Da braucht man eben auch größere Körbchen.FCK58 hat geschrieben:Was soll ich den in der Schweiz, die haben doch viel zu große Hügel.
Da braucht man eben auch größere Körbchen.FCK58 hat geschrieben:Was soll ich den in der Schweiz, die haben doch viel zu große Hügel.
Von den Vereinsleuten wurde den Wirtschaftsbossen vorab schon mal vorgerechnet, dass nicht sie, sondern die Fans mit über 80 Prozent der Anteile die Haupteigner der FC Bayern AG seien. Und diese stünden trotz der privaten Missetat des Uli Hoeneß weiterhin praktisch einhellig hinter der Symbolfigur des Aufstiegs des Münchner Fußballvereins. Den eleganten Ausweg des Ruhenlassens seiner Ämter gaben die Statuten der FC Bayern AG zudem nicht her.
Spätestens da wurden die starken Männer aus den Vorstandsetagen im Aufsichtsrat schwach. Nach "langen und intensiven Beratungen" hielten sie im Falle Hoeneß "das Wohl" des FC Bayern für wichtiger als die Moral bei dessen privaten Geschäften. Das ist zumindest fragwürdig. Damit haben die Aufsichtsräte die Verantwortung einfach abgeschoben. Nach den Endspielen in Champions League und Pokal, so ihr Kalkül, wird ihnen der Staatsanwalt die Entscheidung über den Hoeneß-Verbleib abnehmen. Wird er angeklagt, ist er raus. Andernfalls darf er weiter mitspielen.
Muschmunken Muschmunken ....daachdieb hat geschrieben:Kriminell ist, daß mir immer noch einer abgeht, wenn ich an die Minute denke, in der unsere 2 Wanderhuren Ivo und Laki anno 2010 den Bayern die Heimfahrt verdorben haben.
shhhhhh*t, ich wääs grad gar net was besser is: Der Kommentator, Hoenes, Rumme oder de Klää am Schluß - ich schmeiß mich fort.Steini hat geschrieben:Muschmunken Muschmunken ....
http://www.youtube.com/watch?v=A8Bk1bxP ... Wg&index=8
daachdieb hat geschrieben:shhhhhh*t, ich wääs grad gar net was besser is: Der Kommentator, Hoenes, Rumme oder de Klää am Schluß - ich schmeiß mich fort.Steini hat geschrieben:Muschmunken Muschmunken ....
http://www.youtube.com/watch?v=A8Bk1bxP ... Wg&index=8
Danke!
Du fieses Etwas.Steini hat geschrieben:
... jetzt gerät das alles durcheinander, der private und der öffentliche Hoeneß, seine Wertewelt im Sport und seine eigene, bisher verborgene. Egal, wie die Steuer-Geschichte ausgeht, sein Lebenswerk FC Bayern wird immer mit einem Sternchen versehen sein, das auf eine Fußnote verweist. In dieser Fußnote wird "Ja, aber" stehen.
Er kennt das schon, einige Endspiele seines Lebens haben solche Sternchen: Das EM-Finale 1976, bei dem er einen Elfmeter verschossen hat, nein: den Elfmeter. Das Champions-League-Finale 1999, bei dem Manchester United gewann, als das Spiel schon zu Ende war. Und 2012, das "Finale dahoam", geschlagen von einem unterlegenen FC Chelsea. Immer wieder aber hat Hoeneß vom Schicksal ein noch größeres Endspiel bekommen.
Doch jetzt, in London, in dieser Rekordsaison, scheint das Ende aller Superlative erreicht zu sein. Auch das macht die Situation für Hoeneß so besonders schmerzhaft. Er sieht, wie alles zu Ende geht mit diesem Showdown von Wembley, sieht, wie sein Freund Jupp Heynckes abtreten darf, dessen Untadeligkeit nicht vor der Zeit aufgebraucht war.
Eijo so sinn mer Pälzer, wonn mers om wenischde erwarde duut, duun mer v´blüffendes...daachdieb hat geschrieben:is des meeschlisch, daß ihr aa was wissen
O.
27.05. SZ: "Wir woll'n den Uli seh'n""Ich freue mich unglaublich über diesen Titel. Jeder im Verein hat für diesen Titel unglaublich hart gearbeitet, dafür möchte ich mich bedanken. Für mich waren die letzten Wochen nicht einfach, aber alle haben zu mir gestanden. Ich freue mich sehr für Jupp Heynckes, es ist ein unglaublicher Abschluss hier für ihn, zumindest hier in München. Er hat einen sensationellen, unglaublichen Job hier gemacht. Ich spüre, dass die Spieler sich für mich gefreut haben. Das zeigt doch, dass man nicht alles falsch gemacht hat in den letzten zehn Jahren."
27.05. SZ: Ade, FC Bayern!Von dort, wo die Bayern-Fans die Siegerehrung verfolgten, erklangen "Uli, Uli, Uli"-Rufe. Also nahm er den Henkelpott. Lächelte halb gerührt, halb unangenehm berührt. Stemmte ihn in die Luft, aber bloß halbhoch, sodass man nur noch den Pokal, zwei Hände und einen Unterkörper sah, aber kein Gesicht mehr. Hoeneß - quasi eins geworden mit der Champions-League-Trophäe.
Thorsten Schäfer-Gümbel will im Herbst Ministerpräsident in Hessen werden - und ist glühender Anhänger des FC Bayern München. Doch vor einigen Wochen hat der SPD-Politiker seine Mitgliedschaft gekündigt. Offiziell der Causa Uli Hoeneß wegen.
Der moderne Fußballsport ... wird von einem skandalumtosten Weltverbandspräsidenten regiert, von Wettskandalen, Doping, Rassismus, Homophobie und Fangewalt erschüttert. Und das Erstaunliche ist, dass ihm das alles verziehen wird. Immer wieder.
Nach dem Pokalfinale in Berlin sangen Tausende Menschen ein Loblied auf Uli Hoeneß, das er sich als Sportfunktionär gewiss verdient hatte. Beim anschließenden Festbankett saß der Steuerhinterzieher Hoeneß neben Hans-Peter Friedrich, dem auch für den sauberen Sport zuständigen Bundesinnenminister (CSU). Sie schienen sich glänzend zu unterhalten. Wo der Ball rollt, sieht man eben über so manches hinweg in Deutschland.
Alles gut durchdacht vom Uli. Sein unschuldiges verschmitztes Lächeln beim halten der gewonnenen Trophäen. Uli hat "la familia" um sich gescharrt und die Welt ist vergessen.daachdieb hat geschrieben:SZ: Dem Fußball wird alles verziehen
Der moderne Fußballsport ... wird von einem skandalumtosten Weltverbandspräsidenten regiert, von Wettskandalen, Doping, Rassismus, Homophobie und Fangewalt erschüttert. Und das Erstaunliche ist, dass ihm das alles verziehen wird. Immer wieder.
Nach dem Pokalfinale in Berlin sangen Tausende Menschen ein Loblied auf Uli Hoeneß, das er sich als Sportfunktionär gewiss verdient hatte. Beim anschließenden Festbankett saß der Steuerhinterzieher Hoeneß neben Hans-Peter Friedrich, dem auch für den sauberen Sport zuständigen Bundesinnenminister (CSU). Sie schienen sich glänzend zu unterhalten. Wo der Ball rollt, sieht man eben über so manches hinweg in Deutschland.
hier ist er:Lonly Devil hat geschrieben:Eine neue Wasserstandsmeldung die sich auf die Süddeutsche Zeitung ( Printausgabe ? ) beruft:
Naja, "Unbeholfenheit" oder knallhartes Kalkül. Das weiß man bei den Bayern nie so genauDie Steueraffäre des Uli Hoeneß ist eine Geschichte voller Missverständnisse und Absurditäten. Die Kanzlerin und ein Journalist spielen dabei keine unwesentliche Rolle. Jetzt taucht in dem Drama auch noch ein Steuerfahnder auf, der Hoeneß nach SZ-Informationen bei seiner missglückten Selbstanzeige zur Seite stand. Und: eine Morddrohung gegen den Bayern-Präsidenten wird bekannt.
...
Der Finanzbeamte war viele Jahre Sachgebietsleiter bei der Steuerfahndung München - und er kannte Hoeneß. Seit einer Weile ist er kein Sachgebietsleiter mehr, sondern in Altersteilzeit. Das heißt, er ist formal noch nicht in Pension, geht aber schon lange nicht mehr in den Dienst und wartet auf seine Urkunde. Hoeneß wird ihn für einen Pensionär gehalten haben. Der Mann selbst wird sich auch so gesehen haben. Aus seiner Rolle bei der Abfassung der Selbstanzeige lassen sich nur schwer politische Schlüsse ziehen. Aber misslich ist eine nicht genehmigte Nebentätigkeit auch bei Nachbarschaftshilfe. Doch irgendwie passt sein Fall zu der ganzen Causa, die von Unbeholfenheit nur so strotzt.
Vergleiche all die "Pannen" (bis hin zu vielfachen Aktenschreddereien) im NSU-Fall.Lonly Devil hat geschrieben:Von "Unbeholfenheit",kann man in dieser Dimension wohl kaum reden.
Nach seiner Steuer-Affäre hatte Uli Hoeneß Konsequenzen angekündigt - davon ist nach dem Gewinn des Triples aber keine Rede mehr. Der Bayern-Präsident weiß, dass der Verein neue Gesichter braucht. Doch weil Hoeneß sein Erbe noch nicht geregelt sieht, kann er nicht abtreten.