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Perspektive FCK arbeitet weiter an Fanabteilung (Perspektive FCK)

Neuigkeiten und Pressemeldungen zum 1. FC Kaiserslautern.
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Es wäre einmal interessant zu wissen, was passiert, wenn die Perspektive 1, 2 oder vielleicht gar 3000 Unterschriften von Mitgliedern hätte, die sich für eine Fanabteilung aussprechen.
Bestenfalls sollten die Unterschriften bei einer JHV auf den Tisch geknallt werden.
Und ja, ich weiß: Das ist weit mehr als nur eine Schweinearbeit. Das ist echte Maloche, diese Unterschriften zu bekommen.
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
Mac41
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Beitrag von Mac41 »

Es reichen doch schon 400 Unterschriften von Mitgliedern für eine Außerordentliche MV, dann gehen bei AR und Vorstand alle Blinklichter an.
Hasta la Victoria - siempre!
FCK58
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Beitrag von FCK58 »

Auch wieder wahr. :D
Vielleicht ist das ja auch eine kleine Anregung. Meine Unterschrift gebe ich gerne. :wink
Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen.
Hermann Hesse
wkv
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Beitrag von wkv »

Jetzt erst mal die Relegation hinter uns bringen, sofern wir es schaffen.

Danach kann man da mal weiter sehen.
wkv
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Beitrag von wkv »

Tja, jetzt ist die Perspektive ein Verein:
Am gestrigen Sonntag, dem 5. Mai 2013, fand die Gründungsversammlung zur Wandlung der Perspektive FCK von einer Interessengemeinschaft zu einem eingetragenen Verein statt.

Mit diesem Schritt soll der neu gegründete Verein eine klare Struktur erhalten.

Seit 2009 besteht die Perspektive FCK als Zusammenschluss von Vereinsmitgliedern des 1. FC Kaiserslautern e.V.. Dabei entstanden zahlreiche Konzepte und Ideen, die dem Vorstand des 1. FCK vorgelegt und teilweise auch umgesetzt wurden. So zum Beispiel die Vorkaufsrechte für Mitglieder die aus dem 2010 vorgelegten Mitgliederkonzept herausgelöst und vom Verein umgesetzt wurden. Daneben wurde seit 2009 an einer neuen Satzung gearbeitet, die letztlich Anfang des Jahres dem Vorstand als Entwurf und gleichzeitig eventuelle Grundlage für den Satzungsausschuss überreicht wurde.

Bei der Umsetzung des Projekts “Meisterschalen-Replik 1998” zeigten sich jedoch recht schnell Grenzen dieses Zusammenschlusses. Die daraus resultierenden Gespräche mündeten in der gestern stattgefundenen Gründungsversammlung zur Umwandlung in einen eingetragenen Verein.

Als Vorstand wurden gewählt:

Sebastian Scheffler (Vorsitzender)
Christopher Biehl
Jochen Grotepaß


http://perspektive-fck.de/blog/
JochenG

Beitrag von JochenG »

Es wird im Laufe der Woche noch etwas ausführlicher von der "Perspektive FCK" auf das Thema eingegangen. Deshalb ein klein wenig Stoff zum Nachdenken.

1. Vertraulichkeit
Bei allen Gesprächen zwischen Vorstand, Geschäftsführung, Fanbetreuung und Presseabteilung die in der Vergangenheit geführt wurden, war stets Vertraulichkeit vereinbart. Das bedeutete für "uns", dass Details der Gespräche nicht nach aussen dringen sollen. Interessant ist nun, dass der 1. FCK sich offenbar nicht an diese stillschweigende Vereinbarung halten möchte.

2. Zuviel Wischi-Waschi
In einigen Beiträgen hier klingt an, dass wir zu wenig konkret in der Meldung vom vergangenen Freitag waren. Das hat mit Punkt 1 zu tun. Im Sinne eine transparenten Aussendarstellung wird es sicher Sinn machen, unser Protokoll des Treffens zu veröffentlichen. Aktuell wird dies intern diskutiert.

3. Zeitpunkt
Wie in meinem Blog (http://fankultur.com/blog/jocheng/item/ ... s-mai-2013) bereits erwähnt, war der Zeitpunkt nicht von uns gesteuert. Hier noch einmal in einer kurzen Übersicht der zeitliche Ablauf:
  • Einreichung Antrag Fanabteilung => 5. März 2012
  • Erste Reaktion Vorstand mit Hinweis auf Vereinsratssitzung im Herbst 15. April 2012
  • Anfragen zu Gesprächsterminen (mehrfach) Sommerpause
  • Erstes Treffen mit Vorstand, Geschäftsleitung, Fanbetreuer und Presseabteilung => 17. Oktober 2012
  • Abgabe Konzept Fanabteilung => 15. November 2012
  • Erste positive Reaktion vom Vorstand und Ankündigung weitergehender Gespräche für Dezember / Januar => 16. November 2012
  • Anfragen für Termine Mitte Dezember, Mitte Januar, Mitte Februar, Mitte März ohne Reaktion.
  • Erneutes Nachfragen 22. März mit Vorschlag für 11. oder 18. April
  • Treffen 18. April 2013 mit Vorstand, Geschäftsleitung, Fanbetreuung und Presseabteilung
  • Interne Diskussion wie Ergebnis gewertet werden soll und wie damit umgegangen wird
  • Veröffentlichung unserer Sicht am 3. Mai 2013
Wie hier zu sehen und zu lesen ist, hat die Perspektive FCK immer recht zeitnah reagiert und die geforderten Informationen geliefert. Die Terminfindung war bisher immer das Kernproblem.
Wer der Ansicht ist, dass wir mit der Mitteilung der, aus unserer Sicht, gescheiterten Gespräche bis nach der Saison hätten warten sollen, der wird immer etwas finden, was gerade nicht in diese Zeit passt. Zumal diese Information überhaupt keinerlei Einfluss auf die Profimannschaft hat und auch sicherlich den Kader in keiner Weise beeinflusst hat.

4. Oppositionsrolle

Hier wurde von einem Benutzer aus dem "Über uns" Beitrag der Perspektive FCK zitiert und damit eine vermeintliche Oppositionsrolle hinein interpretiert. Darüber hinaus wurden diese Zitate verwendet, um eine beabsichtigte Einflussnahme der "Perspektive FCK" bzw. der Fanabteilung auf das operative Geschäft des 1. FCK zu konstruieren. Ohne auf das Konzept der Fanabteilung näher eingehen zu wollen, zwischen dem Konzept der Fanabteilung und der Positionierung und dem Selbstverständnis der Aufgabenstellung der Perspektive FCK gibt es durchaus Abweichungen. Wenn die Perspektive FCK die Vereinsführung und den Aufsichtsrat bzw. die Organe des Vereins "beobachtet" bedeutet es doch nur, dass hier Leute zusammengefunden haben, die nicht jedes "X" für ein "U" vorgemacht bekommen wollen und deshalb auch mal "kritische" Fragen (manchmal können es ein paar mehr sein) stellen. Das bedeutet aber letztlich überhaupt nicht, dass die "ehrenamtliche" Tätigkeit in der geplanten Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" in irgendeiner Form mit den Aufgaben und Zielen der Perspektive FCK übereinstimmen muss. Im Gegenteil. Gerade innerhalb des Vereins wäre die Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" gegenüber dem Vorstand weisungsgebunden (Siehe Satzung Art. 20 Abs. 1) und muss sich eine Abteilungsordnung geben die der Genehmigung des Vereinsrats bedarf (Satzung Art. 20 Abs. 3). Alleine durch dieses Korsett wäre eine Abteilung "Fans und fördernde Mitglieder" dermassen eingebremst, dass die von vielen so befürchteten "Hamburger Verhältnisse" überhaupt erst gar nicht auftreten können. Hier wird also künstlich eine Angst geschürt, die von unserer Satzung her überhaupt nicht gegeben ist. Es mutet manchmal an, wie die von Medien geschürte Angst vor Terror in den USA oder auch dem Hype um das Thema "sicheres Stadionerlebnis", wonach ja auch jeder im Stadion um sein Leben fürchten muss. Hysterie ohne Grundlage

5. Finanzielle Nachteile
Wie soll eine Abteilung, die ausschließlich durch ehrenamtlich tätige Personen betrieben wird einen finanziellen Nachteil gegenüber hauptamtlich geführten Abteilungen besitzen? Ist eine ähnliche Finte wie die Mär vom Mitglied das mehr Geld kostet als es einbringt im Mai letzten Jahres.

6. Verwunderung über Status "Perspektive FCK"
Wer sich darüber wundert, dass eine Interessengemeinschaft einen Mitgliedsantrag hat und den Betrag von 10 Euro im Jahr als Anhaltspunkt nimmt, dass dies nur ein Verein könne, hat sich irgendwie noch nicht mit den Themen von Fanclubs etc. auseinander gesetzt.
Seit gestern nun ist auch dieses Thema aber zur (hoffentlich) allgemeinen Zufriedenheit gelöst und der Schritt in Richtung e.V. getätigt. Somit ist der aktuelle Zustand der "Perspektive FCK" ein "Vorverein" bis zur endgültigen Eintragung ins Vereinsregister. Die Personen die dem Vorstand angehören sollten, zumindest teilweise, dem geneigten FCK-Anhänger irgendwo schon einmal aufgefallen sein.

Alles weitere wird also diese Woche noch mit ein bisschen mehr "Stoff" erscheinen, so dass sich dann jeder ein Bild darüber machen kann, was an der Abteilung "Fans und fördernde Mitglider" denn bitteschön so schlimm ist, dass man sie scheut wie der "Teufel" das Weihwasser. :teufel2:
Alex76
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Registriert: 11.04.2007, 22:15

Beitrag von Alex76 »

Eigentlich wollte sich die schwule Perspektive hier nochmals melden. Habens vergessen. Saubande holt.

1. Ich kann mich an Zeiten erinnern, als man mit zwei oder mehr Hilfskonvois nach Bulgarien gefahren ist und vor Ort in einem Kinderheim Kleider- und Sachspenden vorbeigebracht hat.
Hatte mich damals als FCK-Fan sehr beeindruckt. Christlich und menschlich betrachtet. Eine Geschichte, die weitestgehend über die Fanclubs organisiert wurde. Habe auch noch alte Stadionhefte, in denen das ganze beschrieben war.

Kennst auch andere Fanclubs, die mit anderen Aktionen aufgefallen sind. Ersteres hatte z.B. einen sehr bleibenden Eindruck hinterlassen.
Mittlerweile treten die Fanclubs mit ihrer regionalen Identität (z.B. Zaunfahnen) im Zuge der Kommerzialisierung in den Hintergrund, was ich persönlich schade finde. Da das klassische Stadionheft an Attraktivität (pdf oder so kaufen) verloren hat - zumindest bei mir im Vergleich zu früher - fällt eine weitere Präsentationsfläche weg. Ist an der Stelle vielleicht ungerecht gegenüber dem modernem Verlagsprodukt, aber damals hatte man schon am Stadionheft teilweise den Charme der Fanclubs spüren können. Habe da noch Exemplare aus den Neunzigern, die halt schon auffällig sind. Im Vergleich zu heute wohl auch auf den allerersten - modernen - Blick vielleicht rückständiger wirken. Sofern ich mich recht erinnere, war das damals aber im Ticketpreis innbegriffen?

Heute wird wohl nur ein Bruchteil gekauft bzw. gelesen. Mein Eindruck. Kann aber auch sein, dass ich mich schwer täusche?
In den Fanclubs steckt eben auch sehr viel Engagement und Koordination dahinter. Und die letzten Jahre Frustbewältigung.

2. Zur Perspektive hatte ich nie ein negatives oder ein gleichgültiges Verhältnis. Und denke, dass man dort sehr konstruktiv diskutiert. Für mich wäre es organisatorisch schwer gewesen regelmäßig zu den persönlichen Treffen zu kommen.
Aus Gewohnheit bin ich bei dbb verortet.

3. Zum HSV-Supporter Club und zur FCK-Fanabteilung:
Von der Entstehung (als erstes wohl) bis zum heutigen Stand eine einmalige Sache die wohl höchsten Respekt verdient und ihres gleichen sucht (nach wie vor ist der HSV ein e.V.). Ich würde da z.T. auch vielleicht tendenziell aus der Ferne als Hobbypädagoge argumentieren, ohne dass jetzt im Einzelnen zu kennen. Inwiefern man das Modell 1:1 auf den 1.FCK in der Kleinstadt Kaiserslautern mit nur 100.000Einwohnern praktizieren kann, müsste man abschätzen.

Ist wohl letztlich auch eine Kostenfrage.
Persönlich erkenne ich ehrenamtliche Arbeit sehr stark an - auch schon in der Vergangenheit. Auch wenn dann einer nur einen Kuchen backen würde, hinter einer Kuchentheke steht oder nur mal so eine Jugendmannschaft mit betreut, weil es ihm schon immer eine Herzensangelegenheit war. Als Spuiler host holt so Leute kennenlernen dürfen.
Wenn es eben wirklich Sinn macht, ohne dass man die obigen aus der Vergangenheit sehr stark engagierten - und auch weniger stark engagierten - Fanclubs vergraulen würde, dann könnte ich dem was abgewinnen. Für mich aber auch nur dann.

Wenn man auf die Fanabteilung absolut nicht verzichten kann, könnte man tendenziell auf die Fanclubs eingehen und sogen: Mei. Schaust dir die verzogene Jugend an. Saububen holt. Da hilft´s holt nur eine Fanabteilung. ;-)
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