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BVB greift bei Chaoten hart durch (Welt Online/Reviersport)

Fußballthemen, welche den FCK nicht oder nicht direkt betreffen.
Ozelot
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Beitrag von Ozelot »

In den letzten Wochen hat Borussia Dortmund auffällig hart gegen Chaoten durchgegriffen.
Erst wurden rund 400 Personen die Auswärtsdauerkarten entzogen, nachdem es beim Derby gegen Schalke zu Ausschreitungen und Einsatz von Pyro kam:

http://www.welt.de/sport/fussball/bunde ... nfig=print

Jetzt hat ein Mann Stadionverbot erhalten, der den Hitler-Gruß gemacht hat:
http://www.reviersport.de/252305---hitl ... erbot.html

Auch bei uns im Stadion bleiben diese Taten für einzelne Personen oftmals ohne Konsequenzen.

Wieso kann Dortmund so etwas durchsetzen und in vielen anderen Stadien passiert oftmals nichts?
derhonkel
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Beitrag von derhonkel »

Entschuldigung, aber bis auf den Hitlergruss-Typen populistischer Scheiss.

Ist das einfachste ganzen Gruppierungen die Auswärts-DK abzunehmen. Ist was passiert (heutzutage immer wichtig: es muss was passieren. Was is wurscht) und man kann sich mit Hardliner-Entscheidungen brüsten.

Gebamsel.
Gegen die moderne 50 Zeichen Regel.
flammendes Inferno
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Beitrag von flammendes Inferno »

eine gute Massnahme ,um diese selbstverliebten Möchtegernrambos zu stoppen.
Raketen und Bengalos in andere Blöcke werfen und selbst Richtung Weidenfeller (musste einem Bengalo ausweichen),das ist schon krank.
Andere Vereine werden wahrscheinlich diesem Beispiel folgen....
VandeCholtiz
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Beitrag von VandeCholtiz »

Hat man beim Auswärtsspiel in WO schon sehen können, dass die Ultraszene nicht anwesend war.
Schorle und Bier
Thomas
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Beitrag von Thomas »

Ozelot hat geschrieben:In den letzten Wochen hat Borussia Dortmund auffällig hart gegen Chaoten durchgegriffen.
Erst wurden rund 400 Personen die Auswärtsdauerkarten entzogen...
Erstmal ist es schade, dass Du dem billigen Bild-Zeitungs-Populismus beispringst: In Schalke waren es vielleicht 10, 20 Leute, die Pyro durch die Gegend geworfen haben. Deshalb 400 Leute zu bestrafen, kann man nur als Kollektivstrafe und Sippenhaft bezeichnen, aber nicht diese 400 Personen grundlos als Chaoten abstempeln. Die Erfahrung lehrt übrigens, dass solche Bestrafungen von Unschuldigen eher zu einer Verschlimmerung der Lage führen als zu einer Verbesserung.

Und dann finde ich es noch traurig, dass von Medien, Politikern und auch immer mehr Fans Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden. Ich zumindest finde eines davon wesentlich verwerflicher als das andere...
Ozelot hat geschrieben:Auch bei uns im Stadion bleiben diese Taten für einzelne Personen oftmals ohne Konsequenzen.
Ich kann mich in jüngerer Vergangenheit weder erinnern, dass die FCK-Fans Pyro in gegnerische Blöcke abgeschossen haben, noch dass am Betze auf dem Zaun stehend Hitlergrüße gezeigt wurden.
Der Verein führt als eingetragener Verein den Namen 1. Fußball-Club Kaiserslautern e.V. (1. FCK) und hat seinen Sitz in Kaiserslautern. Seine Farben sind rot und weiß. (...) Das Stadion trägt den Namen Fritz-Walter-Stadion. (Vereinssatzung des 1. FC Kaiserslautern e.V. - Artikel 1, Absatz 1)
Otto78
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Beitrag von Otto78 »

Vor etwa 18 Jahren gehörte das Lied vom bauen einer U-bahn noch zum Gesangsstandardprogramm in allen Stadien.

Was wäre da wohl heute blos los? :shock:
Egal was passiert ich bleibe treu
daachdieb
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Beitrag von daachdieb »

Thomas hat geschrieben:Und dann finde ich es noch traurig, dass von Medien, Politikern und auch immer mehr Fans Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden.
Wie kommst du jetzt da drauf?
Pyro wird in den Medien doch eher bei den Ultras verortet und daß die Nazi-Hools keine Freunde der Ultras sind steht doch auch in jedem 2. Artikel. :nachdenklich:
Oderint, dum metuant
fck-jetzt.de
Ozelot
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Beitrag von Ozelot »

Thomas hat geschrieben: In Schalke waren es vielleicht 10, 20 Leute, die Pyro durch die Gegend geworfen haben.
Sind es deiner Meinung nach nur die Leute verantwortlich, die "werfen" oder auch die unzähligen anderen, die im Schutze der Masse das Geschehen mit anfeuern und sich feige unter ihren Kaputzen verstecken? Für mich gehören Letztere genau so dazu wie Erstgenannte. Nur die wenigen "Werfer" herauszustellen und auf die vielen Unschuldigen zu verweisen ist doch viel mehr der Versuch von Verschleierung.

Ich akzeptiere gerne andere Meinungen, auch gerne konsensbereit pro Pyro. Du kannst aber doch nicht guten Gewissens Menschen in Schutz nehmen, die hier ganz offensichtlich die Gesundheit anderer gefährden oder andere dabei anfeuern.
Thomas hat geschrieben: Ich kann mich in jüngerer Vergangenheit weder erinnern, dass die FCK-Fans Pyro in gegnerische Blöcke abgeschossen haben, noch dass am Betze auf dem Zaun stehend Hitlergrüße gezeigt wurden.
Muss man denn gleich Pyro in generische Blöcke schießen?
Pyro-Einsatz ansich ist strafbar und kann mit Stadionverbot bestraft werden.
Fandest du denn die Pyro-Aktion gegen Bochum geglückt? Weitestgehend sind die Zündler hier ohne Strafe davon gekommen.
Hitlergrüße sind bei jedem Heimspiel an der Tagesordnung. Traurig aber wahr. Und nur weil sie nicht am Zaun gezeigt werden, macht sie das nicht weiter verfolgbar? :nachdenklich: Quark.
Thomas hat geschrieben:Und dann finde ich es noch traurig, dass von Medien, Politikern und auch immer mehr Fans Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden. Ich zumindest finde eines davon wesentlich verwerflicher als das andere...
Ich weiß nicht wer das behauptet haben soll. Die beiden Vofälle sind hier nur in einen Zusammenhang gebracht, weil der BVB in beiden Fällen ungewöhnlich hart durchzugreifen scheint. Hierfür scheinen sie sowohl die nötige Technik als auch die nötigen Cojones zu haben die den restlichen Vereinen noch fehlt.
Hans-Peter Brehme
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Beitrag von Hans-Peter Brehme »

Thomas hat geschrieben:... traurig, dass ... Pyrotechnik und Rechtsradikalismus in einen Topf geschmissen werden...
Rauchtopf?
Thomas hat geschrieben:... finde eines davon wesentlich verwerflicher als das andere...
Das andere wegwerflicher?
"Go to where the puck is going to be!" (Wayne Gretzky)
WällerDevil
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Beitrag von WällerDevil »

Otto78 hat geschrieben:Vor etwa 18 Jahren gehörte das Lied vom bauen einer U-bahn noch zum Gesangsstandardprogramm in allen Stadien.

Was wäre da wohl heute blos los? :shock:

Wahrscheinlich einiges will gar nicht dran denken,
wobei dieses Lied heute noch auf Burschenfesten im Westerwald gesungen werden.
Mit dem FCK ist es wie mit der Großen Liebe sie kann dir manchmal tierisch auf den Sack gehen.
rot_weißer_Partybus
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Beitrag von rot_weißer_Partybus »

Ich verstehe ja immer noch nicht warum das U-Bahn Lied verpönt wird, aber die schwarze Sau immer noch aufgehangen werden soll/darf.

Klar beim U-Bahn-Lied wird ein Bezug zum Holocaust hergestellt, aber bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.
satisfactory
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Beitrag von satisfactory »

Ozelot hat geschrieben: Ich weiß nicht wer das behauptet haben soll. Die beiden Vofälle sind hier nur in einen Zusammenhang gebracht, weil der BVB in beiden Fällen ungewöhnlich hart durchzugreifen scheint. Hierfür scheinen sie sowohl die nötige Technik als auch die nötigen Cojones zu haben die den restlichen Vereinen noch fehlt.
Wobei das harte Durchgreifen wohl viel mehr mit dem Standing des BVB in Deutschland zu tun hat.
Allein die Schlagzeilen wären schädlich für Dortmund und die gesamte Liga in der Außendarstellung.
Was wir hier aber wieder haben, sind Kollektivstrafen. Hier muss jedes negative Verhalten separat aufgearbeitet und anschließend (falls nötig) geahndet werden. Und für mich gehören die Leute, die Leuchtspuren in andere unbeteiligte Blöcke schießen und damit sogar Kinder in Gefahr bringen, für einige Jahre aus den Stadien.
Jetzt stehen mehr als 400 Leute vor den Stadien. Aus meiner Sicht eine viel gefährlichere Situation, da man die Leute nicht kompakt in einem Block hat.
"Der Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende bereitet." - Karl Kraus
-=knight=-
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Beitrag von -=knight=- »

satisfactory hat geschrieben: Jetzt stehen mehr als 400 Leute vor den Stadien. Aus meiner Sicht eine viel gefährlichere Situation, da man die Leute nicht kompakt in einem Block hat.
Was soll daran gefährlich sein? Die werden sich sicherlich an die Gesetze halten, und wenn nicht, steht die Staatsmacht in ausreichender Stärke einsatzbereit nebenan.
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Beitrag von Wutti10 »

Otto78 hat geschrieben:Vor etwa 18 Jahren gehörte das Lied vom bauen einer U-bahn noch zum Gesangsstandardprogramm in allen Stadien.

Was wäre da wohl heute blos los? :shock:
O tempora, o mores!

Und wenn man daran denkt, was vor 80 Jahren zum Standardprogramm gehört hat?
bene667
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Beitrag von bene667 »

Was würde ihm beim Bvb blühen?
http://www.youtube.com/watch?v=q024kh5hvjk
"Es gab schon viele Weltmeister, die später Alkoholiker wurden. Aber ich bin der erste Alkoholiker, der Weltmeister wurde."
Eckhardt Dagge, Superweltergewichts-Weltmeister 1976

"Eine Frau, die schweigt, sollte man nicht unterbrechen."
Karl
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Beitrag von Karl »

rot_weißer_Partybus hat geschrieben:bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.
...ääääh...häh? das erschliesst sich einem vermutlich nicht nüchtern. mir jedenfalls nicht...

lass mich raten: bei "ole rot weiss" gehts dementsprechend wahrscheinlich um ein massaker an indianern, noch dazu beim stierkampf? richtig? man kanns auch übertreiben mit dem herbeireden der political correctness...
mster
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Beitrag von mster »

rot_weißer_Partybus hat geschrieben:Ich verstehe ja immer noch nicht warum das U-Bahn Lied verpönt wird, aber die schwarze Sau immer noch aufgehangen werden soll/darf.

Klar beim U-Bahn-Lied wird ein Bezug zum Holocaust hergestellt, aber bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.
:lol:

Der "kleine" Unterschied ist dass das Lied mit der schwarzen Sau möglicherweise von jemand falsch verstanden werden könnte (ich hatte auch schon ausländische Gäste dabei denen ich das nach dem Spiel auf Nachfrage erklärt habe), die Intention dahinter aber offensichtlich ist (es geht um den Schiri). Beim U-Bahn-Lied gibt es hingegen wohl eher wenig Interpretationsspielraum... Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.

@topic: Einfach nur populistischer Unfug (der Entzug der AWDK). Das bereits von Thomas verwendete Wort "Sippenhaft" trifft es auf den Punkt. Man kann sich nicht auf der einen Seite hinstellen und z.B. die Rufe "ACAB" verurteilen* und dann auf der anderen Seite mit der Rasenmähermethode Hunderte Unschuldiger bestrafen. Ich hätte jedenfalls absolut null Verständnis wenn der FCK mir die AWDK entziehen würde weil irgendwelche anderen AWDK-Inhaber sich danebenbenehmen.

Dass der, sorry für den Ausdruck, Vollidiot mit dem Hitlergruß dauerhaft aus dem Stadion entfernt wurde finde ich aber konsequent und richtig. Sowas gehört in kein Stadion dieser Welt. Er wurde eindeutig identifiziert und bestraft. Ich hätte mir ja gewünscht die restlichen Fans hätten ihn selbst aus dem Stadion geprügelt, aber das wäre auf dem Betze oder anderswo (leider) auch nicht passiert. Zumal man ja offenbar in Dortmund eh ein paar größere Probleme in Sachen Rechtsextreme hat, aber das ist eine andere Baustelle.


* Ich finde ACAB selbst einfach nur dämlich, weil es alle Polizisten pauschal (vor)verurteilt - von daher soll das hier nur als Beispiel dienen. Die Kritik an diesem konkreten Spruch teile ich nämlich.
rot_weißer_Partybus
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Beitrag von rot_weißer_Partybus »

mster hat geschrieben:
rot_weißer_Partybus hat geschrieben:Ich verstehe ja immer noch nicht warum das U-Bahn Lied verpönt wird, aber die schwarze Sau immer noch aufgehangen werden soll/darf.

Klar beim U-Bahn-Lied wird ein Bezug zum Holocaust hergestellt, aber bei dem Lied mit der schwarzen Sau existiert ja auch ganz offensichtlich (gerade wegen dem Aufhängen) ein Bezug zur Geschichte der schwarzen Sklaven in Amerika.
:lol:

Der "kleine" Unterschied ist dass das Lied mit der schwarzen Sau möglicherweise von jemand falsch verstanden werden könnte (ich hatte auch schon ausländische Gäste dabei denen ich das nach dem Spiel auf Nachfrage erklärt habe), die Intention dahinter aber offensichtlich ist (es geht um den Schiri). Beim U-Bahn-Lied gibt es hingegen wohl eher wenig Interpretationsspielraum... Das ist ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen.
Der Interpretationsspielraum ist bei beiden Liedern der Selbe. Beim U-Bahn-Lied geht es inhaltlich ja wohl auch klar darum gegnerische Fans "zu vernichten"/verhöhnen/was auch immer und bestimmt nicht wirklich um Juden oder sonst wen.

@Karl
Du kannst singen was du willst. Ich habe übrigens mit beiden Liedern kein Problem (weil ich weiß wie sie gemeint sind). Ich versteh es trotzdem nicht, wie man sich über das U-Bahn-Lied aufregen kann aber gleichzeitig das Schwarze-Sau-Lied singt als wäre es das normalste auf der Welt.
Nach deinem nichtssagenden Pöbel-Beitrag würde mich würde aber mal interessieren in wie fern sich die beiden Lieder deiner Meinung nach unterscheiden. Hoffe du bist gerade nüchtern und kannst es mir erklären... :nachdenklich:
el ninho
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Beitrag von el ninho »

rot_weißer_Partybus hat geschrieben: Nach deinem nichtssagenden Pöbel-Beitrag würde mich würde aber mal interessieren in wie fern sich die beiden Lieder deiner Meinung nach unterscheiden

Ich versuche mal. Das "Hängt sie auf" Lied hat meiner Meinung nach absolut überhaupt nichts mit der Geschichte der Schwarzen in den USA zu tun, sondern einfach nur damit, dass die Schiedsrichter vor einigen Jahren noch durchgehend schwarze Trikots getragen haben.
Daher ist der Gesang für mich zwar schon recht derbe, aber eben noch in Ordnung.

Der U-Bahn Gesang (bei dem ich mir auch sicher bin ihn sogar noch vor zehn Jahren gehört zu haben) hat da einfach eine ganz andere "Qualität". Ausschwitz kann man einfach nicht bringen.

Allerdings wird die ganze Diskussion gerade ziemlich OT...
Also ich kann verstehen, dass Dortmund nach den Ereignisse in Schalke Konsequenzen gezogen hat und begrüße das grundsätzlich. Über die hier verwendete Rasenmähermethode/Kollektivstrafe lässt sich durchaus streiten. Da kommt es meiner Meinung nach auch drauf an, in wie weit die Täter eben zu diesen Gruppen zugeordnet werden konnten. Ich meine an der Stelle, an der die ganze Action stattfand stehen doch größtenteils immer die selben Gruppen (wie bei uns doch auch). Falls jetzt diese Gruppen, rein hypothetisch, nicht bereit waren die entsprechenden Leute zu nennen die die Pyros gezündet und geschmissen haben, kann ich, auch wenn es ein bisschen in mir grummelt, so eine Kollektivstrafe verstehen.

Und, soweit ich das gelesen habe, war die Strafe der Entzug der Auswärtsdauerkarten, oder? Also mitnichten ein Stadionverbot sondern einfach nur der Entzug von Privilegien
Seit1969
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Beitrag von Seit1969 »

Der DFB verstärkt den Druck und Leute wie Wendt und andere Ordnungsfanatiker aus Politik und Polizei werden weiter am Rädchen drehen.
Für mich ist das schlimme an der ganzen Angelegenheit, dass dies diejenigen Chaoten trotzdem nicht davon abhalten wird ihrem unsinnigen "Späßchen" weiter zu frönen.
http://www.spiegel.de/sport/fussball/fu ... 33910.html
Fly with the eagle or scratch with the chicken
Steini
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Beitrag von Steini »

Ne schwarze Sau aufhängen macht übrigens Spass.
Wenn es eine Wildsau ist noch viel mehr. Schön den Hals durchtrennen und ausbluten lassen, am Besten lebendig ...Fell abziehen und ausnehmen, dann ab uff de Grill. Nach ca. 3-4 Stunden gibt es dazu lecker Weinschorle, Wildsau vom Grill, dazu Spargel und Grumbeerstambes und fertig ist das Pälzer Grillfeschd.

Aber darum geht es (glaube ich) nicht bei dem Lied, welche manche ob der souveränen Fehlpfiffe, im Stadion singen.

Auch denke ich nicht, dass es um farbige Amerikaner, "diewo" nicht freiwillig Amerikaner wurden, welche vom Heimmatverein aus Alabama (genau Sweet Home Alabama) wie hieß der nochmal, irgend etwas mit Kuku, aufgehängt worden waren.
(oder war das im Film Mississippi Burning?) Egal.

Irgende eine Sau, sorry, jemand fühlt sich heutzutage doch immer diskriminiert. Selbst Schnitzel mit Paprika und einer scharfen Soße, sowie Zwiebeln, darf man nicht mehr so benennen wie man es gewohnt war.
Diese Zigeuner ...

Auch meinen geliebten Schaumkuss darf ich nicht mehr auf meinen Weck legen und das Ganze Mohrekoppweck nennen.

Bald wird es auch verboten seine Frikadellen, Hamburger zu nennen, weil... achja Wiener sowie Frankfurter oder gar Krakauer (das hätte sogar einen historischen Beigeschmack alla Amon Göth).

Oder Amerikaner? Wann darf ich in Lautre keinen Ammi mehr essen? (Isch liebe die mit schwarzen Zuckerguss) Oh weh, schon wieder Schwarz.

Ich geh nun in meine Küche und hol mir einen
Kuss ab. Einen Negerkuss, weil wir haben Besuch aus Louisiana. Komisch, unsere türkische Nachbarschaft hat unseren Besuch ganz seltsam angeguggt. Die dürfen das oder was?

(ACHTUNG ICH HATTE DEN IRoNIE BUTToM AN) uhh uhh
Karl
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Beitrag von Karl »

rot_weißer_Partybus hat geschrieben: @Karl
...
Nach deinem nichtssagenden Pöbel-Beitrag würde mich würde aber mal interessieren in wie fern sich die beiden Lieder deiner Meinung nach unterscheiden. Hoffe du bist gerade nüchtern und kannst es mir erklären... :nachdenklich:
...jaja, getroffene hunde... :lol:

er war weder nichtssagend noch hatte er was mit pöbeln zu tun. er hat sich auch nicht auf den unterschied bezogen. den werde ich auch nicht erklären, denn wenn jemand den so nicht kapiert hat, dann würde auch erklären nichts helfen.

der beitrag hat lediglich mit dem stilmittel der übertreibung die absurdität deiner aussage deutlich gemacht. mehr nicht. und wenn du sowas schreibst, dann steck auch mal einen solchen kommentar ein wie ein mann. er war nämlich nicht mal böse oder persönlich gemeint...

mir geht nur auf den sack, dass bei jedem und allem, was irgendwann gesagt wird, inzwischen die political correctness priorität hat. und wenn das jetzt auch noch zu aggressiv war, dann lies dir steinis exzellenten post durch. der bringts schön auf den punkt.

so, und jetzt henn ich kää zeit mieh, weil ich noh em steini seim post abbedid uff e paar mohrekepp hann...
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