausragendem Trainer und einer super Personalpolitik. Danach kommen 3 Vereine, die aufgrund von Bilanztricks und finanziellen Zuwendungen da oben sind und die es in meiner Welt nicht geben würde (Hoffenheim und Hertha weiter hinten gehören für mich auch in diese Gruppe). Dann wird es interessant: Mit Mainz und Augsburg behaupten sich 2 Teams in der 1. Liga, die mit einer eigenen Spielphilosophie, erstklassigem Management und starken kämpferischen Leistungen die Großen ärgern können. Auch Freiburg hat seinen eigenen Weg gefunden, macht eine klasse Nachwuchsarbeit und wird so langfristig eine Rolle im Oberhaus spielen (auch wenn es mal nach unten geht).
Im Tabellenkeller der 1. Liga fallen die vielen großen und schwerfälligen Traditionsvereine auf, die wahrscheinlich nur aufgrund ihres großstädtischen Umfeldes noch nicht gestorben sind und mehr über ihr Selbstverständnis als feste Bundesliga-Größen funktionieren, als über sportliches Geschick. Das setzt sich bis Köln an der Spitze der 2. Liga fort. Und dann kommen Vereine, die aus ihren kleinen Möglichkeiten das Maximum herausholen. Nicht gerade mit Fußball für's Auge, aber mit viel Einsatz und Siegeswillen.
Und dann kommen wir. Aus der legendären Walter Elf der 50er-Jahre geboren, Jahrzehnte ein Underdog aus einer Region ohne finanziellen Rückhalt. Abstiegskampf mit der Betonung auf Kampf war normal und unsere pfälzische Identität. Unser Stadion eine Festung mit brüllenden und tobenden Wahnsinnigen auf den Rängen. Wenn die Dinge passten, hatten wir Erfolg und überraschten alle mit legendären Triumphen und unvergesslichen Spielen. Brachten Welt- und Europameister heraus. Machten fußballerisch limitierte Kämpfer zu Kultfiguren. Das aber immer in der Rolle des entfesselten Underdog, selbst in den glorreichen und mit 4 nationalen Titeln gesegneten 90ern.
Irgendwann um die Jahrtausendwende haben wir unsere Mitte verloren und sind größenwahnsinnig geworden. Es begann mit der arroganten Einkaufspolitik des späten Rehagel, nahm mit dem Vernachlässigen der Nachwuchsarbeit und mit dem Ausbau des Betze zum stimmungstechnisch schwierigen WM-Stadion seinen Lauf und endete 2008 fast in der schlimmst möglichen Katastrophe. Wie ein todkranker Mensch erholten wir uns noch einmal, erinnerten uns an das besondere in unserem Verein und hatten ein paar schöne Tage in der 1. Liga - die am meisten dem glücklichen Zusammentreffen von Ausnahmespielern geschuldet waren. Nun scheinen wir auf das unvermeidliche Ende zuzusteuern.
Und warum? Wenn wir in der Rangfolge des deutschen Profi-Fußballs bleiben ist es zunächst logisch, dass wir in einer "Kleinstadt" wie Kaiserslautern nie dauerhaft oben mithalten könnten. Auch gibt es bei uns keine Konzerne oder reiche Privatleute, die sich für den FCK interessieren. Wir bemühen uns auch nicht wirklich, unsere Nische zu finden und irgendeine besondere Philosophie zu entwickeln - sei es sportlich oder im Management. Mithalten können wir höchstens beim Selbstverständnis der Traditionsvereine. Da haben viele von uns noch das eines 4-fachen deutschen Meisters und gefühlten Bundesligisten. In der 2. Liga lassen wir uns zu Beginn jeder Saison von anderen Trainern und irgendwelchen "Fachmedien" hypen und verkennen die Möglichkeiten der vielen gescheiterten und anfälligen Spieler, die wir uns zu regelmäßig holen. Wir geben den Aufstieg als Ziel aus. Damit entfällt die Underdog-Nummer, die uns mal so viel Kraft gegeben hat, automatisch und der harte Zweitliga-Alltag überrollt uns immer wieder, Trainer für Trainer auf's neue. Es ist klar, dass vor dem weitläufigen Betze mit seinem verzweifelten Publikum keiner mehr Angst hat.
Aus diesem Dilemma müssen wir rauskommen. Ansonsten droht das Schlimmste. Wir müssen damit klar kommen, dass wir nicht mehr zu den Großen gehören. Wir müssen in die Rolle des beißenden Underdogs zurückkommen und uns hocharbeiten mit dem Wissen, dass 80-90% im Sport nie genug sind. Mit tobenden Pfälzern im Rücken. Und eine eigene Idee vom FCK der Zukunft entwickeln und wenn sie Fußball 2100 heißt. Stand heute glaube ich weder, dass der moderne Fußball das noch einmal zulässt, noch dass unsere Vereinsspitze sich darüber im klaren ist - geschweige denn, den Kampf angenommen hat oder überhaupt dazu in der Lage ist.
Ja, grade dort !!!scheiss fc köln hat geschrieben:Du Vogel...werauchimmer hat geschrieben: Die Tabelle lügt nicht!![]()
Als wir mal in Liga 1 auf dem siebten Platz abgeschlossen hatten, oder vor ein paar Spieltagen Tabellenführer in Liga 2 waren, da war die Tabelle aber doch ´ne glatte Lüge, oder?
Um Himmels willen. Wenn Du das glaubst, hast Du mich komplett missverstanden. Sasic ist wohl vorrangig gegangen, weil sein verhältnis zur Mannschaft total zerrüttet war. Er konnte aber auch Tacheles reden. Ich müsste mich sehr irren, wenn DER sich in seinen Kompetenzbereich hat reinreden lassen. Sozusagen als Nebeneffekt.daachdieb hat geschrieben:Aber Milan jetzt die Ehrennadel anzuheften, weil er mit Kuntz im Dissens gegangen ist dann doch etwas platt.
Ja, und wenn das in Mainz passiert wäre, hätten wir alle dem Tuchel und dem Heidel Respekt gezollt, und artig applaudiert. Weil die da einfach fantastische Arbeit leisten. Und hätten das die Freiburger gemacht, hätte Kuntz dort mal ein dreiwöchiges Praktikum absolvieren müssen. Aber so? Nee, echt mies...Höllenschlange hat geschrieben: Ja, grade dort !!!
OK, kommt vor. Danke für die klärenden Worte.Höllenschlange hat geschrieben:Um Himmels willen. Wenn Du das glaubst, hast Du mich komplett missverstanden.