"Jetzt bin ich wieder BVB-Fan"
Aus dem Nichts wechselte Chris Löwe vor zwei Jahren aus der 4. Liga zu Borussia Dortmund und wurde sofort Deutscher Meister. Nun spielt der Linksverteidiger für den 1. FC Kaiserslautern in der 2. Liga. Vor dem Spiel bei Greuther Fürth spricht der 24-Jährige im Interview über sein früheres Leben im Internat, die Zeit beim BVB und seine besondere Verbindung zu Marcel Schmelzer.
SPOX: Herr Löwe, Sie starteten Ihre Karriere beim Chemnitzer FC: Mit 13 ins Internat, dann A-Jugend-Meister, mit 18 die ersten Einsätze bei den Profis. Wie war das Leben im CFC-Internat?
Chris Löwe: Es war natürlich zunächst nicht einfach, so früh von zu Hause weg und auf sich alleine gestellt zu sein. Es war ein typisches Internatsleben: Früh aufstehen, in die Schule gehen, nach der Schule dann ins Training. Zwei Mal in der Woche hatten wir noch einen besonderen Sport-Kurs, in dem man etwas anderes machte, als Fußball zu spielen. Wenn wir samstags ein Spiel hatten, fuhr ich meistens am Abend noch nach Hause zu meinen Eltern und ging am Sonntag wieder ins Internat.
SPOX: Mussten Sie in dieser Zeit auf vieles verzichten?
Löwe: Natürlich, aber für mich war das kein Problem. Ich hatte immer das Ziel Profi-Fußball vor Augen. Von daher habe ich gerne auf die Partys verzichtet. Es gab aber auch Jungs aus dem Internat, die das nicht taten und feiern gingen - und die haben es letztlich nicht nach ganz oben geschafft.
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Quelle: Spox.com