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Jahreshauptversammlung 2013: Zwischen hui und pfui (Der Betze brennt)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
kohlerworscht
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Beitrag von kohlerworscht »

http://westkurve.bplaced.net/

Vielleicht könnte man sich auch über eine Empfehlung der Mitglieder für spielbezogenen Support (d.h. den alten "Hass") ohne Megafonanlage unterhalten.
dm
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Beitrag von dm »

Ich denke es ist deutlich leichter Unterschriften fuer die Einberufung einer Versammlung zu bekommen als Personen dazu zu bewegen dort hinzugehen, in sofern kann ich der Argumentaton hier nicht folgen.

Ich habe selbst schon mehrfach fuer andere Dinge Unterschriften gesammelt und oft begruessen Leute eine Initiative, selbst wenn sie selbst bei einer darauf folgenden Wahl oder Versammlung nicht dafuer stimmen wuerden. Es ist einfach ein Riesenunterschied ob man Stimmen zur Einberufung einer Versammlung sammelt oder ob man Befuerworter einer Aenderung finden muss. Gerade Leute die zu einem Thema keine starke Meinung haben sind oft bereit einem Diskussionsforum (mit offenem Ausgang) zuzustimmen, gerade dann wenn sie der Meinung sind die Initiatoren der Initiative bekommen auf der Versammlung ohnehin keine Mehrheit.

Beispiel: Beim Sammeln von Unterschriften zur Wahlzulassung der Piraten vor 4-5 Jahren kamen viele Unterschriften von Leuten die selbige niemals waehlen wuerden, einfach weil sie politische Initiative begruessen.

Ich wuerde zwar auch gegen die Aenderung stimmen (einfach da die Moeglichkeit ja noch nicht genutzt wurde) aber die gebrachten Vergleiche halte ich fuer unsinnig.
redcity
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Beitrag von redcity »

wkv hat geschrieben:wie willst du UNTERSCHRIFTEN auf einen ONLINE BOGEN bringen? Plus Namen und Mitgliedsnummer, versteht sich.

In der Tat wird hier die Hürde für eine AOMV unangemessen hoch angelegt.

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

Und: Wie willst du die Mitglieder denn erreichen? Da wir keine eigene Abteilung Mitglieder haben und darüber die Mitglieder erreichen könnten.
Kein Unterschied zwischen Theorie und Praxis, sondern heute schon gelebte Praxis. Schau dir bspw. Bürgerbegehren auf Kommunal- und Landesebene an. Hier gibt es genügend Beispiele in denen Bürgerinitiativen vorgefertige Bögen online bereitstellen und über diverse Plattformen wie Facebook, Twitter und Foren an die Zielgruppe herantragen. Vorformulierter Antrag, du trägst deine persönlichen Daten (Name, Mitgliedsnummer, etc.) ein und sendest das unterschriebene Exemplar entweder an den/die Initator(en) oder direkt an den Verein.
Das ist nun wahrlich kein Hexenwerk.

Im Übrigen halte ich es bei steigender Mitgliederzahl nach wie vor für sinnvoll ein Quorum in Form eines Prozentsatzes festzulegen. Er kann auch gerne bei 2, 3 oder 4 Prozent liegen.
Aber: Bei einer stetig steigenden Mitgliederzahl wäre es unverhältnismäßig die Zahl der notwendigen Unterschriften nicht anzupassen.
wkv
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Beitrag von wkv »

Aber doch nicht in solche Höhen.

Das ist de facto 100% einer JHV.
wkv
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Beitrag von wkv »

Der Vorsitzende kartet nach ......

im neuen Mitgliedermagazin kartet er gegen Jochen Grotepaß in einer für mich unangemessenen Art und Weise nach....

Auszüge:
MZ:
"Bleiben wir bei der Jahreshauptversammlung. Der von den Mitgliedern gewählte Satzungsausschuß hat erste Änderungen vorgestellt und zur Abstimmung gegeben. ......weiter im Text....wie beurteilen sie die Arbeit des Satzungsausschuß`?"


SK:
....daher hat und bei der Arbeit des Auschusses einerseits sehr überrascht, das die von allen Mitgliedern vereinbarte Vertraulichkeit der Sitzungsinhalte von einigen Personen nicht eingehalten wurde und wesentliche Inhalte der Sitzungen veröffentlicht wurden. Zudem sahen gewählte Mitglieder des Ausschusses, entgegen der Absprache, die demokratischen Abstimmungen im Ausschuß nicht als bindend an. Besonders bei zwei Themen.....beriefen sich auf der Jahreshauptversammlung 2 Personen auf ihr "Recht als Mitglied", um die gemeinsamen Ergebnisse des Ausschußes zu umgehen, nur um ihre persönlichen Ansichten und Ziele voranzutreiben.

Dies kann natürlich nicht Sinn und Zweck eines solchen Gremiums sein und unter diesen Umständen kann man natürlich über den Sinn des Satzungsausschußes nachdenken"
Punkt 1: Wieso sollten Inhalte von solchen Sitzungen "geheim" sein? Es geht um unsere Satzung, um unseren Verein, und Mitglieder dürfen ja auch zugegen sein....wieso immer die "Geheimniskrämerei?

Punkt 2:
"...und unter diesen Umständen kann man natürlich über den Sinn des Satzungsausschußes nachdenken

Dies ist für mich eine unverhohlene Drohung, den Ausschuß abzuschaffen, wenn er nicht so funktioniert, wie Herr Kuntz das gerne hätte.

Jetzt muss man natürlich einmal festhalten, dass die JHV einen solchen Ausschuß beschlossen hat, und Herr Kuntz ein leitender Angestellter des Vereins ist. Wenn solche Meinungsäusserungen fallen, dann von unserem gewählten AR, dem Ehrenrat, dem Vereinsrat.

Hier verwechselt sich SK meiner Meinung nach.

Weiter geht es.....namentlich angesprochen.
MZ:
"Das Mitglied Jochen Grotepass hat auf der Jahreshauptversammlung einen Antrag eingereicht, die Mitgliederversammlung solle die Vereinsführung auffordern, den Vertrag mit der Ticketingplattform VIAGOGO nicht zu verlängern. Wie beurteilt der FCK diesen Antrag im Nachhinein?"

(Anmerkung von mir: "Wie beurteilt der FCK den Antrag?" Lieber Kollege, "der" FCK hat in seiner Mitgliederversammlung gesprochen. Der VV und sein Stellvertreter sind NICHT der Verein.)

SK:
"Wir waren verwundert, dass Herr Grotepass, als Mitglied des Satzungsausschusses, einen Antrag stellt, der so laut unserer Satzung eigentlich gar nicht gestellt werden kann, weil er einen Eingriff in das operative Geschäft des FCK darstellt. Bei der inhaltlichen Diskussion wurde dann eine bedenkliche Haltung bei den Unterstützern deutlich......weiter im Text (SK erklärt noch mal, wieso das notwendig ist...)
....und trotzdem wurde der Antrag nicht zurückgezogen. Auch die nun ausgesprochene Empfehlung richtet sich klar gegen die Interessen des FCK und schadet unserem Verein finanziell, wenn es keine alternative Kompensation gibt. Auf diese Entwicklung sollten wir alle ein kritisches Auge werfen."
Sind wir soweit, dass Kritiker und Gegner, oder sagen wir auch nur missliebige Antragsteller NAMENTLICH in der Mitgliederzeitung versucht werden zu diskreditieren, ja als Schädiger unseres Vereines versuchen hinzustellen?


Lieber Stefan Kuntz, dass ist schlechter Stil. Wäre ein Antrag der JHV in deinem Sinne entschieden worden, du würdest bei kritischen Stimmen nicht müde, auf die Entscheidung der Mitglieder hinzuweisen.

Jetzt haben die Mitglieder nicht in deinem Sinne entsprochen, schon sind es "bedenkliche Haltungen" bei den Unterstützern.

Und war es nicht immer dein Anspruch, TRANSPARENZ in diesen Verein zu bringen?

Wie sieht es mit der Transparenz aus, wenn der Satzungsausschuss als Organ der Mitglieder den selbigen keinerlei Auskünfte geben will? Geheimloge Auschuss? Und die Satzung, die neue Satzung wollte man en block durchdrücken? Sieht so die inhaltliche Diskussion um die neue Satzung aus?

Friss oder/und stirb?

Mensch, lern doch einmal aus den ewig wiederkehrenden Kritiken der Transparenz....aber Rombach bläst ja ins gleiche Horn.

Erklär mir mal einer, wieso ein Satzungsausschuß eine Geheimloge sein soll? Die Mitglieder haben ein Recht auf die Infos!

Ich weiß, dass es Jochen relativ egal ist, wenn man versucht ihn namentlich hier irgendwie bloßzustellen, aber ich finde es relativ schlechten Stil, solange Jochen nicht im gleichen Heft die Möglichkeit hat, seine Sicht darzustellen.

Schlechter, ganz schlechter Stil.

Wenn gleich ich in einem Punkt seiner Meinung bin...

Diese Geschichte mit der "Empfehlung"...wenn das Schule macht, gibt es dann auch Empfehlungen für die Entlassung von XY, die Vertragsverlängerung von XYZ?


Und Rombach darf ja eine Seite weiter ins gleiche Horn blasen....

"wenn von mehr als 18.000 Mitgliedern nur 600 auf der JHV sind ist die Gefahr natürlich groß, dass sich Minderheiten durchsetzen"....
antikochteufel
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Beitrag von antikochteufel »

Das ist schon ein ziemliches Ding. Ich würde, wäre ich der namentlich Erwähnte, diese Art des Vorgehens juristisch prüfen lassen.
Aber, es ist ja nichts Neues, dass SK Politik unter Zuhilfenahme seiner "medialen Vorteile" betreibt.
Die (subjektiv empfundene?) Bedrohung muß ja recht groß sein, wenn er sich eines solchen Vorgehens bedienen muß, um Kritiker "auszuschalten". Wird wohl dennoch nicht gelingen.
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:
bittere_pille

Beitrag von bittere_pille »

Unerhört. Da wird doch tatsächlich ein Mitglied, das permanent an irgendwelchen Stellen (ungefragt?) seinen Senf dazu gibt NAMENTLICH erwähnt? Wird dieses Mitglied bald samt seiner Familie den Hunden vorgeworfen?

Mir kommt es so vor als ob da einige Narzisten unbedingt mit den großen Pinkeln wollen, aber dann feststellen, dass der Lümmel dazu nicht taugt und dann noch verbitterter werden und weiterlabern. Und wenn Kuntz dann - in nem Verein der von Emotion lebt - mal die Kräfteverhältnisse zurechtrückt, dann gilt er als unsouverän... :langweilig:

Bin sehr froh, dass wir einen Mann am Ruder haben der gut vernetzt ist, Öffentlichkeitsarbeit beherrscht und einfach auch gut rüber kommt. Nicht auszudenken wie einige Dinge wie NLZ oder Wintertransfers mit einem anderem Team gelaufen wären. Aber selbst da finden einige der selbsternannten kaufmännischen Leiter wieder Krümel...

Jochen_G kann doch seinen blog (hihi) weiterschreiben und auf der fck-Seite von facebook seine Kommentare schreiben. Ist er doch gut beschäftigt mit, oder?
Da kann er den FCK darauf hinweisen, dass "der betze brennt" ein eingetragener Name ist und man gefälligst DBB fragen soll, bevor man diesen Slogan auf nem Spielankündigungsplakat verwendet. Und Thomas kann dies dann als Einziger "liken". Alles im Sinne des Vereins..., haha.

Subjektives Empfinden, aber einigen bei der Wahl zum AR oder sonstigen Pöstchen beim FCK gescheiterten Personen (damit ist nicht mal jg gemeint...), die hier oder sonst ihr Unwesen verbreiten, kaufe ich die selbstlose, moralisch einwandfreie Vereinsliebe nicht ab.

Ist es cool mal ein bisschen Bundesliga zu spielen? Sich mit den Profis irgendwo abzulichten?
Eilesäsch
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Beitrag von Eilesäsch »

Man kann auch souverän sein ohne Namen zu nennen, da sich die Betroffenen wohl angesprochen fühlen.
Ratten *hust*
Talent wächst mit Rückenwind, Charakter bei Gegenwind.
herzdrigger

Beitrag von herzdrigger »

Die Satzungsausschusssitzungen sind für jedes Mitglied bei Anmeldung frei. Geheim? Das Zuhören für Mitglieder zumindest nicht.

Genutzt haben es leider sehr wenige Mitglieder, ich leider auch nicht, da es bei den Terminen immer Überschneidungen gab.
1.FCK.de hat geschrieben:Donnerstag, 20. Februar 2014

Die Sitzungen des Ausschusses beginnen jeweils um 18.30 Uhr, der Sitzungsort wird den Teilnehmern im Vorfeld mitgeteilt. Die Zuhörer müssen beim Einlass ihren Mitglieds- und Personalausweis mitführen. Vereinsmitglieder sind bei den Sitzungen des Satzungsausschusses als Zuhörer zugelassen. Interessierte Mitglieder melden sich bitte zur besseren Planung des Sitzungsortes und –ablaufs unter mitgliederservice@fck.de verbindlich unter Angabe ihres Namens, ihrer Mitgliedsnummer und E-Mail-Adresse bis jeweils drei Tage vor der jeweiligen Sitzung an.
http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/de ... chuss.html
Steini
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Beitrag von Steini »

bittere_pille hat geschrieben:Unerhört. Da wird doch tatsächlich ein Mitglied, das permanent an irgendwelchen Stellen (ungefragt?) seinen Senf dazu gibt NAMENTLICH erwähnt? Wird dieses Mitglied bald samt seiner Familie den Hunden vorgeworfen?

Nein, aber auf eine primitive Art und Weise von Dir und unserem Angestellten Stefan Kuntz zu unrecht diskreditiert.

Mir kommt es so vor als ob da einige Narzisten unbedingt mit den großen Pinkeln wollen, aber dann feststellen, dass der Lümmel dazu nicht taugt und dann noch verbitterter werden und weiterlabern. Und wenn Kuntz dann - in nem Verein der von Emotion lebt - mal die Kräfteverhältnisse zurechtrückt, dann gilt er als unsouverän... :langweilig:

Dieser Absatz ist dumm und eine billige Beleidigung. Nicht nur der Personen die Du treffen willst, sondern allen Vereinsmitglieder gegenüber die für die Offenheit und diesen Satzungsausschuß gestimmt haben.

Bin sehr froh, dass wir einen Mann am Ruder haben der gut vernetzt ist, Öffentlichkeitsarbeit beherrscht und einfach auch gut rüber kommt. Nicht auszudenken wie einige Dinge wie NLZ oder Wintertransfers mit einem anderem Team gelaufen wären. Aber selbst da finden einige der selbsternannten kaufmännischen Leiter wieder Krümel...

Was soll dieser Schwachsinn denn nun? Thema verfehlt 6 setzten Fresse halten...

Jochen_G kann doch seinen blog (hihi) weiterschreiben und auf der fck-Seite von facebook seine Kommentare schreiben. Ist er doch gut beschäftigt mit, oder?
Da kann er den FCK darauf hinweisen, dass "der betze brennt" ein eingetragener Name ist und man gefälligst DBB fragen soll, bevor man diesen Slogan auf nem Spielankündigungsplakat verwendet. Und Thomas kann dies dann als Einziger "liken". Alles im Sinne des Vereins..., haha.

Jetzt wird es auch noch persönlich und beleidigend ...unglaublich billig.


Subjektives Empfinden, aber einigen bei der Wahl zum AR oder sonstigen Pöstchen beim FCK gescheiterten Personen (damit ist nicht mal jg gemeint...), die hier oder sonst ihr Unwesen verbreiten, kaufe ich die selbstlose, moralisch einwandfreie Vereinsliebe nicht ab.

Unwesen verbreitetst Du. Und was Du wem ab kaufst interessiert keine Sau... :D

Ist es cool mal ein bisschen Bundesliga zu spielen? Sich mit den Profis irgendwo abzulichten?
Als Fazit bleibt mir nur zusagen ... Du bist einfach nur ein armes Würstchen, dass in der Anonymität des WWW... glaubt als bittere Pille den Rächer, von was auch immer zu spielen.

Sorry das was Du hier geschrieben hast ist einfach nur ein Rohrkrepierer.
Und das schreibt jemand der nicht unbedingt immer mit JochenG auf einer Linie liegt ...

@ WKV danke für die Info denn mir liegt das neue Mitgliedermagazin noch nicht vor.
paulgeht
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Beitrag von paulgeht »

wkv hat geschrieben:[...]

Und Rombach darf ja eine Seite weiter ins gleiche Horn blasen....

"wenn von mehr als 18.000 Mitgliedern nur 600 auf der JHV sind ist die Gefahr natürlich groß, dass sich Minderheiten durchsetzen".
Ja genau, Herr Rombach, das denke ich auch bei der Wahl bzw. der Entlastung des AR...
...immer diese Minderheiten, die sich auf der MV mit ihrer Meinung durchsetzen.

Grundsätzlich mag die Grundüberlegung richtig sein und ist vergleichbar mit den Vorbehalten bei Plebisziten o.ä. Aber ist es die Aufgabe der Antragsteller und/oder der Diskussionsführer für ein ausgewogenes Publikum zu sorgen oder die Mitglieder zu mobilisieren?

Sorry, bei allem Respekt vor den Leistungen von Herrn Rombach, aber aus dieser Feststellung quasi abzuleiten, man müsse nun deshalb bei den MVs vorsichtig sein mit (lustigerweise wohl nur dem VV und AR ungelegenen) Anträgen und Themen - dann wirkt dieses Statement etwas unüberlegt.

---

Ansonsten empfinde ich das Kuntz'sche Interview als nicht so dramatisch. Klar, bei der "Geheimhaltung" in Sachen Satzungsausschuss hat er sich wohl "getäuscht" - aber weiter ist doch da nicht viel Neues zu lesen.

Die "Fronten" scheinen auf beiden Seiten ebenso klar wie verhärtet.
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salamander
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Beitrag von salamander »

Will man an den Sitzungen teilnehmen, muss man den Mitgliedsausweis zeigen. Also sind die dort diskutierten Dinge explizit nicht für die Öffentlichkeit der Nicht-Mitglieder gedacht. Die JHV ist aber öffentlich, die Inhalte durch die Teilnahme von Medien Jedermann zugänglich. Werden Dinge aus diesen Sitzungen auf der JHV oder in öffentlichen Blogs diskutiert, bricht das den Komment. Ich denke, das ist es, was Kuntz formal meint.

Ferner ärgert es ihn wohl, wenn diejenigen, die sich in den Abstimmungen des vereinsinternen Ausschusses unterlegen sind, dies nicht einfach hinnehmen, sondern auf anderer Ebene öffentlich nachkarten.

Ich bin in der ganzen Geschichte unentschieden. Zum Teil kann ich Kuntz verstehen, ein Verein ist kein Parlament, in dem der ständige öffentliche politische Streit um den besten Weg konstituierendes Merkmal ist. Andererseits kann ich ihm nicht mehr folgen, wenn er (formal zu Recht) darauf verweist, dass die JHV ihm im operativen Geschäft keine Einzelentscheidungen (hier Viagogo) vorzugeben hat. Dieses Zurückziehen auf einen formalen Standpunkt wird der Tatsache nicht gerecht, dass hier aus der Mitte des Vereins eine klare Willlensbekundung in einer Frage erfolgte, die viele Mitglieder direkt betrifft. Das kann man nicht einfach wegwischen und die Vorgänge in Schalke und zuletzt bei der DFL (Ticketbörse) zeigen, dass es hier durchaus andere Reaktionsmöglichkeiten gibt.

Schwierig.
wkv
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Beitrag von wkv »

Naja, ich finde es eine Entwicklung, die wir alle im Auge behalten sollten..... :D

Mißliebige Mitglieder namentlich in der Mitgliederzeitung anzugehen, ohne demjenigen die Chance zu geben, seine Sicht der Dinge darzulegen ist schäbig.

Jochen mit Kuntz an den Tisch, dann Tacheles...DAS hätte man abdrucken können.

So ist die manipulative Absicht von SK doch allzu offensichtlich.

Und in Sachen "Empfehlung" bin ich ja ausdrücklich auf seiner Seite. Also, was diese Empfehlungen per se angeht.

Zu Viagogo hab ich keinen Ton gesagt. DA bin ich sehr zwiegespalten.
bittere_pille

Beitrag von bittere_pille »

@ Steini

Sehr cool.
Einerseits Dein Zitieren einzelner Textpassagen und gleichzeitig beantwortest Du jede Einzelne mit "billiger Schwachsinn". Großartig :lol:, mal davon abgesehen, dass die Argumente nicht so pralle waren, aber das macht ja nix.

Und dann begibst Du Dich ja noch auf ein tieferes Niveau als welches Du mir vorwirfst und wirst mal so richtig beleidigend. :shock:

Imma getschillt bleibn Steinchen. Grundsätzlich ist es so, dass Stefan Kuntz und Konsorten hier permanent persönlich angegriffen werden. Es wird viel gemutmaßt, Qualifikationen und gute Absichten werden teilweise abgesprochen, düstere Prognosen an die Wand gemalt.
Das ist hier doch usus. Irgendwelche Argumentationsketten werden zusammengeschustert und der "harte Kern" nickt sie ab und bläst ins Boxhorn.
Wird einer angegriffen kommen die Buddies raus und geben support. So wie Du nun halt. Hihi.

Denn wenn es mal umgedreht läuft, das können einige hier nicht so abhaben.

BtW: hier gibt es einige user (sehr wenige), die rein anhand von Fakten diskutieren, sachlich bleiben usw. Das ist schön zu lesen, aber ich gehöre nicht dazu. Du übrigens auch nicht,hihi.
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

wkv hat geschrieben:aber ich finde es relativ schlechten Stil, solange Jochen nicht im gleichen Heft die Möglichkeit hat, seine Sicht darzustellen.

Schlechter, ganz schlechter Stil.
hmmm, geht es hier nur um das Medium? SK wird wohl kaum in Internetforen, privaten Blogs oder Initiative-Webseiten seine Meinung kundtun. Das ist m.E. auch gut so.
Er tut das im Magazin.
Sollte man Jochen, dem alle o.g. genannten Medien (im Gegensatz zu Kuntz) offen stehen jetzt auch noch im Magazin eine zusätzliche Gelegenheit geben? Braucht er die? Sein Antrag wurde angenommen. So what?
wkv hat geschrieben:"wenn von mehr als 18.000 Mitgliedern nur 600 auf der JHV sind ist die Gefahr natürlich groß, dass sich Minderheiten durchsetzen".
Geklapper, sonst nichts. Das läuft bei Wahlen mit geringer Wahlbeteiligung generell so.
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de
Steini
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Beitrag von Steini »

bittere_pille hat geschrieben:@ Steini


BtW: hier gibt es einige user (sehr wenige), die rein anhand von Fakten diskutieren, sachlich bleiben usw. Das ist schön zu lesen, aber ich gehöre nicht dazu. Du übrigens auch nicht,hihi.
:shock: :shock:

Oh Gott beware never ever ... Hier anhand von Fakten diskutieren heiße Eulen aus Athen im Rhein ertränken...oder so.

Fakten, Fakten, Fakten, solche Sprüche überlasse ich einem der Aufsicht führt bei den Bayern. :wink:

Von daher war Dein Hinweis völlig unnötig, da ich solches schon seit Jahren postuliere. Gell.

:teufel2:
Rieddevil
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Beitrag von Rieddevil »

Habt ihr alle sonst nix zu tun?
Wir sollten uns mal drüber streiten das es Nachts dunkel wird :lol: :lol: :lol:
Rieddevil
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Beitrag von Rieddevil »

kohlerworscht hat geschrieben:http://westkurve.bplaced.net/

Vielleicht könnte man sich auch über eine Empfehlung der Mitglieder für spielbezogenen Support (d.h. den alten "Hass") ohne Megafonanlage unterhalten.

Sehr guter Beitrag sehe ich genau so! Danke
antikochteufel
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Beitrag von antikochteufel »

@Rieddevil. Wenn du was Besseres zu tun hast, mach`s. Wer sich hier, warum und in welchem Umfang an der Diskussion beteiligt, sollte doch jedem Einzelnen überlassen werden, oder?
Die Aussagen von VV und ARV im Mitgliedermagazin sind für mich etwas irritierend. Gab es nun schon einen Beschluss bzgl. der Vertraulichkeit oder nicht oder muß man die "Geschäftsgrundlage" erst noch für die Zukunft verbindlich regeln? Und auf was bezieht sich die Vertraulichkeit? Um die Inhalte der zur Abstimmung vorzulegenden Änderungen kann`s ja wohl nicht gehen, denn die inhaltliche Offenlegung ist ja zwingende Voraussetzung, um zu einer Meinungsbildung bzgl. des eigenen Abstimmungsverhaltens zu kommen. Verständlich wäre es, dass die Meinung Einzelner im Diskussionsprozess nicht der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden; das kann man regeln und müßte halt bei jeder Sitzung (wg. der Offenheit/Zugänglichkeit für jedes Mitglied) sich darauf verbindlich einigen.
Desweiteren: wie geht das einzelne Satzungsausschußmitglied damit um, wenn die eigene Meinung (Bsp. Abstimmung en bloc) überstimmt wird? Greift dann unwillkürlich ein Loyalitätsprinzip oder ist es auch legitim, die eigene Meinung als Mitglied zum Ausdruck zu bringen? Ich würde mir, je nach Sachlage, diese Option auch offenhalten.
Persönlich halte ich nichts davon, über unterschiedliche Inhalte wie auch die Entlastung des AR en bloc abzustimmen.
Abgesehen davon, besteht m.M. nach nicht nur die Verpflichtung, sich Mehrheitsbeschlüssen zu beugen, sondern Entscheidungsprozesse auch mit dem eigenen Gewissen vereinbaren zu können.
Was die Viagogo- Geschichte anbetrifft, gilt wohl anzumerken, dass der Antrag ja zugelassen wurde,(was, wie die Vergangenheit zeigte, nicht so leicht möglich ist, wenn formelle Voraussetzungen nicht gegeben sind) und die Mehrheit der Anwesenden konnte der Argumentation der Geschäftsführung nicht folgen (alle aus persönlichen, den FCK-schädigenden Gründen?).
SK scheint hier mit dem Abstimmungsergebis der Mitglieder nicht einverstanden und versucht nun mit Mitteln, die er seinen namentlich benannten Kontrahenten zu unterstellen versucht, Stimmung zu machen. Das ist einfach nicht o.k. Und ein solches Vorgehen unter "Benutzung" des Merdiums Mitgliedermagazin sollte man schon sehr kritisch beäugen.
"Nicht irgendein Verein" :teufel2:
salamander
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Beitrag von salamander »

wkv hat geschrieben:Naja, ich finde es eine Entwicklung, die wir alle im Auge behalten sollten.. :D

Mißliebige Mitglieder namentlich in der Mitgliederzeitung anzugehen, ohne demjenigen die Chance zu geben, seine Sicht der Dinge darzulegen ist schäbig.
Naja, Jochen hat ja in Sachen FCK selbst die Öffentlichkeit gesucht und er hat ja, dem Internet sei Dank, auch eine Plattform, über er die zumindest interessierten Kreisen seine Meinung zugänglich machen kann. Er hat sich ja seit Jahren als öffentlicher Kritiker am Gebaren der Vereinsführung profiliert, mal sehr berechtigt, mal mMn überzogen. Da wird also nicht irgendein wahllos gegriffenes kritisches Mitglied bloßgestellt, sondern Jemand, der in der jüngeren Vergangenheit durchaus herausfordernd argumentiert hat. Kuntz kann das nicht gefallen und wenn JochenG Interna aus den Ausschüssen öffentlich macht, bietet er eine offene Flanke, die Kuntz mit seiner Attacke ausnutzt.

Es ist halt recht schwierig geworden, in einem Bundesligaverein eine Kultur zu etablieren, in der Kritik einerseits abgewogen und maßvoll geübt und andererseits von den Entscheidern auch bedacht und angenommen statt reflexhaft abgewehrt wird. Kuntz macht einen toughen Job da oben und bewegt unterm Strich eine Menge positive Dinge, auch, wenn mir nicht alles gefällt. Ich wüsste derzeit keine realistische bessere Besetzung für uns. Trotzdem braucht es eine kritische Öffentlichkeit, da nicht alles hinnimmt und dafür sorgt, dass Mitglieder- und Faninteressen gewahrt bleiben, denn auch ein Kuntz ist gegen Fehler und Allüren nicht gefeit. Wohin das führen kann, wissen wir, auch Atze war kein schlechter Mensch und wollte nur das Beste für sich und den FCK. Und Kuntz wünscht sich sicher oft ein wenig mehr "Durchregieren", das ist spürbar.

Kritik wird also gebraucht. Leider ist die Welt nicht perfekt und manche Kritik polemisch und überzogen. Andererseits ist Kuntz spätestens seit der Abstiegssaison extrem dünnhäutig und nachtragend. So verengt sich seine Perspektive in der Viagogo-Sache auf die Verengung seiner Handlungsspielräume und übersieht, worum es den Fans und Mitgliedern eigentlich geht.

Das Verhältnis zwischen Kuntz und dem kritischeren Teil der Fans befindet sich jedenfalls eher im labilen Gleichgewicht und ist immer in der Gefahr des Kippens, das hat der aktuelle Vorgang wieder gezeigt. Das ist schade, wird sich aber wohl nicht mehr ändern.
wkv
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Beitrag von wkv »

Ja,es stimmt natürlich, JochenG hat seinen Blog, wo er auch einseitig seine Sicht halt verkündet...

Trotzdem mag ich den Stil nicht. Es ist ein Unterschied, meiner Meinung nach, ob das in einem privaten Blog passiert, oder in der offiziellen Mitgliederzeitung....

Es ist kein Stil, den wir miteinander pflegen sollten.
Lonly Devil
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Beitrag von Lonly Devil »

Ein Blog, mit dem vermutlich mehr Leute erreicht werden, als mit einem Mitgliedermagazin ?

Bin wieder weg.
https://www.youtube.com/watch?v=48grx-7 ... H-y_g9MkxO
Zitat: "Willst Du Unkraut dauerhaft vermeiden, musst Du die Wurzel ausreißen."
Gott mag gewisse Machenschaften eventuell vergeben, ICH NICHT!
CharlyRedDevil
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Beitrag von CharlyRedDevil »

salamander hat geschrieben: ... und wenn JochenG Interna aus den Ausschüssen öffentlich macht, bietet er eine offene Flanke, die Kuntz mit seiner Attacke ausnutzt.
Es wurde nichts vertrauliches öffentlich gemacht! Es gibt keine Geheimhaltungsklausel!

Und ich verstehe den Satzungsausschuss so: Die gewählten und entsandten Mitglieder erarbeiten mögliche Satzungsänderungen. Diese werden in der MV vorgestellt - jedes Mitglied hat doch trotzdem die Möglichkeit, andere Vorschläge zu machen!

Wenn sich der Satzungsausschuss nicht einigen kann, wieso stellt man dann nicht einfach beide Varianten vor und die Mitglieder entscheiden? Wieso muss das Gremium unbedingt einen Mehrheitsbeschluss fassen und nur eine Variante vorstellen?

Ich wüsste auch nicht, warum ich als Mitglied nicht meine Meinung vertreten darf, nur weil ich im Ausschuss sitze? Ich verrate keine geheimen Vertragsbestandteile - es geht um die Satzung, für die jedes Mitglied jederzeit einen Antrag stellen darf. Wieso sind Diskussionen innerhalb der Mitgliedschaft dann nicht erwünscht?
wkv
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Beitrag von wkv »

Wieso wollte man denn die ganzen Satzungspunkte en block durchpeitschen?

Wieso keine inhaltliche Diskussion in streitigen Punkten?
Der Aufstiegsmacher
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Beitrag von Der Aufstiegsmacher »

Ich bin keinesfalls ein Experte, was Vereinssatzung oder Mitgliederanträge betrifft, dennoch verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass SK immer dünnhäutiger wird, vor allem wenn es um Kritik an seiner Person geht.
Beispiel: In "Flutlicht" nach dem Dortmund-Spiel wurde Stefan von Holger Wienpahl, der keineswegs als überkritischer Enthüllungsjournalist bekannt ist, darauf angesprochen, dass es kritische Stimmen im Bezug auf seine Art der Vereinsführung im Umfeld allgemein und explizit in Fankreisen gäbe.
Kuntz ließ ihn nicht einmal ausreden und blaffte ihn an: "Finden Sie, ich soll meinen Job kündigen?" (sinngemäß)
Stefan fühlt sich für meine Begriffe immens schnell persönlich angegriffen, ich fände es souveräner und es zeugte von mehr Führungsqualität, wenn Stefan so etwas mit einem Lächeln abtuen könnte. Das ist sein Job. Es geht nicht darum, dass Stefan sich nicht verteidigen soll, wenn die Kritik in seinen Augen unangemessen ist, sondern vor allem um die Art und Weise, denn der gute Stefan leitet einen Verein, und das macht er gern, und dazu gehört auch, sich sachlich mit Kritik von FCK-Anhängern (die soweit ich weiß meistens von menschlicher Natur und keine Nager sind).
Deshalb würde ich mir wünschen, dass Stefan auch die Kritik des besagten Jochen G. souveräner ertragen sollte. Wenn Stefan einfach darüber hinweg geht, interessiert sich Morgen keine Sau mehr dafür.
Wie sieht denn das aus, wenn ein Vorstandsvorsitzender im Stadionmagazin über einzelne Mitglieder lästert?
Für Jochen ist das glaube ich gar nicht so schlecht, denn er bietet ihm durch sein emotionales und kindliches Gehabe eine weitere Plattform.
Diesen Artikel lesen wohl sowieso in der Mehrheit Leute, dich sich für das Thema interessieren und damit auskennen, und die wissen auch, dass Stefan nicht der Papst und Jochen G. nicht Tebartz van Elst ist, sondern dass beide Sowohl Gutes sagen, manchmal aber den Bogen auch etwas übverspannen. Und diese Runde geht wohl eher an Jochen.
Man sollten den Jochen G. mal zum Berater von STefan machen.
Ich finde es halt schade, dass Stefan vieles gleich zu persönlich nimmt, es geht den Leuten, die ihn kritisieren, doch nicht um ihn, sondern um den Verein. Das bleibt zumindest zu hoffen.
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