"Enttäuscht darüber, dass trotz freiem Eintritt praktisch nur Vereinsangehörige den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus gefunden hatten, war unterdessen Kim Oliver Rieth, Organisator der Veranstaltungsreihe KulTuS Bränel. "Gerade aus anderen Vereinen hätte ich mir doch etwas mehr Interesse gewünscht." Schließlich setze Prävention da an, wo es noch kein offensichtliches Problem mit Rechtsextremismus gebe".
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Genau vor diesem Hintergrund muß "man" die Protagonisten also erst auf den Plan rufen? Weil sie nicht laut genug, nicht vernehmbar sind,...ergo "keine Stimme" haben?
Im Falle Shechter haben wir gesehen, wie wirkliche,
echte FCK-Fans im Zusammenspiel mit Vereinsverantwortlichen, Presse und Polizei derlei Fälle situativ lösen - ...und "die Koblenzer" (= Rheinzeitung) wollen nun mit einem Berliner Journalisten einen künstlichen Nazi-Popeye aus der Retorte zaubern
Dem Ganzen kann man nur ironisch begegnen:
Ja, eine Länderspielpause ist medial fast so schlimm wie eine Sommerpause. Also füllen wir die vakante Zeit mit einem Thema eines Berliner Journalisten ("Schreiberling" trifft's wohl eher), der - so mutmaßt man - als Hertha-Fan das bittere Ausscheiden seiner Berliner gg. "unseren FCK" bis dato nicht verkraftet hat. Entsprechend ist sein Geschreibsel als literarische Kompensation zu werten.
Ob`s ihm gelingt? Schließlich steht er mit seinen Fröschen nächstes Jahr in der >Beletage< vor dem gleichen Problem.
