Erstmal ist es schade, dass Du dem billigen Bild-Zeitungs-Populismus beispringst: In Schalke waren es vielleicht 10, 20 Leute, die Pyro durch die Gegend geworfen haben. Deshalb 400 Leute zu bestrafen, kann man nur als Kollektivstrafe und Sippenhaft bezeichnen, aber nicht diese 400 Personen grundlos als Chaoten abstempeln. Die Erfahrung lehrt übrigens, dass solche Bestrafungen von Unschuldigen eher zu einer Verschlimmerung der Lage führen als zu einer Verbesserung.Ozelot hat geschrieben:In den letzten Wochen hat Borussia Dortmund auffällig hart gegen Chaoten durchgegriffen.
Erst wurden rund 400 Personen die Auswärtsdauerkarten entzogen...
Ich kann mich in jüngerer Vergangenheit weder erinnern, dass die FCK-Fans Pyro in gegnerische Blöcke abgeschossen haben, noch dass am Betze auf dem Zaun stehend Hitlergrüße gezeigt wurden.Ozelot hat geschrieben:Auch bei uns im Stadion bleiben diese Taten für einzelne Personen oftmals ohne Konsequenzen.
Wie kommst du jetzt da drauf?Thomas hat geschrieben:Und dann finde ich es noch traurig, dass von Medien, Politikern und auch immer mehr Fans Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden.
Sind es deiner Meinung nach nur die Leute verantwortlich, die "werfen" oder auch die unzähligen anderen, die im Schutze der Masse das Geschehen mit anfeuern und sich feige unter ihren Kaputzen verstecken? Für mich gehören Letztere genau so dazu wie Erstgenannte. Nur die wenigen "Werfer" herauszustellen und auf die vielen Unschuldigen zu verweisen ist doch viel mehr der Versuch von Verschleierung.Thomas hat geschrieben: In Schalke waren es vielleicht 10, 20 Leute, die Pyro durch die Gegend geworfen haben.
Muss man denn gleich Pyro in generische Blöcke schießen?Thomas hat geschrieben: Ich kann mich in jüngerer Vergangenheit weder erinnern, dass die FCK-Fans Pyro in gegnerische Blöcke abgeschossen haben, noch dass am Betze auf dem Zaun stehend Hitlergrüße gezeigt wurden.
Ich weiß nicht wer das behauptet haben soll. Die beiden Vofälle sind hier nur in einen Zusammenhang gebracht, weil der BVB in beiden Fällen ungewöhnlich hart durchzugreifen scheint. Hierfür scheinen sie sowohl die nötige Technik als auch die nötigen Cojones zu haben die den restlichen Vereinen noch fehlt.Thomas hat geschrieben:Und dann finde ich es noch traurig, dass von Medien, Politikern und auch immer mehr Fans Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden. Ich zumindest finde eines davon wesentlich verwerflicher als das andere...
Rauchtopf?Thomas hat geschrieben:... traurig, dass ... Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden...
Das andere wegwerflicher?Thomas hat geschrieben:... finde eines davon wesentlich verwerflicher als das andere...
Otto78 hat geschrieben:Vor etwa 18 Jahren gehörte das Lied vom bauen einer U-bahn noch zum Gesangsstandardprogramm in allen Stadien.
Was wäre da wohl heute blos los?
Wobei das harte Durchgreifen wohl viel mehr mit dem Standing des BVB in Deutschland zu tun hat.Ozelot hat geschrieben: Ich weiß nicht wer das behauptet haben soll. Die beiden Vofälle sind hier nur in einen Zusammenhang gebracht, weil der BVB in beiden Fällen ungewöhnlich hart durchzugreifen scheint. Hierfür scheinen sie sowohl die nötige Technik als auch die nötigen Cojones zu haben die den restlichen Vereinen noch fehlt.
Was soll daran gefährlich sein? Die werden sich sicherlich an die Gesetze halten, und wenn nicht, steht die Staatsmacht in ausreichender Stärke einsatzbereit nebenan.satisfactory hat geschrieben: Jetzt stehen mehr als 400 Leute vor den Stadien. Aus meiner Sicht eine viel gefährlichere Situation, da man die Leute nicht kompakt in einem Block hat.
O tempora, o mores!Otto78 hat geschrieben:Vor etwa 18 Jahren gehörte das Lied vom bauen einer U-bahn noch zum Gesangsstandardprogramm in allen Stadien.
Was wäre da wohl heute blos los?
...ääääh...häh? das erschliesst sich einem vermutlich nicht nüchtern. mir jedenfalls nicht...rot_weißer_Partybus hat geschrieben:bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.
rot_weißer_Partybus hat geschrieben:Ich verstehe ja immer noch nicht warum das U-Bahn Lied verpönt wird, aber die schwarze Sau immer noch aufgehangen werden soll/darf.
Klar beim U-Bahn-Lied wird ein Bezug zum Holocaust hergestellt, aber bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.
Der Interpretationsspielraum ist bei beiden Liedern der Selbe. Beim U-Bahn-Lied geht es inhaltlich ja wohl auch klar darum gegnerische Fans "zu vernichten"/verhöhnen/was auch immer und bestimmt nicht wirklich um Juden oder sonst wen.mster hat geschrieben:rot_weißer_Partybus hat geschrieben:Ich verstehe ja immer noch nicht warum das U-Bahn Lied verpönt wird, aber die schwarze Sau immer noch aufgehangen werden soll/darf.
Klar beim U-Bahn-Lied wird ein Bezug zum Holocaust hergestellt, aber bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.![]()
Der "kleine" Unterschied ist dass das Lied mit der schwarzen Sau möglicherweise von jemand falsch verstanden werden könnte (ich hatte auch schon ausländische Gäste dabei denen ich das nach dem Spiel auf Nachfrage erklärt habe), die Intention dahinter aber offensichtlich ist (es geht um den Schiri). Beim U-Bahn-Lied gibt es hingegen wohl eher wenig Interpretationsspielraum... Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
rot_weißer_Partybus hat geschrieben: Nach deinem nichtssagenden Pöbel-Beitrag würde mich würde aber mal interessieren in wie fern sich die beiden Lieder deiner Meinung nach unterscheiden
...jaja, getroffene hunde...rot_weißer_Partybus hat geschrieben: @Karl
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Nach deinem nichtssagenden Pöbel-Beitrag würde mich würde aber mal interessieren in wie fern sich die beiden Lieder deiner Meinung nach unterscheiden. Hoffe du bist gerade nüchtern und kannst es mir erklären...